Pressemitteilungen

2022-11-02
Gesucht: Innovative Lernprojekte der Zukunft

Der Innovationspreis für digitale Bildung delina zeichnet herausragende Projekte aus, die zukunftsweisende Technologien und Medien mit dem Lernalltag vereinen. Auch 2023 wird der Preis wieder auf der LEARNTEC – Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung vom 23. bis 25. Mai 2023 – in den vier Kategorien „Frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, „Aus- und Weiterbildung“ sowie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ verliehen. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 20. Dezember 2022.

„Für die Zukunft des digitalen Lernens sind kreative Ideen und Impulse unerlässlich. Mit dem delina möchten wir aktuelle Trends des digitalen Lernens aufnehmen, Innovationen fördern, Aufmerksamkeit für Nachwuchsprojekte schaffen und herausragende Leistungen würdigen. Die LEARNTEC als bedeutendste Veranstaltung für E-Learning ist die ideale Plattform dafür“, sagt René Naumann, Senior Project Manager der LEARNTEC.

delina würdigt zukunftsweisende Bildungsprojekte

Der Innovationspreis delina wird in enger Zusammenarbeit mit dem BITKOM e.V. und mit Unterstützung der time4you GmbH verliehen. Bewerben können sich Unternehmen und Start-ups ebenso wie Schüler, Studenten, Lehrer und Hochschulen. Die Projekte können von Mobile Learning über Virtual Classrooms bis Augmented Reality und Technologien, mit denen Social Media Teil des Lernerlebnis werden kann, vielfältige Aspekte der digitalen Bildung abbilden. Alle Bewerbungsunterlagen gibt es online unter www.learntec.de/delina. Jedes eingereichte Projekt wird nach Ende der Bewerbungsphase in einem zweistufigen Bewertungsverfahren von einer Fachjury aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft begutachtet. Die Jury nominiert anschließend die drei vielversprechendsten Projekte. Die Gewinner werden dann am Mittwoch, 24. Mai 2023 auf der LEARNTEC in der Messe Karlsruhe bekannt gegeben.

Preisträgerinnen und Preisträger des delina 2022 (Credit: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Auch 2022 zeichnete die Fachjury im Rahmen der Sommerausgabe der LEARNTEC vier Projekte mit dem delina aus. Aus zwölf Nominierten gingen die virtuelle Lernplattform Festo LX, mit der sich personalisierte Lernwege konzipieren lassen, sowie Any-Cubes, Bausteine, die jüngeren Kindern erste Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen, als Sieger hervor. Ebenfalls erfolgreich waren die Micro-Learning App Ada, die sich in täglichen Kurztrainings speziell an Frauen richtet, sowie die variable Übungs- und Feedbackplattform SYLVA, deren Algorithmus auch Antworten zu offenen Fragestellungen bewerten kann.

2022-08-31
Call for Papers zur 30. LEARNTEC gestartet

Der Call for Papers für den Kongress der LEARNTEC – Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung – vom 23. bis 25. Mai 2023 in der Messe Karlsruhe ist online. Der Kongress widmet sich in praxisnahen Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden den Trends und Themen der digitalen Bildung aus Wirtschaft und Wissenschaft. Interessierte haben bis zum 13. Oktober 2022 die Möglichkeit, online ein Thema in Deutsch und Englisch einzureichen, einen Referierenden vorzuschlagen und sich so aktiv am Kongress zu beteiligen.

„Die LEARNTEC feiert 2023 ihre 30. Ausgabe und wir blicken gemeinsam nicht nur in die Vergangenheit, sondern vor allem auch in die Zukunft des Lernens“, sagen Sünne Eichler, Prof. Dr. Peter A. Henning, Jane Hart und Micha Pallesche vom LEARNTEC-Kongresskomitee. „Immer neue Ideen und Lösungen bereichern die Lern- und Arbeitswelt, die Relevanz technologiegestützter Methoden wächst stetig in allen Bereichen. Mit dem Call for Papers möchten wir Bildungsexperten die Möglichkeit geben, ihre Expertise in den LEARNTEC-Kongress und das Programm auf der Messe einzubringen und diese aktiv mitzugestalten.“

Im Fokus des Call for Papers für den Kongress der 30. LEARNTEC stehen die Themenfelder des digitalen Lernens im beruflichen Umfeld. Erwünscht sind Einreichungen beispielsweise zu Lerninhalten und ihrer Produktion, Hardware und Ausstattung, Lernsoftware und intelligenten Lernsystemen. Aber auch Bildungsmanagement und Bildungskultur wie auch Themen aus dem Personal und Coaching wie New Work und Modern Workplace Learning sind gefragt. Aus allen Einreichungen stellt das LEARNTEC-Kongresskomitee nach strengen Kriterien wesentliche Teile des Kongressprogramms zusammen.

Zudem können Themen zur digitalen Bildung in Schulen und Hochschulen sowie zu Augmented und Virtual Reality eingereicht werden, die in die Fachforen der Messe, beispielsweise der AR/VR Area, dem Fachprogramm university@LEARNTEC oder dem Forum school@LEARNTEC, integriert werden. Gesucht werden zum Beispiel Best-Practice-Beispiele aus der digitalen Lehre in der Hochschule oder zur Zukunft der Bildungssysteme sowie zum Unterrichten mit digitalen Medien und dem Digitalpakt Schule.

Alle Informationen zu den Themenfeldern und Kriterien des Call for Papers sowie die Einreichungsunterlagen gibt es auf der LEARNTEC-Webseite.

2022-06-02
E-Learning-Community feiert Wiedersehen auf der LEARNTEC 2022

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2022 kamen rund 11.000 Bildungsexperten in der Messe Karlsruhe zusammen, um sich bei mehr als 370 Ausstellenden aus 19 Ländern zu zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen für den Lernalltag zu informieren und auszutauschen. Für das vielseitige Angebot auf der LEARNTEC gaben die Besucherinnen und Besucher Bestnoten. Das unterstreicht die Position der LEARNTEC als bedeutendstes Event für die digitale Bildungswirtschaft.

„Die Digitalisierung ist der Motor für eine moderne Lern- und Arbeitswelt. Auf der LEARNTEC trifft sich die digitale Bildungsbranche, um gemeinsam einen Blick in die Zukunft der Bildung zu werfen und sich untereinander zu vernetzen. Die Messe Karlsruhe als Veranstalterin der LEARNTEC leistet einen nachhaltigen Beitrag für den Digitalstandort Karlsruhe. Sie schafft damit eine Basis zur Förderung der UN-Nachhaltigkeitsstrategie für hochwertige Bildung“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

LEARNTEC ermöglicht Fachbesuchenden lang ersehntes Networking

Der Wunsch nach persönlichem Fachaustausch und Networking nach zwei Jahren Pandemie war dabei sehr groß. Zwei Drittel der Fachbesucherinnen und -Besucher reisten aus über 300 Kilometern aus ganz Deutschland und Europa, um auf der LEARNTEC mit dabei zu sein. Im Fokus stand für sie insbesondere der Wunsch nach Inspirationen für ihren digitalen Lern- und Arbeitsalltag, die Neuheiten und Branchentrends kennen zu lernen sowie die Kontaktpflege.

Der Bedarf an Live-Begegnungen und Austausch bestätigen auch die Ausstellenden. "Es ist ein wunderbares Gefühl, die LEARNTEC endlich wieder vor Ort zu erleben“, sagt Leo Marose, Geschäftsführer bei Stackfuel. „Wir haben in den zahlreichen Gesprächen vernommen, dass sich immer mehr Unternehmen Gedanken um die Förderung von Datenkompetenzen machen. Vielen ist in den letzten zwei Jahren klargeworden, dass mehr Mitarbeitende digitale Technologiekenntnisse benötigen." Andreas Kambach, Geschäftsführer Area9 Lyceum ergänzt: „Unsere Erwartungshaltung war sehr zurückhaltend, wie die LEARNTEC nach der Pandemie wird. Die Erwartungen sind nicht nur erfüllt, sondern übererfüllt. Wir erleben hier qualifizierte Besuchende und ein starkes Interesse an dem Thema digitale Weiterbildung.“

Den hohen Fachbesucheranteil schätzt auch Oliver Plick, Leiter Competence Center Digital Learning Solutions bei der Haufe Akademie: „Der Anteil des Fachpublikums war hoch und wir hatten dazu viel Besuch von unseren Kunden. Es war sehr erfreulich, dass man sich wieder persönlich gesehen hat. Es war ein echtes Come Together, das uns viel Spaß bereitet hat.“

LEARNTEC erstmalig in drei Messehallen

Während der LEARNTEC avancierte die dm-arena zum größten digitalen Klassenzimmer Deutschlands. Allein 140 Ausstellende präsentierten hier ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das digitale Lernen in der Schule. Auch das dreitägige Fachforum school@LEARNTEC fand dort seinen Platz und bot die Möglichkeit zum Wissensaustausch, Dialog und Best-Practice-Beispiele aus dem Lehralltag. Mit der Qualität des Forums school@LEARNTEC waren die Teilnehmenden sehr zufrieden, 96 Prozent gaben Bestnoten.

