Pressemitteilungen

2020-01-30
LEARNTEC weiter eindrucksvoll auf Zukunftskurs
Hohe Besucherfrequenz
Eine Rekordzahl von 15.600 Besuchern und damit 34 Prozent mehr als im Vorjahr informierten sich in der Messe Karlsruhe zu den neuesten Lerntrends. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Die LEARNTEC endet mit Rekordwerten und unterstreicht damit noch einmal mehr ihre Position als Europas Nummer Eins für digitale Bildung in Europa. Mit 411 Ausstellern aus 17 Nationen (2019: 341 Aussteller aus 15 Nationen), also einem Zuwachs von 24 Prozent, präsentierte sich die LEARNTEC 2020 noch internationaler, innovativer und größer. Eine Rekordzahl von 15.600 Besuchern und damit 34 Prozent mehr als im Vorjahr informierten sich in der Messe Karlsruhe zu den neuesten Lerntrends. Auch der Anteil an internationalen Fachbesuchern ist um deutlich mehr als ein Drittel gestiegen.

„Die vergangenen drei Tage zeigen: Digitales Lernen ist nicht mehr nur Zukunftstrend, sondern ein wichtiger Wachstumsmarkt. Der LEARNTEC gelingt es hervorragend, Angebot und Nachfrage erfolgreich zusammenzubringen und sie zeigt eine starke Anziehungskraft auf neue Besucher. Die LEARNTEC beweist sich damit erneut als Europas größte Branchenplattform und Trendwerkstatt“, resümiert Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Die enorm gestiegenen Aussteller- und Besucherzahlen zeigen uns, dass die Nachfrage nach digitaler Bildung groß ist. Mit der LEARNTEC 2021 werden wir daher erstmals eine zusätzliche dritte Halle öffnen.“

Mit Abschluss der diesjährigen Fachmesse sind bereits über 80 Prozent der Standflächen für die LEARNTEC 2021 gebucht, sowohl von langjährigen Kunden als auch von neuen Unternehmen, die erstmalig zur LEARNTEC kommen werden. Saber Romdhani, Digital Learning Consultant bei Masterplan, sagt: „Auf der LEARNTEC erreichen wir ein sehr interessiertes Fachpublikum, das gezielt Lösungen sucht und findet. Wir wurden im Vorfeld und während der Veranstaltung gut betreut, nehmen viele Learnings mit und haben bereits einen Stand für 2021 gebucht.“ Die ausgezeichneten Ergebnisse der Veranstaltung untermauern ihre Spitzenposition als die am dynamischsten wachsende Bildungsmesse: Erst im Dezember 2019 wurde die LEARNTEC vom Messefachverlag m+a mit dem Award „Projekt des Jahres 2019“ als zukunftsfähigste Messe Deutschlands ausgezeichnet.

school@LEARNTEC
Der Themenbereich zur digitalen Schule ist in diesem Jahr nochmals gewachsen, rund ein Drittel Aussteller mehr als im Vorjahr präsentierten ihre Produkte zur digitalen Schule der Zukunft. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Nachfrage nach Angeboten zur digitalen Schule wächst rasant

Der von der Bundesregierung verabschiedete Digitalpakt zeigt auf der LEARNTEC sichtbare Auswirkungen. Der Themenbereich zur digitalen Schule ist in diesem Jahr nochmals gewachsen, rund ein Drittel Aussteller mehr als im Vorjahr präsentierten ihre Produkte zur digitalen Schule der Zukunft. „Digitalisierung an Schulen darf nicht nur auf die Technik reduziert werden, sondern ist im Ganzen zu betrachten. Wir müssen die Inhalte im Curriculum verankern, die neuen technischen Möglichkeiten methodisch-didaktisch einbinden und die Lehrkräfte für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien im Unterricht qualifizieren. Dazu bietet die LEARNTEC vielfältige Beispiele“, sagt die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die die LEARNTEC 2020 eröffnet hat.

Auch die Aussteller spüren die gestiegene Nachfrage. Patrick Stecker, Vertriebsleiter West bei H+H Software, sagt: „Wir konnten 2020 noch qualitativ hochwertigere Gespräche führen. Noch mehr als die Jahre zuvor treffen wir hier auf unsere Hauptzielgruppe Schulträger und kommunale Behörden. Zu verdanken haben wir dies verschiedenen Faktoren, die hier aufeinandertreffen, unter anderem die Bundesfördergelder im Rahmen des Digitalpaktes. Die LEARNTEC schafft es, die Interessen von Besuchern und Ausstellern ideal zusammenzuführen. Von mir aus könnte die LEARNTEC noch zehn Tage länger gehen.“

Kongress
Zu den Kongressbesuchern sprach unter anderem Christian Baudis, Digitalunternehmer und Futurist. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

International hochkarätige Experten referieren über digitale Lerntrends

Auch der LEARNTEC Kongress fand großen Zuspruch. Highlight des sehr gut besuchten Kongresses waren die ausgewählten Keynotes. Zu den Kongressbesuchern sprachen unter anderem Irene Oksinoglu, Leiterin der Initiative Future Work bei OTTO, Christian Baudis, Digitalunternehmer und Futurist, sowie Reinhard Karger, Unternehmenssprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). „Wir freuen uns, dass das Programm bei den Kongressbesuchern einen so großen Anklang gefunden hat und insbesondere die Qualität der Sektionen geschätzt wurde“, resümieren Sünne Eichler, Jane Hart und Prof. Dr. Peter A. Henning vom LEARNTEC-Kongresskomitee.

LEARNTEC future lab ist Besuchermagnet

Mit dem LEARNTEC future lab, das die Messe Karlsruhe gemeinsam mit Bosch Software Innovations entwickelt hat, entstand auf der LEARNTEC 2020 eine lebendige Erlebnisfläche, auf der die Messebesucher Zukunftstechnologien und Visionen rund ums digitale Lernen kennenlernen konnten. Gezeigt wurden unter anderem Merge Cubes, ein intelligenter Chatbot von AI Coaching und das VR-Spiel „Cloudwalker“ des Medienkünstlers Dr. Jens Stober, das mittels Hirnwellen gesteuert wird. „Wir sind überwältigt von der Resonanz hier im Future Lab. Wir wurden förmlich überrannt, unfassbar viele Besucher haben aktiv mitgemacht, Fotos geschossen und Sketchnotes gezeichnet. Entstanden ist ein lebendiges Kunstwerk rund ums digitale Lernen“, sagt Dr. Sirkka Freigang, Head of Smart Learning Environments bei Bosch Software Innovations.

Start-ups präsentieren kreative Ansätze

Innovative Ideen sind wichtige Wachstumstreiber, auch in der Bildungsbranche. Deshalb förderte die LEARNTEC auch 2020 wieder ganz besonders den Nachwuchs der Branche: In der Start-up Area präsentierten junge Unternehmer ihre zukunftsfähigen Neuentwicklungen rund ums digitale Lernen. Die Start-up Area wurde in diesem Jahr nochmal vergrößert, sodass insgesamt 48 Start-ups ihre Ansätze dem Fachpublikum vorstellten. Im Rahmen eines Pecha Kucha-Vortrags konnten die Jungunternehmer sich in einem Wettbewerb mit anderen Start-ups messen. Daniel Kleditzsch, CEO und Gründer von JOLECO, resümiert: „Uns überzeugt das Gesamtpaket und die professionelle Organisation – vom ersten Kontakt bis zum fertigen Messestand. Wir hatten eine gute Interaktion mit unseren Besuchern und konnten individuelle, lange Gespräche führen. Der Vortrag in der Start-up Area und der Branchenabend am ersten Messetag waren für uns als junges Unternehmen hilfreich, um zu Netzwerken und branchenübergreifend Erfahrungen zu sammeln.“ Networking bot auch die LEARNTEC App mit ihrer Matchmaking-Funktion: Fast jeder zweite Messebesucher nutzte die App.

AR/VR Area
n der AR/VR Area präsentierten Aussteller wieder ihre neuesten Technologien, unter anderem die Microsoft HoloLens. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner)

Mittels AR/VR digitale Lernwelten entdecken

Die LEARNTEC widmete sich auch 2020 wieder virtuellen Realitäten. Die Zusammenarbeit mit dem Ersten Deutschen Fachverband für Virtual Reality (VR) wurde im letzten Jahr zudem nochmal intensiviert. In der AR/VR Area präsentierten Aussteller wieder ihre neuesten Technologien, unter anderem die Microsoft HoloLens. Ralf Hoffmann, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverband Herford-Stadt e.V zeigt sich begeistert: „Die LEARNTEC ist Familientreffen und Fachaustausch zugleich. Wir sind begeistert vom tollen Ambiente und dem interessierten Publikum. Hier spüren wir, dass analog und digital wie zwei Puzzleteile zusammenfinden und sich auf der Fachmesse wunderbar ergänzen. Das digitale Lernen unterstützt das analoge und bietet neuen Erfahrungsaustausch und Mehrwerte. Wer die Zukunft von morgen erleben möchte, muss heute nach Karlsruhe kommen.“

Die nächste LEARNTEC findet vom 2. bis 4. Februar 2021 in der Messe Karlsruhe statt.

