News

2019-10-16
Künstliche Intelligenz in der Bauwirtschaft

Unter anderem wird das vom KIT koordinierte Forschungsprojekt SDaC – „Smart Design and Construction“ gefördert. Mit Hilfe der neuen KI-Plattform sollen jetzt die Weichen für ein digitales und vernetztes Datenmanagement in der Bauwirtschaft gestellt werden. Das BMWi fördert das 9-Millionen-Euro-Projekt über drei Jahre.„Künstliche Intelligenz ist ein mächtiges Werkzeug, das unser Leben zukünftig auf vielfältige Weise prägen wird. Mit dem nun geförderten Projekt helfen wir der Bauwirtschaft, sich auf die komplexen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten“, sagt Professor Holger Hanselka, der Präsident des KIT. „Der Erfolg des KIT beim Innovationswettbewerb des BMWi unterstreicht, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT in Sachen KI zu den zentralen Impulsgebern in Deutschland gehören – darüber freue ich mich sehr.“

Auch bei der Learntec 2020 werden spannende Innovationen rund um die Digitalisierung in Schule, Hochschule und Beruf vorgestellt.
Auch bei der Learntec 2020 werden spannende Innovationen rund um die Digitalisierung in Schule, Hochschule und Beruf vorgestellt.

„Die Bauwirtschaft ist eine der wichtigsten Branchen in Deutschland und stellt für alle gesellschaftlichen Bereiche die notwendige Infrastruktur zur Verfügung“, so Professor Shervin Haghsheno, Leiter des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb des KIT und wissenschaftlicher Leiter des Forschungsprojektes SDaC. „Mit der Entwicklung und Erprobung von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz über unseren Plattformansatz möchten wir ein neues Ökosystem für innovative Produkte und Dienstleistungen schaffen und einen Beitrag dazu leisten, dass die Akteure in der Wertschöpfungskette Bau ressourcenschonender und effektiver arbeiten können.“

Hinter SDaC steht ein Konsortium aus mehr als 40 Projektpartnern, die aus Wissenschaft und Praxis kommen. Ziel des Projektes ist es, eine Plattform sowie konkrete Anwendungen mit Methoden der Künstlichen Intelligenz zu entwickeln, die einen Beitrag zur digitalen Transformation der Bauwirtschaft leisten werden.

Autorin: Thea Payome

2019-10-10
Breites gesellschaftliches Bündnis für digitale Teilhabe

Die Digitalisierung bietet viele Chancen, aber bislang können längst nicht alle daran teilhaben: Mit der neuen Initiative „Digital für alle“ stellt sich ein breites gesellschaftliches Bündnis dieser Herausforderung. Das gemeinsame Ziel lautet, die digitale Teilhabe zu fördern. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Ein bundesweiter Digitaltag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten überall in Deutschland erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für kontroverse Debatten schaffen.

Erstmals findet der Digitaltag am 19. Juni 2020 statt und soll künftig jährlich durchgeführt werden. Zudem wird im Rahmen des Digitaltags ein Preis für digitales Engagement verliehen. Das teilte die Initiative „Digital für alle“ in Berlin mit. Das Bündnis besteht aus 21 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und öffentliche Hand.

Auch auf der LEARNTEC können sich die Besucher über digitale Lernangebote informieren.
Auch auf der LEARNTEC können sich die Besucher über digitale Lernangebote informieren.

„Wir wollen erreichen, dass niemand im digitalen Wandel verloren geht und sich niemand verloren fühlen muss. In einem breiten gesellschaftlichen Bündnis wollen die Kommunen einer digitalen Spaltung der Gesellschaft konsequent entgegenwirken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Denn digitale Kompetenzen sind für unser Leben heute elementar“, sagte Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages für die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände.

Aus Perspektive des ehrenamtlichen Engagements ergänzte Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands: „Beim Thema Digitalisierung geht es auch um gesellschaftliche Teilhabe. Damit der digitale Wandel gelingt, müssen wir als Gesellschaft dafür sorgen, dass alle die Möglichkeit haben, diesen Prozess mitzugestalten. Am Digitaltag machen wir uns dafür stark, dass alle Menschen im ländlichen Raum, egal welchen Alters, fit gemacht werden für die Zukunft.“

Zum Digitaltag am 19. Juni 2020 sollen auf Initiative der 21 Partner bundesweit Veranstaltungen und Aktivitäten stattfinden, darunter öffentliche Vorträge, Diskussionen und Streitgespräche, die Vorführung digitaler Technologien in Vereinen, Behörden und Unternehmen und das Schaffen eines breiten Diskursraums zur Digitalisierung auch über digitale Kanäle.

Autorin: Thea Payome

2019-10-08
Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)
Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) (Bildnachweis: Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB))

"Die Digitalisierung ist zum Treiber in der beruflichen Bildung geworden." Dies betont der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, in seinem Vorwort zum jetzt erschienenen BIBB-Jahresbericht 2018. "Wir stellen fest, dass die Digitalisierung auf allen Ebenen der beruflichen Bildung angekommen ist: Sie hat Auswirkungen auf nahezu alle Aus- und Fortbildungsberufe, sie verändert Aufgaben und verlangt neue Qualifikationen und Kompetenzen. Ihr Einfluss auf Lehr- und Lernmaterialien ist nicht zu übersehen, und sie geht auch an den Lernorten der beruflichen Bildung - den Betrieben, Berufsschulen und überbetrieblichen Bildungszentren - nicht spurlos vorbei."

Wie sich die berufliche Bildung im vergangenen Jahr angesichts dieser konkreten Auswirkungen weiterentwickelt hat und welchen Beitrag das BIBB hierzu leistete, zeigt der Jahresbericht exemplarisch auf.

Die LEARNTEC ist die Plattform für berufliche Bildung.
Die LEARNTEC ist die Plattform für berufliche Bildung.

Besorgt äußert sich der BIBB-Präsident darüber, dass sich trotz aller insgesamt positiven Entwicklungen und Faktoren des Jahres 2018 der Attraktivitätsverlust der beruflichen Bildung gegenüber akademischen Alternativen weiter fortgesetzt hat. Es bleibe daher - neben der Bewältigung der Herausforderungen durch die Digitalisierung - die zentrale Aufgabe aller Akteure, das Image der beruflichen Bildung zu verbessern und ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung für den Standort Deutschland deutlicher herauszustellen.

Zum Download des BIBB-Jahresberichts:

Jahresbericht BIBB

Autorin: Thea Payome

2019-09-06
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2019-01-17
And the nominees are...

Die Themen reichen vom vom Einsatz von E-Learning im Gesundheitsbereich bis zum smarten Lernen für Azubis. Eine Fachjury hat in den vier Kategorien „frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, „Aus- und Weiterbildung“, „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ insgesamt zwölf Projekte nominiert, die sich auf der LEARNTEC 2019 vorstellen dürfen. Dort werden am 30. Januar 2019 die vier Sieger des delina-Wettbewerbs gekürt. Damit Sie sich schon vorab ein Bild machen können, hier eine Kurzvorstellung der nominierten Einreichungen in der Kategorie „Aus- und Weiterbildung“.

delina

Auffrischungskurse für den Schockraum

Advanced Trauma Life Support (ATLS) ist ein Ausbildungsprogramm zur Erstversorgung von Schwerverletzten im Schockraum von Krankenhäusern. Ärztinnen und Ärzte, die es absolviert haben, müssen alle vier Jahre einen Kurs besuchen, der ihre Kenntnisse auffrischt und weiterentwickelt. Der für den Deutschen Bauernverlag tätige Dienstleister Agri-Academy hat diesen Auffrischungskurs mit Mitteln des E-Learning erfolgreich digital umgesetzt. Dieser Weg erlaubt eine große Zahl von Teilnehmern und befreit die Ärztinnen und Ärzte von einem starren Zeitplan, der sich schlecht mit ihrem Arbeitsalltag vereinbaren lässt. Abgeschlossen wird der digitale Kurs mit einem international gültigen Zertifikat. Durch seine Anschaulichkeit und die Interaktivität erzeugt der Kurs bei den Teilnehmern ein hohes Maß an Motivation.

Klassenzimmer der Zukunft

Wer heute ins Berufsleben eintritt, kommt mit einer statischen und lokalen Sicht auf die Welt nicht weit. Darum hat das Schweizer Bildungszentrum Limmattal, das Auszubildende in den Bereichen Logistik und Maschinenbau schult, ein pädagogisches Konzept entwickelt, das die Schüler mit einer Smartphone-App auf die Herausforderungen der Zukunft, wie Globalisierung oder Digitalisierung, vorbereiten soll. Ein Mittel ist der Einsatz von 360°-Panoramawelten unter Einbeziehung realer Räume. Dafür wurden in allen vier Etagen des Bildungszentrums die Flurwände mit bedruckten Großfolien ausgestattet. Die Schüler können so im gesamten Haus Lerninhalte, Videomaterial, Aufgaben und Lernspiele per Smartphone abrufen, indem sie einfach die Flächen anvisieren.

Eine tragende Rolle bei der technischen Umsetzung spielt das Hamburger Unternehmen edu:cube, Spezialist für methodisch-didaktisch aufbereitete E-Learning-Umgebungen. Kernstück ist die App next:classroom, die als native Anwendung für iOS und Android und als Webapp zur Verfügung steht.

Azubis an der virtuellen Kreiselpumpe

Die Düsseldorfer Softwareschmiede Weltenmacher schickt eine Einreichung ins Rennen. Dabei wird mit VR-Methoden Auszubildenden die Inbetriebnahme einer Kreiselpumpe für Anwendungen in der Chemie beigebracht. Nach einer Schulungsphase dürfen die Azubis in Zweierteams den komplizierten Vorgang selbständig in der VR-Welt angehen. Ein wichtiger Teil des didaktischen Konzepts ist dabei, dass – im Gegensatz zur Arbeit an realen Anlagen – Fehler ausdrücklich erlaubt ist. Das Lernsystem reagiert mit individuellem Feedback und verbessert so das Verständnis der Schüler für die richtige Verwendung der Pumpe.

2019-01-17
Start-ups plaudern aus der Schule
Start-up Area

Vom Werkzeug zur App

Schule funktioniert zumindest in Teilen schon digital – die Schulorganisation aber meist nicht: Krankmeldungen, Vertretungspläne oder die Einladung zu Elternabenden werden in der Regel noch analog erstellt, was die Verwaltungsarbeiten sehr zeitaufwendig macht. Eine mobile und digitale Schulverwaltung wie „Die SchulApp“ funktioniert einfacher, schneller und direkter. Benno Rott von Virality GmbH stellt sie in seinem Referat vor. Eine App, mit der Schüler ihren Alltag organisieren und sich zudem mit Mitschüler austauschen können, ist „scoolio“. Über sie berichtet Danny Roller von scoolio und erläutert, wie die App es Unternehmen ermöglicht, Nachwuchskräfte anzusprechen. Neue Werkzeuge zum vernetzten Lernen und Arbeiten in Unternehmen und Schule präsentiert Michael Grunwald von Grunwald Display Solutions. Wie sich Typo 3 und H5P optimal für E-Learning-Projekte einsetzen lassen, erklärt Stefan Ramaker von Learntube. Wenn es um Wissensmanagement geht, ist Thimo Britsch von Teamemo der absolute Experte.

Experimentell lernen Schüler mithilfe der senseBox:edu das Programmieren und wissenschaftliches Denken, wie Thomas Bartoschek demonstriert. Smart Work mit künstlicher Intelligenz ist Thema von Marc Koch von Linkando, und um die Transformation der betrieblichen Trainingswelt geht es im Vortrag von Nele Mletschkowsky von quofox. Über die Viond Platform kann man die betriebliche Ausbildung durch Virtual Reality ergänzen, was Marek Hadrys und Dr. Rolf Illenberger beschreiben.

Dass sich Office 365 durch kontinuierlichen Wissenstransfer meistern lässt, zeigt Thomas Meier von der Office 365 Akademie. Wie virtuelle Assistenten E-Learning verbessern, beschreibt Torsten Hardieß von AI Coaching. Louis Maywald von miraminds demonstriert neue Ansätze, um einfach und schnell interaktive Software-Dokumentationen zu erstellen. Claas Triebel von Skimio stellt Firmen einen digitalen Lerncoach zur Seite und Marina Eckert von sklls hilft Berufseinsteiger mit einem digitalen Business Coach weiter.

Mit Gefühl zum Erfolg

Dass Emotionen das Lernen unterstützen, nutzt Lotta Krickel von Actionbound. Emotionen funktionieren sicher auch beim Erlernen von Datenanalysen, für die Leo Marose von StackFuel Schulungen entwickelt. Neue Parameter für betriebliches Lernen stellt Kathrin Krönig von Intao vor, und die Rolle von Kreativität, Mobile Learning und Gamification in der beruflichen Weiterbildung beschreibt Prof. Hansjörg Zimmermann von whatzlearn. Auch Tomislav Bodrozic von Fabula Games zeigt, dass Serious Games bei Mitarbeitern für den nötigen Spaß am Lernen sorgen. Wie man in Virtual Classrooms die Menschen erreicht, berichtet Alexandra Altmann von virtuu. Gemeinsam voneinander lernen und profitieren ist das Motto der Lernplattform Examunity, die Fabian Pohl präsentiert.

Nicht zuletzt soll der Lernerfolg auch gemessen werden können – etwa anhand der wachsenden Security Awareness, auf die Alex Wyllie von IT-Seal spezialisiert ist. Martin Zwick von LS-S Leadership Support verankert dagegen Trainingserfolge mit Soft Indicators.

Viele einfallsreiche Ideen also, die gerade die Aus- und Weiterbildung in Schulen und Betrieben verändern. Das bunte und spannende Vortragsprogramm in der Start-up Area spricht daher nicht nur junge Gründer an – sondern alle, die sich für Innovationen in Aus- und Weiterbildung stark machen.

2019-01-17
GAMES@LEARNTEC: Spiele revolutionieren die Unternehmenskultur

Auf der LEARNTEC 2019 beschäftigen sich am 29. Januar gleich 14 Vorträge mit der Frage, wie Menschen durch Spielen lernen können. Alle finden im Branchenforum in Halle 1 unter dem Schlagwort GAMES@LEARNTEC statt. Kuratiert werden die Vorträge von Linda Kruse, Gründerin und CEO des Game-Studios „the Good Evil“ aus Köln und stellvertretende Vorsitzende von game – Verband der deutschen Games-Branche. Kruse freut sich über ihre Rolle bei der Gestaltung des Messeprogramms: „Die LEARNTEC ist als Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung die ideale Plattform, um mit Bildungs- und Games-Experten über Serious Games und Gamification für die Aus- und Weiterbildung zu diskutieren.“

Als „Serious Games“ bezeichnet man digitale Spiele, die auf unterhaltsame Art und Weise Informationen und Bildung vermitteln. Seit einigen Jahren findet dieses Konzept vor allem in Verbindung mit neuen Technologien wie Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR) Eingang in die Aus- und Weiterbildung.