Auch die Ausstellenden profitieren von der Bündelung der Angebote. Regina Meyer-Arlt, Leiterin Unternehmenskommunikation bei der Westermann Gruppe sagt: „Die neue zusätzliche Halle hat uns ein spannendes Präsentationsforum geboten. Zusammen mit unseren Partnerverlagen konnten wir in diesem attraktiven Rahmen unser neues Gemeinschaftsprojekt vorstellen und freuen uns, dass es bei den Besuchern und Besucherinnen auf breite Akzeptanz gestoßen ist. Es war schön, endlich wieder zu erleben, was eine Messe ausmacht: persönliche Gespräche, überraschende Begegnungen, inspirierende Veranstaltungen.“ Und Christoph Pienkoß, Geschäftsführer Verband Bildungsmedien e. V. ergänzt: „Die LEARNTEC 2022 hat die digitale Bildungsbranche zusammengebracht und damit den so wichtigen Dialog über die Zukunft der Bildung in Deutschland befördert. Wir sind mit den drei Messetagen hochzufrieden. Die LEARNTEC war für uns ein großer Erfolg.“

Mit der Bündelung der Angebote zur digitalen Schule wurde gleichzeitig auch mehr Platz für den Bereich Corporate Learning in den beiden bisherigen Messehallen geschaffen. Das Fazit fällt auch dort positiv aus. Jonathan Schröttle, Sales Manager bei GoodHabitz: „Die LEARNTEC 2022 war meiner Meinung nach noch besser als die Jahre zuvor. Das hat vor allem mit der neuen Konzeption zu tun, da in diesem Jahr der schulische Fokus in die dritte Halle verlegt wurde. Die Zielgruppen lassen sich somit besser aufteilen. Hier in der Halle 1 haben wir an allen drei Tagen die Besucher und Besucherinnen getroffen, die an den Online-Trainings von GoodHabitz interessiert sind und unserer Zielgruppe entsprechen. Das hat die Qualität der Gespräche sowie die Qualität neuer Kontakte definitiv positiv beeinflusst.“

International hochkarätige Experten zeigen digitale Lerntrends

Der begleitende Fachkongress, der in diesem Jahr unter dem Motto „New Work – New Learning“ stattfand, erhielt großen Zuspruch. „Wir freuen uns, dass das Programm bei den Kongressbesuchern einen so großen Anklang gefunden hat und insbesondere die Qualität der Referierenden geschätzt wurde“, resümieren Sünne Eichler, Jane Hart und Prof. Dr. Peter A. Henning vom LEARNTEC-Kongresskomitee. Die Kongressteilnehmenden lobten insbesondere die Verknüpfung der Themen im Kongress mit dem Angebot auf der Fachmesse. Die Zufriedenheit der Teilnehmenden spiegelt sich auch in der gestiegenen Weiterempfehlungsrate wider: Mehr als 92 Prozent der Teilnehmenden möchte im kommenden Jahr wiederkommen und empfehlen den LEARNTEC Kongress ihren Kolleginnen und Kollegen weiter.

Innovative Ideen, New Work und Zukunft des Lernens im Fokus

Besonders beliebt bei den Besucherinnen und Besuchern der LEARNTEC waren in diesem Jahr wieder die zahlreichen Foren und Sonderschauen auf der Fachmesse, die die verschiedenen Aspekte einer modernen Lern- und Arbeitswelt abbildeten. Besonders gut besucht war das Future Lab, das in diesem Jahr zum zweiten Mal auf der LEARNTEC stattfand: Mittels Livecloning konnten sich die Besuchenden hier beispielsweise einen Avatar erstellen lassen, der mittels Augmented Reality auf ein Holodeck projiziert, auf Social Media geteilt oder an Freunde und Kollegen versendet werden konnte. Auch an der neuen Sonderfläche New Work wurde einiges geboten. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher unter anderem mit Hilfe von Lego-Bausteinen ihre Vorstellung von „New Work – New Learning“ gestalten. Jan Foelsing, New Learning Experte, resümiert: „Ich fand es sehr schön, hier wieder physisch alte Bekannte und neue Gesichter zu treffen. Trotz Pandemie ein positives Signal: Die Leute wollen auf Messen, sie wollen sich informieren und austauschen.“

Das Thema New Work wird auf der 30. LEARNTEC weiter vertieft werden. René Naumann, Projektleiter der LEARNTEC bilanziert zum Abschuss der Messe 2022: „Bereits heute sind über 80 Prozent der zur Verfügung stehenden Fläche der Jubiläumsausgabe 2023 verbindlich gebucht. Herzlich willkommen auf der LEARNTEC 2023 – vom 23. bis 25. Mai 2023.“

2022-06-01
Delina 2022: Die Gewinner stehen fest

Zum 15. Mal wurde heute im Rahmen der LEARNTEC, Europas Leitmesse für digitale Bildung, der Innovationspreis delina verliehen. Der Preis würdigt zukunftsweisende Bildungsprojekte und -lösungen, die mit modernen Technologien effektives Lernen vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung fördern. Aus zwölf Nominierten kürte die Fachjury die virtuelle Lernplattform Festo LX, mit der sich personalisierte Lernwege konzipieren lassen, sowie Any-Cubes, Bausteine, die jüngeren Kindern erste Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen, zu den Gewinnern. Ebenfalls erfolgreich waren die Micro-Learning App Ada, die sich in täglichen Kurztrainings speziell an Frauen richtet, sowie die variable Übungs- und Feedbackplattform SYLVA, deren Algorithmus auch Antworten zu offenen Fragestellungen bewerten kann.

Verliehen wird der Innovationspreis für digitale Bildung in Zusammenarbeit mit dem BITKOM e.V. und der p-didakt GmbH in den vier Kategorien „Frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ sowie „Aus- und Weiterbildung“. Eine 23köpfige Fachjury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie sichtet und beurteilt die Einreichungen nach einem festgelegten Bewertungskatalog, beispielsweise auf einen durchdachten Einsatz moderner Technologien, die Transferbarkeit der Lösung, mediendidaktische Aspekte oder Datensicherheit.

René Naumann, Jurymitglied und Projektleiter der LEARNTEC, sagt: „Digitale Bildung hat in den vergangenen zwei Jahren pandemiebedingt einen massiven Schub erlebt. Welches Potenzial moderne Tools haben, um Lernstoff erlebbar zu machen, Inhalte nachhaltig zu vermitteln und gleichzeitig Lernenden wie Lehrenden Lust auf neue Technologien zu machen, das haben die diesjährigen Bewerbungen und vor allem die vier Gewinner deutlich gemacht. Der delina soll eine Anerkennung für herausragenden Leistungen in der digitalen Bildungslandschaft sein, aber auch ermutigen, in diesem Bereich immer wieder neue Wege zu gehen.“

Dabei profitieren die Gewinner vom guten Standing des delina in der Branche. SZENARIS konnte beispielsweise im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk den Bildungspreis in der Kategorie „Aus- und Weiterbildung“ entgegennehmen und ist in diesem Jahr als Aussteller auf der LEARNTEC mit dabei. Resümee von Patrick Liedtke, Certified Project Manager bei SZENARIS: „Ein Projekt beim delina Award einzureichen lohnt sich! Die Teilnahme 2021 ermöglichte es, sich mit den Besten der Branche zu messen und die Sichtbarkeit von SZENARIS zu steigern. Das neutrale Feedback der hochqualifizierten Jury war äußert wertvoll für unsere weitere geschäftliche Entwicklung.“

Die vier Gewinner sowie viele weitere Ausstellende präsentieren ihre Neuheiten rund um die digitale Bildung noch bis zum 2. Juni im Rahmen der LEARNTEC in den Hallen der Messe Karlsruhe.

Die Gewinner auf einen Blick:

Kategorie „Aus- und Weiterbildung“

Festo Didactic SE: Festo LX – Festo Learning Experience

Die digitale Lernplattform Festo LX kommt in der Aus- und Weiterbildung in Berufsschulen, Hochschulen und Industrieunternehmen zum Einsatz. Sie basiert auf multimedialen Lernnuggets, die zu individuellen Lernpfaden zusammengefügt werden. Dabei können unterschiedliche Formate wie Texte, Bilder, Animationen oder Videos ebenso zum Einsatz kommen wie verschiedene Lernformate wie eLab, eLearning oder Evaluationen. Ein integriertes Autorentool ermöglicht es Lehrenden, die bereitgestellten Lerninhalte zu modifizieren oder neue Inhalte zu erstellen.