Weitere Ausstellerstimmen

Björn Carstensen, Co-Founder und Geschäftsführer von Lemon Systems GmbH: „Der Mix stimmt. Auf der LEARNTEC finden wir die Zielgruppe, die wir brauchen: Entscheider aus dem Mittelstand, aus Großkonzernen und Hochschulen. Und auch der digitale Ansatz, weg vom didaktischen Schwerpunkt, entspricht genau den Entwicklungen der Branche und wird hier gut dargestellt.“

Onno Reiners, Leitung Geschäftsbereich Compliance bei M.I.T e-Solutions GmbH: „Es ist deutlich spürbar, dass sich die Messe in einem Aufwärtstrend befindet. Wir hatten an unserem Stand viel Publikum und die Qualität der Kontakte ist nochmal deutlich gestiegen.“

Dr. Maria Walther, Managing Director bei Walther Learning Solutions: „Wir sind das erste Mal auf der LEARNTEC und sind sehr positiv überrascht. Wir haben sehr gute Gespräche geführt und einen guten Mix an Besuchern bei uns am Stand gehabt – vom Fachbesucher bis zum E-Learning-Einsteiger, den wir von Anfang an begleiten. Wir spüren, dass ein großer Bedarf an digitaler Bildung besteht und das Interesse gewachsen ist.“

Christian Hanster, Geschäftsführer bei endoo: „Der theoretische Part des Digitalpaktes kommt nun in die Umsetzung, alle Akteure fangen an, sich in das Thema hinein zu denken. Wir sind zum dritten Mal auf der LEARNTEC und der Bereich zur digitalen Schule vergrößert sich mit jedem Jahr. Und auch das Interesse beim Publikum wächst. Wir hatten hier inspirierende Gespräche. Alles in allem hat die LEARNTEC ein sehr gutes Profil.“

Jörg Schmalhofer, Key Account Manager B2B bei Westermann Gruppe: „Wir waren 2020 zum dritten Mal auf der LEARNTEC und präsentieren uns erstmals auch in Halle 1. Hier hatten wir eine sehr hohe Besucherfrequenz und viele gute Gespräche. 2021 sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.“

Frank Draing, Verlagsleiter bei Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG: „Die Besucherzahlen steigen und es war viel los an unserem Stand. Wir sind zufrieden mit der Anzahl an Gesprächen und der Aufbau hat wunderbar funktioniert.“

Sophie Labralette, Marketing Managerin DACH bei saba: „Im Vergleich zum Vorjahr war die LEARNTEC 2020 nochmal definitiv besser besucht. Wir konnten in diesem Jahr außerdem deutlich qualitativ hochwertigere Gespräche führen.“

2020-01-29
And the delina goes to…
delina 2020
Alle Nominierten und Preisträger des delina 2020 (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Der Innovationspreis für digitale Bildung delina wurde auf der LEARNTEC, Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung (28. - 30. Januar 2020) in den Kategorien „Aus- und Weiterbildung“, „Frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“ und „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ verliehen. Die vier Gewinner sind VISCOPIC mit Augmented Reality basierenden Mitarbeitertrainings, das digitale Nachhaltigkeitstraining Sustify, Personal Chatbots der Hochschule Ruhr-West und PearProgramming mit einer game-basierten Lernplattform für Informatiklehrer.

Der delina wird in enger Zusammenarbeit mit dem BITKOM und mit Unterstützung der time4you GmbH und der p-didakt GmbH verliehen. Jedes eingereichte Projekt wurde von einer 21-köpfigen Expertenjury aus dem Bereich digitale Bildung begutachtet.

Kategorie „Aus- und Weiterbildung“: VISCOPIC

Das Münchner Start-up VISCOPIC hat in Zusammenarbeit mit DB Netz eine Lösung zur Erhöhung der Handlungssicherheit der Mitarbeiter und Nachwuchskräfte entwickelt. Ein Teil der Infrastruktur wird dabei virtuell abgebildet und auf digitalem Wege mittels Augmented Reality vermittelt. So kann die zu schulende Anlage problemlos in den Theorieunterricht integriert werden, Störungen simuliert und Wirkzusammenhänge beleuchtet werden. Damit verbessert sich nicht nur die Trainingsqualität, es steigert sich auch die Handlungssicherheit sowie die Verzahnung von Theorie- und Praxisunterricht.

Kategorie „Frühkindliche Bildung und Schule“: Pear Programming

Das Projektteam an der Universität Osnabrück hat eine Lernplattform entwickelt, die Informatiklehrer dazu befähigt, den Schülern der Sekundarstufe I qualitativ hochwertigen Informatikunterricht anzubieten. Die innovative Kombination aus Planspiel und Elementen der Gamification vermittelt Schülern spielerisch sowohl die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten der Informatik als auch die Grundlagen des unternehmerischen Denkens. Das System wird um ein Intelligent Tutoring System (ITS) erweitert, das über Lernstandsanalysen und optimierte Lernwege hinaus in der Lage ist, individuelle Anweisungen und Rückmeldungen zu geben.

Kategorie „Hochschule“: Hochschule RuhrWest

Im Rahmen eines Hochschulprojektes baut die Hochschule Ruhr West einen Personal Chatbot, der Studierende bei der Nachbereitung der Mathematikvorlesung unterstützt. Jeder Studierende erhält eine personalisierte Version des Chatbots, der durch inhaltliche Fragen rund um die Vorlesung den Studierenden beim Lernprozess kontinuierlich begleitet und dabei motiviert, sich mit den Inhalten auseinander zu setzen. Zusätzlich stellt der Bot auch konkrete Aufgaben.

Kategorie „Gesellschaft- und lebenslanges Lernen“: Sustify

Sustify ist ein digitales Nachhaltigkeitstraining für Sozial- und Umweltstandards in Fabriken in Entwicklungs- und Schwellenländern und hilft dem deutschen Einzelhandel bei der Einhaltung der Rechtskonformität (Compliance) in globalen Lieferketten. Der Einzelhandel führt derzeit bereits Schulungsprogramme bei strategischen Lieferanten durch, bisher jedoch noch nicht in digitaler Form. Durch die Digitalisierung der Trainings werden Nachhaltigkeitsprogramme transparent, effektiver und leichter messbar. Erste Kurse werden bereits erfolgreich in den Sprachen Hindi, Tamil, Bangla, Mandarin und Urdu umgesetzt.

2020-01-21
LEARNTEC macht digitale Bildung zum Erlebnis
Die LEARNTEC, Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung, zeigt vom 28. bis 30. Januar 2020 aktuelle Trends und Zukunftstechnologien rund um das digitale Lernen.
Die LEARNTEC, Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung, zeigt vom 28. bis 30. Januar 2020 aktuelle Trends und Zukunftstechnologien rund um das digitale Lernen. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Nächste Woche ist es soweit: Die LEARNTEC, Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung, zeigt vom 28. bis 30. Januar 2020 aktuelle Trends und Zukunftstechnologien rund um das digitale Lernen. Mit dabei sind über 400 Aussteller aus 16 Nationen, erwartet werden in der Messe Karlsruhe über 12.000 Besucher aus der Industrie, der Beratungsbranche, dem Handel und Vertrieb sowie aus Bildungseinrichtungen. Im Fokus stehen unter anderem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Bildung, die Themen Modern Workplace, Learning Analytics und Internet of Things (IoT) sowie Augmented, Mixed und Virtual Reality (AR/ MR/ VR).

Digitale Bildung wird zum Kunstwerk

Die LEARNTEC bietet seinen Besuchern 2020 erstmals eine besondere Smart Learning Experience: Mit dem LEARNTEC future lab, das die Messe Karlsruhe gemeinsam mit Bosch Software Innovations entwickelt hat, entsteht vor Ort eine lebendige Erlebnisfläche, auf der die Messebesucher Zukunftstechnologien und Visionen rund ums digitale Lernen kennenlernen können. Vier Technologien – Künstliche Intelligenz (KI), Augmented und Virtual Reality (AR/VR), Human-Machine Interface (HMI) und Internet of Things (IoT) – stehen dabei im Fokus. Die Messebesucher erhalten die Möglichkeit, die Zukunftstechnologien live auszutesten und gleichzeitig eigene Ideen und Zukunftsfantasien des digitalen Lernens mit einzubringen.

Matchmaking und persönlicher Austausch im Fokus

Auch 2020 bietet die LEARNTEC wieder eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Networking und persönlichem Austausch. An jedem Messetag finden von Experten geführte Guided Tours in deutscher und englischer Sprache statt. Die LEARNTEC App wurde im letzten Jahr maßgeblich weiterentwickelt. Sie bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich mit Ausstellern und Messebesuchern ähnlicher Interessen mittels Matchmaking auf der Messe zu verabreden und vor Ort informiert zu bleiben. Vernetzung zwischen Ausstellern und Besuchern steht auch beim Branchenabend im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) am ersten Messetag im Mittelpunkt.

Start-ups präsentieren kreative Ansätze

Innovative Ideen sind wichtige Wachstumstreiber, auch in der Bildungsbranche. Deshalb fördert die LEARNTEC auch 2020 wieder ganz besonders den Nachwuchs der Branche: In der Start-up Area präsentieren junge Unternehmer ihre zukunftsfähigen Neuentwicklungen und innovativen Ideen rund ums digitale Lernen. Die Start-up Area wurde in diesem Jahr nochmal vergrößert, sodass insgesamt 48 Start-ups die Möglichkeit haben, ihre Ansätze dem Fachpublikum vorzustellen. Im Rahmen eines Pecha Kucha-Vortrags können die Jungunternehmer sich in einem Wettbewerb mit anderen Start-ups messen.

Mittels AR/VR digitale Lernwelten entdecken
n der AR/VR Area präsentieren Aussteller wieder ihre neuesten Technologien. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Mittels AR/VR digitale Lernwelten entdecken

Die LEARNTEC widmet sich auch 2020 wieder virtuellen Realitäten. Am Mittwoch (29. Januar) findet die Preisverleihung des Immersive Learning Award an innovative Unternehmen und AR-/VR-Lösungsanbieter statt, verliehen vom Institute of Immersive Learning. Die Zusammenarbeit mit dem Ersten Deutschen Fachverband für Virtual Reality (VR) wurde im letzten Jahr zudem nochmal intensiviert. In der AR/VR Area präsentieren Aussteller wieder ihre neuesten Technologien. Im Fokus steht auch hier das eigene Erlebnis. So können die Besucher die neuen Lernmethoden in den Areas direkt selbst austesten. Parallel läuft dort an allen drei Tagen ein vielfältiges Vortragsprogramm.

 Digitale Schule und Hochschule erleben
Die Realisierung des Digitalpakts wird eines der zentralen Themen im Bereich school@LEARNTEC sein. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Digitale Schule und Hochschule erleben

Die Realisierung des Digitalpakts wird eines der zentralen Themen im Bereich school@LEARNTEC sein. Auf der Themenfläche finden die Besucher kompakt alle Angebote zur Schule der Zukunft. In drei Panels und einem interaktiven Forum, der so genannten MakersArea, diskutieren Branchenexperten und Anwender über Lösungsansätze für die digitale Schule der Zukunft. Im Rahmen des zweitägigen Fachprogramms university@LEARNTEC finden am ersten Messetag die Tagung Digitale Hochschule und am zweiten Messetag ganztägig Vorträge rund um die Digitalisierung in der Hochschullehre statt.