Games@LEARNTEC

Serious Games in Unternehmen

Um den Einsatz von Serious Games in Firmen geht es bei mehreren Vorträgen. Martin Steinicke, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Creative Media an der HTW Berlin, berichtet am 29. Januar um 12 Uhr unter dem Titel „Spielend Unternehmenskultur transformieren“ von einem Projekt in Berlin, das untersucht, wie Firmen Agilität und spielerische Feedback-Kultur in ihren unternehmerischen Alltag integrieren können. Gleich danach stellt die Kuratorin Linda Kruse, diesmal in ihrer Eigenschaft als Gründerin und CEO der Firma the Good Evil, das Serious Game Simkult vor. Konkret geht in ihrem Vortrag darum, wie sich mit einem Computerspiel die „Moderene Teamentwicklung im Unternehmen (Prävention, Arbeitsschutz & Gesundheit)“ fördern lässt. Mit dem Einsatz von Spielen im Corporate-Umfeld beschäftigt sich um 15 Uhr „Computerspiele als Werkzeuge der Kompetenzvermittlung“ von Eric Jannot von der Spielefirma Waza! sowie um 15.40 Uhr „SERIOUS GAMES – Endlich Spaß am Lernen!“ von Tomislav Bodrozic, dem Gründer und CEO von Fabula Games.

Praktische Beispiele für die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten

Serious Games haben sich aber nicht nur im Unternehmenseinsatz bewährt, sie dienen zunehmend auch zur Kultur- und Wissensvermittlung im öffentlichen Raum.Thomas Frisch, Executive Producer von Studio Fizbin, schildert am Vormittag des 29. Januar um 10.30 Uhr ein Projekt für das Landesmuseum Münster, bei dem die Besucher spielerisch angeregt wurden, sich über die langjährigen Friedensverhandlungen während des 30-jährigen Kriegs zu informieren. Im anschließenden Vortrag „Spielerische Förderung von umweltfreundlichem Mobilitätsverhalten (SG4Mobility)“ von Dr. Stefan Göbel geht es um Beispiele für Serious Games mit einem nachweislichen Umwelteffekt. Anhand eines Beispiels werden die Potenziale solcher Spiele aufgezeigt.

Gamification zur Motivationsförderung

Serious Games sind nur eine von mehreren Kategorien, die sich der Gamification bedienen. Andere Methoden zielen beispielsweise darauf ab, mit Game-Elementen wie Belohnungen in Form von Erfahrungspunkten, transparenten Fortschritten oder Highscores die Motivation von Mitarbeitern zu steigern. „Mit Gamification Schulen und Unternehmen weiterbringen“ ist das Thema des Vortrags von Hendrik Rump, geschäftsführender Gesellschafter von Quantumfrog, um 15.30 Uhr. Ebenfalls um Gamification geht es gleich im Anschluss bei der Präsentation „ovos play – playfulness für alle!“ von Jochen Kranzer, geschäftsführender Gesellschafter Games bei ovos media.

Wer mehr zu den Themen Serious Games oder Gamification erfahren möchte, kann sich am Gemeinschaftsstand I21 in Halle 2 informieren. Hier sind viele der Referenten mit ihren Unternehmen präsent, etwa the Good Evil, Waza! und Quantumfrog.

2019-01-17
BASF setzt auf neue Formen der Bildung

Wie, das erläutert Dr. Frithjof Netzer, Chief Digital Officer des Konzerns, auf dem LEARNTEC Kongress 2019. Schon 2016 hat BASF die „Digital Plant“ ins Leben gerufen. Der Kern des Konzepts: Zu jeder bei BASF neu gebauten realen Anlage soll ein virtueller digitaler Zwilling entstehen. Er überspannt den gesamten Lebenszyklus der Anlage und dient als Instrument sowohl für die Planung als auch für die Abwicklung von Instandhaltungsmaßnahmen, Revisionen und Anlagenänderungen. So lässt sich durch die laufende Auswertung von Anlagenparametern, kombiniert mit Big Data-Analysen, schon vor dem Eintreten eines Störungsfalls proaktiv gegengesteuern.

LEARNTEC Kongress

Digitale Bildung braucht neue Ansätze

Analog setzt der Chemieriese auch beim Digital Learning auf Innovation: Schon vor über zehn Jahren schuf er das BASF-Lernzentrum. Dort werden neue Lerntechniken ausprobiert und mit modernen Lehr- und Lernkonzepten kombiniert. Die Erkenntnisse nehmen dann konzernweit ihren Weg in die Abteilungen. Zu Beginn des Projekts setzte das Lernzentrum lediglich den klassischen Ansatz „Lernen als Training” mit Hilfe neuer Techniken wie Webseminaren um. Inzwischen greifen die Änderungen viel tiefer, um langfristig wirksame neue Lernprozesse zu etablieren. So werden heute Mittel wie Virtual und Augmented Reality (VR und AR) oder Mobile Learning eingebunden – vor allem aber wird das Lernen selbst neu gestaltet. So können die Lernenden ihr Fortschritte eigenverantwortlich steuern und kontinuierlich in Self-Asessment-Phasen überprüfen. Wichtiges Instrument der Bildung ist bei BASF zudem der ständige Wissensaustausch über betriebseigene Lern-Communities.

Als Chief Digital Officer von BASF ist Dr . Frithjof Netzer auch für die moderne Gestaltung der Bildung im Unternehmen verantwortlich. Als Schlüsselelement seiner Arbeit definiert er den menschlichen Faktor. So sieht er beim Prozess der digitalen Transformation denn auch den Menschen im Zentrum. Das stellt viele tradierte Formen des Lernens in Frage. Netzers Ansicht nach ist beispielsweise die Verwendung von Spielelementen den traditionellen Change-Management-Programmen deutlich überlegen. Außerdem ist „mobile first" bei BASF zu einem Prinzip geworden, dem alle neuen Lernangebote folgen sollen. Aber auch die Umgebung muss stimmen, damit der Wandel funktioniert. Dazu gehört nicht zuletzt eine leistungsfähige und sichere IT-Umgebung.

Diese und weitere spannende Details des ambitionierten BASF-Konzepts erläutert Dr. Netzer im Rahmen des LEARNTEC Kongresses in seiner Keynote mit dem Thema „Bildung für die Digitalisierung“. Termin: 30. Januar, 9.30 Uhr, Konferenzsaal.

2019-01-17
Sind klassische WBTs obsolet? – cBook beweist: NEIN!

CREATE.21st century setzt neue technische Möglichkeiten ein, um das Potential klassischer WBTs noch besser auszuschöpfen, bisher Dagewesenes in den Schatten zu stellen und ungeahnte Vorteile für die Lernenden zu kreieren. Denn die Lernenden stehen bei uns im Mittelpunkt. Das cBook holt sie dort ab, wo sie sich in ihrem Lernprozess befinden und begleitet sie individuell und adaptiv:

Beim Aufnehmen neuer Informationen

Die älteste Form des Lernens: Wir hören zu. Wir beobachten.

Beim Merken des Neuen

Lernen ist Konzentration: Wir lesen nach. Wir wiederholen. Wir wenden an.

Sie kennen das bestimmt: Klassische WBTs vermitteln über Sprechertexte und Animationen neue Inhalte. Schnell etwas nachschlagen oder eine Suchfunktion nutzen war bislang schlicht nicht möglich. Oder aber, das WBT besteht aus Text-Charts, die zwar gezielt nach Inhalten durchsucht werden können, eine audiovisuelle Herleitung jedoch gänzlich vermissen lässt. cBook - Die einzige Lösung, die Lernende wählen lässt. Zu jedem Zeitpunkt. So oft sie wollen.

Sagen Sie nicht „Lerntool“ zu ihm!

Das cBook ist Lernbegleiter, Autorensystem, Sammelmappe, Trainingsunterlage – alles in einem. Und mit der cBook Suite sogar ein Lernmanagementsystem. Es unterstützt Sie in Ihrer Rolle als Unternehmen, als Trainingsmanager und sogar als Trainer. Profitieren Sie von der kontinuierlichen Begleitung mit dem cBook – ob in einzelnen Präsenzveranstaltungen, reinen Onlinekursen oder integrierten Blended Learning Szenarien.

Besuchen Sie uns auf der LEARNTEC! Tauschen Sie sich mit uns über aktuelle und zukünftige Themen aus, die den eLearning-Markt bewegen. Sie haben die LEARNTEC verpasst? Kein Drama!

Schauen Sie in unserem Webinar vorbei: „CREATE ON AIR – Was bewegt eLearning 2019“. Erfahren Sie, was sich auf der LEARNTEC getan hat und was die Community bewegt.

Wann? Kurz und knackig (20 Min.) am:

• Donnerstag, 14.Februar 2019 um 10:00 Uhr

• Dienstag, 19. Februar 2019 um 14:00 Uhr

Zur Anmeldung einfach ein Mail an webinar@create.at schicken, und Sie erhalten einen Outlook-Termin mit allen weiteren Informationen.

2019-01-17
Freier Zugang für alle: Diese Plattform eröffnet Bildungschancen

Die Umsetzung dieses Anspruchs will er durch neuen Formen von Studium und Weiterbildung erreichen, die sich der Digitalisierung bedienen. Auf der LEARNTEC stellt er vor, wie seine Vision für diesen notwendigen Wandel in Bildung und Ausbildung aussieht.

Von der Arbeitswelt über das Gesundheitswesen und die Unterhaltungsindustrie bis zum Journalismus – kaum ein Lebensbereich, in dem die Digitalisierung in den letzten Jahrzehnten nicht entscheidende Veränderungen mit sich gebracht hat. Die Bildung, besonders die formelle Ausbildung, hinkt dieser Entwicklung allerdings in gewisser Hinsicht hinterher: Die Potenziale, die sich durch die neuen Technologien ergeben, werden noch nicht überall ausreichend genutzt.

Neue Wege beschreitet die 2012 von der University Harvard und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) gegründete offene Plattform edX für MOOCs (Massive Open Online Courses). Weltweit gehört sie zu den größten ihrer Art. Fast alle von edX angebotenen Kurse einschließlich Videos und Diskussionsforen sind kostenlos. Nur wer sich die Ausbildung durch ein Zeugnis bestätigen lassen will, muss in die Tasche greifen.

Johannes Heinlein

Konzentration auf akademische Institutionen

Bildung neu zu gestalten ist laut Johannes Heinlein, Vice President of Strategic Partnership bei edX (USA), ein evolutionärer Prozess, bei dem seine Organisation mehrere Ansätze verfolgt: Sie will hochwertige Bildung und Ausbildung für jeden und überall zugänglich machen und außerdem die Lehre und das Lernen sowohl online als auch auf dem Campus verbessern. edX konzentriert sich auf akademische Institutionen und unterstützt sie bei der Integration neuer Technologien und der strukturellen Flexibilisierung in der Lehre. Ein Beispiel sind die „Micromasterprograms“: Die auf bestimmte berufliche Felder ausgerichteten Kurse werden in den USA von Unternehmen voll anerkannt und können sich bei der Arbeitssuche positiver auswirken als ein Bachelor- oder Mastertitel. Ein anderes Ergebnis der Arbeit von edX sind flexible Studiengänge, die sich – jenseits von Regelstudienzeiten – an die jeweilige Lebenssituation der Studierenden anpassen lassen.

Lernen „in-demand“

In Zusammenarbeit mit Unternehmen, Organisationen und Universitäten stellt edX sicher, dass die Plattform auch tatsächlich die Inhalte anbietet, die "in-demand" sind: Die also auf die Fähigkeiten und Kompetenzen abzielen, die Institutionen und Wirtschaft von Angestellten und Studierenden erwarten. Neben den reinen Inhalten werden zudem Karriere- und Lernmodalitäten sowie Kooperationen zwischen akademischer und Geschäftswelt neu abgesteckt. Dabei geht es vor allem darum, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen – sei es B2B, zwischen Institutionen oder zwischen Institutionen und der Wirtschaft.

Mehr über die Möglichkeiten, die Risiken und die Zukunft von MOOCs erfahren Sie in Johannes Heinleins Vortrag „Reimagining Education“ am 29. Januar, dem ersten Messetag der LEARNTEC 2019.

2019-01-17
Personalisierung durch KI - Der nächste Schritt im Corporate Learning

Um die Mitarbeiter zu motivieren braucht es mehr als eine Datenbank mit Lerninhalten, in der man gezielt suchen kann. Effektives Lernen ist individuell und muss auf den Lerner zugeschnitten sein. Eine KI ermöglicht die personalisierte Bereitstellung passender Inhalte für jeden Lerner.

Chatbot Valbo

In großen Unternehmen gibt es viele unterschiedliche Systeme außerhalb eines LMS, mittels derer Mitarbeiter lernen. xAPI ermöglicht das Tracking und die Erstellung eines Gesamtbildes dieser Lernerfahrungen. Der Vergleich dieser Daten mit anderen Datenquellen kann interessante Ursache-Wirkungs-Beziehungen aufzeigen.

Mittels maschinellem Lernen kann herausgefunden werden, welche Verhaltensänderungen der Mitarbeiter zu einem positiven Effekt geführt haben und welche nicht. Gleichzeitig kann durch die gemeinsame Analyse von Daten zu Lernaktivitäten und Verhaltensänderungen aufgezeigt werden, welche Lernaktivitäten einen Mehrwert bringen.

Eine integrierte KI übernimmt Interpretation und Klassifizierung von Lernmaterialien, personalisierte Empfehlungen, sowie Analyse und Verständnis des vorhandenen Wissens, das in Form von Dokumenten, Berichten, Videos usw. verborgen ist. Der Schlüssel zur Personalisierung oder Kontextualisierung des an eine Person vermittelten Lernens ist die Verwendung von Informationen über die bisherigen Erfahrungen und Hintergründe dieser Person und ihrer Ziele.