2. Platz: 3spin GmbH & Co.KG / Avacon (E.ON): Lernen im Metaverse – 3spin DREAM

3. Platz: EDEKA Juniorengruppe e.V.: EDEKA AzubiGuide – Ausbilden leicht gemacht

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Kategorie „Frühkindliche Bildung und Schule“

Fachhochschule Potsdam: Any-Cubes

Das Lernspielzeug Any-Cubes soll Zukunftstechnologien wie KI und Internet der Dinge in Bildungsprojekten für Kita und Grundschule erlebbar machen. Any-Cubes sind per WLAN miteinander kommunizierende Bausteine, mit denen sich ganz ohne Programmierkenntnisse KI-Anwendungen praktisch und eigenständig umsetzen lassen, beispielsweise ein automatischer Futterspender für Spielzeugtiere oder ein Förderband, das nur rote Gummibärchen transportiert. Ein begleitendes didaktisches Konzept soll es Lehrenden sowie Erzieherinnen und Erziehern so leicht wie möglich machen, mit innovativen Unterrichtsformaten rund um die Any-Cubes zu arbeiten.

2. Platz: Luis Retzbach: swimsy – Die App für den Schwimmkurs zu Haus

3. Platz: Edurino GmbH: EDURINO - Digitales Lernen für Vorschulkinder

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Kategorie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“

ADA Power Woman GmbH: Ada - Mentor:in für die Tasche

Die Ada App richtet sich mit ihrem Micro-Learning-Angebot insbesondere an Frauen. In täglichen zweiminütigen Videos von Expertinnen und Experten aus den Kategorien „Körpersprache”, „Innere Haltung“, „Stimme & Sprache” sowie „Kommunikation & Rhetorik” erhalten die Nutzerinnen Tipps, die sie im beruflichen und privaten Leben direkt umsetzen können. Ada soll eine Alternative zu ganztägigen, kostenintensiven Seminaren und Workshops sein, so dass Frauen sich zeit- und ortsunabhängig weiterbilden und stärken können.

2. Platz: Schweizer Paraplegiker-Zentrum: FREIRAUM - eine hybride Lernwelt für ein nachhaltiges und soziales Unternehmens-Co-working

3. Platz: Allianz SE – Group Strategy, Marketing, Distribution: Global Enablement and Training Program for Allianz’s Olympic and Paralympic Partnership

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Kategorie „Hochschule“

SYLVA AG / Wolfram Research Inc.: SYLVA

Die e-Assessment-Plattform SYLVA ermöglicht die Erstellung von Prüfungs- oder Übungsaufgaben und deren automatisierte Bewertung – und das auch für offene und interaktive Aufgabenstellungen. Lehrende können auf einfache Weise Fragenvariationen zum kontinuierlichen Üben und Prüfen anlegen. Diese werden mittels eines Algorithmus ausgewertet, der selbst bei handschriftlichen Eingaben oder Fragen mit unendlich vielen korrekten Antworten zuverlässige Bewertungen liefert. Eine zeitaufwändige manuelle Korrektur entfällt, und Lernende erhalten dennoch sofortiges individuelles Feedback.

2. Platz: PatientZero Games: EMERGE - Die virtuelle Notaufnahme

3. Platz: Universität zu Köln, e-Didaktik für die Zoologie – Biologie für Mediziner: Biodetectives

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2022-05-13
LEARNTEC und NEW WORK EVOLUTION kooperieren
Die NEW WORK EVOLUTION findet 2023 parallel zur 30. LEARNTEC in einer vierten Messehalle und ausgerichtet von der Messe Karlsruhe statt. (Credit: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)
Die NEW WORK EVOLUTION findet 2023 parallel zur 30. LEARNTEC in einer vierten Messehalle und ausgerichtet von der Messe Karlsruhe statt. (Credit: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Die LEARNTEC, Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf, und die NEW WORK EVOLUTION (NWE) der AppSphere AG, Süddeutschlands Leitkongress zu modernen Arbeitskonzepten und Unternehmenskultur, gehen eine langfristige Kooperation ein. Damit sollen neues Lernen und neues Arbeiten stärker miteinander verknüpft werden. Den Start der Zusammenarbeit bildet ein Gastauftritt der NWE auf der „New Work“-Sonderschau auf der LEARNTEC 2022 vom 31. Mai bis 2. Juni in der Messe Karlsruhe. Ab 2023 finden die Veranstaltungen dann parallel zueinander statt – ausgerichtet von der Messe Karlsruhe.

Neues Lernen und neues Arbeiten gehen Hand in Hand: Die moderne Arbeitswelt ist gekennzeichnet von der fortschreitenden Digitalisierung und dem Bedarf nach lebenslangem Lernen. „Wer entsprechend ausgebildet ist, bewegt sich in dieser zunehmend digitalen, flexiblen Arbeitswelt sicherer“, sagt Frank Roth, CEO der AppSphere AG. Unternehmen stellen sich durch Fortbildungsangebote außerdem zeitgemäß auf und bewirken aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel. „Eine enge Zusammenarbeit der beiden führenden Veranstaltungen zu diesen Themen ist daher nur folgerichtig“, so Frank Roth.

„Digitale Arbeit verändert die Kultur der Zusammenarbeit und erfordert auch neue Arbeitswelten im physischen Sinne. In Folge der Pandemie werden sich Unternehmen diesem Bedürfnis nach einer attraktiven Arbeitsumgebung für ihre Mitarbeitenden auf den beiden Ebenen bewusst“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Die digitalen Lernwelten zeigen wir schon viele Jahre auf der LEARNTEC. New Work im Sinne der Arbeitskultur etabliert sich mittlerweile als fester thematischer Bestandteil im Kongress wie auch im Ausstellerangebot der Fachmesse; mit der neuen Kooperation widmen wir dem Thema noch stärkere Aufmerksamkeit. Gerade Karlsruhe als führender Digitalstandort in Europa ist hervorragend für dieses Thema geeignet.“

Die Kooperation startet bereits in diesem Jahr mit einem Gastauftritt der NEW WORK EVOLUTION auf der LEARNTEC am Donnerstag, 02. Juni 2022, mit einem Vortragsslot um 13.30 Uhr auf der Sonderfläche „New Work“. Ab 2023 sollen die beiden Events dann komplett zusammengeführt werden. Die NEW WORK EVOLUTION findet dann parallel zur 30. LEARNTEC in einer vierten Messehalle und ausgerichtet von der Messe Karlsruhe statt. Als Premiumpartner steht AppSphere bei der fachlichen Ausrichtung der Veranstaltung auch weiterhin beratend zur Seite. Auch das Datum steht mit dem 23. bis 25. Mai 2023 schon fest.

2022-04-26
Datenschutz und Digitalisierung – nur zusammen stark!
 Dr. Stefan Brink, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit in Baden-Württemberg
Dr. Stefan Brink, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit in Baden-Württemberg (Credit: LfDI BW, Jan Potente)

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2022 trifft sich die digitale Bildungsbranche auf der LEARNTEC, Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf. Dr. Stefan Brink, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit in Baden-Württemberg wird die Keynote zur Eröffnung der LEARNTEC 2022 halten. Im Interview spricht er über aktuelle und künftige Herausforderungen für den Datenschutz.

Herr Dr. Brink, welche Themen beschäftigen Sie und Ihr Team derzeit besonders?

Der digitale Wandel bestimmt natürlich seit vielen Jahren unsere Tätigkeit. Gerade in der Arbeitswelt schreitet die Digitalisierung massiv voran. Damit entstehen viele neue Möglichkeiten, etwa in punkto Effizienz der Arbeit. Gleichzeitig spielt die Frage der Freiheit am Arbeitsplatz, die Überwachung und Kontrolle, eine immer größere Rolle.

Als Landesbehörde beschäftigt uns zudem gerade intensiv die Frage, wie eine datenschutzkonforme digitale Bildungsplattform aussehen kann, die das Kultusministerium den Schulen zur Verfügung stellt. Die anhaltende Pandemie zeigt uns allen, wie wichtig so eine Plattform ist.

Ein weiteres großes Thema ist der internationale Datentransfer, vor allem in Bezug auf US-amerikanische Dienstleister. Der europäische Gerichtshof hat mit seiner Schrems-II-Entscheidung die Datenübermittlung von Europa in die USA sehr eingeschränkt. Das stellt uns vielfach vor große Herausforderungen. Die europäische Datenschutzgrundverordnung gilt zwar in ganz Europa, wir müssen sie aber auch weltweit umsetzen. Unsere Chance besteht darin, dass wir ein starker europäischer Markt sind. Für außereuropäische Anbieter ist es entsprechend attraktiv, auf diesem Markt präsent zu sein. Entsprechend müssen sie bei uns und in Europa die Regeln einhalten. Die Datenschutzgrundverordnung ist inzwischen ein global anerkannter und in vielen Bereichen zum Vorbild gewordener Standard, so dass wir hier Schritt für Schritt auch globale Regulierungserfolge erzielen.

Das Thema der diesjährigen LEARNTEC ist New Work, New Learning. Wo sehen Sie die größten Veränderungen für die Arbeitswelt?