International hochkarätige Experten zeigen digitale Lerntrends
Der begleitende LEARNTEC Kongress widmet sich 2020 der Zukunft der Arbeit und der Künstlichen Intelligenz (KI) im Lernen. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

International hochkarätige Experten zeigen digitale Lerntrends

Der begleitende LEARNTEC Kongress widmet sich 2020 der Zukunft der Arbeit und der Künstlichen Intelligenz (KI) im Lernen. Highlight des Kongresses sind auch in diesem Jahr wieder die ausgewählten Keynotes. Eröffnen wird Dr. Stéphan Vincent-Lancrin vom OECD Directorate for Education and Skills mit einer Keynote zu „The future of learning in the digital world“. Zu den Kongressbesuchern werden außerdem Irene Oksinoglu, Leiterin der Initiative Future Work bei OTTO, Christian Baudis, Digitalunternehmer und Futurist, sowie Reinhard Karger, Unternehmenssprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), sprechen.

Rahmenprogramm nimmt E-Learning in den Fokus

Auch 2020 wird wieder der Innovationspreis für digitale Bildung delina an Projekte verliehen, die innovative Zukunftstechnologien und Medien mit dem Lernalltag vereinen. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 29. Januar im Trendforum statt. Die Branchen-, Anwender- und Trendforen nutzen die LEARNTEC-Aussteller und Branchenexperten für Vorträge und Diskussionsrunden rund um digitale Bildung. Fester Bestandteil der LEARNTEC ist mittlerweile das Vortragsprogramm GAMES@LEARNTEC am ersten Messetag, das vom game Bundesverband organisiert wird und sich dem Thema Gamification widmet.

Das gesamte Messe- und Kongressprogramm gibt es unter https://www.learntec.de/de/programm/

2020-01-09
LEARNTEC macht digitale Schule erlebbar
Im Forum school@LEARNTEC können sich die Messebesucher zu digitalen Lernwelten der Schule der Zukunft informieren und austauschen. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe: Behrendt und Rausch)
Im Forum school@LEARNTEC können sich die Messebesucher zu digitalen Lernwelten der Schule der Zukunft informieren und austauschen. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe: Behrendt und Rausch)

Im Zuge der Digitalisierung spielen digitale Lernwelten und IT-gestützte Technologien auch an Schulen eine immer bedeutendere Rolle. Zum siebten Mal widmet sich die LEARNTEC, Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung, vom 28. bis 30. Januar 2020 mit einem eigenen Themenbereich der digitalen Schule. Der Themenbereich ist in diesem Jahr nochmal um rund ein Drittel gewachsen: Noch mehr Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen zur digitalen Schule den Messebesuchern. In zahlreichen Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden können sich Schulleiter, schulische Medienberater, Schulamtsleiter, Mitarbeiter auf Kreis- oder Landesebene und Lehrer zu digitalen Lernwelten der Schule der Zukunft informieren und austauschen.

Unterstützung bei der Umsetzung des DigitalPakts

Der von der Bundesregierung verabschiedete Digitalpakt steht noch ganz am Anfang und ist eines der zentralen Themen auf der LEARNTEC 2020. Denn Investitionen in moderne Bildungsinfrastruktur, Ausstattung mit digitaler Technik und die Vermittlung medialer Kompetenzen fordern Schulen zunehmend heraus. Neben einer zentralen Diskussionsrunde am Mittwoch, 29. Januar 2020 wird der Digitalpakt auch Thema in Workshops und Vorträgen sein. Vertreter aus Städten und Gemeinden können sich mit den Besuchern und Ausstellern der LEARNTEC über Fragen der Umsetzung vor Ort austauschen. Im Marktplatz der Ideen zeigen Schulen ihre Best-Practice-Lösungen.

Schule als digitale Lernwelt

Die Besucher der LEARNTEC erwartet am Stand „Lernwelt Digitale Schule“ von REDNET eine umfangreiche Ausstellung rund um die förderfähigen Maßnahmen aus dem DigitalPakt. Hier zeigen Hersteller und Anbieter ihre Lösungen exklusiv für den Schulbereich: Von WLAN über Server bis hin zu stationären und mobilen Geräten, Kommunikations- und Lernplattformen. Auch am Stand des Bündnis für Bildung e.V. informieren Unternehmen und Institutionen, wie sie den digitalen Wandel im Lernort Schule bei Lehrenden und Lernenden konkret unterstützen. Darüber hinaus präsentieren sich zahlreiche weitere Hersteller wie beispielsweise Legamaster, eine Marke des edding Konzerns, mit ihrem Sortiment an interaktiven Medien oder die Westermann Gruppe mit ihrem Portfolio an interaktiven Lernangeboten von der App bis zum Lernspiel.

Digitale Methoden in kreativer Lernlandschaft live austesten

In Bibliotheken, an Hochschulen und an Schulen entstehen zunehmend MakerSpaces – Coding, Robotik, VR/AR oder 3D-Druck sind feste Bestandteile dieser Kreativräume. Auch auf der LEARNTEC 2020 wird es wieder eine MakersArea geben. Die Workshops in der MakersArea stellen forschendes und selbstgesteuertes Lernen bei der Vermittlung von Inhalten aus dem Lehrplan in den Fokus. Die Teilnehmer erarbeiten beispielsweise die Grundlagen der Mikrocontrollerprogrammierung, lernen auf spielerische Art und Weise von der Natur inspirierte Tierroboter selbst zu bauen und anschließend über mobile Endgeräte fernzusteuern und testen live alles rund ums Coding im Unterricht aus. An den Workshops können alle Besucher der LEARNTEC ohne Voranmeldung teilnehmen.

Gamethinking – alles nur ein Spiel?

Computerspiele wie Minecraft und Fortnite sind inzwischen fester Bestandteil im Alltag von Jugendlichen und eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Ob Computerspiele Kompetenzen fördern, die auch in Beruf und Alltag nützlich sind und wie solche Spiele im Schulunterricht eingesetzt werden können, wird Thema der zentralen Podiumsdiskussion am Dienstag, 28. Januar 2020. Medienpädagogen diskutieren mit einem E-Sport-Profi, welche Potenziale Computerspiele für Lernerfolge bieten.

Schulische Vorbereitung auf die Industrie 4.0

Digitale Kompetenzen werden zu immer wichtigeren Bestandteilen der Ausbildungsreife und Beschäftigungsfähigkeit. Wie schulische und berufliche Bildung zukünftig auf die Industrie 4.0 vorbereiten und welchen Beitrag dazu die MINT-Fächer leisten können, wird am Donnerstag, 30. Januar 2020, in der Diskussionsrunde „Leben in der Digitalität“ von Bildungsexperten diskutiert.

Das gesamte Programm im Themenbereich school@LEARNTEC finden Sie hier.

2019-12-11
Mit kreativen Formaten zum Lernerfolg

Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir lernen: Bildung wird zunehmend digitaler, flexibler, ort- und zeitungebunden. Aus dieser Veränderung entstehen auch immer neue Formate, die das Lernen im Berufsalltag branchenübergreifend vereinfachen. Auf der LEARNTEC (28. bis 30. Januar 2020), Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf, präsentieren zahlreiche Aussteller, mit welchen Produkten sie diesen Wandel mitgestalten.

Die Web Computing GmbH ermöglicht mit der Videoplattform coovi eine einfache Erstellung von Erklärvideos. (Bildnachweis: Web Computing GmbH)
Die Web Computing GmbH ermöglicht mit der Videoplattform coovi eine einfache Erstellung von Erklärvideos. (Bildnachweis: Web Computing GmbH)

Mit Lernvideos zum Erfolg

Die Web Computing GmbH ermöglicht mit der Videoplattform coovi eine einfache und intuitive Erstellung von Erklärvideos und Videopräsentationen, um einen offenen Wissensaustausch im Unternehmen noch schneller zu ermöglichen. Sie kombiniert Video-Autorenwerkzeug, Video-Content-Management und E-Learning in einer Plattform und erlaubt das Erstellen, Teilen und interaktives Training mit Videos.

Health Care-Branche spielerisch erlernen

Unter dem Motto „Für ein starkes selbst!“ möchte die JOLECO GmbH allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu lebenslanger Bildung ermöglichen. Auf der Learntec 2020 stellt das Unternehmen eine spielerische Herangehensweise an das Blended Learning & Game-based-Learning in Gesundheitsberufen vor und präsentiert beispielsweise ein Spiel, das die aktuelle Beschäftigungssituation der Gesundheitsbranche aufgreift und Inhalte in ein ansprechendes Edu-Game integriert.

Digitale Fitness für Bildungsakteure

Lebenslanges Lernen und die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden sind wesentliche Kompetenzen, um dem digitalen Wandel auf Augenhöhe zu begegnen. Die Corporate Learning & Change GmbH stellt auf der LEARNTEC ihre Online-Aus- und Weiterbildungen rund um die digitale Trainingswelt vor, unter anderem die Ausbildung zum Blended Learning Experten, zum Webinar-Trainer oder E-Tutor. Personalentwickler, Trainer, Ausbilder und Fachtrainer bleiben dadurch rund um die neuesten Lerntrends und -technologien auf dem Laufenden und bauen ihre Kompetenzen darin aus.

Ausbildung mit VR
Auf der LEARNTEC präsentiert der DRK sein Projekt in der AR/VR Area. (Bildnachweis: DRK Kreisverband Herford e.V.)

Ehrenamt meets Virtual Reality

Das Projekt „Ausbildung mit VR“ des DRK Kreisverband Herford e.V. in Kooperation mit DayCare Technology verfolgt das Ziel, die Qualifizierung von Rettungssanitätern beim DRK mit dem Einsatz von Virtual Reality (VR) zukunftsorientiert, ortsungebunden, realitätsnah und zugleich fachspezifisch zu gestalten. Gleichzeitig macht das Projekt das Ehrenamt attraktiv für die Zukunft und das DRK als moderne und attraktive Freiwilligenorganisation sichtbar. Auf der LEARNTEC präsentiert der DRK sein Projekt in der AR/VR Area.