Valbo ist der Name des in der Valamis LXP verwendeten Chatbots, ein 24-7-Assistent für Lernende. Verfügbarkeit rund um die Uhr, um dem Lernenden zu helfen, das zu finden, was für seinen aktuellen Kontext oder seine aktuelle Aufgabe relevant ist. Valbo kann proaktive Empfehlungen für den Lernenden aussprechen, wenn er feststellt, dass z.B. einige Lernmaterialien unvollendet sind. Passt angebotener Inhalt zur aktuellen Situation, wird er als nützlich empfunden und führt zu mehr Lernerfolg.

2019-01-17
Workshop „Neues Lernen“: Lösungen für zukunftsfähige Organisationen

Davor kann man zurückschrecken oder effektive Maßnahmen ergreifen. Wie HR und Personalentwicklung Mitarbeiter und Unternehmen nachhaltig für die Zukunft entwickeln können, vermittelt der Workshop „NEUES LERNEN“ der Haufe Akademie auf der LEARNTEC in Karlsruhe am zweiten Messetag.

Wenn wir von NEUEM LERNEN sprechen, geht es nicht darum, den physiologischen Vorgang des Lernens in Frage zu stellen. Es geht vielmehr darum für die digitale Arbeitswelt nachhaltige Entwicklungsstrategien zu entwickeln. Strategien, die sicherlich auch einen Wandel in der Unternehmens- und Lernkultur mit sich bringen. Der Begriff „Lernen im Unternehmen“ muss dabei heute weiter und insbesondere individueller gefasst werden, als das bislang vielfach geschehen ist. Formelles, gesteuertes Lernen muss ebenso einbezogen werden wie informelles Lernen. Dafür ist eine bessere Verknüpfung verschiedener Arten zu Lernen erforderlich. Um langfristig wirksam zu sein, muss Lernen zum einen relevant für den aktuellen Bedarf jedes Einzelnen sein, für aktuelle Aufgaben, zum anderen Mitarbeiter für zukünftige Herausforderungen vorbereiten, heißt im Klartext: businessrelevant sein und mit der Zukunftsstrategie des Unternehmens verbunden. Das bringt neue Herausforderungen und Aufgaben mit sich, eröffnet der Personalentwicklung aber auch neue Möglichkeiten der Gestaltung.

Über NEUES LERNEN wird im Workshop nicht nur geredet. Es findet auch statt. Mit Lego Serious Play® haben die Teilnehmer die Möglichkeit - auf spielerische Weise - Veränderungsprozesse sichtbar werden zu lassen und eigene Lösungen zu entwickeln. Den Workshop leiten Christian Friedrich, Bereichsleiter Digital Learning Solutions und Katrin Thieme-Wagner, Bereichsleitung Consulting der Haufe Akademie.

2019-01-17
 In the Mood for AI: Conversational-Learning mit Jix!

Für Personalentwicklung und Weiterbildung besonders interessant sind KI-gestützte digitale Assistenten und Chatbots. Sie unterstützen uns Nutzer 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich, weltweit. Wenn ich mit einem Chatbot interagiere, um etwas Neues zu lernen und zu trainieren, bin ich in einem dialogischen Lernprozess: Conversational-Learning, kurz: C-Learning.

Bieten Sie Ihren Anwendern das Lernen im Dialog mit einem virtuellen Experten, der auch noch pädagogische Fähigkeiten besitzt! Entwickeln Sie bedarfsorientierte, digitale Assistenten und Lernbots, die Ihre Teilnehmer und Mitarbeiter direkt am „Point of Need“ rund um die Uhr begleiten und betreuen.

Die dabei entstehenden „Learning-Nuggets“ sind als text- oder sprachbasierte Supporter überall dort im Einsatz, wo Ihre Anwender schnelle kompetente Unterstützung bei einem konkreten Problem erwarten. Die Bandbreite beim Conversational-Learning geht von Dialogsystemen mit künstlichen Avataren über Trainingsassistenten bis hin zu Escape-Room-Szenarien und Serious-Games. Mit unserer Lösung erstellen E-Learning-Autoren und pädagogische Fachkräfte ihre ersten eigenen Jix-Lernbots mit Hilfe von Liza-Skript innerhalb weniger Tage. Jix unterstützt dabei neben Content-Dialogen auch Single- und Multiple-Choice-Tests, Feedback-Abfragen, Lernspiele, Rollenspiele und vielfältige weitere Lernszenarien.

Interessieren Sie sich für die Welt der Lernbots und der KI ?

Sind Sie interessiert zu erfahren, wie Sie selbst eigene Conversational-Learning Szenarien erstellen?

2019-01-17
Virtuelles Lernen: Die Bahn stellt im 3D-Stellwerk die Weichen
Interaktives Training mit der Deutschen Bahn

Der Konzern hat mit EVE (Engaging Virtual Education) ein Virtual Reality-Framework entwickelt, das sich für individuelle Lernanwendungen einsetzen lässt. Jüngster Baustein ist das mechanische Stellwerk für die Schulung von Fahrdienstleitern, zu deren Aufgaben es gehört, Signale und Weichen zu stellen und bei Störungen dafür zu sorgen, dass der Betrieb weiterläuft. In Livebetrieb lassen sich Gefahren und die Auswirkungen von eventuellen Fehlern jedoch nicht trainieren. Deshalb hat die Bahn nun den fiktiven Musterbahnhof „Linksdorf“ in die VR übertragen.

In der 3D-Anwendung wird der Fahrdienstleiter mittels VR-Brille direkt ins virtuelle Stellwerk versetzt, das sich wie gewohnt bedienen lässt, im Gegensatz zu einem realen Stellwerk aber das gefahrlose Üben von Notsituationen erlaubt. Generell vermitteln praxisnahe Trainings in virtueller Umgebung den Mitarbeitern der Deutschen Bahn mehr Sicherheit in komplexen Arbeitsprozessen.

2019-01-17
Kollaboratives Lernen: Sony vernetzt Studenten und Dozenten

Traditionelle Hörsäle sollen einer kollaborativen und interaktiven Bildungsumgebung weichen. Partner ist der Elektronikkonzern Sony. , der das technische Know-how und eine Reihe zukunftweisender Unterrichtsvarianten einbringt, darunter Vision Exchange. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit der Universität speziell auf deren Anforderungen zugeschnitten und ermöglicht es, bis zu 60 Studenten über ihre eigenen Laptops, Tablets oder Smartphones drahtlos zu vernetzen. Der Dozent kann die Geräte auf seinem Präsentationsbildschirm im Hörsaal spiegeln und die Inhalte mit allen Teilnehmern im Raum austauschen. Auch Studenten an anderen Orten lassen sich nahtlos einbinden.

Lyndon Shirley

„Unser pädagogischer Ansatz will Lernende als aktive, gleichberechtigte Teilnehmer beteiligen“, sagt Lyndon Shirley, Leiter des Programms „Technology Enhanced Learning“ an der UWTSD.

„Wir wollen ein kollaboratives Ökosystem schaffen, mit dem Studierende auch Internetressourcen, spezielle Software oder Videomaterial in ihre Diskussionen aufzunehmen können, um zu analysieren, zu debattieren, und zu vergleichen. So entwickeln sie Wissen und Verständnis.“

Vision Exchange wird nun schrittweise an allen Standorten der Universität eingesetzt, darunter auch in London.

2019-01-16
Verändern Sie mit Videoinhalten die Lehre
Mediasite

In der Lehre besteht überall der Bedarf Videos zu erstellen und bereitzustellen. Diesen Bedarf können Sie durch innovative Technologie erfüllen, mit deren Hilfe Sie Videos in so großem oder kleinem Rahmen erstellen können, wie Sie wollen. Mit Mediasite ist der Einstieg in die Aufzeichnung von Vorlesungen ganz leicht. Durch die flexiblen Bereitstellungsmöglichkeiten lässt sich alles an den jeweiligen Bereich, den Campus und das Budget anpassen. Starten Sie schnell mit dem Streamen Ihrer Vorlesungen, vermeiden Sie technische Belastungen für die Fakultäten und machen Sie Ihre Studenten erfolgreicher - alles mit einer einzigen Lösung.

Mit diesem E-Book erfahren Sie, wie Sie die neuesten Videotechnologien und -trends so einsetzen können, dass Sie damit das Lernen auf dem gesamten Campus verändern. Holen Sie sich jetzt ihre Ausgabe.

Mit der neuesten Version von Mediasite ist der Einstieg in die Aufzeichnung von Vorlesungen so einfach wie nie. Durch unsere flexiblen Bereitstellungsmöglichkeiten können Sie alles an den jeweiligen Bereich, Ihren Campus und Ihr Budget anpassen. Die Referenten erstellen Vorlesungen und Videos mit hoher Qualität und das aktive Lernen wird durch Quiz, Annotationen, Kommentare und Diskussionen gefördert. Es handelt sich um eine flexible Video-Plattform, mit einem Video-Erlebnis von höchster Qualität und mit umfangreichen Entwicklungsmöglichkeiten.

2019-01-15
Spielerisch lernen: Schüler schicken ihre Avatare zum Unterricht
ENGAGE

An Bord sind ausgefeilte Virtual-Reality-Technologien wie Oculus Rift oder HTC Vive, die für den nötigen Spaß an der Sache sorgen. So ermöglicht es Engage, dass sich Schüler und Lehrer über ihre Avatare, also digitale Abbilder ihrer selbst, in einem virtuellen Besprechungsraum zum Unterricht treffen, wo sie dann beispielsweise an einem interaktiven Whiteboard zusammenarbeiten.

Die Plattform ist mit Cloud-Services wie Dropbox, Google Docs und OneDrive kompatibel, weshalb sich Powerpoint-Dokumente, Audiodateien, Tabellenkalkulationen und sogar Videos teilen lassen. Das System ist für bis zu 40 Personen ausgelegt. Lehrkräfte können ihre Kurse und Lektionen aufzeichnen, sie später bearbeiten und dann auf der Plattform veröffentlichen. Laut dem Entwicklerstudio VR Education wird Engage derzeit vom finnischen Telekommunikationskonzern Nokia und der Universität Shenandoah in Winchester, Virginia, erprobt. Intel nutzt die Lernplattform bereits zu internen Zwecken.

Die Basisversion der Engage-Plattform ist für private Nutzer kostenlos, für die Pro-Variante mit Zugang zu mehr Inhalten benötigt man ein Abo. In Zukunft soll es Lehrenden möglich sein, ihre VR-Kurse über die Plattform kostenpflichtig anzubieten.

2019-01-15
Lernen in der Schule: Die Trends heißen 5G, AR/VR und KI

Das sagt das NYC Media Lab voraus, eine Initiative, in der Medien- und Technologieunternehmen mit den Universitäten von New York zusammenarbeiten. Von den vielen aufkommenden Technologien halten die Forscher drei Trends für besonders relevant für den Schulunterricht der Zukunft: 5G, Augmented und Virtual Reality (AR und VR) in mobiler Form sowie künstliche Intelligenz (KI).

Trend 1

Mit den kommenden Mobilfunkstandard 5G wird die Ausbildung dank der blitzartigen Geschwindigkeit neu gestaltet. 5G ermöglicht schnellere Downloads, leistungsfähigere Netzwerke und eine nahezu sofortige Weitergabe von Informationen. Im Klassenzimmer, so das NY Media Lab, reichen die Möglichkeiten von einem holographischen Lehrer, der selbst an entlegene Orte projiziert werden kann, über perfekte Virtual-Reality-Erfahrungen bis zur nahtlosen Vernetzung der Lernenden, unabhängig von ihrem Standort.

Trend 2

Als sehr geeignet für den Schulunterricht sieht das NY Media Lab Augmented und Virtual Reality in mobiler Form, denn sie schaffen interaktive Lernerfahrungen. Die Anwendungsmöglichkeiten im Klassenzimmer wurden in einem Bootcamp der Organisation erforscht. Ein Team baute dabei eine Plattform auf, mit der Pädagogen Unterrichtspläne hochladen können, die dann in interaktive und multisensorische Lernerfahrungen für Schüler umgewandelt werden.

Praktisches Beispiel: Das Thema Photosynthese wird von einer traditionellen Folienpräsentation in ein AR-Spiel umgewandelt. Dabei lösen die Schüler spielerisch über eine virtuelle Sonne den Prozess der Photosynthese aus und beobachten die Ergebnisse in einem Headset oder auf einem mobilen Gerät. Selbst komplexe Vorgänge werden so unterhaltsam und eindrücklich vermittelt.

Trend 3

Durch künstliche Intelligenz gestützte Bildungsplattformen verbessern dem NY Media Lab zufolge das Engagement der Schüler. Bereits heute lässt sich mit KI per Bilderkennungs- und Smart-Tagging-Systemen das Storytelling gestalten, bei dem die Schüler in eine erzählte Geschichte eintauchen und so das vermittelte Wissen leichter verstehen. Derzeit fehlt den entsprechenden Tools aber oft das Hintergrundwissen über viele Länder, wodurch große Teile der Weltbevölkerung von der Wissensvermittlung ausgeschlossen bleiben.

Die AI-Software IVOW soll den künstlichen Storytellern nun eine Art kulturelles Bewusstsein beibringen. Dafür trainiert ein breites Netzwerk aus Helfern sprachgestützte Bots wie Siri von Apple, Google Home und Alexa von Amazon. Auf einer Veranstaltung präsentierte die IVOW-Entwicklerin anhand einer Frage zu Lateinamerika die Möglichkeiten: Während Google Home lediglich die kurze Zusammenfassung einer Online-Suche vorliest, stellt eine per IVOW trainierte künstliche Intelligenz eine junge Frau aus der angefragten Region einschließlich ihres kulturellen Hintergrunds vor.

2019-01-15
Klavierspielen lernen: „Skoove“ haut in die Tasten
Scoove ist eine Musik-Lernplattform aus Berlin

Einzelstunden am Klavier beispielsweise schlagen mit etwa 80 Euro pro Monat zu Buche, was sich nicht jede Familie leisten kann. Hier kommt Skoove ins Spiel, eine Musik-Lernplattform aus Berlin. Sie bietet Online-Klavierkurse in mehreren Sprachen an und vereint fundierten Musikunterricht mit zukunftsweisender Technologie. Dabei analysiert Skoove über das iPhone-, iPad-, oder Laptopmikrofon, ob die richtigen Noten und Akkorde erklingen.

Mit der interaktiven Methode lernen angehende Pianisten spielerisch genau die Songs, Techniken oder Akkorde, die sie beherrschen möchten. Nötig sind ein Computer (oder auch ein iPad oder ein iPhone) mit Internetverbindung und natürlich ein Klavier oder Keyboard. Eine einjährige Mitgliedschaft kostet zehn Euro pro Monat.