New Work und New Learning tragen maßgeblich dazu bei, wie unser zukünftiger Arbeitsplatz aussehen wird. Ortsunabhängig arbeiten zu können, bietet vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr Flexibilität und eröffnet ganz neue Möglichkeiten, wann und wie wir arbeiten möchten. Durch die Digitalisierung gibt es aber auch ganz neue Ausbildungsnotwendigkeiten. Weiterbildungen am Arbeitsplatz werden eine immer größere Rolle spielen, Stichwort Arbeit 4.0: Die Persönlichkeit und individuelle Fähigkeiten von Beschäftigten kommen künftig noch viel stärker im Arbeitsprozess zum Tragen.

Was denken Sie, wie sieht die Lern- und Arbeitswelt bis 2030 aus?

Auf der einen Seite werden wir durch die Digitalisierung eine noch höhere Effizienz, Flexibilisierung und auch Internationalisierung erleben. Das bedeutet, dass die Arbeitssprache in vielen Bereichen Englisch sein wird. Hier werden über Landesgrenzen hinweg neue digitale Zusammenarbeitsformen entstehen, die eingeübt, geschult und gefördert werden müssen. Als Datenschützer muss ich bei den Themen Fortschritt und Effizienzgewinn aber auch die Gefahren im Blick haben: Was bedeutet es, dauerhaft erreichbar zu sein? Da besteht viel Selbstausbeutungspotenzial. Wir sehen momentan bei vielen Arbeitnehmern, dass sie durch die Digitalisierung wesentlich intensiver arbeiten, als sie es früher an ihrem traditionellen Arbeitsplatz getan haben. Das löst Schutzbedürfnisse aus, die Arbeitgeber erkennen und ernst nehmen müssen.

Worauf sollten Unternehmen besonders achten?

Aus Sicht des Datenschutzes sind die technischen Tools immer auch mit einem so genannten Überwachungsüberschuss verbunden: Sie ermöglichen den Betreibern der Technik – das sind in der Regel der Arbeitgeber oder sein Dienstleister – viel mehr Kontrolle als früher. Auch wenn Überwachung gar nicht das eigentliche Ziel ist, sondern es um mehr Effizienz geht: Die Tools sind einfach extrem invasiv und aussagekräftig. Darum brauchen wir Grenzen und Respekt vor dem Persönlichkeitsrecht des einzelnen Beschäftigten. Wir dürfen über die Digitalisierung nicht zu einem gläsernen Mitarbeiter kommen. Dann verlieren wir all die Schutzrechte, die wir in den letzten 150 Jahren aufgebaut haben. Betriebsvereinbarungen sind ein gutes Mittel, um Leistungs- und Verhaltenskontrollen auszuschließen.

Bei Datenschutz vs. Digitale Bildung entstehen immer wieder Diskussionen: Können Digitalisierung und Datenschutz überhaupt Hand in Hand gehen?

Aus unserer Sicht sind Digitalisierung und Datenschutz aufeinander bezogen, sie bedingen sich. Eine Digitalisierung, die ohne Datenschutz und Schutz der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten durchgeführt würde, wäre letztlich unmenschlich. Das würde in Überwachung und Ausbeutung münden. Umgekehrt gilt aber auch: Der Datenschutz, der sich gegen die Digitalisierung stemmen würde oder nicht die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt, ist im Prinzip chancenlos. Wir Datenschützer brauchen die digitalen Kommunikationsformen ja auch selbst – etwa bei unserer Öffentlichkeitsarbeit. Zu unseren zentralen Aufgaben gehört es, dass wir die Öffentlichkeit informieren, aufklären, auch kontrovers agieren und öffentlich sichtbar eigene Kanäle aufmachen, wenn der Mainstream keine datenschutzkonformen Lösungen bietet. Und wir bieten natürlich Fortbildungen an, auch online. Bei der Digitalisierung wollen wir keine Bremse sein, sondern Berater und Vermittler – auch mit Blick auf gegenläufige Positionen, die letztlich miteinander vereinbart werden müssen.

Wie wichtig ist die Vermittlung von Digitalkompetenzen?

In erster Linie probieren Jugendliche und junge Erwachsene neue Techniken aus. Sie sind quasi Pioniere, aber auch besonders schutzbedürftig, weil sie mehr oder weniger ohne Anleitung in diese Bereiche hineingehen. Lehrern und Eltern fehlt häufig selbst das notwendige Wissen. Deswegen wenden wir uns mit unseren Bildungsangeboten inzwischen nicht nur an Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe. Im letzten Jahr haben wir auch ein eigenes Programm für Kindergärten aufgesetzt. Wir vermitteln zum Beispiel die Thematik sehr behutsam über Spiele und Songs – hier kooperieren wir mit einer Künstlerin. Umgekehrt sehen wir ganz deutlich, dass nicht alle in der Gesellschaft in gleicher Weise auf digitale Möglichkeiten zugreifen können. Es braucht aber jeder, auch gerade junge Menschen, eine technische Grundausstattung, um vernünftig digital kommunizieren zu können. Digitalisierung ist letztlich auch eine soziale Frage.

Müssen wir im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung künftig alle ein Stück unserer Privatsphäre aufgeben?

Was zur Privatsphäre dazugehört und was nicht, wurde immer schon gesellschaftlich definiert. Heute definieren wir insbesondere über Social Media Privatsphäre ganz anders. Das ist eine normale gesellschaftliche Reaktion auf technologischen Wandel. Trotzdem muss man sich klarmachen, dass dahinter eine Entscheidung steht, was zur Privatsphäre gehört und was nicht. Aus unserer Sicht als Datenschützer ist die zentrale Fragestellung: Wer trifft diese Entscheidung? Überlassen wir diese Entscheidung den großen Anbietern der Datenverarbeitung oder dem Staat? Im Idealfall sollten Bürgerinnen und Bürger individuell und selbstbestimmt im digitalen Zeitalter agieren können, eben dann auch mit den Möglichkeiten, sich unterschiedlich zu entscheiden.

Was wünschen Sie sich in Zukunft für den Datenschutz?

Ich wünsche mir, dass wir künftig noch stärker als serviceorientierte Anlaufstelle wahrgenommen werden, also wegkommen von einer staatlichen Aufsichtsbehörde, die verantwortliche Stellen reguliert, Bußgelder verpasst oder Anordnungen trifft. Das gehört natürlich auch mit zu unserem Portfolio. Unsere Hauptaufgabe ist aber viel wichtiger: im Zuge der Digitalisierung für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Ziel ist es, dass Bürgerinnen und Bürger nicht nur blind konsumieren, sondern ihr Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung wahrnehmen. Hier bieten wir umfassende Beratung und Unterstützung.

Welche Impulse erhoffen Sie sich von der LEARNTEC 2022?

Ich wünsche mir, dass der Bildungsaspekt bei der Digitalisierung eine noch wichtigere Rolle spielt. Lebenslanges Lernen wird für uns alle gelten. Insofern erhoffe ich mir von der LEARNTEC, dass sie noch mehr die Botschaft verbreitet: Es wird nicht nur ein digitaler Wandel vollzogen, wir müssen uns auch damit auseinandersetzen, uns fortbilden und offen für die weitere Entwicklung bleiben. Und ich wünsche mir, dass die LEARNTEC sich nicht nur als Konsumentenmesse begreift, sondern dass klar wird: Ich kann Angebote beeinflussen, indem ich Forderungen stelle und Wünsche äußere, was ich als Konsument gerne hätte und was lieber nicht.

Vielen Dank für das Gespräch.

2021-09-01
Neue Impulse für school@LEARNTEC

Mit den Vorbereitungen der kommenden 29. LEARNTEC – Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung – vom 1. bis 3. Februar 2021 in der Messe Karlsruhe rückt der Themenbereich Digitale Schule nochmal stärker in den Fokus. Neben einer dritten Messehalle, in der die Messebesucherinnen und -besucher gebündelt alle Angebote zur digitalen Schule finden, wird Micha Pallesche die Leitung des Steuerkreises übernehmen und unter anderem die programmgestaltende Kuration des Bereichs school@LEARNTEC betreuen. Der Schulleiter der Karlsruher Ernst-Reuter-Schule gilt mit seiner weitreichenden Expertise, die Wissenschaft und Praxis bewusst verzahnt, als Impulsgeber und Berater innerhalb der digitalen Bildungsbranche.