Duale Berufsausbildung digital begleiten

Auf der LEARNTEC präsentiert die U-Form Gruppe ihre digitalen Produkte rund um die duale Berufsausbildung. Mit dem Azubi-Navigator bietet das Unternehmen ein digitales Ausbildungsmanagement-System, das zusätzlich ein umfassendes Lern-Management-System für die optimale Prüfungsvorbereitung der Auszubildenden beinhaltet. Neu mit dabei sind in diesem Jahr neue Features, die die Verwaltung und dynamische Planung weiter vereinfachen und neue Lerninhalte für gewerblich-technische Berufe beinhaltet. Mitaussteller Prozubi stellt außerdem sein Angebot an Online-Learnings für Azubis vor, das auf hochwertige Wissensvermittlung mit selbst produzierten Lernvideos setzt. Die Inhalte sind dabei exakt an den Prüfungsanforderungen der Industrie- und Handelskammern ausgerichtet.Vertrieb sowie aus Bildungseinrichtungen in Karlsruhe. Diese können sich mehr als 370 Ausstellern zu den Möglichkeiten digitalen Lernens informieren und konkret für ihre Problemstellungen bei Wissensvermittlung und -management Lösungen suchen. Der Kongress der LEARNTEC vermittelt an drei Tagen geballtes, praxisnahes Wissen. Insgesamt werden mehr als 300 Referenten in Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit dem Publikum teilen. Open-Space-Sessions und offene Diskussionsrunden fördern den Austausch zwischen den Referenten und Teilnehmern. Die nächste LEARNTEC findet vom 28. bis 30. Januar 2020 in der Messe Karlsruhe statt.

E-Learning Videos erstellen
Slide-Presenter präsentiert auf der LEARNTEC eine Softwarelösung, mit der minutenschnell E-Learning-Videos erstellt werden können. (Bildnachweis: Slide-Presenter)

Auch Slide-Presenter setzt auf das Lernen mit Videos und präsentiert auf der LEARNTEC eine Softwarelösung, mit der minutenschnell E-Learning-Videos erstellt, geteilt und „on-demand“ abgerufen werden können. Die Messebesucher können während einer Live-Demonstration zudem selbst ihre eigenen Lerninhalte erstellen.

2019-12-04
LEARNTEC ist zukunftsfähigste Messe des Jahres
Christiane Appel, Chefredakteurin des m+a report, überreicht den Preis an das LEARNTEC-Team.
Christiane Appel, Chefredakteurin des m+a report, überreicht den Award an Tanja Stopper, Pressereferentin bei der Messe Karlsruhe, und Rebecca Witt, Projektleiterin Marketing B2B bei der Messe Karlsruhe. (Bildnachweis: m+a)

„Die LEARNTEC hat sich in den vergangenen Jahren zu Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung im lebenslangen Kontext entwickelt und ihre Themen sind heute aktueller und vielschichtiger denn je, was sich in den steigenden Besucher- und Ausstellerzahlen widerspiegelt“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. So wuchs die Zahl der LEARNTEC-Aussteller in den vergangenen fünf Jahren um rund 45 Prozent und die Besucherzahl hat sich mehr als verdoppelt. „Über die Auszeichnung als Projekt des Jahres freuen wir uns sehr, denn sie würdigt die tägliche Arbeit unseres Teams, das die Veranstaltung mit viel Leidenschaft gestaltet und weiterentwickelt“, so Wirtz.

Die internationale Fachmesse mit Kongress, die erstmals 1991 in Karlsruhe stattfand, überzeugte die Fachjury mit einem Gesamtpaket aus einer hohen Serviceorientierung für ihre Besucher, einer intensiven Betreuung von Erstausstellern und zahlreichen Innovationen wie der AR/VR Area (Augmented Reality/ Virtual Reality), der Messeapp mit Matchmaking-Funktion oder dem interaktiven Hallenplan. Aber auch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Fachbeirat und eine sehr hohe Zufriedenheitsquote der Aussteller tragen zum langjährigen Erfolg der LEARNTEC bei.

2019-11-27
Wie Digitalisierung unser Lernen verändert

Am 28. Januar 2020 hält Christian Baudis, Digitalunternehmer, Futurist und ehemaliger Google Deutschland-Chef, auf der LEARNTEC eine Keynote zum Thema „How digitalization changes the way we learn“. Im Interview spricht er über den Inhalt seiner Keynote und zeigt auf, wie sich das Lernen in Zukunft verändern wird.

Christian Baudis, Digitalunternehmer, Futurist und ehemaliger Google Deutschland-Chef, hält auf der LEARNTEC 2020 eine Keynote zum Thema „How digitalization changes the way we learn“. (Bildnachweis: Cristian Hermann-Isacu, nullnull3 Photographie)
Christian Baudis, Digitalunternehmer, Futurist und ehemaliger Google Deutschland-Chef, hält auf der LEARNTEC 2020 eine Keynote zum Thema „How digitalization changes the way we learn“. (Bildnachweis: Cristian Hermann-Isacu, nullnull3 Photographie)

Herr Baudis, wir sind im Jahr 2030 und ich mache eine Fortbildung, um beruflich weiterzukommen. Wie sieht meine Lernumgebung aus?

Der entscheidende Unterschied zu heute wird sein, dass Sie sich nicht mehr selbst auf die Suche nach einem passenden Kurs begeben. Eine sprechende Assistenz wird Sie dabei unterstützen. Wo Sie lernen, entscheiden Sie in den meisten Fällen selbst. Genauso wie die Sprachassistenz wird auch das Lernprogramm auf Künstlicher Intelligenz basieren. Der Input erfolgt per Spracheingabe und wenn Sie etwas visualisieren müssen, verknüpfen Sie die Lernanwendung mit Bildschirm oder Laptop. Oder mit Ihrem Haushaltsroboter. In ungefähr 15 Jahren wird der als Endgerät so präsent sein wie heute das Smartphone.

Das klingt nach einer einsamen Angelegenheit.

Die zunehmende Technisierung führt in der Gesellschaft schon seit der industriellen Revolution zu einer fortschreitenden Individualisierung. In zehn Jahren werden wir zu 80 bis 90 Prozent individuell lernen. Für die verbleibenden rund 20 Prozent werden wir einen Experten oder eine Expertin treffen oder wir tauschen uns in Gruppen aus. Aber auch dieser Austausch geschieht digital. Dieser Fokus auf dem individuellen Lernen verringert natürlich die soziale Interaktion. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir diesen Punkt bei der Entwicklung digitaler Inhalte nicht aus den Augen verlieren. Wir brauchen in der Aus- und Weiterbildung auch weiterhin den Austausch und echte Expertinnen und Experten. Erst dadurch wird Wissen kreativ verknüpft.

Laut dem Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) der Europäischen Kommission nahmen 2017 nur sechs Prozent der deutschen Internetnutzer*innen an Online-Kursen teil. Damit rangiert Deutschland im EU-Schnitt auf Platz 16, obwohl den Deutschen gleichzeitig gute grundlegende Digitalkompetenzen bescheinigt werden. Woran hakt es?

Ich will erst einmal grundsätzlich infrage stellen, dass die Deutschen eine gute Digitalkompetenz haben. Wir haben viel Aufholbedarf. Digitalität spielt weder in Schulen noch in Universitäten oder bei Ausbildungen eine Rolle. Wir sind in diesem Punkt sehr träge und leider auch ein bisschen arrogant.

Woher kommt das?

Wir haben ein gut funktionierendes Wirtschaftssystem. Infrastrukturell stehen wir sehr gut da. Deshalb glauben wir, dass das, was in den vergangenen 30 oder 50 Jahren gut gelaufen ist, auch künftig gut funktionieren wird. Leider sind wir da auf dem völlig falschen Dampfer. Diese Einstellung müssen wir aufbrechen. Dafür brauchen wir starke Vorbilder, die uns schmerzhaft klarmachen, welche Vorteile wir gerade verschlafen.

Gibt es diese Vorbilder nicht schon?

Ja, aber unsere Rückständigkeit ist aktuell einfach zu groß. Vielleicht müssen wir erst einen echten Tritt bekommen, damit wir beweglicher werden. In den skandinavischen Ländern werden die Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, viel besser erkannt. Die Akzeptanz ist hoch. In Asien ist die Ausbildung längst digitalisiert. Und wir? Die deutsche Automobilindustrie baut immer noch Verbrennungsmotoren und verpasst dabei die zwei wichtigsten Technologien ihrer Branche: den Elektroantrieb und das autonome Fahren. Das ist in vielen Bereichen so, leider auch im Bildungssystem.

Woran denken Sie beim Bildungssystem konkret?

In der Schweiz und in den USA ist es Universitäten erlaubt, Start-ups zu gründen. Das müssten wir auch zulassen. Obwohl die amerikanischen Universitäten hohe Studiengebühren erheben, verdienen sie inzwischen mehr Geld mit Hilfe ihrer Start-ups. Auf deutsche Universitäten übertragen, hätten diese nicht mehr nur einen Bildungsauftrag, sondern auch einen unternehmerischen Auftrag. Sie könnten Arbeitsplätze schaffen und Know-how im Land halten, indem sie Absolventinnen und Absolventen Geschäftsräume, Forschungsmöglichkeiten und Investoren bieten. Das wäre eine relativ einfache Möglichkeit, um Deutschland wieder in ein Kompetenzzentrum zu verwandeln. Solange wir das nicht bieten, wandern die Fachleute eben zu Google oder Alibaba ab.

Ob digitalaffin oder nicht, viele Menschen haben Berührungsängste mit KI. Wie kann man dem im Unternehmen entgegenwirken?

Ich habe das Gefühl, dass alle von KI sprechen, aber niemand weiß, was gemeint ist. Im Beruf ist KI ist in erster Linie eine Hochgeschwindigkeitsstatistik, die sehr valide ist und mich dabei unterstützt, bessere Entscheidungen zu treffen. So kann ich zielgerichteter Prozesse steuern, Produkte erfinden oder Maschinen warten. Dieses Rollenverständnis der KI als Zweitmeinung muss im Unternehmen unbedingt vermittelt werden.

Ohne unsere Daten leben KI, Big Data, Deep Learning oder Internet der Dinge allerdings nicht. Für Statistiken auf Knopfdruck oder ein paar personalisierte Lerneinheiten ist das ein hoher Preis.