2019-01-14
Interaktives Lernen: BenQ bringt neue Displays ins Klassenzimmer
BenQ

Die Neuzugänge der RP- und RM-Serie verfügen über anwenderfreundliche Benutzeroberflächen und aufs Klassenzimmer ausgelegte Lösungen, die Schulen bei der Gestaltung einer kollaborativen Lernatmosphäre unterstützen sollen. Dazu dient vor allem die integrierte Software für kabellose Präsentationen und die Zusammenarbeit bei Vorträgen. Sie ermöglicht das Streamen von Bildmaterial, Audiodateien und Videos in Full-HD. Benutzer können außerdem Inhalte von Mobilgeräten spiegeln und bis zu 16 Teilnehmer zur Zusammenarbeit einladen.

Ein weiteres Highlight ist die vorinstallierte Annotations-App EZWrite 4.0. Sie bietet unter anderem MS-Office-Kompatibilität, Handschrifterkennung, Videoaufzeichnung und Tools für die Zusammenarbeit. Integrierte Audiolautsprecher mit Stiftablage an der Vorderseite der Bildschirme sollen für hochwertigen Klang sorgen. Die Bildschirmgrößen reichen von 55 bis 86 Zoll.

2018-12-13
So wird Ihr Besuch der LEARNTEC 2019 ein voller Erfolg

Um die Zeit auf einer Messe bestmöglich zu nutzen, ist ein Überblick über alle Angebote ebenso wichtig wie die Planung. Mit geführten Touren und einer App hilft die LEARNTEC den Besuchern dabei, wertvolles Wissen und neue Kontakte mit nach Hause zu nehmen.

Mit der LEARNTEC App kann man seinen Messebesuch ganz genau planen

Wichtige Informationen sind heute am besten im Smartphone aufgehoben, weil es jederzeit schnellen Zugriff erlaubt. Das gilt ganz besonders für die LEARNTEC, auf der digitale Assistenten ein wichtiges Thema sind. Darum bietet die Messe ihren Besucher eine gut strukturierte App, die viele wertvolle Dienste leistet. Schon im Vorfeld vereinfacht sie die Planung mit einer Ausstellerliste und Informationen über das Rahmenprogramm. Besucher können in der App für sie interessante Aussteller markieren und eine Liste für ihren Rundgang erstellen; dank des integrierten Hallenplans finden sie die Stände vor Ort auf Anhieb. Einzelne Programmpunkte lassen sich suchen und speichern, auf Wunsch exportiert die App sie als Erinnerungstermine in den Kalender des Smartphones. Stift und Papier muss niemand auf der Messe mit sich herumtragen, denn die App verfügt über eine integrierte Notizfunktion mit Bilderupload.

Netzwerken gelingt mit der LEARNTEC App perfekt

Eine äußerst nützliches Feature der App ist das Matchmaking-Modul, das Netzwerken zum Kinderspiel macht: Die Aussteller tragen dort ein, in welchen Themenbereichen sie Produkte oder Dienstleistungen anbieten und vermerken auch ihre Kontaktpersonen. Interessiert sich ein Messebesucher für ein bestimmtes Thema, bekommt er alle passenden Anbieter mit den jeweiligen Ansprechpartnern präsentiert. Zusätzlich lässt sich direkt über die App Kontakt aufnehmen, etwa um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Damit der Informationsfluss auch sonst keine Einbahnstraße bleibt, bietet die App die Möglichkeit, sich aktiv am Rahmenprogramm zu beteiligen – so können die Besucherinnen und Besucher bei Umfragen im Rahmen von Vorträgen direkt auf ihrem Smartphone abstimmen. Wer das Beste aus dem Besuch der LEARNTEC herausholen will, findet in der App ein ausgesprochen hilfreiches Tool. Hier geht’s direkt zum Download der App für iOS beziehungsweise für Android.

Guided Tours verschaffen Einblicke

Einen guten Überblick über das große Angebot der Messe und die unterschiedlichen Themen vermitteln die geführten Touren, die an allen drei Messetagen vom 29. bis 31. Januar 2019 auf Deutsch und Englisch angeboten werden. Die Highlights-Tour beschäftigt sich mit den neuesten und interessantesten Trends der Messe. Einsteigern im Bereich E-Learning werden bei einem speziell auf sie zugeschnittenen Rundgang die wichtigsten Grundlagen der digitalen Wissensvermittlung erläutert. Die tägliche Tour zum Thema Augmented und Virtual Reality beschäftigt sich speziell mit diesen spannenden Gebieten. Zusätzlich findet während der Messe jeweils ein Rundgang zur Digitalisierung an der Hochschule, im Beruf und in der Schulbildung statt. Alle Führungen sind kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.

2018-12-13
AR / VR Area: Virtuelle Welten beflügeln das Lernen

Virtuelle Techniken eröffnen dem Lernen eine neue Dimension, indem sie die Realität ergänzen oder gleich ganz neue Realitäten schaffen. Die LEARNTEC 2019 widmet dem innovativen Thema eine eigene „AR / VR Area“, in der Besucher in die faszinierende neue Welt des Lernens eintauchen können.

Augmented Reality und Virtual Reality sind auf der LEARNTEC 2019 wichtige Themen

Augmented Reality (AR) gewinnt vor allem bei Assistenten und adaptiven Lernsystemen immer stärker an Bedeutung. Der Anwender bleibt dabei in seiner eigenen Realität, bekommt aber visuelle Zusatzinformationen, etwa durch eine spezielle Brille. Mit Virtual Reality (VR) taucht der Lernende dagegen komplett in eine künstlich geschaffene Welt ein. Durch den Ausschluss seiner Umgebung konzentriert er sich vollkommen auf die vorgespiegelte Realität. Ein Lernsystem kann ihm durch diese Immersion ein umfassenderes Erlebnis bieten als mit herkömmlichen Mitteln. Wenn das System den Effekt richtig umsetzt, ergibt sich eine deutlich effektivere Wissens- und Kompetenzvermittlung.

Aktuelle Lernprojekte selbst erleben

Die LEARNTEC hat für diese neuen Lernwelten in Halle 2 eine eigene AR / VR Area geschaffen. Auf der Bühne in ihrem Zentrum finden an allen drei Messetagen im 30 Minuten-Takt Vorträge statt. Rundherum gruppieren sich Hersteller mit ausgereiften Produkten der Mixed Reality. Sie offerieren zahlreiche Workshops, in denen sich die Besucherinnen und Besucher in eine konkrete Lernsituation versetzen lassen und so den aktuellen Stand der Technik selbst erleben können.

Partner der LEARNTEC 2019 in der AR / VR-Area ist der Erste deutsche Fachverband für Virtual Reality (EDFVR). Dessen Beirat Torsten Fell kuratiert die Vorträge, betätigt sich als Moderator und leitet die täglich stattfindende AR/VR-Führung. Die Resonanz der Hersteller und Referenten ist groß: „Die LEARNTEC 2019 wird die weltweit größte Messe für AR/VR-Learning“, sagt Fell zufrieden. Dafür sorgten die hohe Dichte an Ausstellern und die zahlreichen Vorträge. Der Experte für AR/VR-Learning betreibt das Online Magazin immersivelearning, das ständig mit den neuesten News und Trends zum Thema aufwartet.

Geballte Kompetenz vor Ort

Auf dem Gemeinschaftsstand in der AV / VR Area ballt sich die Kompetenz. Zu den Anbietern vor Ort zählt die Firma Aldinger & Wolf, die mit ihren visuell angereicherten E-Learning-Projekten bereits mehrere Preise gewonnen hat, ebenso der AR-Spezialist Viscopic, der diese Technik bei Branchenriesen wie DB und Audi erfolgreich umgesetzt hat. Der Anbieter Innoactive kümmert sich mit seinen VR-Produkten um Schulungen in Firmen, beispielsweise bei VW. Bei Weltenmacher oder Senselab.io dreht sich alles ums Lernen mit VR, unter Einbindung spielerischer Elemente. Die 360-Grad-gestützte Mitarbeiterschulung ist ein wichtiger Posten im Portfolio von present 4d und TwinC. Bei Kids Interactive geht es um eine junge Zielgruppe: Die Firma entwickelt interaktive Lern- und Spielanwendungen unter Einbeziehung von AR und VR für Kinder. 3spin zeigt neben einem für Lufthansa entwickelten Virtual Reality-Pilotentraining – das gerade den eLearning Award gewann – auch eine Software, mit der Unternehmen selbst AR & VR-Trainings erstellen können.

Auf der LEARNTEC vertreten ist auch die Die Deutsche Bahn, die ihre Mitarbeiter mit einer VR-Lösung für den Einsatz am neuen ICE 4 schult. Bisher sind nämlich nur wenige dieser Hochgeschwindigkeitszüge verfügbar, weshalb man sie lieber im Normalbetrieb fahren lässt, als sie für Schulungszwecke zu verwenden, und so entwickelte die Bahn mit einem zwölfköpfigen Team eine alternative, hochmoderne und zudem ortsunabhängige Lösung. Ariane Schipke von der Deutschen Bahn demonstriert auf dem LEARNTEC Kongress mit ihrem Vortrag „Dem ICE 4 aufs Dach steigen“, wie die VR-Technik in Instandhaltungstrainings eingesetzt wird. Termin: Mittwoch, 30. Januar, um 14.30 Uhr im Konferenzsaal.

2018-12-13
Smarte Assistenz stellt maßgeschneidertes Fachwissen bereit

Je flexibler und smarter die Produktion, desto stärker sind die Fachkräfte in der Industrie gefordert. Das intelligente Assistenz- und Lernsystem Festo APPsist springt ihnen mit punktgenauer Unterstützung bei und erweitert ihre Kompetenzen. Auf der LEARNTEC 2019 erfahren Sie mehr über diese innovative Assistenz.

Festo-APPsist ist ein ganzheitlich konzipiertes Assistenz- und Lernsystem

Nachtschicht in einer hochautomatisierten Fabrik, die Anlagen laufen – plötzlich eine Fehlermeldung. Damit die Produktion nicht stillsteht, muss die Störung schnell behoben werden. An dieser Stelle kommt Festo-APPsist ins Spiel, ein ganzheitlich konzipiertes Assistenz- und Lernsystem für die Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Es unterstützt Fachkräfte in der Produktion vor Ort mit genau jenen Spezialinformationen und Handlungsanweisungen, die sie in diesem Moment brauchen. Das Konzept des Systems, seine Umsetzung und mögliche Problemstellungen beschreibt Klaus Herrmann, stellvertretender Leiter des Festo-Lernzentrums, in seinem Vortrag „Integratives, kontextsensitives, adaptives Assistenz- und Lernsystem in der industriellen Praxis“ auf der LEARNTEC 2019. Die Grundlagen des Programms stammen aus dem Forschungsprojekt APPsist, das bis 2016 lief und seither weiterentwickelt und in der Praxis erprobt wurde.

Das System passt sich dem Menschen an

Festo-APPsist ist innovativ, weil es kontextsensitiv und adaptiv funktioniert. Wenn ein Impuls erfolgt – z. B. ein ungewöhnlicher Messwert –, zeigt die dafür hinterlegte Assistenz, wie die Ursache zu behandeln ist. Dabei kann es sich um eine fixe Schritt-für-Schritt-Anweisung handeln, oder aber um eine Assistenz, die Ausgangsposition und Zielkonfiguration beschreibt und die Fachkraft bei der flexiblen Problemlösung unterstützt. Durch Rückkopplung wird sichergestellt, dass die Schritte entsprechend ausgeführt werden. Die Assistenz protokolliert zudem das Verhalten der Fachkraft, passt sich ihrer Kompetenz an und bietet auf diese Weise maßgeschneiderte Unterstützung.

Der Mitarbeiterschutz wird sichergestellt

Vom Wie geht es weiter zum Warum, und damit in die Weiterbildung. Festo-APPsist stellt der Fachkraft, die den Fehler behoben hat, ein Lerntool über die Funktionen und den Aufbau von Prozessen, Maschinen und Anlagen und über mögliche Fehlerursachen zur Verfügung. Die protokollierten Userdaten zeigen die individuellen Stärken und Schwächen der beteiligten Fachkräfte auf. Lerninhalte und Hintergrundinformationen werden aufgrund dieser Informationen speziell auf sie zugeschnitten.

Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass für diese Erhebung von personenbezogenen Mitarbeiterdaten ein erheblicher Regelbedarf besteht. Die Bedingungen festzuschreiben, ist die gemeinsame Aufgabe der Betriebspartner. Wie der Mitarbeiterschutz in der Praxis umgesetzt werden kann, erläutert der Festo-Manager Klaus Herrmann anhand von Beispielen.

Der Vortrag findet auf dem LEARNTEC Kongress am Donnerstag, 31. Januar, von 11.30 bis 12.15 Uhr im Konferenzsaal statt.

2018-12-13
Like oder Dislike: Soziale Bedürfnisse motivieren uns zum Lernen

Ankommen oder anecken, andere verstehen oder missverstehen, Erfolg oder Misserfolg – das Sozialleben ist für alle Menschen ein bedeutender Motivator. Wie sich unsere Brainware dadurch zum Lernen anspornen lässt, schildert die Forscherin Franca Parianen auf der LEARNTEC 2019.

Franca Parianen

Welche Bedürfnisse wollen wir befriedigen, was treibt uns an, woher kommt unsere Motivation, warum geben wir manchmal auf? In ihrem Vortrag „83 Milliarden Neuronen gefällt das. Die Antriebskräfte unseres Gehirns verstehen und nutzen“ beleuchtet die Sozial- und Neurowissenschaftlerin Franca Parianen diese Fragen unter dem Aspekt des Soziallebens. Schließlich ist der Mensch in seinen Ursprüngen ein soziales Wesen – auch wenn er sich noch so viel Mühe gibt, das zu verbergen, wie Parianen augenzwinkernd anmerkt. Deshalb ist das Sozialleben eine entscheidende Antriebskraft für unser Tun und Handeln.