„Schulen sind in der digitalen Transformation angekommen, technologiegestützte Lösungen sind zur Notwendigkeit geworden. Ihre Relevanz zeigt sich auch in unserem Themenbereich Schule auf der LEARNTEC, der in den letzten Jahren enorm nachgefragt wurde. Dieser gestiegenen Nachfrage möchten wir auch weiterhin nachkommen, unter anderem mit einer eigenen dritten Halle sowie einer vielseitigen Auswahl an Fachvorträgen zur digitalen Schule“ sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Micha Pallesche kennt die LEARNTEC seit vielen Jahren und wird uns als erfahrener Pädagoge ausgezeichnet unterstützen und den Schulbereich der LEARNTEC mit wichtigen Impulsen prägen.“

Im Fokus: Digitale Schule der Zukunft

Der Steuerkreis Schule, bestehend aus Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, begleitet den Themenbereich Digitale Schule sowie das Fachforum school@LEARNTEC bereits seit einigen Jahren fachlich. Einhergehend mit der neuen Leitung soll das Thema Digitale Schulbildung nun noch weiter fokussiert werden. „Die LEARNTEC als größte Bildungsmesse des digitalen Lernens in Europa blickt in die Zukunft. Dabei ist es mir wichtig, bewährte Themen und gelebte Partnerschaften weiterhin zu fokussieren, zu pflegen und natürlich auszubauen, gleichzeitig aber auch einen Schwerpunkt auf weitgreifende, neue Vernetzung von Bildungsakteurinnen und -akteure aus jedem Bereich und aus jeder Disziplin zu setzen“, sagt Micha Pallesche. „So wird beispielsweise das mittlerweile im deutschsprachigen In- und Ausland bekannte Twitterlehrerzimmer (#twlz) eine Rolle in der Programmgestaltung spielen. Co-kreativ und partizipativ mit Raum für Austausch, Ideen und Visionen – so setzt die LEARNTEC Meilensteine in der impulsgebenden Gestaltung der Zukunft der Bildung.“

Nach seinem Studium an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe war Micha Pallesche lange Jahre neben seinem Lehrerberuf beratend in schulischen Digitalisierungsprozessen für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg tätig. Nach seiner Funktion als Konrektor übernahm er 2015 die leitende Gesamtverantwortung der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe, die sich unter seiner Federführung zu einer bundesweit bekannten und beispielgebenden Schule mit mehrfach ausgezeichnetem, medienbildnerischem Profil entwickelte und 2017 die Auszeichnung als erste Smart School des Bitkom e.V. in Baden-Württemberg erhielt. Er ist zudem Mitglied einer Arbeitsgruppe des Forums Bildung Digitalisierung e.V., die die Kultusministerkonferenz beim Prozess zur Strategie „Bildung in der digitalen Welt” unterstützt und berät. Daneben ist Pallesche berufener Experte im Auftrag des BMBF bei der Entwicklung der Digital-Gipfel-Plattform „Digitale Zukunft: Lernen. Forschen. Wissen.“ und Mitglied im Expertenkreis der Bundesregierung. Seit Anfang 2021 promoviert Pallesche an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe zum Thema „Transformationsprozesse vor dem Hintergrund einer Kultur der Digitalität“.

2021-06-25
LEARNTEC xChange bot virtuelle Learning Experience
Mehr als 7.600 Teilnehmer informierten sich virtuell in knapp 250 Vorträgen und Diskussionsforen in sechs parallelen Livestreams zu den Trends im digitalen Lernen und Arbeiten. (Bildnachweis: Photo: adobe stock | Montage: Messe Karlsruhe)

Die LEARNTEC – Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung – veranstaltete vom 22. bis 24. Juni 2021 eine zweite Ausgabe ihres kostenlosen Online-Events LEARNTEC xChange als zusätzliche Community-Plattform für die in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattgefundene Fachmesse. Mehr als 7.600 Teilnehmer informierten sich virtuell in knapp 250 Vorträgen und Diskussionsforen in sechs parallelen Livestreams zu den Trends im digitalen Lernen und Arbeiten. Rund 340 Experten aus der digitalen Bildungsbranche referierten per Videokonferenz oder Live-Studioübertragung. Neben brandaktuellen Themen aus dem Corporate Learning wie dem Aufbau von Future Skills, Lernen mit Künstlicher Intelligenz (KI) oder Homeoffice-Technologien, wurden im Themenbereich Hochschule unter anderem Best-Practice-Beispiele aus der digitalen Lehre präsentiert. Ein Livestream widmete sich ganz der digitalen Transformation von Schulen. Hier fand am dritten Veranstaltungstag auch der diesjährige Medienkompetenztag des Stadtmedienzentrums Karlsruhe im virtuellen Rahmen statt.

„Die positive Resonanz und die so rege Teilnahme an unserem Online-Event LEARNTEC xChange hat noch einmal verdeutlicht, welchen hohen Stellenwert die digitale Bildung in unserer Gesellschaft einnimmt. Wir freuen uns sehr, dass unser vielfältiges digitales Angebot so toll von der Community angenommen wurde und danken allen Teilnehmern, Speakern, teilnehmenden Unternehmen und Partnern dafür, dass sie in den letzten drei Tagen unsere Online-Plattform mit innovativen Ideen und Leben gefüllt haben“, sagt René Naumann, Projektleiter der LEARNTEC.

Branchenexperten trafen auf diskussionsfreudiges Fachpublikum

In mehr als 250 Fachvorträgen und Diskussionsforen konnten sich die Teilnehmer bei rund 340 Referenten zu aktuellen Bildungsthemen informieren. Besonders hohes Interesse erhielt Keynotespeaker Edip Saliba, Leiter Skilling bei Geschäftskunden bei Microsoft Deutschland, mit seinem Vortrag zum Thema Learning Culture am ersten Veranstaltungstag. Aber auch der englischsprachige Vortrag von Live Online Learning Specialist Jo Cook zum Thema Digital Body Language wurde von den Teilnehmern geschätzt. Dr. Anita Stangl, 2. Vorstandsvorsitzende des Bündnisses für Bildung und Referentin am ersten Veranstaltungstag resümiert: „Es war eine hochkonzentrierte, sehr erfolgreiche Veranstaltung mit hochkompetenten Gesprächspartnern, einem sehr informierten und aufgeschlossenen Publikum. Natürlich ist eine Präsenzveranstaltung schöner, aber mit dieser LEARNTEC wurden die Möglichkeiten von Hybrid- und Onlineveranstaltungen aufgezeigt. Das macht Lust auf mehr.“

Ein Livestream widmete sich ganz der digitalen Transformation von Schulen. (Bildnachweis: Photo: adobe stock | Montage: Messe Karlsruhe)

Aussteller stellten neueste Produkte und Bildungslösungen vor

Mehr als 250 teilnehmende Unternehmen informierten in ihren Ausstellerprofilen über ihre Produkte und Dienstleistungen und traten über die Plattform mit interessierten Kunden in Kontakt. Die Teilnehmer konnten sich zudem in 160 Ausstellervorträgen noch intensiver mit den digitalen Bildungslösungen und Themen auseinandersetzen. Austausch und Networking mit den Unternehmen boten auch die 90 virtuellen Roundtables. Hier konnte sich das Publikum in Kleingruppen von maximal 45 Teilnehmer untereinander vernetzen.

Isabelle Ulbrich, Head of Marketing & Communication bei der Swissteach AG, zieht ein positives Fazit: „Als Aussteller der ersten Stunde sind wir jedes Jahr bei der LEARNTEC dabei. Ich denke, dass LEARNTEC xChange eine andersartige, aber dennoch tolle Alternative für alle Beteiligten ist! Mit detaillierten Teilnehmerlisten und Chatfunktionen kann man unkompliziert mit den Leuten ins Gespräch kommen. Da man die Möglichkeit hat, sich schon im Vorhinein über die Interessen des Gegenübers zu informieren, sind die Gespräche - aus meiner Sicht - mitunter sogar noch effizienter und nachhaltiger als sonst. Für uns ein tolles Erlebnis, auch wenn wir uns bereits auf nächstes Jahr und die Möglichkeit freuen, unsere neuesten Produkte und LMS Funktionen wieder live zu präsentieren." Auch Julia Nölker, Marketingleitung beim Universum Verlag ist zufrieden mit ihrem Aufritt bei der Online-Veranstaltung: „Eine zukunftsorientierte Messeplattform mit hochwertigen Vorträgen in einem angenehmen Umfeld - Wir sind immer gerne dabei.“

LEARNTEC xChange lud ein zur Interaktion und Partizipation

Die virtuelle Event-Plattform bot zahlreiche Möglichkeiten der Interaktion und Partizipation. Während den Vorträgen konnte das Publikum Fragen an die Referenten stellen oder an Umfragen teilnehmen. Viele Speaker nutzten die „Get Together“-Funktion (kleine offene Videokonferenzen zu einem beliebigen Thema), um im Nachgang zu dem Vortrag mit ihren Zuhörern in den persönlichen und offenen Austausch zu gehen. Die Teilnehmer konnten sich aber auch via Chat, Video Call und persönlichem Matchmaking untereinander vernetzen. „Die Get Together Runden waren immer sehr spannend und inspirierend und Präsentationsinhalte konnten weiter vertieft werden. Die Teilnehmer, die ich kennenlernen durfte, waren sehr offen für Gedankenaustausch und Gespräche, so konnte ich viele neue und spannende Leute kennenlernen und Kontakte knüpfen“, sagt Lars Thiele, technischer Redakteur bei Poly-clip System. „Die Vielfalt der Teilnehmer ist ein großes Plus der LEARNTEC bzw. LEARNTEC xChange. Menschen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen, Branchen und Berufsfeldern erweitern den eigenen Horizont und viele tolle Ideen und Konzepte können so gekoppelt und entwickelt werden.“