Der Gesetzgeber muss natürlich die Rahmenbedingungen schaffen und unsere Daten schützen. Die Europäische Union ist beim Datenschutz im Vergleich zu den USA oder China auf einem sehr guten Weg. Und welche meiner Daten ich freigebe, liegt letztlich in meiner eigenen Verantwortung. Ich muss meine Lerneinheiten ja nicht personalisieren, genieße dann allerdings auch nicht die Vorteile.

Und welche Vorteile sind das?

Der Lernprozess wird viel effizienter, wenn das Programm meinen Lernstand kennt und es sich auf mich einstellen kann. So komme ich nicht nur schneller voran, ich bin auch weniger frustriert und viel motivierter bei der Sache.

Im Zusammenhang mit Digitalisierung wird häufig von einer Demokratisierung der Bildung gesprochen. Haben wir in Zukunft alle die gleichen Chancen auf Zugang zu Bildung?

Es wird zumindest erheblich leichter sein – auch in den Entwicklungsländern. Die Demokratisierung erleben wir bereits. Wir nutzen sie aber noch zu wenig. Ich habe mich zum Beispiel im Bereich Deep Learning selbst fortgebildet. Dafür habe ich mich einfach in amerikanische Universitäten eingewählt. Teilweise ist das sogar kostenlos möglich. Im Vergleich zum Studium vor Ort kann man sich auch heute schon unglaublich günstig fortbilden.

Welchen Einfluss wird die Digitalisierung – auf lange Sicht – auf unser Verständnis von Arbeit und Weiterbildung haben?

Wir werden aufgrund rasanter Veränderungen viel flexibler sein müssen. Meine Generation ist es gewohnt, dass Wissen über drei Jahrzehnte Bestand hatte, weil die Eintrittsbarrieren in Industrien so lange hielten. Auf einmal fallen diese Barrieren, was wiederum Prognosen viel schwieriger macht. Heute verkauft Amazon Versicherungen. Das wäre vor 25 Jahren undenkbar gewesen. Es ist einfach unklar, ob Produkte in 20 Jahren überhaupt noch relevant sein werden. Dadurch steigt der Wissensbedarf unglaublich an. Hinzu kommt, dass uns die beste KI nichts nützt, wenn wir mit ihrer Zweitmeinung nichts anfangen können. Wir müssen Expertinnen und Experten auf unserem Gebiet werden. Ohne großes Fachwissen werden wir es schwer haben. Dementsprechend flexibel müssen wir mit unserer Arbeit und Weiterbildung umgehen. Wissen muss laufend abgeglichen und angeglichen werden. Wer das schafft, wird dann vermutlich auch zufrieden im Job sein und darf sich auf eine gute Bezahlung freuen.

Laut dem ZukunftsMonitor (2017) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sind sich 90 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger der Herausforderung durchaus bewusst: Sie sagen, im Jahr 2030 wird eine fortwährende Weiterbildung der Schlüssel zu beruflichem Erfolg sein. Welche Fragen würden Sie in Hinblick auf diese Aussichten 2030 im Vorstellungsgespräch stellen?

Ich würde erst wissen wollen, wo die Stärken der Person liegen und wo noch Fortbildungsbedarf besteht. So erfahre ich gleich, ob sie sich mit ihren eigenen Lernangewohnheiten auseinandergesetzt hat. Daran anknüpfend würde ich fragen, wo und wie sie die entsprechenden Kompetenzen erwerben will. Wer davon eine Vorstellung hat, wird später im Beruf auf einem sehr guten Weg sein.

Vielen Dank für das Gespräch.

2019-11-21
Zwölf nominierte für Innovationspreis delina
Die zwölf Nominierten für den Innovationspreis delina 2020 stehen fest
Die zwölf Nominierten für den Innovationspreis delina 2020 stehen fest

Die Fachjury hat entschieden: Die zwölf Nominierten für den Innovationspreis delina stehen fest! Auf der LEARNTEC (28. bis 30. Januar 2020) – Europas größter Veranstaltung für digitales Lernen – wird der delina in den vier Kategorien „frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, „Aus- und Weiterbildung“ und „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ verliehen. Die nominierten Projekte reichen von virtuellen Klassenzimmern über innovative Smartphone-Apps bis zu kreativen Plattformen für digitale Mitarbeitertrainings.

„In unserer digitalisierten Welt werden neue und innovative Impulse für die Zukunft des Lernens immer wichtiger. Wir freuen uns sehr, dass der delina in diesem Jahr so großen Anklang gefunden hat und wir mit insgesamt 138 Projekten so viele interessante Einreichungen wie noch nie erhalten haben“, sagt René Naumann, Projektleiter der LEARNTEC und Mitglied der Fachjury. „Wir sind schon gespannt, wer den Preis mit nach Hause nehmen wird.“

Auf der LEARNTEC 2019 wurden vier Projekte mit dem delina ausgezeichnet.
Auf der LEARNTEC 2019 wurden vier Projekte mit dem delina ausgezeichnet.

Der delina wird in enger Zusammenarbeit mit dem BITKOM und mit Unterstützung der time4you GmbH und der p-didakt GmbH verliehen. Jedes eingereichte Projekt wurde von einer 21-köpfigen Jury mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommune begutachtet. Die vier Gewinner werden am 29. Januar 2020 um 14.15 Uhr im Trendforum auf der LEARNTEC bekannt gegeben.

Die Nominierten im Überblick:

Kategorie „frühkindliche Bildung und Schule“

Mit der App „A Touch of History“ von Pfeffermind lernen Schüler Fakten über bedeutende historische Figuren, indem sie das fiktive, persönliche Smartphone dieser Persönlichkeiten in den Händen halten. Die Oxocard des hep verlag ist ein Minicomputer, der via Browser genutzt werden kann. Programmiert wird sie mit der intuitiven und fehlerbetonten Blockprogrammierumgebung „Blockly“, die auch für Lehrkräfte ohne Programmierkenntnisse leicht anzuwenden ist. Nominiert wurde zudem Pearprogramming. Ein Projektteam an der Universität Osnabrück hat eine Lernplattform entwickelt, die Informatiklehrer dazu befähigt, den Schülern der Sekundarstufe I qualitativ hochwertigen Informatikunterricht anzubieten.

Kategorie „Hochschule“

Die Technische Hochschule Mittelhessen hat den digitalen „tinyCampus“ entwickelt. Die modulare Hochschul-App ist speziell auf Studierende zugeschnitten und bietet eine breite Palette an Informationsangeboten an. Im Rahmen eines Hochschulprojektes baut die Hochschule Ruhr West einen Personal Chatbot, der sich jedem Studierenden bei der Nachbereitung der Mathematikvorlesung individuell widmet und durch gezielte Fragen und Aufgaben beim Lernen unterstützt. Eine VR-Klassenraumsimulation setzt die Universität Potsdam bei der Lehrerausbildung ein. Den Studierenden wird dadurch ein praxisnahes Training des Lehreralltags ermöglicht.

Kategorie „Aus- und Weiterbildung“

Die Berufliche Schule ITECH Elbinsel Wilhelmsburg hat für alle Bildungsgänge Projekte entwickelt, die die Unterrichtsgestaltung mit digitalen Lernformaten verknüpfen. Daraus entstand die Lehrkultur „SkiL“, die dabei hilft, praxisnah und zeit- und ortsunabhängig die Kompetenzen der Schüler weiterzuentwickeln. Das Unternehmen VISCOPIC hat gemeinsam mit der DB Netz AG ein Mitarbeitertraining basierend auf Augmented Reality und Mobile Learning entwickelt, um die Nachwuchskräfte bestmöglich für den Arbeitsalltag zu schulen. Über eine Nominierung darf sich zudem TechLabs e.V. freuen. Der Verein bietet jungen Menschen eine Plattform, die es ihnen ermöglicht sich State-Of-The-Art Tech-Skills anzueignen, um dadurch Probleme unternehmerisch und digital zu lösen.

Kategorie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“

Ada ist ein firmenübergreifendes Talentprogramm der Handelsblatt Media Group, bei dem sich digitale Talente, darunter 40 Mitarbeiter der Allianz SE, in einem abwechslungsreichen, modernen und interaktiven Programm Future Skills aneignen, diese weiterentwickeln und in das Unternehmen tragen können. Nominiert wurde zudem Lernhacks – agile Routinen und Tools, die Lernende dabei unterstützen, ihre Weiterentwicklung selbst in die Hand zu nehmen und souverän mit digitalen Formaten zu lernen. Das digitale Nachhaltigkeitstraining für Sozial- und Umweltstandards in Fabriken in Entwicklungs- und Schwellenländern Sustify hilft dem deutschen Einzelhandel bei der Einhaltung der Rechtskonformität in globalen Lieferketten.

2019-11-06
Mit digitaler Bildung zukunftsfähig aufstellen

Die Digitalisierung verändert nicht nur unseren Arbeitsalltag, sondern auch die Art und Weise, wie wir lernen. Neue Technologien helfen den Lernenden, gerade im stressigen Berufsalltag sich ort- und zeitungebunden weiterzubilden. Künstliche Intelligenz spielt in der betrieblichen Bildung zudem eine immer wichtigere Rolle. Die aktuelle Teilstudie der E-Learning-Benchmarking-Studie zeigt, dass sich bereits ein Drittel der deutschen Unternehmen eingehend mit Künstlicher Intelligenz in der betrieblichen Bildung auseinandersetzt, wenngleich lediglich drei Prozent der Unternehmen die Technologie bereits heute einsetzt. Auf der LEARNTEC, Europas größter Veranstaltung für digitales Lernen, präsentieren vom 28. bis 30. Januar 2020 zahlreiche Aussteller, wie die Zukunft der Bildung im Arbeitsalltag aussehen kann und beraten Firmen zur Einführung und Integration in ihrer betrieblichen Weiterbildung.