Lernen als soziale Überlebensmotivation

Ohne ein Miteinander klappt es im Leben nicht, und diese Tatsache wirkt sich intensiv aufs Lernen aus. Einen Großteil unserer Fähigkeiten eignen wir uns an, um mit anderen zurechtzukommen und mit ihnen Schritt zu halten. Von Geburt an versuchen wir, die Handlungen unserer Mitmenschen zu verstehen und suchen ihre Bestätigung, um zu wissen, was richtig ist. „Und deshalb machen wir auch den blödesten Gesichtsausdruck nach, weil er ja möglicherweise wichtig sein könnte", erläutert Parianen, die am Helmholtz Institut der Universität Utrecht die Grundlagen menschlichen Verhaltens auf der Ebene der Neuronen und Hormone erforscht. Bedenkt man diese starke Motivation und andere Antriebskräfte, lassen sich viele Phänomene weitaus besser verstehen, vom Sinn (und Unsinn) sozialer Belohnungen bis zur Enttäuschung, von der „Weisheit der Vielen“ bis zur Schwarmdummheit.

Die Umsetzung gelingt auch im digitalen Raum

Diese Erkenntnisse gelten selbstverständlich auch für das digitale Lernen. Die menschlichen Bedürfnisse und die sozialen Antriebskräfte, die unsere Lernmotivation und unser Lernverhalten zu einem großen Teil bestimmen sind hier ebenfalls aktiv. Daraus ergeben sich Chancen und Risiken zugleich. Wie viele dieser Antriebskräfte können wir in den digitalen Raum mitnehmen, und welche können wir dort vielleicht sogar besser ansprechen? Auf dieser Grundlage lässt sich zum Beispiel das ideale Lernniveau ermitteln, damit wir nicht das Handtuch werfen. Oder das perfekte Ausmaß sozialer Bestätigung, damit wir ein Kapitel abschließen. Oder die Frage beantworten, warum „Likes“ beim Lernen wichtig, aber trotzdem nicht alles sind.

Mehr über die Rolle der sozial begründeten Motivation im Bereich des digitalen Lernens erfahren Sie auf dem LEARNTEC Kongress. Franca Parianen hält ihren Vortrag „83 Milliarden Neuronen gefällt das. Die Antriebskräfte unseres Gehirns verstehen und nutzen“ am Donnerstag, 31. Januar 2019, um 9.30 Uhr im Konferenzsaal.

2018-12-13
Exzellente Bewertung für das Lernmanagementsystem von time4you
Das Lernmanagement von time4you bekommt sehr gute Bewertungen

Das Lernmanagementsystem von time4you wurde in der diesjährigen Test-Ausgabe des eLearning Journals mit fünf Sternen und dem Prädikat “Excellent” ausgezeichnet. Der IBT® SERVER konnte dabei mit den Faktoren Funktionsvielfalt, durchdachtes Social Learning Konzept, moderner Katalog und originelles Authoring aber auch mit der Benutzerfreundlichkeit und der Technik überzeugen.

Maßgeblich für die Beurteilung war unter anderem die konsequente Nutzerorientierung sowie die individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Benutzer und vor allem der Lerner. Die Abkehr von der Philosophie der reinen Lernverwaltung hin zu einer ständigen und individuellen Lernbegleitung und einem entsprechenden Nutzererlebnis ab dem Moment des Einloggens führte zu einer modernen Bedienphilosophie über alle Medien hinweg. Die Grenzen zwischen formalem Lernen, Austausch mit Kollegen und Lösen beruflicher Herausforderungen durch entsprechende Informationen sind durchlässig ebenso wie die verschiedenen Trainingsformen. Der IBT® SERVER bietet damit eine einzigartige Infrastruktur, die jeden Mitarbeiter individuell bei der persönlichen Weiterentwicklung begleitet und unterstützt.

Mit rollenbasierten und nutzerfreundlichen Cockpits sowie passenden Assistenten wurde aber auch die Administration des Lern- und Trainingsbetriebs deutlich erleichtert. Von den Assistenten zur Planung ganzer Trainingsserien bis hin zur automatisierten Abwicklung von Arbeitsabläufen wie der Verwaltung von Pflichttrainings oder Lehrplänen findet jede Personalentwicklung die individuell passende Lösung für den eigenen Praxiseinsatz.

Lernen Sie diese und viele weitere Funktionen des neuen IBT® SERVER und unsere neue Lernbot-Software Jix auf der LEARNTEC oder in unserem nächsten Webinar kennen.

2018-12-13
Studie: Digitale Weiterbildung wird immer wichtiger
In Zeiten der Digitalisierung gewinnt die berufliche Weiterbildung an Bedeutung

Das erfreuliche Ergebnis: Digitales Lernen am PC, Smartphone oder Tablet setzt sich immer stärker durch. Fast allen Befragten war bewusst, dass aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung und technischer Innovationen die berufliche Weiterbildung immer wichtiger wird.

Das gilt sowohl für jüngere als auch für ältere Mitarbeiter. Über alle Altersgrenzen hinweg empfinden fast drei Viertel der Befragten (71 Prozent) die neuen Medien als eine wesentliche Bereicherung ihrer beruflichen Lernprozesse. Die klare Botschaft: Um die Fortbildung zu fördern, benötigen Unternehmen ein lernfreundliches Arbeitsumfeld. Laut Studie können sich die meisten Beschäftigten nicht so effektiv weiterbilden, wie sie es gerne möchten. Viele fühlen sich von ihrem Arbeitgeber nicht ausreichend unterstützt; nur acht Prozent der Befragten beschreiben die Lernkultur in ihrem Unternehmen als gut oder sehr gut. Gerade in Hinblick auf die Digitalisierung, durch die die berufliche Weiterbildung noch stärker in den Fokus rücken wird, besteht hier Nachholbedarf.

Die Studie wurde durch die Vodafone-Stiftung gefördert.

2018-12-13
Digitalpakt für Schulen: Aus den Ländern kommt Kritik
Der Digitalpakt soll deutsche Schulen fit für die digitale Zukunft machen.

Weil für die Bildungspolitik aber eigentlich die Länder zuständig sind, ist eine Änderung des Grundgesetzes nötig; eine Vereinbarung zwischen Bund und Ländern soll außerdem die Schritte zur Digitalisierung der Schule festlegen. Ein erster Entwurf sieht vor, dass jede Schule bis zu 25.000 Euro für Laptops, Notebooks und Tablets erhalten könnte. Die Änderung des Grundgesetzes wurde im Bundestag bereits beschlossen, nun muss noch der Bundesrat zustimmen.

Doch von mehreren Landesregierungen kommt Kritik. FDP und Grüne hatten in Verhandlungen mit der Regierungskoalition erreicht, dass Investitionen des Bundes nicht nur für die technische Ausstattung, sondern auch für andere Dinge, etwa die Weiterbildung von Lehrern, genutzt werden darf. Doch das war im ersten Entwurf für die Bund-Länder-Vereinbarung nicht vorgesehen, weshalb neu verhandelt wird. Bis dahin stimmen alle 16 Bundesländer vorerst für einen Stopp des Digital-Pakts. Nun liegt die Sache beim Vermittlungsausschuss. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ist zuversichtlich, dass sich Bund und Länder dort einig werden.

2018-12-10
Ex-Werbeboss fordert Payback-Punkte fürs Lernen
Bundestagsabgeordneter Thomas Heilmann (CDU)

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann (CDU), ehemaliger Vorstandsvorsitzender der erfolgreichen Werbeagentur Scholz & Friends, hält die politische Vermarktung des Themas Weiterbildung für suboptimal und macht sich für eine radikale Wende stark: Wer relevante Kurse belege, soll damit Punkte sammeln und mit Sachpreisen belohnt werden, ähnlich wie beim Bonussystem Payback im Handel. Auf diese Weise will der Jurist die Deutschen animieren, sich stärker fortzubilden. Seine Fraktionsgruppe stellte im November mit dem Konzept „Zukunft der Arbeit“ eine Art Bildungs-Netflix vor: Über die steuerfinanzierte, von künstlicher Intelligenz gesteuerte Internetplattform „Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle“, kurz MILLA, sollen sich alle Bürger kostenlos weiterbilden können, und zwar auf ihre Interessen und beruflichen Bedürfnisse zugeschnitten.

Lernthemen und Kurstitel könnten laut Heilmann beispielsweise „Agiles Arbeiten in einer Bank“, „Design Thinking“ oder „Einführung in die Programmiersprache Python“ sein. Die Anbieter der Kurse sollen entsprechend der Nutzung und Relevanz entlohnt werden. Der CDU-Politiker schätzt die Kosten auf ein bis drei Milliarden Euro jährlich.

2018-12-10
Buchvorstellung: Wie Erwachsene heute lernen
Joanna Burchert beschreibt in ihrem neuen Buch, was gutes Lernen für Erwachsene bedeutet

Die Autorin Joanna Burchert beschreibt in ihrem Sachbuch „Lernen und Lehren in der beruflichen Weiterbildung: selbstorganisiert und digital?", was gutes Lernen für Erwachsene bedeutet und welche Rolle die Selbstorganisation dabei spielt.

Dafür führten sie und ihre Co-Autoren zahlreiche Interviews mit Lernenden, Lehrenden und Bildungsmanagern. Berücksichtigt wird dabei auch die Frage, welche Bedeutung die Digitalisierung für die Aus- und Fortbildung hat. In 20 ganz unterschiedlich gelagerten Fallbeispielen schildern die Autoren Motivation, Selbstorganisation, Konzepte und Interaktionen in der Fortbildung für Erwachsene und berichten, wie Technologie und Digitalisierung die Arbeit und das Lernen verändert. Das Buch richtet sich vor allem an die Gestalter beruflicher Weiterbildung, an Studierende und an Forscher.

Mehr Infos zum Buch unter www.tredition.de

2018-12-10
 Ein digitaler Assistent soll das Studium verbessern
Ein digitaler Assistent soll das Studium effizienter gestalten.

Im Projekt „Studienindividualisierung durch digitale, datengestützte Assistenten" (SIDDATA) definieren Studierende ihre eigenen Bildungsziele, bei deren Verfolgung sie der digitale Assistent unterstützt; abgerufen wird er über die jeweiligen Mobilgeräte. Die Studenten legen unter anderem fest, welche Faktoren und Quellen SIDDATA berücksichtigen soll. Das können Daten aus Lernmanagementsystemen sein, aber auch Angebote und Ressourcen anderer Hochschulen und Institutionen. Der digitale Assistent führt dann bislang unverknüpfte Daten und Informationen zusammen und berücksichtigt dabei unterschiedliche Nutzertypen, Studienformen und Lernbedingungen. Insgesamt sollen die Studierenden dank des smarten Assistenten mehr aus vorhandenen Daten zu Kursen, Inhalten und eigenen Leistungen machen können. Erprobt wird das Modell an der Universität Osnabrück, der Leibniz-Universität Hannover und der Universität Bremen.

Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung in Hannover begleitet und evaluiert das Projekt. „Wir überprüfen die Wirksamkeit des Systems an den drei beteiligten Hochschulen für verschiedene Beispielszenarien“, sagt Projektleiter Dr. Klaus Wannemacher. Vorschläge der Studenten sollen in den Entwicklungsprozess einfließen. Das Verbundprojekt wird mit zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Innovationspotenziale digitaler Hochschulbildung“ gefördert.

2018-12-06
Ab sofort steht die LEARNTEC App zur Verfügung
Die LEARNTEC App 2019

Mit der neuen LEARNTEC App haben Sie alle Informationen gebündelt an einer Stelle. Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten um Ihren Besuch zu planen, mit Ausstellern und anderen Besuchern in Kontakt zu treten und vor Ort immer up-to-date zu bleiben!

Über die App haben Sie Zugriff auf den vollständigen Messe- und Kongresskatalog. Sie können die Veranstaltungen nach Bereichen oder Kategorien filtern und Ihren ganz persönlichen LEARNTEC Timetable erstellen. Mit der "What's next" Funktion können Sie sich über das aktuell laufende Messe- und Kongressprogramm informieren. Die Favoritenliste hilft Ihnen außerdem dabei, interessante Aussteller oder Programmpunkte zu speichern.

Mit dem interaktiven Hallenplan finden Sie sich optimal auf dem Messegelände zurecht. Durch Tippen auf die einzelnen Stände erhalten Sie wichtige Informationen zu den Ausstellern. Außerdem können Sie sich mithilfe der Standort-Funktion den genauen Ort der Areas, Foren oder Messestände ausgeben lassen.

Funktionen der LEARNTEC App

Laden Sie sich die App im Google Play Store oder im App Store herunter und starten Sie Ihre Vorbereitungen zur LEARNTEC 2019!

2018-11-15
Experiment mit offenem Ausgang

Auf aktuelle Trends in Lernen und Weiterbildung reagiert die LEARNTEC mit einem spannenden neuen Format, bei dem sich Besucher und Aussteller zu Diskussionen, Vorträgen und Workshops treffen. Das Besondere: Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben, sondern die Themen entstehen spontan im Zusammenspiel der Teilnehmer.

Die neue Welt des Lernens wird nicht nur von Digitalisierung und Hightech geprägt. Zunehmend verändert sich auch die Art und Weise, wie wir neues Wissen aufnehmen. Ein neuer Trend ist dabei das Lernen durch den Gedankenaustausch in Gemeinschaften. Menschen geben bei einem Treffen ihr persönliches Wissen weiter, erzählen von Erfahrungen und diskutieren auch mal kontrovers. Durch diesen kommunikativen Austausch werden nicht nur Informationen vermittelt, es entstehen auch neue Perspektiven, Lösungsansätze oder Ideen.

Creativity Suite

Spontan, kreativ und offen: Creativity Suite in Halle 1

Auf der LEARNTEC können Sie selbst erfahren, wie diese Grundidee in der Praxis funktionieren kann. Erstmals wird auf der LEARNTEC 2019 mit der „Creativity Suite“ ein neues Format Einzug halten, das zum offenen Gedankenaustausch einlädt. Die Crreativity Suite ist als Aktionsfläche für Workshops, Vorträge und Diskussionen konzipiert. Einen vorgefertigten Themenfahrplan gibt es dabei nicht. Das Programm soll vielmehr durch das spontane Zusammenspiel von Ausstellern und Besuchern entstehen.

Jeder Aussteller und jeder Besucher der Messe kann hier vorbeikommen und einen Vorschlag eintragen lassen, der an kein vorgegebenes Format gebunden ist. Egal, ob ein Vortrag über Best Practices bei der Weiterbildung in Unternehmen, ein Erfahrungsbericht aus einem Online-Kurs oder eine Diskussionsrunde zum mobilen Lernen – jedes Thema ist willkommen.