Nächste LEARNTEC im Februar 2022 vor Ort in Karlsruhe

Die nächste LEARNTEC findet als Präsenzmesse mit begleitendem Kongress vom 1. bis 3. Februar 2022 in der Messe Karlsruhe statt. „Das Feedback unserer Aussteller, Besucher und Referenten zu unserem Online-Event LEARNTEC xChange ist durchweg positiv ausgefallen. Dennoch wurde uns erneut verdeutlicht, dass wir alle das einzigartige Messeerlebnis vor Ort vermissen, welches persönlicheren Austausch und intuitives Entdecken von Ideen und Lösungen ermöglicht“, sagt Projektleiter René Naumann. „Wir freuen uns daher schon sehr, unsere Karlsruher Messehallen im Februar 2022 wieder für die 29. LEARNTEC zu öffnen.“

2021-06-23
Digitale Bühne für innovative Bildungsprojekte

Die Gewinner stehen fest: Der Innovationspreis für digitale Bildung delina geht an vier zukunftsweisende Bildungsprojekte, die in vorbildlicher Weise neue Trends des digitalen Lernens aufzeigen und erfolgreich umsetzen. Ausgezeichnet wurden das Roadshowmobil „expedition d“ (Baden-Württemberg Stiftung, Südwestmetall und Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg), die individuelle Schreibunterstützung für Studierende „ArgueLearn“ (Universität St. Gallen und Universität Kassel), ein virtueller Team-Trainingssimulator für Deichläufer (SZENARIS GmbH und Bundesanstalt Technisches Hilfswerk) sowie eine mobile Partizipationslösung für Kommunikationsräume (MESO Digital Interiors Gmbh und der Bildungsstätte Anne Frank e.V).

„Für die Zukunft des digitalen Lernens sind Innovationen und neue Impulse unerlässlich. Wir freuen uns, mit dem delina neue Trends des digitalen Lernens aufzunehmen, Innovationen zu fördern, Aufmerksamkeit zu schaffen und herausragende Leistungen zu würdigen“, betonen Sünne Eichler, Mitglied im LEARNTEC-Kongreskomitee, und René Naumann, Projektleiter der LEARNTEC.

Der delina wird in enger Zusammenarbeit mit dem BITKOM und mit Unterstützung der time4you GmbH und der p-didakt GmbH verliehen. Jedes eingereichte Projekt wurde von einer 23-köpfigen Expertenjury aus dem Bereich digitale Bildung begutachtet. Verliehen wurde der Preis am 23. Juni 2021 im Rahmen des Online-Events LEARNTEC xChange in den vier Kategorien „frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, „Aus- und Weiterbildung“ und „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“.

Die Gewinner im Überblick:

Kategorie „Frühkindliche Bildung und Schule“: Baden-Württemberg Stiftung, Südwestmetall (SWM) und Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg (BA)

Das Roadshowmobil „expedition d“ soll als berufsorientierendes MINT-Angebot Schülerinnen und Schülern dabei helfen, die Digitalisierung der Arbeitswelt zu verstehen und digitale Kompetenzen zur sicheren Bewegung in der digitalen Welt zu vermitteln. Seit 2019 ist der zweistöckige Tech-Truck an weiterführenden Schulen in ganz Baden-Württemberg unterwegs. Expedition d ist der jüngste Baustein im Programm COACHING4FUTURE, mit dem sich die Baden-Württemberg Stiftung, der Arbeitgeberverband SÜDWESTMETALL und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit für mehr Fachkräftenachwuchs in den MINT-Disziplinen einsetzen.

Kategorie „Hochschule“: Universität St. Gallen und Universität Kassel

"ArgueLearn" bietet eine individuelle Schreibunterstützung basierend auf Techniken des Maschinellen Lernens und Natural Language Processing mit dem Ziel, die Argumentationsfähigkeiten von Studierenden in Massen- und Distanzlehrveranstaltungen zu verbessern. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz erlaubt es, Studierenden individuelles formatives Argumentationsfeedback unabhängig von Ort und Zeit des Lehrenden zu geben. Auf diese Weise wird die Fähigkeit der Studierenden zur logischen und strukturierten Argumentation skalierend gefördert. Durch eine nutzerzentrierte und theoriegeleitete Entwicklung werden unterschiedlichste Design-Prinzipien anhand von Gamifikation und multimedialen Lerntheorien sowie iterativem Prototyp-Testing aufgestellt.

Kategorie „Aus- und Weiterbildung“: SZENARIS GmbH und Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

Sichere Deiche sind für alle Anwohnerinnen und Anwohner in flutgefährdeten Gebieten lebenswichtig. Um die Integrität des Deiches in Hochwassersituationen sicherzustellen, bedarf es gut ausgebildeter Deichläuferinnen und Deichläufer, die die Situation schnell und richtig beurteilen und in Krisensituationen sicher handeln können. Zu diesem Zweck setzt die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) seit Mitte 2020 einen gemeinsam mit der SZENARIS GmbH entwickelten Trainingssimulator ein, der die praktische und theoretische Ausbildung beim Erkennen und Dokumentieren von Deichschäden verbessern soll. Im vom THW betriebenen „Reallabor für künstliche Intelligenz im Bevölkerungsschutz“ wurde zu diesem Zweck eine Demonstrator-Anlage installiert, die bei Bedarf zu den Ausbildungsorten verlagert werden kann. Dieser nach den speziellen Anforderungen des THW entwickelte Demonstrator erzeugt eine virtuelle, dreidimensionale Umgebung, in der verschiedene Deichschadenslagen in Echtzeit so realitätsnah wie möglich dargestellt werden können.

Kategorie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“: MESO Digital Interiors GmbH und der Bildungsstätte Anne Frank e.V

Mit MUSE/OS lässt sich eine flexible digitale Ebene in jede Art von Ausstellungs- und Bildungsraum integrieren, die individuell auf jede Zielgruppe zugeschnitten werden kann. Per NFC-Technologie werden physische Exponate mit vielfältigen Multimedia-Inhalten verknüpft, die Nutzer über ein persönliches Tablet abrufen können. Dies erlaubt sowohl ein selbständiges Lernen und Erkunden nach individuellem Interesse, als auch geführte Gruppenerlebnisse. Durch die Tablets können auf begrenztem Raum nahezu unbegrenzt digitale Inhalte mit physischem Raumsituationen verknüpft werden. Die Kommunikationslösung MUSE/OS wurde vom Frankfurter Designstudio MESO Digital Interiors entwickelt. Ein Team aus Interaktionsgestaltern, Produktdesignern, Hard- und Softwareentwicklern sowie Media Producern setzt maßgeschneiderte Konzepte für Kunden aus Bildung, Kultur und Wirtschaft um – von der Idee bis zur Inbetriebnahme. Anwendung erfuhr MUSE/OS unter anderem im Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank. Hier werden Besucher mithilfe der persönlichen Tablets für politische Themen sensibilisiert und dazu angeregt, sich selbstbewusst zu kontroversen Fragestellungen zu positionieren, um anschließend in Gruppensituationen darüber sprechen zu können. Das persönliche Tablet dient dabei gleichzeitig als Ausstellungsguide, Feedbacktool und Schlüssel zu den physischen Mitmachstationen.

2021-02-05
LEARNTEC xChange begeistert E-Learning-Community

Vom 02. bis 04. Februar 2021 veranstaltete die LEARNTEC – Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf – mit dem Online-Format LEARNTEC xChange kostenlose Webinare rund um die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt. 5.756 registrierte Teilnehmer und 96 Referenten tauschten sich auf der Online-Event-Plattform zu aktuellen Entwicklungen in der Bildungsszene aus und vernetzten sich mit ihren Branchenkollegen.