Dank Chatbots nachhaltig Schlüsselkompetenzen entwickeln

In Zeiten von New Work werden Schlüsselkompetenzen wie kritisches Denken und Agilität für Unternehmen immer wichtiger, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Diese lassen sich durch klassisches E-Learning jedoch kaum entwickeln. AI Coaching entwickelt Bots, die auf Basis von Conversational-Interfaces über Chat oder Voice und Künstliche Intelligenz Coaching-Gespräche simulieren und im Dialog zum Reflektieren und zur Zielsetzung anregen. Auf der LEARNTEC 2020 präsentiert das Unternehmen erstmals Off-The-Shelf Bots, die direkt eingesetzt werden können. Inhaltlich sollen die Bots den Mitarbeitern in den anstehenden Digitalisierungsprozessen nicht nur das passende Handwerkszeug, sondern vor allem das nötige Mindset vermitteln. Auch das Karlsruher Start-up Evoach entwickelt Chatbot-basiertes Online-Selbstcoaching für Unternehmen. Die Mitarbeiter werden durch themenbezogene und lösungsorientierte Coaching-Prozesse geführt, beispielsweise zu den Themen agiles Zusammenarbeiten, Gespräche vorbereiten oder Entscheidungen treffen. Dabei erarbeiten sie eigene Lösungsansätze und leiten konkrete Handlungsschritte ab.

Auf der LEARNTEC präsentieren zahlreiche Aussteller, wie die Zukunft der Bildung im Arbeitsalltag aussehen kann und beraten Firmen zur Einführung und Integration in ihrer betrieblichen Weiterbildung.
Auf der LEARNTEC präsentieren zahlreiche Aussteller, wie die Zukunft der Bildung im Arbeitsalltag aussehen kann und beraten Firmen zur Einführung und Integration in ihrer betrieblichen Weiterbildung.

Neue KI-Technologien fürs Lernen 4.0

Das Hamburger Unternehmen miraminds präsentiert sich auf der LEARNTEC 2020 erstmals nicht in der Start-up Area, sondern ist mittlerweile zu einem etablierten Software-Unternehmen herangewachsen. Die Besucher können sich vor Ort am Messestand auf eine Premiere freuen: den Launch des Programms FlowGuide, das persönlich und live zeigt, wie eine Software funktioniert. Zudem geben die Entwickler auf der LEARNTEC einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand des großen KI-Projektes FlowBase. Mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt sich auch das Unternehmen Speexx. Es bietet eine Plattform für KI-gestütztes, intelligentes Sprachtraining am digitalen Arbeitsplatz an. Kombiniert werden dabei Sprachassessment, Lernen und kontinuierlicher Performance Support.

Ein situatives, bedarfsgerechtes Lernen wird gerade in Industrieunternehmen immer wichtiger. Die inside Unternehmensgruppe hat gemeinsam mit der Werner & Pfleiderer Lebensmitteltechnik GmbH, einem Spezialisten im Maschinen und Anlagenbau für Backbetriebe, hierfür ein Konzept entwickelt, das sie auf der LEARNTEC vorstellen werden. Das notwendige Wissen zum Betrieb der Maschinen wird über die Lernwelt WP E-INSTRUCTOR auf mobilen Endgeräten jederzeit zur Verfügung gestellt. Kleine Bluetooth-Sender, so genannte eduBeacons, werden direkt an der Maschine befestigt und senden den Mitarbeitern je nach Lernstand und Aufgabe eine individuelle Zusammenstellung der zur Maschine gehörenden Lernmedien und -inhalte zu.

New Work – im Zeichen der Nachhaltigkeit und agilem Lernen

Am Messestand der Agentur für digitale Lernformate Canudo steht alles im dem Zeichen der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit. Die Mitarbeiter beraten die Messebesucher unter anderem darin, wie digitale Lernformate zur Förderung des UNESCO-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ genutzt werden können. Ein vielfältiges Programm rund um agiles Produzieren von E-Learnings und agiles Lernen präsentiert SupraTix auf der LEARNTEC. Highlights werden die Vorstellung des Innovationsprojekts „Cloud Robotics“, das exploratives Lernen für jeden zur Verfügung stellt, „Agilhybrid“, das eine agile Kursproduktion anwendet, sowie die „Business-Simulation“, in der Prozesse unter anderem mithilfe von Internet of Things (IoT)-Geräten optimiert werden, sein. Demonstriert werden die Projekte auf der LEARNTEC anschaulich mit Fallbeispielen.

Die Veränderung des Arbeitsmarktes durch die Digitalisierung thematisiert auch WBS TRAINING. Das Unternehmen präsentiert auf der LEARNTEC zum einen seine zertifizierten Seminare mit dem Fokus „Arbeiten 4.0“. Zum anderen stellt es sein Projekt „Recruiting 3D“ vor. Hier werden Unternehmen mit passenden Kandidaten aus den WBS-Weiterbildungen nach einem speziellen Matchmaking-Prinzip zusammengebracht. Dies passiert live, online und in 3D – Schauplatz ist ein virtuelles Event, der WBS Learnplace 3D, mit dem sich gleichzeitig viele passende Bewerber erreichen lassen.

2019-10-24
Digitale Bildung auf der LEARNTEC erleben

Ende Januar zeigt die 28. LEARNTEC, Europas größte Fachveranstaltung für digitale Bildung, wieder aktuelle Trends und Entwicklungen rund um die Zukunft des technologiegestützten Lernens. Vom 28. bis 30. Januar 2020 präsentieren über 340 Aussteller aus 15 Nationen in Karlsruhe ihre neuesten Technologien und Lernmethoden. Erwartet werden mehr als 12.000 Fachbesucher aus der Industrie, Beratungsbranche, dem Handel und Vertrieb sowie aus Bildungseinrichtungen.

„Das Interesse an digitaler Bildung und die Relevanz technologiegestützter Lernmethoden steigen, das zeigt sich deutlich auf der LEARNTEC, die Jahr für Jahr ein starkes Wachstum verzeichnet“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Auf der LEARNTEC können unsere Besucher die neuesten Technologien live erleben und austesten und ihre Erfahrungen direkt mit Branchenkollegen und Bildungsexperten teilen. Dadurch erhalten sie neue Impulse für ihre persönliche Zukunft des Lernens.“

LEARNTEC 2020: Digitale Bildung erleben

LEARNTEC 2020: Digitale Bildung erleben
Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, über die Entwicklung der LEARNTEC.

Mehrwerte durch Erlebnis und Austausch

Besonderes Highlight wird 2020 das LEARNTEC future lab, eine Smart Learning Experience, das das Projektteam gemeinsam mit Bosch Software Innovation entwickelt hat. Die Sonderschau soll die Zukunft des digitalen Lernens noch erlebbarer machen und vereint Augmented Reality (AR) und Sketchnoting in einer besonderen Live Experience auf der Messe. Auch 2020 bietet die LEARNTEC eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Networking und persönlichem Austausch. An jedem Messetag finden von Experten geführte Guided Tours in deutscher und englischer Sprache statt. Außerdem wird es wieder ein Trend- und ein Anwenderforum als offene Bühnen und mit zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden geben. In der Start-up Area präsentieren junge Unternehmer ihre zukunftsfähigen Neuentwicklungen und in der AR/VR Area zeigen Aussteller ihre neuesten Technologien. Im Fokus steht auch hier wieder das eigene Erlebnis. So können die Besucher die neuen Technologien in den Areas direkt selbst austesten.

LEARNTEC 2020: Highlights

LEARNTEC 2020: Highlights
Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, über die Highlights der LEARNTEC 2020.

Die LEARNTEC App bietet den Besuchern wieder die Möglichkeit, mit Ausstellern und Messebesuchern ähnlicher Interessen mittels Matchmaking sich auf der Messe zu verabreden und vor Ort informiert zu bleiben. Die App wurde in diesem Jahr nochmal weiterentwickelt, für die LEARNTEC 2020 werden neu auch Voucher-Booklets integriert, sodass die Besucher Coupons der Aussteller angezeigt bekommen und diese sofort am jeweiligen Messestand einlösen können. Zudem soll verstärkt mit Beacons gearbeitet werden, die den Besuchern, wenn gewünscht, ort- und zeitgebunden Push-Mitteilungen auf das Smartphone senden.

LEARNTEC 2020: Networking und App

LEARNTEC 2020: Networking und App
Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, über die Möglichkeiten zum Networking und die LEARNTEC App.

Digitale Schule und Hochschule noch erlebbarer

Die Realisierung des Digitalpakts wird eines der zentralen Themen im Bereich school@LEARNTEC sein. Dieser präsentiert sich 2020 noch gebündelter. Auf der Themenfläche in Halle 2 finden die Besucher kompakt alle Angebote zur Schule der Zukunft. Dort wird es erneut eine offene Lernlandschaft mit drei Panels und einem interaktiven Forum, der so genannten MakersArea, geben. Im Rahmen des zweitägigen Fachprogramms university@LEARNTEC finden am ersten Messetag die Tagung Digitale Hochschule und am zweiten Messetag ganztägig Vorträge rund um die Digitalisierung in der Hochschullehre statt.

LEARNTEC 2020: Digitale Schule und Digitalpakt

LEARNTEC 2020: Digitale Schule und Digitalpakt
Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, über den Themenbereich school@LEARNTEC.

LEARNTEC 2020: Digitale Hochschule

LEARNTEC 2020: Digitale Hochschule
Prof. Dr. Peter A. Henning, LEARNTEC Kongress-Komitee, über das Vortragsprogramm university@LEARNTEC.

International hochkarätige Experten zeigen digitale Lerntrends

Der begleitende LEARNTEC Kongress widmet sich 2020 der Zukunft der Arbeit und der Künstlichen Intelligenz (KI) im Lernen. Hochkarätige Vertreter aus Mittelstand, Großindustrie, Politik und Wissenschaft diskutieren beispielsweise den Status Quo von KI in Deutschland und die Visionen und Möglichkeiten des Einsatzes in der Bildung. Highlight des Kongresses sind auch in diesem Jahr wieder die ausgewählten Keynotes. Zu den Kongressbesuchern werden unter anderem Irene Oksinoglu, Leiterin der Initiative Future Work bei OTTO, Christian Baudis, Digitalunternehmer und Futurist, sowie Reinhard Karger, Unternehmenssprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), sprechen.

LEARNTEC 2020: Highlighs des Kongress

LEARNTEC 2020: Highlighs des Kongress
Prof. Dr. Peter A. Henning, LEARNTEC Kongress-Komitee, über die Highlights des LEARNTEC-Kongress.