René Naumann, Projektleiter bei der LEARNTEC erklärt: „Interessierte können jedes Thema vorschlagen. Dabei muss niemand mit einem fertigen Vortrag oder Workshop-Konzept erscheinen. Wer einfach nur mehr zu einem bestimmten Thema erfahren will, kann das genauso angeben.“ Der Experte berät dann bei der praktischen Umsetzung der Vorschläge und trägt einen Zeitpunkt für die Veranstaltung ein. „Die Creativity Suite ist ein Experiment mit offenem Ausgang“, betont Naumann. „Wir sind sehr gespannt, wie Aussteller und Besucher das Format aufnehmen und welche neuen Ideen und Ansätze daraus vielleicht entstehen.“

Übrigens: Wer neugierig ist, muss zur Teilnahme an der Creativity Suite außer dem Willen zum Gedankenaustausch nichts weiter mitbringen. Nur wer selbst eine Präsentation plant, sollte sein Notebook dabei haben. Große Monitore als Präsentationsmedium stehen bereit. Insgesamt sind vier Zonen eingerichtet, sodass gleichzeitig verschiedene Vorträge, Berichte oder Workshops stattfinden können.

Sie finden die Creativity Suite in Halle 1 an Stand G80.

2018-11-15
Das wird die Schule der Zukunft

Die Studie „Bildungsmonitor 2018“ vergibt Deutschlands Schulen bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen im internationalen Vergleich nur durchschnittliche Noten. Um dies zu ändern, braucht es nicht nur moderne Technik, sondern auch neue didaktische Ansätze. Die LEARNTEC widmet bereits zum sechsten Mal der Digitalisierung der Schulbildung und bietet hierfür einen eigenen Themenbereich an.

Im Themenbereich school@LEARNTEC ist in Halle 2 ein Forum eingerichtet, auf dem sich Besucher über die Zukunft der Schulbildung informieren können. Dort laden Workshops zur Teilnahme ein, Vorträge bieten neue Erkenntnisse und Diskussionsrunden erörtern Fragestellungen rund um das Thema der digitalen Bildung. In einer offenen Lernlandschaft mit Werkstattcharakter, die unter anderem mit der Hochschule der Medien Stuttgart konzipiert wurde, erfahren die Besucher, wie digitale Lernszenarien aussehen. Dort sind gleichzeitig vier Panels realisierbar, bei denen sich Besucher moderne Lernszenarien in der Praxis ansehen können. Dabei sind viele der Workshops so konzipiert, dass die Teilnehmer den Verlauf mitsteuern können, um die für sie interessanten Inhalte oder Methoden zu erfahren.

school@LEARNTEC

Im Rahmen des Forums findet am zweiten Messetag (30. Januar) von 13.00 bis 14.00 Uhr die hochkarätig besetzte Runde „Lehren als Inszenierung von Komplexität“ statt. Neben anderen Fachleuten wird an ihr Prof. Dr. Lorz, Kultusministerkonferenz-Präsident 2019, teilnehmen. Zum gleichen Zeitpunkt, also 13.00-14.00 Uhr, gibt es an den anderen Messetagen ähnlich interessante Gesprächsrunden. Am ersten Messetag (29. Januar) steht das Thema „Demokratiebildung und Digitale Bildung“ auf dem Programm und am dritten Messetag (31. Januar) wird erörtert, mit welchen Konzepten andere Länder die Herausforderung der Digitalisierung angehen und wie weit sie damit bereits gekommen sind. An diesem Gespräch nehmen auch Experten aus dem europäischen Ausland teil, die dazu Erkenntnisse aus erster Hand dazu beitragen können.

Das Forum ist auch der Ort für Vorträge, in denen verschiedene Referenten aktuelle Themen behandeln. Ein Schwerpunkt ist dabei etwa die Untersuchung, wie weit die Umsetzung der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz gediehen ist.

Wichtige Aussteller treten gebündelt auf

Um das Forum school@LEARNTEC herum gruppieren sich Aussteller, die Produkte und Dienstleistungen zur Digitalisierung der Schulbildung präsentieren. Eine wichtige Anlaufstelle ist etwa die Rednet AG (Stand I70). Hier finden Interessierte unter dem Slogan „Digitale Lernwelten“ ein breites Themenspektrum für die Schul- und Hochschulbildung. Als Mitaussteller erwarten die Besucher am Stand von Rednet etablierte Firmen wie Epson, Apple, Promethean und Phywe. Geballte Kompetenz gibt es auch an den Ständen von heinekingmedia (I63) und Visucom (K80), wo Sony und Epson mit an Bord sind.

Die LEARNTEC 2019 hat erstmalig auch eine Partnerschaft mit dem Bündnis für Bildung, einem gemeinnützigen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, den digitalen Wandel beim Lernen und Lehren insgesamt, insbesondere aber an Schulen voranzubringen, zu sehen am Gemeinschaftsstand K61. Wer sich für die Digitalisierung der Schulen interessiert, findet auf der LEARNTEC 2019 aber auch außerhalb des Forums passende Stände. Insgesamt sind mehr als 80 Aussteller auf der Messe vertreten, die in diesem Feld als Impulsgeber mit neuen Produkten und Ideen aufwarten.

2018-11-15
Smart lernt man nur, wenn die Umgebung stimmt

Es genügt nicht, in einem Unternehmen neue Technik und neue Lernmethoden einzuführen, will man die Kompetenzen der Mitarbeiter für die Anforderungen der Zukunft stärken. Der Ansatz, den Sirkka Freigang in Ihrem Vortrag „Smart Learning Environments“ verfolgt, bezieht noch viele weitere Faktoren mit ein. So spielt unter anderem die Gestaltung des persönlichen Arbeitsplatzes und der Räumlichkeiten eine große Rolle. Ihre Thesen basieren u.a. auf einer Studie, bei der die Bedingungen von über 150.000 Arbeitsplätzen in 50 Ländern ausgewertet wurden. Dabei wurde ein „Global Workplace Effectiveness Standard“ ermittelt, mit dessen Hilfe sich ein Effektivitätsindex bilden lässt. Darin sind nicht nur leicht messbare äußere Faktoren enthalten, sondern auch Aspekte, die den jeweiligen Angestellten betreffen.

Insgesamt definiert Freigang sechs Faktoren, die wichtig sind, um die Effektivität am Arbeitsplatz zu verbessern. Dazu gehört die Gestaltung der Arbeitsbereiche je nach Tätigkeit, die Verwendung multifunktionaler Möbel, die Beachtung von Umweltfaktoren wie Licht oder Lärm sowie generell der Aufbau einer Wohlfühlatmosphäre. Zum letzten Punkt tragen natürlich auch einzelne Maßnahmen wie ein Kickertisch und ein Ruheraum bei. Wichtiger ist es aber, durch Farben, die Auswahl von Einrichtungsgegenständen und die großzügige Ausstattung mit Pflanzen eine kreative und inspirierende Umgebung zu schaffen. Dabei sollten alle Entscheidungen nicht alleine von der Geschäftsleitung getroffen werden, sondern unter Einbeziehung aller Beteiligten in einem gemeinsamen kommunikativen Prozess entstehen.

Bedarfsgerecht lernen ist smart und vernetzt

Um ein Smart Learning Environment zu erzeugen, bedarf es zusätzlich zu den oben genannten Faktoren noch weiterer Gestaltungselemente am Arbeitsplatz. Das sind mittlerweile vor allem in die Arbeitsmöbel eingebaute kompakte IoT-Geräte. Die vermitteln nun aber nicht etwa konventionellen Lernstoff, sondern unterstützen den Menschen bei seiner Arbeit kontext- und bedarfsbezogen, etwa als Assistenz- oder Empfehlungssysteme. Vernetzt das Unternehmen diese persönlichen Lernsysteme, können auf dieser Datenbasis mittels künstlicher Intelligenz Empfehlungen zu Lerninhalten und Lernmethoden generiert werden.

Sirkka Freigang ist Head of Learning Environments bei Bosch Software Innovations. In ihrem Vortrag stellt sie auch ihr eigenes Framework vor, mit dessen Hilfe man effiziente Lernumgebungen der neuen Art entwickeln kann, ohne Gefahr zu laufen, den rein technischen Aspekten zu viel Gewicht zu geben.

Der Vortrag „Smart Learning Environment“ findet auf dem LEARNTEC Kongress am Dienstag, dem 29. Januar, 16.30 bis 17.15 Uhr im Konferenzraum 6/7 statt.

2018-11-15
Erfolgreiches Mobile Learning im praktischen Einsatz

Die zunehmende Mobilität der Mitarbeiter und die Flexibilisierung der Arbeitsprozesse erfordern immer mehr mobiles Lernen und Trainieren. Gleichzeitig steigt der Bedarf an schnell und flexibel verfügbarer Weiterbildung direkt am „Point of Need“. Wie dies umgesetzt werden kann, zeigen die aktuelle Mobile-Learning-Studie sowie Beispiele und Checklisten der time4you GmbH.

Die Ergebnisse der eLearning-Benchmarking-Studie 2018 verdeutlichen, wieviel „Mobile“ die Weiterbildungsorganisationen heute schon nutzen und welche mobilen Lernformate im Einsatz oder geplant sind. Die Studie gibt außerdem Anhaltspunkte dafür, wohin sich mobiles Lernen zukünftig entwickelt. Mobile Learning erschließt neben der Weiterbildung im engeren Sinne ganz neue Anwendungsbereiche wie mobiles Coaching oder ambulante Patientenedukation und betreuung. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt IMPACHs, das die time4you GmbH zusammen mit der Psychiatrischen Forschungsstelle der Seeland-Region Dänemark, Monsenso App und der Universität Hamburg durchführt.

Mobile Patientenbetreuung

In der klinischen Studie wird die Behandlung und Betreuung von Patienten durch mobile Medien in deren Alltag hinein erweitert. Mit Hilfe der, von den behandelnden Ärzten individuell zusammengestellten, mobilen Lern- und Coaching-Inhalte erhalten die Patienten in ihrem Alltag Unterstützung durch Digitale Inhalte.

Ein persönliches Tagebuch sowie entsprechende Fragebögen verstärken und intensivieren dabei die Selbstreflexion sowie die Arzt-Patienten Kommunikation. Die Ergebnisse der klinischen Studie liegen im März 2019 vor und zeigen das Potential dieses Anwendungsbereiches. Weitere Beispiele sind unser mobiles Training "Fit im Büro" und Lernbot-Anwendungen wie Rollenspiele und Fachtrainings.

Melden Sie sich einfach bei uns, wenn Sie mehr darüber erfahren wollen! Wenn Sie selbst mobile-Learning-Projekte planen, unterstützen wir Sie gerne mit Hintergrundinformationen aus der Mobile-Learning-Studie sowie unserer Checkliste zum Mobile-Learning.

Beide Dokumente finden Sie hier zum Download:

www.time4you.de

2018-11-15
Mehr als Bitcoin: Die Blockchain in der Welt des Lernens

Die Blockchain ist eine universell einsetzbare und hochsichere Technologie, mit der sich Daten speichern und Transaktionen abwickeln lassen. Eine zentrale Kontrollinstanz wie etwa einen Server gibt es dabei nicht. Es handelt sich vielmehr um ein dezentrales Datenbank-Netzwerk, bei dem sich Dateneinheiten sicher und transparent an bestehende Informationen anhängen lassen – bei der Kryptowährung Bitcoin werden so Verkäufe dokumentiert. Jeder neue Dateneintrag wird gegen Manipulationen gesichert.

Die Vorteile der Blockchain

Eine mögliche Anwendung im Bereich der Bildung besteht in der Speicherung der eigenen Qualifikationen. Denn mit Hilfe der Blockchain kann jeder seine Zeugnisse, Fortbildungsbestätigungen oder Diplome im eigenen digitalen Portfolio sammeln und bei Bedarf darauf zugreifen – etwa, um Teile daraus bei einer Bewerbung zu präsentieren. Das lästige Kopieren von Originalzeugnissen entfällt, es genügt der Verweis auf den zertifizierten Blockchain-Eintrag.

Diese naheliegende Nutzung der Technologie ist aber nur der erste Schritt. Blockchain-Anwendungen im Bildungsbereich „befinden sich noch im Anfangsstadium, nehmen aber schnell an Fahrt auf“, so die Autoren Alexander Grech und Anthony F. Camilleri in einer ausführlichen Studie für die EU-Kommission, die belegt, dass auch die Politik das Potenzial der Blockchain erkannt hat.

Blockchain

Universitäten zählen zu den Blockchain-Pionieren

Die beiden Forscher führen in ihrer Studie auch Bildungseinrichtungen auf, die bereits mit der Blockchain arbeiten. Dazu zählt das renommierte MIT Media Lab in den USA, das den offenen Standard Blockcerts nutzt, um Zertifikate an Studenten auszugeben. Die University of Nicosia (UNIC) auf Zypern zählt ebenfalls zu den Vorreitern. Sie akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel, bietet einen Abschluss als „Master of Science in Digital Currency“ an und postet akademische Zertifikate auf der Blockchain-Plattform. Weitere Beispiele aus der Wirtschaft ließen sich auch auf Bildungseinrichtungen übertragen. So nutzt der japanische Elektronikonzern Sony nach eigenen Angaben schon seit 2016 eine Inhouse-Blockchain-Plattform. Das Münchner Unternehmen Bernstein Technologies GmbH verwendet die Technologie, um geistiges Eigentum zu schützen. Patente, Designs oder Forschungsergebnisse lassen sich in der Blockchain sicher registrieren und zertifizieren, ohne dabei ihren Inhalt im Detail preiszugeben.

Mehr darüber, wie die Blockchain die Welt des Lernens und der Bildung verändert, erfahren Sie auf dem Kongress der LEARNTEC 2019: im Vortrag „Blockchain in Education“ der beiden Studienautoren Alexander Grech und Anthony F. Camilleri, am 31. Januar von 10.45 bis 11.30 Uhr im Messe Konferenz Center (Konferenzraum 8/9).

2018-11-15
Ideen für die Zukunft: E-Learning-Start-ups auf der LEARNTEC

24 Start-ups stellen auf der LEARNTEC 2019 Ansätze vor, mit denen sie das Lernen vereinfachen, verbessern oder gar revolutionieren wollen. Ein Besuch bei ihnen lohnt sich ganz besonders, denn sie präsentieren ihre Ideen in Start-up Pitches, unter anderem nach dem unterhaltsamen Pecha-Kucha-Prinzip.

Deutschland braucht innovative Bildungsideen, Innovatoren brauchen Unterstützung: Junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit ihrem Start-up auf die LEARNTEC kommen, haben die Chance, sich in einer Start-up Area einem großen und internationalen Publikum zu präsentieren und an eigenen Ständen mit den Besuchern über ihre innovativen Entwicklungen zu sprechen.

