23.04.2026

Digitale Bildung wirksam machen

school@LEARNTEC 2026: KI, digitale Plattformen und moderne Lernräume im Mittelpunkt

Mit dem DigitalPakt 2.0 rückt die digitale Bildung erneut in den Fokus schulischer Investitionen. Nachdem mit dem DigitalPakt Schule die Grundlage für eine umfassende digitale Bildungsinfrastruktur in Deutschland geschaffen wurde, geht es nun darum, die digitale Transformation strategisch weiterzuentwickeln und in den Bildungsalltag zu integrieren. Dabei stehen zentrale Fragen im Raum: Wie können digitale Technologien Unterricht langfristig verbessern? Welche Kompetenzen benötigen Lehrkräfte und Schulleitungen? Und wie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsbewusst einsetzen? Die LEARNTEC 2026, Europas bedeutendste Fachmesse für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf, greift diese Fragestellungen auf und bietet Orientierung, Austausch und konkrete Lösungsansätze für die Praxis. Im Schulbereich stehen in diesem Jahr insbesondere Themen wie Künstliche Intelligenz und personalisiertes Lernen, digitale Plattformen sowie moderne Lernräume im Fokus.

KI im Schulalltag: Entlastung, Individualisierung, Transformation

Im Schulalltag ist Künstliche Intelligenz längst ein Thema, doch ihr Potenzial geht weit über einzelne Tools hinaus: KI kann den Unterricht massiv unterstützen, sofern Schulen sie didaktisch sinnvoll integrieren, um Lehrkräfte zu entlasten und zugleich personalisierte Lernprozesse zu ermöglichen. Das Stuttgarter Start-up BLX GmbH (Halle 1 | A45) präsentiert auf der LEARNTEC ihr Learning Experience Management System (LXMS) mit dem neuen KI gestützten „BLX Designer“, der Lehrkräfte bei der Konzeption und Strukturierung digitaler Lernangebote unterstützt und die Erstellung von Storyboards deutlich vereinfacht. Und CB Software (Halle 2 | I38), die in diesem Jahr erstmals auf der LEARNTEC vertreten sind, bringen direkt eine Produktneuheit mit: die KI basierte App Lesebox, die gezielt die Leseflüssigkeit und das Leseverstehen von Schülerinnen und Schülern trainiert und individuell fördert. Auch durch das Programm school@LEARNTEC zieht sich die KI wie ein roter Faden, unter anderem mit Oliver Wiening zum Thema „KI-Tipps für Lehrkräfte – Entlastung statt Mehraufwand“ (7. Mai, 13-13:45 Uhr, Forum school@LEARNTEC - Panel B, Halle 2). Micha Pallesche, im LEARNTEC Kongresskomitee verantwortlich für den Bereich school@LEARNTEC, moderiert den Talk „KI und digitale Schulentwicklung: Welche Unterstützung finden und brauchen Schulleitungen?“ (5. Mai, 13-14:30 Uhr, Spotlight Stage school@LEARNTEC, Halle 2).

Strukturen schaffen: Plattformen, Prüfungen und Organisation neu denken

Mit dem weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur rückt auch die Frage nach tragfähigen Strukturen in den Mittelpunkt. Um die pädagogische Arbeit zu unterstützen und keine zusätzliche Komplexität zu erzeugen, benötigen Schulen integrierte Plattformen, sichere digitale Prüfungsumgebungen und verlässliche Verwaltungsprozesse. Der österreichische Aussteller bit media education solutions (Halle 2 | K10) entwickelt Software und Plattformen für digitales Lernen sowie Schulverwaltung und unterstützt damit Schulen bei der Umsetzung der Digitalisierung. H+H Software (Halle 2 | K39), Teil des Gemeinschaftsstands Bündnis für Bildung, entwickelt IT-Lösungen, mit denen Programme, Daten und Lerninhalte zentral und niedrigschwellig bereitgestellt und verwaltet werden können. Auch dieses Themengebiet spiegelt sich im Vortragsprogramm wider, so zum Beispiel bei Lewis Erckenbrechts Vortrag zu „Smart School Panel: Smart Schulträger – Wie moderne Bildungsverwaltung die Digitalisierung voranbringt“ (6. Mai, 16-17 Uhr; Spotlight Stage school@LEARNTEC, Halle 2) oder bei „SCHULE@BW konkret | Vorstellung der Digitalen Bildungsplattform“ (6. Mai, 13-13:45 Uhr, Forum school@LEARNTEC – Panel A, Halle 2).

Der Lernraum der Zukunft: flexibel, immersiv, vernetzt

In der digitalen Schulentwicklung wandeln sich Klassenzimmer zu hybriden, interaktiven Umgebungen, in denen Technologie, Raumgestaltung und Didaktik nahtlos zusammenspielen und neue Lernformen ermöglichen. Auf der Agenda stehen hierzu Vorträge wie „Zukunft erleben: Lernen in virtuellen Welten“ (7. Mai, 9:30-10:30 Uhr, Forum school@LEARNTEC – Panel A, Halle 2) von Svenja Wißmann oder „Räume, die Chancen schaffen: pädagogischer Schulbau im Kontext von Bildungsgerechtigkeit und digitalen Lernumgebungen“ (5. Mai, 16-17 Uhr, Forum school@LEARNTEC – Panel B, Halle 2). VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken (Halle 2 | K37) stellen ihren immersiven Lernraum Miri vor und Bellgardt Medientechnik (Halle 2 | J3) sorgen für medientechnische Lösungen für ein reibungsloses digitales Lernen. „Durch den DigitalPakt 2.0 können bislang unvollendete Baustellen der digitalen Bildung nun gezielt angegangen und abgeschlossen werden. Entscheidend ist dabei der Übergang zu einer ganzheitlichen Digitalisierung von Lehrräumen auf Basis eines durchdachten Gesamtkonzepts, das über Einzelprodukte hinausgeht und sowohl Lehrenden als auch Lernenden effiziente und entlastende Lösungen bietet“, so Thomas Bellgardt, Geschäftsführer von Bellgardt Medientechnik.

Wie wirksam der DigitalPakt 2.0 in der schulischen Praxis tatsächlich ist, steht auch im Mittelpunkt einer Expertentalkrunde am 6. Mai um 14 Uhr (Halle 2, Spotlight Stage). Unter dem Titel „Zukunft Schule – Erwartungen, Versprechen und Realität des DigitalPakts 2.0“ diskutieren die Teilnehmenden, wie Fördermittel wirksam in nachhaltige Schulentwicklung übersetzt werden können und welche konkreten Lösungen aus Praxis, Politik und Wirtschaft bereits bereitstehen.

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