„Die positive Resonanz auf unser Format LEARNTEC xChange ist überwältigend. Wir freuen uns sehr, dass wir der Bildungsbranche eine Plattform zum interaktiven Erfahrungsaustausch und Netzwerken bieten konnten und dass diese von unserer Community so toll angenommen wurde“, sagt René Naumann, Projektleiter der LEARNTEC. „Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Referenten für ihren spannenden Input und freuen uns auf ein Wiedersehen vom 22. bis 24 Juni auf der LEARNTEC, live in der Messe Karlsruhe.“

Pressefoto
In den Pausen zwischen den einzelnen Vorträgen konnten die Teilnehmer eine Diskussion in virtuellen Räumen starten und gemäß dem Motto „Get Together“ mit anderen Bildungsexperten ihr Fachwissen per Videocall teilen. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner)

Besonderes Online-Erlebnis dank Get Together und Matchmaking

Drei Tage lang standen Themen wie User Experience, Workplace Learning, Smart Learning und Future Skills sowie die Digitalisierung der Hochschulen und Schulen auf der Agenda. Auf einer Event-Community-Plattform folgten die Teilnehmer per Live-Stream den zwölf Webinaren. Im Fokus stand dabei der interaktive Austausch aller Akteure. Die Community konnte per Chat ihre Fragen an die Referenten stellen und an interaktiven Umfragen teilnehmen. Das Ergebnis: Rund 890 Fragen im Chat und mehr als 4.650 Umfragestimmen wurden gezählt. Die Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit, an einem der 28 virtuellen Roundtables einiger LEARNTEC-Aussteller teilzunehmen. In den Roundtables, die formatbedingt auf eine halbe Stunde sowie auf 45 Communitymitglieder begrenzt waren, diskutierten sie mit Kollegen über digitale Bildungslösungen. Weiterführende Informationen und Kontaktdaten für eine individuelle Beratung erhielten die Teilnehmer auch in den Profilen der LEARNTEC-Aussteller.

In den Pausen zwischen den einzelnen Vorträgen konnten die Teilnehmer eine Diskussion in virtuellen Räumen starten und gemäß dem Motto „Get Together“ mit anderen Bildungsexperten ihr Fachwissen per Videocall teilen. „Besonders dieser interaktive Fachaustausch in Kleingruppen führte zu einem einzigartigen Online-Erlebnis und wurde von unserer Community intensiv genutzt“, sagt René Naumann. „Insgesamt 51 Diskussionsräume wurden geöffnet, in denen aktiv rund um Themen wie Kollaboratives Lernen, agile Kompetenzentwicklung, Homeschooling oder Didaktik in der Hochschullehre diskutiert wurde.“ Networking bot zudem die Matchmaking-Funktion, die Branchenkollegen mit ähnlichen Interessen vorschlug und mit denen sich die Teilnehmer per Chat und Videocall vernetzen konnten.

Neue Kontakte und bilateraler Austausch nicht nur auf der Plattform

Digitalexperte Chris Böhler hinterfragte am zweiten Veranstaltungstag in seinem Vortrag zum Thema Future Learning die aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die daraus resultierenden Lerntrends. „Mich hat dieses Erlebnis nachhaltig beeindruckt! Nicht nur, dass der Vortrag gut lief, es waren 1.500 Teilnehmer in meiner Session. Im Get Together danach kamen dann nochmal 65 vorbei, den vielen Wortmeldungen war kaum Herr zu werden. Viele tolle Kontaktanfragen auf LinkedIn und darauf folgend tolle bilaterale Austausche“, resümiert Chris Böhler. „Bei keinem meiner bisherigen Vorträge gab es eine solche Resonanz. Ich denke nicht, dass es der Inhalt war. Vielmehr war der Rahmen dafür perfekt.“

Auch Dr. Sirkka Freigang (Head of Smart Learning bei Bosch.IO) machte ähnliche Erfahrungen. Sie warf in ihrem Expertenvortrag einen Blick auf Smart Learning Environments und beantwortete unter anderem die Frage, wie Technologie-Ökosysteme aus Internet of Things (IoT) und Künstlicher Intelligenz (KI) das Lernen der Zukunft verändern. „Über 1000 Learning Begeisterte haben mir heute in meinem Vortrag über Smart Learning Environments zugehört. Ich hatte vier Thesen zur Zukunft des Lernens im Gepäck. Zudem habe ich meinen digital twin, Sirkka Nr. 2, vorgestellt. Im Get Together, ein tolles Format, haben wir dann über Utopien und Dystopien gesprochen und gemeinsam überlegt, wie Technologie-Ökosysteme aus IoT, AR und X- Reality unser Leben und Lernen verändern werden. Danke, liebe Organisatorinnen und Organisatoren der LEARNTEC für dieses tolle Event“, sagt Dr. Sirkka Freigang.

Die internationale Fachmesse und Kongress LEARNTEC findet vom 22. bis 24. Juni 2021 vor Ort in der Messe Karlsruhe statt. Tickets gibt es online unter www.learntec.de/tickets.

2020-01-30
LEARNTEC weiter eindrucksvoll auf Zukunftskurs
Hohe Besucherfrequenz
Eine Rekordzahl von 15.600 Besuchern und damit 34 Prozent mehr als im Vorjahr informierten sich in der Messe Karlsruhe zu den neuesten Lerntrends. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Die LEARNTEC endet mit Rekordwerten und unterstreicht damit noch einmal mehr ihre Position als Europas Nummer Eins für digitale Bildung in Europa. Mit 411 Ausstellern aus 17 Nationen (2019: 341 Aussteller aus 15 Nationen), also einem Zuwachs von 24 Prozent, präsentierte sich die LEARNTEC 2020 noch internationaler, innovativer und größer. Eine Rekordzahl von 15.600 Besuchern und damit 34 Prozent mehr als im Vorjahr informierten sich in der Messe Karlsruhe zu den neuesten Lerntrends. Auch der Anteil an internationalen Fachbesuchern ist um deutlich mehr als ein Drittel gestiegen.

„Die vergangenen drei Tage zeigen: Digitales Lernen ist nicht mehr nur Zukunftstrend, sondern ein wichtiger Wachstumsmarkt. Der LEARNTEC gelingt es hervorragend, Angebot und Nachfrage erfolgreich zusammenzubringen und sie zeigt eine starke Anziehungskraft auf neue Besucher. Die LEARNTEC beweist sich damit erneut als Europas größte Branchenplattform und Trendwerkstatt“, resümiert Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Die enorm gestiegenen Aussteller- und Besucherzahlen zeigen uns, dass die Nachfrage nach digitaler Bildung groß ist. Mit der LEARNTEC 2021 werden wir daher erstmals eine zusätzliche dritte Halle öffnen.“

Mit Abschluss der diesjährigen Fachmesse sind bereits über 80 Prozent der Standflächen für die LEARNTEC 2021 gebucht, sowohl von langjährigen Kunden als auch von neuen Unternehmen, die erstmalig zur LEARNTEC kommen werden. Saber Romdhani, Digital Learning Consultant bei Masterplan, sagt: „Auf der LEARNTEC erreichen wir ein sehr interessiertes Fachpublikum, das gezielt Lösungen sucht und findet. Wir wurden im Vorfeld und während der Veranstaltung gut betreut, nehmen viele Learnings mit und haben bereits einen Stand für 2021 gebucht.“ Die ausgezeichneten Ergebnisse der Veranstaltung untermauern ihre Spitzenposition als die am dynamischsten wachsende Bildungsmesse: Erst im Dezember 2019 wurde die LEARNTEC vom Messefachverlag m+a mit dem Award „Projekt des Jahres 2019“ als zukunftsfähigste Messe Deutschlands ausgezeichnet.

school@LEARNTEC
Der Themenbereich zur digitalen Schule ist in diesem Jahr nochmals gewachsen, rund ein Drittel Aussteller mehr als im Vorjahr präsentierten ihre Produkte zur digitalen Schule der Zukunft. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Nachfrage nach Angeboten zur digitalen Schule wächst rasant

Der von der Bundesregierung verabschiedete Digitalpakt zeigt auf der LEARNTEC sichtbare Auswirkungen. Der Themenbereich zur digitalen Schule ist in diesem Jahr nochmals gewachsen, rund ein Drittel Aussteller mehr als im Vorjahr präsentierten ihre Produkte zur digitalen Schule der Zukunft. „Digitalisierung an Schulen darf nicht nur auf die Technik reduziert werden, sondern ist im Ganzen zu betrachten. Wir müssen die Inhalte im Curriculum verankern, die neuen technischen Möglichkeiten methodisch-didaktisch einbinden und die Lehrkräfte für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien im Unterricht qualifizieren. Dazu bietet die LEARNTEC vielfältige Beispiele“, sagt die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die die LEARNTEC 2020 eröffnet hat.

Auch die Aussteller spüren die gestiegene Nachfrage. Patrick Stecker, Vertriebsleiter West bei H+H Software, sagt: „Wir konnten 2020 noch qualitativ hochwertigere Gespräche führen. Noch mehr als die Jahre zuvor treffen wir hier auf unsere Hauptzielgruppe Schulträger und kommunale Behörden. Zu verdanken haben wir dies verschiedenen Faktoren, die hier aufeinandertreffen, unter anderem die Bundesfördergelder im Rahmen des Digitalpaktes. Die LEARNTEC schafft es, die Interessen von Besuchern und Ausstellern ideal zusammenzuführen. Von mir aus könnte die LEARNTEC noch zehn Tage länger gehen.“

Kongress
Zu den Kongressbesuchern sprach unter anderem Christian Baudis, Digitalunternehmer und Futurist. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

International hochkarätige Experten referieren über digitale Lerntrends

Auch der LEARNTEC Kongress fand großen Zuspruch. Highlight des sehr gut besuchten Kongresses waren die ausgewählten Keynotes. Zu den Kongressbesuchern sprachen unter anderem Irene Oksinoglu, Leiterin der Initiative Future Work bei OTTO, Christian Baudis, Digitalunternehmer und Futurist, sowie Reinhard Karger, Unternehmenssprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). „Wir freuen uns, dass das Programm bei den Kongressbesuchern einen so großen Anklang gefunden hat und insbesondere die Qualität der Sektionen geschätzt wurde“, resümieren Sünne Eichler, Jane Hart und Prof. Dr. Peter A. Henning vom LEARNTEC-Kongresskomitee.