Genau dafür bietet die LEARNTEC die passende Bühne – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Gründerinnen und Gründer stellen ihre Lernlösungen tatsächlich auf einer Bühne vor, prominent und gut sichtbar in Start-up Pitches. Unter anderem laufen die Präsentationen nach der kurzweiligen „Pecha-Kucha“ – Technik, im deutschen Sprachraum auch „Petscha-Kutscha“ geschrieben, die in Japan erfunden wurde: Zum Vortrag werden 20 passende Bilder oder Folien für jeweils 20 Sekunden eingeblendet. Damit ist die Sprechzeit rigide begrenzt, nämlich auf knapp sieben Minuten – das garantiert eine überaus prägnante Präsentation. Eine Jury entscheidet im Anschluss, wer den Tagessieg erringt. Doch auch ohne Sieg ist die Teilnahme ein Gewinn, denn nach der Präsentation erfahren die Teilnehmer, was sie noch verbessern könnten. So steigern sie ihre Chancen, wenn es ernst wird und sie vor Kapitalgebern auftreten müssen.

Netzwerken für junge Gründer

Zudem haben alle 24 Start-ups auf der LEARNTEC die Möglichkeit, ein Teil von EDUvation zu werden. Diese Initiative wurde von erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Bildungsbereich gegründet, um ihre Erfahrung und ihr Know-how an junge Gründer weiterzugeben. Inzwischen zählt EDUvation zu den größten deutschen Start-up Communities im Bildungsbereich. Davon können die Gründer gleich vor Ort profitieren: Die „Business Angels“ von EDUvation kennen die Herausforderungen für junge Unternehmen und helfen bei der Vernetzung mit Forschung, Ministerien, Industrie und Verlagen.

Die Messeteilnahme wird den Start-ups leicht gemacht: Ihr Auftritt wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und von der LEARNTEC finanziell unterstützt. Denn mit ihren frischen Ideen gestalten die jungen Gründer das Lernen der Zukunft mit und verdienen eine Chance, die Öffentlichkeit von ihren neuen Ansätzen zu überzeugen. Auch für die LEARNTEC ist das eine lohnende Investition: Mit dem innovativen Forum positioniert sich die Messe als Inkubator für Ideen und wird für aufstrebende Entwickler zur ersten Adresse im Lernsektor. Und vielleicht wachsen einige der Start-ups so rasant, dass sie bei einer der kommenden Messen selbst als Aussteller auftreten.

2018-11-15
Kostenloses ePaper zum Thema Motivation

Einfach mehr WISSEN: Jede Ausgabe des unternehmer.de-ePapers widmet sich B2B-relevanten Themen und Sie finden darin praktische Tipps und News zu Vertrieb, Führung, SEO, Social Media & Co. Sie möchten das ePaper schnell lesen? Kein Problem, denn unternehmer.de bietet das ePaper zum kostenlosen Download an.

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• 10 Tipps für die Gehaltsverhandlung mit deinem Mitarbeiter

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• Recht: Diskriminierung in Stellenanzeigen

• Social Media: Was sind die Trends 2018?

Extras:

• Buchtipps

• Zahlen & Fakten zum Thema Motivation

• Büro-Gadgets

2018-11-14
Bildungsministerium fördert videobasiertes Lernen
Studenten der Hochschule Macromedia bei einem Lehrprojekt mit Drohnen.

Im Rahmen der „Hightech-Strategie 2025" (HTS 2025) fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das interdisziplinäre Forschungsvorhaben „Student Crowd Research“ mit 3,7 Millionen Euro.

Bei dem Projekt handelt es sich um einen digitalen Bildungsraum, der Studierenden kollaboratives und forschendes Lernen ermöglichen soll. Dabei geht es auch um den Einsatz innovativer Videotechnologien. Bislang wird Video an den deutschen Hochschulen mehrheitlich zur Visualisierung von Lerninhalten genutzt. Die Studenten rezipieren die Inhalte, bleiben aber passiv. „Student Crowd Research“ hingegen soll Videotechnologien als Lernwerkzeuge erschließen. Verantwortlich für diesen Bereich, der eine tragende Säule von „Student Crowd Research“ ist, zeichnet Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger von der Hochschule Macromedia.

Erst die Einbindung innovativer Videotechnologien in Verbindung mit Interaktions-Formaten und Instrumenten der Selbstevaluation ermöglicht es, dass sich erheblich mehr Studierende an traditionell betreuungsintensiven Lernformen wie studentischen Forschungsprojekten beteiligen können.

2018-11-14
In Paris startet TUMO, die Schule für digitale Bildung

In Ergänzung zu ihrem regulären Schulunterricht können sie sich hier zwei Stunden pro Woche in Selbstlernkursen mit Programmieren, digitalem Zeichnen; Video, Kino, Musik und Animation befassen. Dabei steht die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund: Bei TUMO gibt es keine Noten oder Zeugnisse. Denn im Gegensatz zum herkömmlichen Unterricht lernen die Schüler in ihrem eigenen Tempo – und machen sich so ganz ohne Druck mit den technischen Möglichkeiten vertraut, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Schule ist für bis zu 4000 Schüler ausgelegt, 25 Prozent der verfügbaren Plätze sind für Kinder aus sozialen Brennpunkten reserviert.

TUMO - Schule für digitale Bildung

Vorbild für TUMO in Paris ist die gleichnamige Einrichtung in Eriwan, die vor drei Jahren zur innovativsten Schule der Welt gewählt wurde. Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris, lernte TUMO bei einem Besuch in der Hauptstadt Armeniens kennen.

Sie ist überzeugt, dass das Konzept auch in Paris funktioniert: „TUMO wird sich zu einem Kommunikationszentrum für junge Menschen entwickeln, in denen sie nicht nur neue Fähigkeiten erwerben, sondern auch ihre kreativsten Ideen verwirklichen und sich auf digitale Abenteuer einlassen können“. Finanziert wird die Einrichtung aus EU-Fördermitteln: Die Stadt Paris hatte im November 2017 den Wettbewerb „Europäische Hauptstadt der Innovation“ gewonnen und dafür einen Scheck über eine Million Euro erhalten.

2018-11-14
Der InnoTruck macht Innovationen für junge Leute anschaulich

Der doppelstöckige Laster tourt das ganze Jahr durch die Republik und zeigt in seinem Innern anschaulich, welche Rolle Innovationen in unserem Alltag spielen. Gedacht ist die Initiative für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber für Jugendliche und ihre Eltern und Lehrer.

Der Inno Truck
Jugendliche, Eltern und Lehrer könne im Inno Truck auf Entdeckungsreise gehen.

Sie sind eingeladen, sich über zahlreiche Themenfelder und die damit verbundenen Berufe zu informieren, von der digitalen Gesellschaft über nachhaltiges Wirtschaften bis zum gesunden Leben und zur intelligenten Mobilität. Experten stehen dabei für weiterführende Gespräche bereit. Doch nicht nur Anschauen, sondern auch aktiv Mitmachen ist im InnoTruck angesagt: Bei verschiedenen Experimenten können Jugendliche selbst in die Forscherrolle schlüpfen und so den technischen Fortschritt hautnah erleben.

Neugierig geworden? Im November steuert der InnoTruck folgende Städte an: Bonn, Königstein im Taunus, Oberursel, Weinheim, Karlsruhe, Pliezhausen und Stuttgart. Detaillierte Informationen zum Tourplan gibt es hier.

2018-11-14
Vampire vermitteln Finanzwissen

Das Programm entstand aus einer Kooperation der britischen Aston Business School und den eLearning Studios im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Financial Education for Future Entrepreneurs“. Grund für die Einführung der Software: Die Aston Business School hat festgestellt, dass fehlendes Know-how im Bereich Finanzwissen oft maßgeblich für das Scheitern junger Firmen verantwortlich ist.

Die kostenlose Spiele-App "Count FEFE" im Einsatz.

Die für iOS und Android verfügbare Anwendung soll diese Wissenslücke mittels Gamification schließen. Im Spiel muss der Benutzer einem Vampir zur Seite stehen, der ein Vermögen geerbt und es in ein Handelsunternehmen für Särge investiert hat. Dabei muss er immer neue Schwierigkeiten meistern.

Im Laufe des Spiels soll der Benutzer lernen, die Herausforderungen der Unternehmensbuchhaltung zu meistern und ein Gespür für finanzielle Entscheidungen zu entwickeln. Nebenbei wird er über die Beschäftigung mit dem Unternehmen des Untoten auch in die Fachterminologie eingeführt. Count FEFE gibt es derzeit leider nur in englischer Sprache.

2018-11-14
Das Schülerlabor „DeltaX“ fördert die Lust am Forschen
DeltaX
Eröffnung DeltaX-Schülerlabor 2018: Kultusminister Piwarz beim Laborrundgang mit Schülern

Mit dem Labor wollen Dresdner Institute, Unternehmen und Museen die Lust von Kindern am Forschen fördern. Gleichzeitig dient DeltaX als Nachwuchs-Inkubator für Wissenschaftseinrichtungen und für die Hightech-Wirtschaft in der sächsischen Landeshauptstadt.

Die Ausstattung des Labors ist üppig: Vom Laser über den Bio-Brüter bis zum Gas-Chromatographen stehen den jungen Forschern modernste Geräte für ihre Experimente zur Verfügung. „Das neue Gebäude bietet Technik vom Feinsten“, sagt DeltaX-Leiter Dr. Matthias Streller.

Schüler hätten nun völlig neue Möglichkeiten für chemische und molekularbiologische Experimente unter realen Laborbedingungen. Mehr als 3000 Schüler lernen und experimentieren künftig im DeltaX, das vor allem auf Physik, Chemie und Biologie spezialisiert ist.

2018-10-31
Blendende Ergebnisse mit Blended Learning

Lernerfolge stellen sich mit Blended Learning besonders schnell ein. Dabei werden E-Learning und klassischer Unterricht geschickt kombiniert. Auf der LEARNTEC wird das Thema bei zahlreichen Ausstellern und im Kongress behandelt.

Viele Menschen, die sich weiterbilden, schätzen den persönlichen Kontakt zum Vortragenden. Andere dagegen bevorzugen die Freiheiten des digitalen Lernens. Beim Blended Learning, in Deutschland auch „Integriertes Lernen“ genannt, geht es aber nicht darum, den persönlichen Geschmack jedes Schülers zu treffen. Vielmehr sollen digitale und analoge Lernwelten so ineinandergreifen, dass Wissen schneller vermittelt und nachhaltiger verankert wird. Online- und Präsenzphasen wechseln sich dabei ab.

Die Interaktion beim E-Learning ermöglicht individuelle thematischen Vertiefungen. Das Onlinesystem ermittelt bei jedem Schüler, wo noch Wissenslücken bestehen und setzt dort gezielt an. Wichtiger Bestandteil des Blended Learning ist die Rückmeldung über den Erfolg der digitalen Einheiten an den Lehrer. Er kann jederzeit den aktuellen Wissensstand aller Schüler feststellen und das Lerntempo in der nächsten Präsenzphase entsprechend anpassen.

Es empfiehlt sich, den Live-Veranstaltungen einen Onlineteil voranzustellen. So lässt sich gewährleisten, dass alle Teilnehmer das notwendige Grundwissen haben, damit das Präsenztraining auf den richtigen Nährboden trifft und die knappe Zeit so optimal genutzt wird.

Blended Learning ist nicht neu. Bereits Ende der 1990er-Jahre nutzte IBM das Konzept für das Training von Managern. Die Grundidee wurde im Lauf der Zeit verfeinert und dem aktuellen Forschungsstand angepasst. So lässt sich inzwischen die Nudging-Theorie des Nobelpreisträgers Richard Thaler integrieren: Der US-Wirtschaftswissenschaftler, der an der Universität Chicago lehrt, verficht die These, dass menschliches Verhalten sich weniger durch Zwang, als vielmehr durch fortlaufende Anreize verändern lässt. In Anlehnung an Thalers Theorie wird beim Blended Learning der Lernstoff in kleine Einzelerlebnisse unterteilt wird, sodass eine Folge motivierender und inspirierender Schritte entsteht. Online- und Präsenzphasen sorgen dabei für eine abwechslungsreiche Lernstruktur mit klar aufeinander aufbauenden Inhalten.

Blended Learning

Blended Learning – Praxisbeispiele erfolgreicher Umsetzung

· Die Berlitz-Sprachschulen bieten für die Mitarbeiterschulung von Unternehmen eine Kombination aus E-Learning und aus Einzelunterricht via Telefon oder Skype. So können die Teilnehmer einerseits konkrete Fragen stellen, andererseits die Vorteile des Web-Lernens nutzen.

· „Brainyoo“ stellt Lernsoftware für die Vorbereitung auf Prüfungen zur Verfügung, die von den Unternehmen dann mit Seminaren und Workshops gekoppelt werden. Mithilfe der digitalen Lerninhalte vor den Präsenzangeboten starten die Teilnehmer dort nicht bei Null, sondern können sich gezielt vorbereiten.

· Die „eLearning Manufaktur“ nutzt Blended Learning als Baustein: Sie setzt sogenannte Transfer-Apps ein, um den Lernfortschritt von Seminarteilnehmern zu überprüfen und zu verstärken. Die Lernenden bleiben dadurch länger am Thema dran.

· „everskill“ aus München erweitert mit einer App seine Soft-Skills-Trainings um digitale Elemente. Lernende und Trainer bleiben dadurch kontinuierlich in Kontakt, die Trainingsinhalte werden digital zur Verfügung gestellt.

Die LEARNTEC 2019 widmet dem Blended Learning einen eigenen Themenblock im Kongressprogramm. Drei spannende Vorträge dazu gibt es am Mittwoch, 30. Januar 2019, von 14:30 bis 17:15 Uhr im Konferenzraum 4/5. Hier sprechen Wiebke Veelken und Claudia Ruchotzke, KPMG zu „Heute schon gelernt? – Mobil agil zum Lerntransfer“. Barbara Strassnig, WIENER LINIEN GmbH & Co. KG, referiert zu „Blended Learning bei Verkehrsbetrieben: Mit Rapid Content Authoring zur nächsten Haltestelle auf der E-Learning Roadmap“ und Michael Frötschl, L’Osteria GmbH, spricht zu „Mit Blended Learning und Mobile First auf Expansionskurs – so reduziert L‘Osteria die Time to Competence“.