LEARNTEC 2020: Künstliche Intelligenz (KI) im Lernen

LEARNTEC 2020: Künstliche Intelligenz (KI) im Lernen
Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, und Prof. Dr. Peter A. Henning, LEARNTEC Kongress-Komitee, sprechen darüber, wie der Einsatz von KI auf der Fachmesse und im Kongress aufgegriffen wird.
2019-10-14
LEARNTEC 2020 wirft Zukunftsblick auf das Lernen mit Künstlicher Intelligenz
Der LEARNTEC Kongress 2020 widmet sich insbesondere der Künstlichen Intelligenz (KI) im Lernen und der Zukunft der Arbeit. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)
Der LEARNTEC Kongress 2020 widmet sich insbesondere der Künstlichen Intelligenz (KI) im Lernen und der Zukunft der Arbeit. (Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Behrendt und Rausch)

Vom 28. bis 30. Januar 2020 steht die Messe Karlsruhe wieder ganz im Zeichen digitaler Bildung: Die LEARNTEC informiert über Trends und Entwicklungen des technologiegestützten Lernens in den Themenbereichen Schule, Hochschule und berufliche Bildung. Der begleitende Fachkongress bietet einen Blick in die Zukunft des digitalen Bildungsmarktes und verknüpft diese mit dem Ausstellerangebot auf der Fachmesse. 2020 widmet sich der Kongress insbesondere der Zukunft der Arbeit und der Künstlichen Intelligenz (KI) im Lernen.

Auf die Kongressbesucher wartet unter anderem eine Podiumsdiskussion, in der hochkarätige Vertreter aus Mittelstand, Großindustrie und Wissenschaft den Status Quo von KI in Deutschland diskutieren und sich zu den Visionen und Möglichkeiten des Einsatzes in der Bildung auseinandersetzen werden. In verschiedenen Vorträgen und Workshops greift der LEARNTEC Kongress zudem den Einsatz von Internet of Things (IoT), Blockchain Technology und Performance Support auf. Weitere Themenschwerpunkte liegen im Design Thinking, New Work und Modern Workplace Learning.

International hochkarätige Experten zeigen digitale Lerntrends

Insgesamt werden an drei Messetagen mehr als 120 Experten vor das Fachpublikum treten. Highlight des Kongresses sind auch in diesem Jahr wieder die Keynotes anerkannter Branchenexperten. Dr. Stéphan Vincent-Lancrin, Senior Analyst beim Centre for Educational Research and Innovation (CERI) des OECD Directorate for Education and Skills, wird die LEARNTEC mit einer Keynote zum Thema „The future of learning in a digital world" eröffnen.

Es folgt Irene Oksinoglu, Leiterin der Initiative Future Work bei OTTO, die rund um das Thema New Work zu den Kongressbesuchern sprechen wird: „New Work ist mehr als nur ein Buzzword oder bunte Büros. Es ist das Ticket in die Zukunft. Denn um zukunftsfähig zu bleiben, müssen wir unsere Arbeits- und Denkweisen grundlegend verändern. OTTO verfolgt insbesondere das Ziel, kollaboratives und flexibles Arbeiten so in unseren Berufsalltag zu integrieren, dass alle in der Lage sind, den bestmöglichen Output für unsere Kundinnen und Kunden zu generieren. Dafür unterstützen wir unsere Kolleginnen und Kollegen dabei, jederzeit, von überall und egal von welchem Gerät, Zugriff auf alle Arbeitsinhalte zu haben. Das verändert Kommunikations- und Verhaltensweisen enorm.“

Christian Baudis, Digitalunternehmer und Futurist, wird in seiner Keynote darüber sprechen, wie Digitalisierung die Art und Weise, wie wir lernen, verändert: „Die Digitalisierung stellt in den nächsten 10 Jahren alle Wirtschaftsbereiche auf den Kopf und wird auch das Bildungssystem und die Art, wie und wie lange wir lernen, verändern. Lernmethoden werden auf das Individuum zugeschnitten sein und der Frontalunterricht (auch online) immer mehr an Bedeutung verlieren. Wir werden KI-gestützt teilweise von zu Hause aus lernen und uns später im Berufsleben genauso ständig fortbilden, da sich der Wissensstand viel häufiger als heute verändert. Bildungsmonopole werden an Bedeutung verlieren, die Branche sich demokratisieren. Um einen Beruf auszuüben, ist es immer weniger notwendig eine Schule oder Universität zu besuchen. Vielmehr wird uns digitale Projektarbeit und eigene Weiterbildung weiterbringen.“

Weiterer Höhepunkt wird die Keynote von Reinhard Karger, Unternehmenssprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), sein: „KI ist in vielen Anwendungen wünschenswert, in manchen lebensrettend. KI kann Menschen konstruktiv unterstützen, aber nicht kreativ ersetzen. KI hat viel Potenzial, aber der gesunde Menschenverstand ist unschlagbar. Menschen sind Meister, Komplexität zu reduzieren und dann das Richtige zu tun. Wir haben eine Meisterschaft, die wir meisterlich unterschätzen.“

Brian Murphy, Global Head of Learning Transformation bei AstraZeneca, wird das Thema „Building enterprise capabilities while enabling learning in the flow of work“ in seiner Keynote aufgreifen.

Komplettiert wird das Kongressprogramm durch den Neurowissenschaftler Dr. Dong-Seon Chang: „Wir leben im digitalen Zeitalter, mit ungeahnten Möglichkeiten, die sich uns jeden Tag mit neuen Technologien eröffnen. In unserem Alltag bestimmen schon jetzt Künstliche Intelligenz (KI)-Algorithmen, welche neuen Informationen wir im Netz finden und entdecken werden. Die Hardware unseres Gehirns jedoch, also die DNA und die grundlegende Struktur des Gehirns, hat kein Update bekommen. Unsere grundlegenden Bedürfnisse haben sich nicht verändert: Wir interessieren uns am meisten für andere Menschen, wie sie über uns denken, und wie wir interagieren. Daher ist ‚Interaktivität‘ ein ganz wichtiges Keyword. Mit neuen Technologien, mit denen wir besser mit anderen interagieren, werden wir besser lernen können. Wenn Maschinen intelligenter werden, dann lernen sie das meiste von Menschen und den Daten, die Menschen produzieren. Daher wird auch in der Zukunft das Verstehen von Menschen ein immer wichtigeres Thema werden.“

Tickets online erhältlich

Das umfangreiche Kongressprogramm ist online einsehbar.Tickets für die Fachmesse und den LEARNTEC Kongress können bereits im Ticketshop erworben werden. Der Frühbucherrabatt gilt noch bis zum 9. Dezember 2019.

2019-06-12
Kreative Zukunftsprojekte für digitales Lernen gesucht

Auf der LEARNTEC, Europas Leitmesse für digitale Bildung, werden auch 2020 wieder Konzepte und Projekte ausgezeichnet, die innovative Zukunftstechnologien und Medien mit dem Lernalltag vereinen. Der Innovationspreis delina wird in enger Zusammenarbeit mit dem BITKOM e.V. und mit Unterstützung der time4you GmbH und der p-didakt GmbH in den vier Kategorien „frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, „Aus- und Weiterbildung“ sowie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ verliehen. Die preiswürdigen Projekte können aus den unterschiedlichsten Bereichen stammen und von Mobile Learning über Virtual Classrooms bis Blended Learning alle Aspekte der digitalen Bildung abdecken.

„In unserer digitalisierten Welt werden Lernprozesse immer individueller, flexibler und interaktiver. Neue und innovative Impulse sind für die Zukunft des Lernens daher unverzichtbar“, sagt René Naumann, Projektleiter der LEARNTEC und Mitglied der Fachjury des delina. „Mit dem delina möchten wir neue Bereiche im digitalen Lernen aufgreifen, innovative Ideen fördern und herausragende Leistung würdigen.“

Mitmachen lohnt sich

Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 31. August 2019. Bewerben können sich Unternehmen ebenso wie Schüler und Studenten, Lehrer und Erzieher, Anwender oder Anbieter. Voraussetzung ist ein interessantes Projekt rund um digitales Lernen. Die Bewerber können auf www.learntec.de ein Online-Formular ausfüllen und hochladen. Jedes Projekt wird nach Ende der Bewerbungsphase von einer Fachjury aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft begutachtet. Die Jury nominiert anschließend die interessantesten Projekte, die sich auf der LEARNTEC 2020 einem Fachpublikum präsentieren dürfen. Die Gewinner werden dann am 29. Januar 2020 im Trendforum in der Halle 2 bekannt gegeben.

2019 erhielten edu:cube GmbH und das Bildungszentrum Limmattal einen Preis für ihr digitales Konzept, das das Lernen in einer 360 Grad-Welt mit der analogen Welt verknüpft. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die KIDS interactive GmbH für eine interaktive Schnitzeljagd per App und der Deutsche Hochschulverband e.V. für sein „vhs-Lernportal“. Auch die Johannes

Gutenberg-Universität Mainz punktete mit Lernvideos, die in Onlinekurse integriert wurden.

Über die LEARNTEC

Als Europas größte Fachmesse für digitale Bildung lockt die LEARNTEC jährlich mehr als 11.900 Entscheider aus der Industrie, Beratungsbranche, dem Handel und Vertrieb sowie aus Bildungseinrichtungen nach Karlsruhe. Diese können sich bei über 340 Ausstellern zu den Möglichkeiten digitalen Lernens informieren und konkret für ihre Problemstellungen bei Wissensvermittlung und -management Lösungen suchen. Der Kongress der LEARNTEC vermittelt an drei Tagen geballtes, praxisnahes Wissen. Insgesamt werden mehr als 300 Referenten in Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit dem Publikum teilen. Open-Space-Sessions, gemeinsames Brainwriting und offene Diskussionsrunden fördern den Austausch zwischen den Referenten und Teilnehmern. Die nächste LEARNTEC findet vom 28. bis 30. Januar 2020 in der Messe Karlsruhe statt.

2019-04-29
LEARNTEC 2020: Call for Papers
Der Kongress der LEARNTEC 2019
Der Kongress der LEARNTEC 2019

Der Call for Papers für den Kongress der LEARNTEC – Europe‘s #1 in digital learning ist online. Der Kongress, der vom 28. bis zum 30. Januar 2020 parallel zur Fachmesse stattfindet, wirft einen Blick in die Zukunft der digitalen Bildung, stellt Bildungsprojekte vor und verknüpft diese mit den Angeboten der Aussteller in der Fachmesse. Interessierte haben bis zum 19. Mai 2019 die Möglichkeit, Vorschläge zu Themen und Referenten einzureichen und sich so aktiv zu beteiligen.