LEARNTEC future lab ist Besuchermagnet

Mit dem LEARNTEC future lab, das die Messe Karlsruhe gemeinsam mit Bosch Software Innovations entwickelt hat, entstand auf der LEARNTEC 2020 eine lebendige Erlebnisfläche, auf der die Messebesucher Zukunftstechnologien und Visionen rund ums digitale Lernen kennenlernen konnten. Gezeigt wurden unter anderem Merge Cubes, ein intelligenter Chatbot von AI Coaching und das VR-Spiel „Cloudwalker“ des Medienkünstlers Dr. Jens Stober, das mittels Hirnwellen gesteuert wird. „Wir sind überwältigt von der Resonanz hier im Future Lab. Wir wurden förmlich überrannt, unfassbar viele Besucher haben aktiv mitgemacht, Fotos geschossen und Sketchnotes gezeichnet. Entstanden ist ein lebendiges Kunstwerk rund ums digitale Lernen“, sagt Dr. Sirkka Freigang, Head of Smart Learning Environments bei Bosch Software Innovations.

Start-ups präsentieren kreative Ansätze

Innovative Ideen sind wichtige Wachstumstreiber, auch in der Bildungsbranche. Deshalb förderte die LEARNTEC auch 2020 wieder ganz besonders den Nachwuchs der Branche: In der Start-up Area präsentierten junge Unternehmer ihre zukunftsfähigen Neuentwicklungen rund ums digitale Lernen. Die Start-up Area wurde in diesem Jahr nochmal vergrößert, sodass insgesamt 48 Start-ups ihre Ansätze dem Fachpublikum vorstellten. Im Rahmen eines Pecha Kucha-Vortrags konnten die Jungunternehmer sich in einem Wettbewerb mit anderen Start-ups messen. Daniel Kleditzsch, CEO und Gründer von JOLECO, resümiert: „Uns überzeugt das Gesamtpaket und die professionelle Organisation – vom ersten Kontakt bis zum fertigen Messestand. Wir hatten eine gute Interaktion mit unseren Besuchern und konnten individuelle, lange Gespräche führen. Der Vortrag in der Start-up Area und der Branchenabend am ersten Messetag waren für uns als junges Unternehmen hilfreich, um zu Netzwerken und branchenübergreifend Erfahrungen zu sammeln.“ Networking bot auch die LEARNTEC App mit ihrer Matchmaking-Funktion: Fast jeder zweite Messebesucher nutzte die App.

AR/VR Area
n der AR/VR Area präsentierten Aussteller wieder ihre neuesten Technologien, unter anderem die Microsoft HoloLens. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner)

Mittels AR/VR digitale Lernwelten entdecken

Die LEARNTEC widmete sich auch 2020 wieder virtuellen Realitäten. Die Zusammenarbeit mit dem Ersten Deutschen Fachverband für Virtual Reality (VR) wurde im letzten Jahr zudem nochmal intensiviert. In der AR/VR Area präsentierten Aussteller wieder ihre neuesten Technologien, unter anderem die Microsoft HoloLens. Ralf Hoffmann, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverband Herford-Stadt e.V zeigt sich begeistert: „Die LEARNTEC ist Familientreffen und Fachaustausch zugleich. Wir sind begeistert vom tollen Ambiente und dem interessierten Publikum. Hier spüren wir, dass analog und digital wie zwei Puzzleteile zusammenfinden und sich auf der Fachmesse wunderbar ergänzen. Das digitale Lernen unterstützt das analoge und bietet neuen Erfahrungsaustausch und Mehrwerte. Wer die Zukunft von morgen erleben möchte, muss heute nach Karlsruhe kommen.“

Die nächste LEARNTEC findet vom 2. bis 4. Februar 2021 in der Messe Karlsruhe statt.

Weitere Ausstellerstimmen

Björn Carstensen, Co-Founder und Geschäftsführer von Lemon Systems GmbH: „Der Mix stimmt. Auf der LEARNTEC finden wir die Zielgruppe, die wir brauchen: Entscheider aus dem Mittelstand, aus Großkonzernen und Hochschulen. Und auch der digitale Ansatz, weg vom didaktischen Schwerpunkt, entspricht genau den Entwicklungen der Branche und wird hier gut dargestellt.“

Onno Reiners, Leitung Geschäftsbereich Compliance bei M.I.T e-Solutions GmbH: „Es ist deutlich spürbar, dass sich die Messe in einem Aufwärtstrend befindet. Wir hatten an unserem Stand viel Publikum und die Qualität der Kontakte ist nochmal deutlich gestiegen.“

Dr. Maria Walther, Managing Director bei Walther Learning Solutions: „Wir sind das erste Mal auf der LEARNTEC und sind sehr positiv überrascht. Wir haben sehr gute Gespräche geführt und einen guten Mix an Besuchern bei uns am Stand gehabt – vom Fachbesucher bis zum E-Learning-Einsteiger, den wir von Anfang an begleiten. Wir spüren, dass ein großer Bedarf an digitaler Bildung besteht und das Interesse gewachsen ist.“

Christian Hanster, Geschäftsführer bei endoo: „Der theoretische Part des Digitalpaktes kommt nun in die Umsetzung, alle Akteure fangen an, sich in das Thema hinein zu denken. Wir sind zum dritten Mal auf der LEARNTEC und der Bereich zur digitalen Schule vergrößert sich mit jedem Jahr. Und auch das Interesse beim Publikum wächst. Wir hatten hier inspirierende Gespräche. Alles in allem hat die LEARNTEC ein sehr gutes Profil.“

Jörg Schmalhofer, Key Account Manager B2B bei Westermann Gruppe: „Wir waren 2020 zum dritten Mal auf der LEARNTEC und präsentieren uns erstmals auch in Halle 1. Hier hatten wir eine sehr hohe Besucherfrequenz und viele gute Gespräche. 2021 sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.“

Frank Draing, Verlagsleiter bei Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG: „Die Besucherzahlen steigen und es war viel los an unserem Stand. Wir sind zufrieden mit der Anzahl an Gesprächen und der Aufbau hat wunderbar funktioniert.“

Sophie Labralette, Marketing Managerin DACH bei saba: „Im Vergleich zum Vorjahr war die LEARNTEC 2020 nochmal definitiv besser besucht. Wir konnten in diesem Jahr außerdem deutlich qualitativ hochwertigere Gespräche führen.“

2019-12-04
LEARNTEC ist zukunftsfähigste Messe des Jahres
Christiane Appel, Chefredakteurin des m+a report, überreicht den Preis an das LEARNTEC-Team.
Christiane Appel, Chefredakteurin des m+a report, überreicht den Award an Tanja Stopper, Pressereferentin bei der Messe Karlsruhe, und Rebecca Witt, Projektleiterin Marketing B2B bei der Messe Karlsruhe. (Bildnachweis: m+a)

„Die LEARNTEC hat sich in den vergangenen Jahren zu Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung im lebenslangen Kontext entwickelt und ihre Themen sind heute aktueller und vielschichtiger denn je, was sich in den steigenden Besucher- und Ausstellerzahlen widerspiegelt“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. So wuchs die Zahl der LEARNTEC-Aussteller in den vergangenen fünf Jahren um rund 45 Prozent und die Besucherzahl hat sich mehr als verdoppelt. „Über die Auszeichnung als Projekt des Jahres freuen wir uns sehr, denn sie würdigt die tägliche Arbeit unseres Teams, das die Veranstaltung mit viel Leidenschaft gestaltet und weiterentwickelt“, so Wirtz.

Die internationale Fachmesse mit Kongress, die erstmals 1991 in Karlsruhe stattfand, überzeugte die Fachjury mit einem Gesamtpaket aus einer hohen Serviceorientierung für ihre Besucher, einer intensiven Betreuung von Erstausstellern und zahlreichen Innovationen wie der AR/VR Area (Augmented Reality/ Virtual Reality), der Messeapp mit Matchmaking-Funktion oder dem interaktiven Hallenplan. Aber auch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Fachbeirat und eine sehr hohe Zufriedenheitsquote der Aussteller tragen zum langjährigen Erfolg der LEARNTEC bei.