10.03.2026

delina 2026: Award-Nominierte belegen die Innovationskraft der Branche

LEARNTEC-Innovationspreis für digitale Bildung würdigt richtungsweisende Projekte – Mehr als 100 Bewerbungen

Künstliche Intelligenz, Gaming, Augmented Reality: Mehr als 100 Einreichungen für den Innovationspreis für digitale Bildung delina sind ein eindrucksvoller Beleg für die Innovationskraft der Branche. Nun hat die Jury die Nominierten in den vier Kategorien „Frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, Aus- und Weiterbildung“ sowie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ bekannt gegeben. Der delina würdigt herausragende Projekte im Bereich digitaler Bildung. Die feierliche Preisverleihung findet am 7. Mai 2026 im Rahmen der LEARNTEC in der Messe Karlsruhe statt.

Ob Forschungsprojekte, Bildungseinrichtungen oder Unternehmen: Sie alle haben das Ziel, Lernen neu zu denken, konsequent weiterzuentwickeln und die Vorteile der Digitalisierung in nachhaltige Lernmomente zu verwandeln. Nominiert wurden folgende Unternehmen und Projekte:

Kategorie „Frühkindliche Bildung & Schule“

Die Debuff Interactive UG vermittelt mit dem Rätselspiel „Waste Sorting“ spielerisch Kompetenzen zur Mülltrennung in Deutschland und verbindet Umweltbildung mit der Förderung von Orientierungs- und Problemlösefähigkeiten.

„TouchTomorrow Creator“, ein Projekt der Dr. Hans Riegel-Stiftung, ermöglicht Schülerinnen und Schülern insbesondere an Schulen mit geringem Zugang zu MINT-Angeboten einen praxisnahen und kritischen Zugang zu KI, um Zukunftskompetenzen kreativ und niedrigschwellig zu stärken

Die Neue Grundschule Potsdam entwickelt mit dem „KI-Kompass Grundschule“ ein strukturiertes Schulentwicklungskonzept zur didaktisch fundierten Integration von Künstlicher Intelligenz in der Primarstufe, das selbstreguliertes Lernen systematisch fördert und KI als reflektierten Lernpartner im Unterricht verankert

Kategorie „Hochschule“

Die Brian AG vereint mit ihrem digitalen Lerntool „Brian“ einen KI-Lehrassistenten zur intelligenten Inhaltserstellung mit einer adaptiven, gamifizierten Lernoberfläche und ermöglicht so individualisierte Lernprozesse sowie transparente Lernanalytik über alle Fachbereiche hinweg.

Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg stärkt mit dem videobasierten Blended-Learning-Format „Projekt ProfisPOL“ gezielt die Kommunikationskompetenz von Polizeistudierenden, indem praxisnahe Lehrvideos klassische Rollenspiele ergänzen, Ressourcen sparen und die Qualität der Ausbildung nachhaltig verbessern.

Mit dem „Educational Design Toolkit myScripting“ entwickelte das ZHAW Zentrum für Innovative Didaktik ein webbasiertes, frei verfügbares Designtool, das Lehrende bei der wissenschaftlich fundierten Planung digitaler Lernumgebungen mit integrierter KI‑Unterstützung und Analytik unterstützt und so die professionelle Weiterentwicklung digitaler Lehrkompetenz fördert.

Kategorie „Aus- und Weiterbildung“

Die Bayerische Verwaltungsschule schafft mit dem „Digital Learning Lab – Lernen neu denken in der öffentlichen Verwaltung“ einen Innovationsraum, in dem hybride Lernsettings, KI-Anwendungen und VR-Szenarien systematisch erprobt und als Impulsgeber für die Weiterentwicklung der Lernkultur im öffentlichen Dienst etabliert werden.

Eine digitale Erlebniswelt ist „Bahn 360“ der Deutsche Bahn AG (DB Training, Learning & Consulting). Sie verbindet klassische Bahn-Inhalte mit KI-Funktionalitäten wie dem Chatbot „BahnGPT“ und ermöglicht orts- sowie zeitunabhängige Weiterbildung für unterschiedliche Zielgruppen.

Die Potenziale GmbH zeigt mit „New Blended Learning mit KI-Skill Boost Agents“, wie moderne Personalentwicklung gelingt: mit KI-gestützten Simulationen realer Führungsgespräche, Workshops und Peer-Austausch, in denen alle Teilnehmenden aktiv ihre Kommunikationskompetenz praxisnah ausbauen und nachhaltig stärken.

Kategorie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“

Das Memorium Nürnberger Prozesse (Museen der Stadt Nürnberg) vermittelt mit dem Serious Game „Tribunal 45 – Working on Justice“ interaktiv die Geschichte des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses, indem Spielende in vier Prozessphasen aktiv Beweis- und Argumentationsketten erarbeiten und sich mit grundlegenden Fragen des Völkerstrafrechts auseinandersetzen.

Gemeinsam mit der Kunsthalle Mannheim und dem Kunstmuseum Stuttgart realisiert die Wegesrand GmbH & Co. KG mit „Vom Werk zum Display“ ein digitales Vermittlungsprojekt, das 22 Kunstwerke durch interaktive Episoden, virtuelle Überlagerungen und erzählerische Formate erweitert und so den digitalen Raum als eigenständigen ästhetischen Erfahrungsort gestaltet.

Die ZAUBAR UG macht mit dem „Geo-Spatial Agent“ reale Orte zu KI-gestützten, dialogbasierten Lernerlebnissen im Browser, indem kontextbezogene Erklärungen und 3D-Visualisierungen direkt in die Umgebung eingeblendet und so niedrigschwellige Bildungsangebote für Museen, Städte und Programme des lebenslangen Lernens geschaffen werden.

Simon Dzierzawa, Gründer von gamelynk.io, konnte im vergangenen Jahr den begehrten Preis für ein Shooter-Game, das das Vokabeltraining unterstützt, entgegennehmen. Er sagte: „Das ist eine riesige Auszeichnung. Man entwickelt ein solches Spiel über lange Zeit im Stillen, im einsamen Kämmerchen. Umso überraschender ist es dann, wenn man dann hier auf so einer großen Messe ausgezeichnet wird. Und wir nehmen heute auf jeden Fall eine riesige Packung Motivation mit.“

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