Ziel des Kongresses der kommenden LEARNTEC ist es, Trends und Themen in digitaler Bildung und Weiterbildung aufzuzeigen. Sowohl Vertreter aus Unternehmen und Organisationen, die aus der Praxis berichten können, als auch Einreichungen aus der Wissenschaft sind willkommen. Vorschläge zu innovativen Lernkonzepten und – aufgrund der internationalen Ausrichtung des Kongresses – Einreichungen zu englischsprachigen Vorträgen sind ebenfalls willkommen.

Im Fokus des Call for Papers für den Kongress der LEARNTEC 2020 stehen folgende Themenfelder der beruflichen Bildung:

  • Lerninhalte und ihre Produktion
  • Lernsoftware
  • Vernetztes Lernen
  • Bildungsmanagement
  • Personal, Learning und Coaching
  • Hardware und Ausstattung zum professionellen Lernen
  • Bildungsprojekte, Bildungsprogramme und Bildungsorganisationen

Zudem sind Einreichungen zur digitalen Bildung in Schule und Hochschule erwünscht, die in das Programm der offenen Foren auf der Messe integriert werden.

Die Beiträge sollten den Titel des Vortrags, eine Beschreibung des Vortragsinhaltes, Name, Position und Unternehmen eines möglichen Referenten sowie Angaben zur Person des Referenten und dessen Kontaktdaten enthalten. Auch sollte dargestellt werden, in welches übergeordnete Thema, zum Beispiel „Lernsoftware“, sich die Einreichung einordnen lässt. Das Kongresskomittee der LEARNTEC – namentlich Sünne Eichler, Prof. Peter A. Henning und Jane Hart – wird nach der Einreichung die Papers nach Kriterien bewerten, die sich aus den Elementen Best Practice, Wissenschaftliche Excellence, Innovation und Erfahrung zusammensetzen, und über die Aufnahme in die finale Programmstruktur entscheiden.

2019-01-31
LEARNTEC – wo Lernen Laune macht
Die LEARNTEC 2019 zeigt die digitalen Lerntrends
Die LEARNTEC 2019 zeigt die digitalen Lerntrends

Mit mehr als 11.600 Besuchern zeigte sich die LEARNTEC in den drei vergangenen Tagen relevanter und internationaler als je zuvor. Auf Europas größter Veranstaltung für digitale Bildung präsentierten 341 Aussteller aus 15 Nationen (2018: 302 Aussteller aus 14 Nationen) die digitalen Lerntrends. Im Fokus standen unter anderem Augmented und Virtual Reality-Lernwelten, das Thema Modern Workplace Learning sowie die Individualisierung des Lernens durch Künstliche Intelligenz, Big Data und Learning Analytics. „Im Vorjahr konnten wir bereits ein signifikantes Wachstum verzeichnen. Dieses Ergebnis haben wir noch einmal getoppt“, resümiert Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH. „Karlsruhe zeigte sich einmal mehr als Hotspot der digitalen Bildung und positioniert sich damit sichtbar im internationalen Umfeld. Die Aussteller der LEARNTEC zeigten sich selbstbewusst und optimistisch auf einer innovativen Plattform.“

Nicht nur die glänzenden Ergebnisse der LEARNTEC untermauern ihre Spitzenposition, sondern auch die Reichweite in Fernseh-, Hörfunk-, Print- und Onlinemedien. Auch die Expertenbefragung mmb Learning Delphi, die die Fachmesse für die kommenden Jahre weiterhin an erster Stelle sieht, bestätigt die Position der LEARNTEC. Sowohl Einsteiger als auch E-Learning-Experten nutzten die vielen Einblicke in die Zukunftstechnologien und -methoden, um sich selbst fortzubilden und sich bei den Ausstellern zu informieren. Nie zuvor gaben mehr Besucher der LEARNTEC die Note eins.

Area für Augmented und Virtual Reality als Besuchermagnet

Vom Start weg kam die erstmalig angebotene Area für Augmented und Virtual Reality besonders gut an. 94 Prozent der Besucher gaben der Area Top-Werte. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Ersten Deutschen Fachverband für Virtual Reality (EDFVR) gestaltet und zeigte, dass Lernen und Spaß sich miteinander verbinden lassen. „Die LEARNTEC bietet mit der AR / VR Area Besuchern die einmalige Möglichkeit, zu erfahren, wie Virtual und Augmented Reality als neue Lernmedien gezielt eingesetzt werden können“, so Torsten Fell, Beirat des EDFVR. Einer der Aussteller, die Firma 3spin, zeigte sich begeistert: „Wir sind zum ersten Mal dabei und sehr zufrieden. Wir präsentieren eine Software, mit der man Augmented und Virtual Reality-Trainings erstellen kann. Für uns war es genau der richtige Zeitpunkt, um auf die LEARNTEC zu kommen. Das Thema ist ein Publikumsmagnet und aktueller als je zuvor“, resümiert Thomas Hoger, Co-Owner des Unternehmens.

LEARNTEC zeigt Schule der Zukunft

Bereits zum sechsten Mal überzeugte der Themenbereich school@LEARNTEC Schulleiter, schulische Medienberater, Schulamtsleiter, Mitarbeiter auf Landes- und Kreisebene sowie interessierte Lehrer. Am zweiten Messetag nahm Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister und Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), an der Podiumsdiskussion „Lehren als Inszenierung von Komplexität“ teil. Er betonte die Bedeutung der Digitalisierung für eine erfolgreiche Schulbildung: „Der souveräne und sichere Umgang mit digitalen Medien wird zunehmend zu einer wichtigen Voraussetzung für den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler und ihre spätere Berufslaufbahn. Der ‚Digitalpakt‘ zwischen Bund und Ländern verleiht den Bemühungen der Schulen zusätzlichen Schub, sollte aber auch nicht als alleiniges Heilmittel gesehen werden.“

Am dritten Messetag gab der Medienkompetenztag Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung der Schulbildung. Im Rahmen der Eröffnung stellte Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, das IT-Schul-Projekt der Stadt Karlsruhe vor. „Schwerpunkt des Projekts ist, die Schulen mit der notwendigen Infrastruktur zu versorgen; also die Breitbandanbindung sicher zu stellen und im Inneren für eine adäquate WLAN-Ausstattung zu sorgen. Im zweiten Schritt folgt dann, basierend auf einer Medienentwicklungsplanung, die Versorgung mit Hard- und Software“, so Dr. Frank Mentrup. „Das Projekt findet schon jetzt bundesweit Beachtung, und ich freue mich sehr, es im Rahmen der LEARNTEC vorstellen zu können – ist sie doch als Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung der perfekte Ort hierfür.“

Hochkarätiger Kongress mit starkem Zuspruch

Auch der hochkarätig besetzte Kongress fand regen Zuspruch. Erstmals wurde dieser gemeinsam mit der weltweit anerkannten Workplace-Learning Expertin Jane Hart konzipiert. „Der deutliche Zuwachs an Teilnehmern zeigt uns, dass wir genau die Themen ausgewählt haben, die die Besucher bewegen. Neben der Mischung aus ganz praktischen Fragestellungen von Content-Entwicklung bis hin zur Anwendung von Blockchains für Lernszenarien decken wir das gesamte Themenspektrum der digitalen Bildung ab“, so Sünne Eichler, Jane Hart und Prof. Dr. Peter A. Henning, Mitglieder des Kongresskomitees der LEARNTEC. „Wir freuen uns, dass auch das erweiterte englischsprachige Programm zum Thema Modern Workplace Learning großen Anklang gefunden hat.“ Ein Highlight des Kongresses war unter anderem die Keynote von Dr. Frithjof Netzer, Senior Vice President BASF SE, zum Thema „Bildung für die Digitalisierung“.

Verleihung wichtiger E-Learning-Preise

Mit dem eLearningCHECK und dem Innovationspreis delina wurden herausragende Leistungen von E-Learning-Anbietern und -Entwicklern gewürdigt. Der delina wurde auf der LEARNTEC in enger Zusammenarbeit mit dem Bitkom in allen vier Kategorien ausgerichtet. Erstmals wurde er auf der LEARNTEC auch in der Kategorie „Frühkindliche Bildung und Schule“ vergeben. Hier holte die KIDS interactive GmbH mit der SWE-App Tour, einer interaktiven Schnitzeljagd, den ersten Preis. Zu den Laudatoren gehörte unter anderem Dirk Röhrborn, Mitglied des Präsidiums, Bitkom e.V., dem langjährigen ideellen Träger der LEARNTEC.

Start-up Area fördert den Nachwuchs der Branche

Auf der Start-up Area, die im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einmal vergrößert wurde, präsentierten sich 28 junge innovative Unternehmen an einem Gemeinschaftsstand, der durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde. Auf einer eigenen Aktionsbühne traten die Start-ups gegeneinander an. Das Start-up re:edu, einer der Pitch-Gewinner, zeigte sich von der Teilnahme an der LEARNTEC begeistert. „Für uns ist es eine große Chance, auf der LEARNTEC die ersten Schritte im Markt zu gehen. Wir konnten zahlreiche Kontakte zum Hochschulbereich knüpfen und viel von anderen lernen“, Jan Wirwahn, Co-Founder von re:edu.

Langjährige Aussteller wie goodhabitz sind von der LEARNTEC 2019 überzeugt: „Unser Stand war von Anfang an gut gefüllt. Die Quantität und Qualität der Besucher sind im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal gestiegen“, so Erik Crezee, CCO bei goodhabitz. „Wir haben uns bereits für die nächste LEARNTEC einen Stand gesichert.“ Christian Wachter, CEO der imc AG: „Die LEARNTEC 2019 ist ein voller Erfolg für die imc AG, und wir freuen uns, seit Langem Teil der LEARNTEC zu sein. Wir haben zahlreiche neue Kontakte geknüpft, sowohl zu nationalen als auch zu internationalen Interessenten. Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste LEARNTEC.“ Damit ist Herr Wachter nicht allein. Für die LEARNTEC 2020 ist bereits heute 90 Prozent der Ausstellungsfläche vergeben.

Die nächste LEARNTEC findet vom 28. bis 30. Januar 2020 erneut in der Messe Karlsruhe statt.

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