2018-10-31
Revolution in der Ausbildung durch Virtual Reality

Virtual Reality ist im Arbeitsalltag angekommen und bietet dort spannende Möglichkeiten, denn sie schafft praxisnahe Arbeits- und Lernwelten. Mit ihren neuen Kommunikationsformen hat die Technik das Zeug dazu, die Ausbildung der Mitarbeiter zu revolutionieren.

Virtual Reality (VR) ist längst nicht mehr nur ein Instrument für Gamer, die damit in eine künstlich erzeugte Spielumgebung eintauchen. Die Erfahrung einer computergenerierten, interaktiven Welt wird heute auch in vielen professionellen Bereichen eingesetzt. Die VR-Brille bringt dem Kunden so unterschiedliche Produkte wie Autos oder Sportschuhe realistisch nahe, Abläufe in einer digitalen Fabrik lassen sich per VR erproben, Techniker spüren damit Fehler in Maschinen leichter auf. Auch in der Kommunikation wird der Einsatz von VR unverzichtbar. Die Technik hebt Videokonferenzen auf eine neue Ebene, weil sich die Teilnehmer nicht nur per Kamera und Screen sehen, sondern jeder durch eine eigene Graphikfigur, den Avatar, in einem gemeinsamen virtuellen Raum vertreten ist. Wie gut die visuelle Repräsentation der einzelnen Personen durch ihre Avatare gelingt und wie natürlich die Umsetzung von Gestik und Mimik klappt, entscheidet darüber, ob die virtuelle Konferenz als eine neue Stufe der Zusammenarbeit wahrgenommen wird.

Revolution in der Ausbildung durch Virtual Reality

Virtuelle Gespräche bereiten auf die Realität vor

Auch in der Weiterbildung von Mitarbeitern ist VR bereits zum festen Bestandteil geworden. So nutzt die Wiener Multimedia-Agentur Create VR-Brillen in einem Projekt mit der Volksbank-Akademie. Zukünftige Bankberater probieren in virtuellen Kundengesprächen das Erlernte aus: Sie sitzen Avataren gegenüber, die unterschiedliche Emotionen ausdrücken – von interessiert bis zornig. Darauf müssen sie entsprechend reagieren. Ihr Verhalten wird dabei analysiert, etwa der Augenkontakt mit den virtuellen Kunden, oder wie oft sie diesen mit Namen angesprochen haben. Eine direkte Reaktion des Avatars auf die Aktionen des Beraters soll als nächster Schritt folgen. Bei einem anderen Einsatz der VR-Brillen für die Volksbank überprüfen Mitarbeiter neue Filialkonzepte vor ihrer Realisierung. Der Gang durch die virtuell errichteten Räume zeigt, ob der geplante Grundriss wirklich praxistauglich ist.

Spannend präsentiert sich auch das Forschungsprojekt „Epicsave“, das den Einsatz von VR in der Ausbildung testet. So durchleben angehende Rettungssanitäter in einer Simulationsumgebung verschiedene Einsatzszenarien. Dabei wird bewertet, ob sie richtig auf die jeweiligen Ereignisse reagieren. An diesem Projekt arbeiten unter anderem das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE und die Hochschule Hannover mit, deren Experten auf der LEARNTEC 2019 über ihre Erfahrungen berichten werden. Ebenfalls an Epicsave beteiligt ist die Ulmer Firma TriCat, die sich auf virtuelle 3-D-Welten fürs Arbeiten und Lernen spezialisiert und „TriCat Spaces“ mit 3-D-Avataren entwickelt hat. Ein solcher virtueller Lernraum kommt bereits beim Fernstudiengang „Wirtschaftspsychologie & Leadership“ der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen zum Einsatz. TriCat ist ebenfalls auf der LEARNTEC 2019 vor Ort.

Erstmals VR/ AR Area auf der LEARNTEC

Die LEARNTEC trägt der steigenden Bedeutung des Themas durch einen eigene VR / AR Area Rechnung, die erstmals in Zusammenarbeit mit dem Ersten Deutschen Fachverband für Virtual Reality (EDFVR) eine VR / AR Area konzipiert wurde. Hier können die Besucher eine Vielzahl spannender Ansätze für den Bildungsmarkt erleben und alles Wissenswerte über AR und VR erfahren können. Auf einer eigenen Aktionsfläche werden Best Practise-Beispiele von Unternehmen wie Lufthansa und der Deutschen Bahn präsentiert und VR live erlebbar gemacht. Zudem präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen zu diesem Thema. Mehr dazu erfahren Sie in einem der nächsten Newsletter.

2018-10-31
Jane Hart gestaltet Kongress der LEARNTEC mit

Mit Jane Hart hat die LEARNTEC eine renommierte Lern-Expertin als Partnerin gewonnen. Die Britin ist Mitglied im Kongresskomitee der LEARNTEC. Sie hat zur LEARNTEC 2019 einen Teil des Kongressprogramms konzipiert und das Programm um einen vollständigen englischsprachigen Vortragsteil erweitert.

Schon früher hatte Jane Hart eine wichtige Rolle auf der LEARNTEC: So beeindruckte Sie 2015 als Keynote-Speakerin. Hart hat mehr als 30 Jahre Erfahrung darin, Firmen und Organisationen bei der Entwicklung von Talenten durch geeignete Fort- und Weiterbildung zu unterstützen, und ist weltweit anerkannte Expertin für Corporate Learning. Zudem ist sie Gründerin des Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), eine der führenden Websites im Bereich Lerntrends, -technologien und -tools. In diesem Jahr wurde Hart von der US-Vereinigung Association for Talent Development (ATD) mit dem „Distinguished Contribution to Talent Development"-Award gewürdigt.

JAne Hart auf der LEARNTEC 2015
Jane Hart auf der LEARNTEC 2015

Lernen bleibt ein ständiger Prozess

Für Lernprofis gibt Hart das Online-Magazin „Modern Workplace Learning" heraus. Über diese Plattform belegt sie durch Forschungsergebnisse immer wieder ihre These, dass viele Menschen nicht im Fortbildungsseminaren am meisten lernen, sondern direkt am Arbeitsplatz, und zwar durch enge Zusammenarbeit mit Kollegen. Seit 2007 veröffentlicht das Magazin jährlich eine Liste mit Top-Tools fürs Online-Lernen. Außerdem ist Jane Hart Autorin einer Reihe von Büchern, darunter das „Modern Workplace Learning 2018".

Die Partnerschaft mit der LEARNTEC ist für sie ein logischer Schritt: „Ich freue mich mit der LEARNTEC zusammenzuarbeiten und einen englischsprachigen Vortragsteil zu Modern Workplace Learning zu gestalten.“ Dieser beinhaltet Präsentationen und interaktive Workshops, bei denen es um die rasanten Veränderungen beim Lernen am Arbeitsplatz geht. Die Partnerschaft mit Jane Hart ist daher nicht nur ein Gewinn für die wichtigste europäische Fachmesse, sondern vor allem für alle Lernwilligen in einer sich immer stärker digitalisierenden Gesellschaft.

Im Video spricht Jane Hart über ihre Partnerschaft mit der LEARNTEC und gibt einen Ausblick auf das von ihr mitgestaltete Kongressprogramm. Ein weiteres Video von Jane Hart zum Thema Modern Workplace Learning finden Sie auf dem YouTube-Kanal der LEARNTEC.

2018-10-31
Die Zukunft des Lernens hat einen Preis

Künstliche Intelligenz, Spracherkennung und Virtual Reality gehören inzwischen zum Alltag. Diese und andere digitale Technologien eröffnen auch der Welt des Lernens neue und spannende Horizonte. Der delina 2019 will diese innovativen Aspekte des digitalen Lernens sichtbar machen. Die preiswürdigen Projekte können aus ganz unterschiedliche Bereichen stammen und beispielsweise die aktiven Rolle des Lernenden in den Mittelpunkt stellen, oder die zunehmende Auflösung von Lernorten, die Förderung informeller Lernprozesse, die Bildung von Communities. Blog- oder Wiki-Beiträge zum Thema sowie die Entwicklung simulations- und spielbasierter Anwendungen werden für die Auszeichnung ebenfalls berücksichtigt.

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wird in vier Kategorien verliehen: „frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, „Aus- und Weiterbildung“, „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“. Eine Fachjury nominiert die interessantesten Projekte, die sich dann auf der LEARNTEC 2019 vorstellen dürfen. Auf der LEARNTEC werden am 30. Januar 2019 im Trendforum in Halle 2 die besten drei Projekte aus jeder Kategorie gekürt.

Logo delina 2019

Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall

Bewerben können sich Unternehmen ebenso wie Schüler und Studenten, Lehrer und Erzieher, Anwender oder Anbieter – Voraussetzung ist, dass Sie ein interessantes Projekt zum digitalen Lernen vorweisen können. Schon die Nominierung ist ein Gewinn, denn damit eröffnet sich die Möglichkeit, die eigenen Entwicklungen den Besuchern der LEARNTEC 2019 zu präsentieren.

2018 erhielt die Carl-Benz-Schule Koblenz einen Preis für „Das FutureLab: Digitales Lernen mit Inhalten von morgen". Dieses IT-basierte Labor bietet Schülern praktische Einblicke in neue Technologien wie das Internet of Things (IoT), Virtual Reality, Smart-Home und Big Data und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Ebenfalls 2018 wurde das „CyberneticsLab“ der RWTH Aachen für ein Mixed-Reality-Stimmtraining für Lehrende ausgezeichnet. Damit lassen sich Techniken zum korrekten Einsatz der Stimme in realitätsnahen virtuellen Umgebungen erlernen und trainieren. Darüber hinaus gewann der Verein JOBLINGE aus München mit der App „Mathe als Mission“ einen Preis. Die App ist ein neues Lernformat für benachteiligte, oft seit langer Zeit arbeitslose Jugendliche: Klassische Lerninhalte – in diesem Fall Mathematik – werden mit einem digitalen Spiel kombiniert.

Haben Sie ein spannendes Projekt, das heute schon die Zukunft des Lernens zeigt? Dann nutzen Sie Ihre Chance auf die begehrte Auszeichnung und bewerben Sie sich so bald wie möglich! Denn schon am 11. November 2018 läuft die Anmeldefrist ab.

2018-10-31
LEARNTEC weiter auf Wachstumskurs

In drei Monaten ist es soweit: Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung zeigt zum 27. Mal die aktuellen Trends und zukünftigen Entwicklungen des digitalen Lernens. Über 300 Aussteller aus 14 Nationen, darunter unter anderem Spezialisten aus den USA, Großbritannien und Finnland, präsentieren vom 29. bis 31. Januar 2019 auf der LEARNTEC die neuesten Anwendungen, Programme und Lösungen für die digitale Bildung in Schule, Hochschule sowie der beruflichen Bildung. Erwartet werden über 10.000 Besucher, die sich auf der Fachmesse und dem zugehörigen Kongress informieren.

Im Fokus der LEARNTEC 2019 stehen unter anderem folgende Themen:

  • Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality in Lernszenarien
  • Modern Workplace Learning
  • Big Data, künstliche Intelligenz (KI) und Adaptive Learning
  • Agilität und Design Thinking für neue Lernwelten
  • Lernstrategien und Digital Leadership
  • Social Collaboration
  • Future Content Creation

Hochkarätig besetzter Kongress mit international gefragten Experten

Der Kongress widmet sich dem Motto „Future Learning: social, global, digital“ und wirft mit nationalen und internationalen Keynote-Speakern einen Blick in die Zukunft des digitalen Bildungsmarktes. Er stellt erfolgreich umgesetzte Bildungsprojekte vor und verknüpft diese mit den Angeboten der Aussteller in der Fachmesse. Jane Hart, bekannte Expertin für Modern Workplace Learning und bereits früher engagierte Rednerin auf der LEARNTEC, gestaltet nun als Mitglied des Kongresskomitees den Kongress der LEARNTEC mit. Ihr englischsprachiger Vortragsteil zu Modern Workplace Learning wird Präsentationen und interaktive Workshops beinhalten, die die sich schnell verändernde Welt des Lernens am Arbeitsplatz behandeln. Internationale Redner stellen dabei die neueste Trends rund um den Globus vor.

Neugierig geworden? In folgendem Video präsentieren Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, und Sünne Eichler, Mitglied im Kongresskomitee der LEARNTEC, über die Highlights von Fachmesse und Kongress. Weitere Videos zur LEARNTEC 2019 finden Sie auf dem YouTube-Kanal der LEARNTEC.

2018-10-30
Moderne Technik bietet motivierende Lernerfahrungen

Microsoft hat in Zusammenarbeit mit McKinsey eine Studie mit dem Titel „The Class of 2030 and Life-Ready Learning“ veröffentlicht. Sie gibt darüber Aufschluss, wie ein effektives Bildungssystem im Jahr 2030 aussehen könnte.

Projektlandkarte bietet Übersicht für junge Talente

Vor allem zeigt der Bericht die Schlüsselrolle der Technologie in zukünftigen Bildungsmodellen, bei denen beispielsweise traditionelle Ansätze durch einen personalisierten Unterricht ersetzt werden. Der Vorteil der Einbindung moderner Technik laut der Studie: Sie spart Zeit, erlaubt studienspezifische Einblicke, fördert die Inklusion und bietet motivierende Lernerfahrungen.

2018-10-29
Lehrerverband will Handys in der Schule verbieten

Die Digitalisierung der Schule sei eine Großbaustelle – zu diesem Schluss kommt die Journalistin Dorothee Wiegand in ihrem c’t-Editorial zum Thema Handyverbot im Klassenzimmer, das an französischen und bayrischen Schulen bereits gilt. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Heinz-Peter Medinger empfiehlt eine bundesweite Regelung dieser Art.

Lehrerverband will Handys in der Schule verbieten

Das Thema wird kontrovers diskutiert: Eine kurze Umfrage in der Redaktion, die aus rund 80 Mitarbeitern besteht, ergab: Jeder hat zur Forderung des Lehrerverbands eine klare Meinung. Dabei sprachen sich Kollegen mit schulpflichtigen Kindern mehrheitlich für, diejenigen ohne Kinder häufig gegen den Vorschlag aus.

2018-02-13
mmb-Branchenmonitor: E-Learning-Branche verzeichnet robustes Wachstum

Das Umsatzwachstum war damit noch immer robust, obwohl es zum ersten Mal seit 2010 wieder im einstelligen Bereich lag. Ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von 14 Prozent erreichten die sechs größten Anbieter.

Noch stärker als der Umsatz wuchs der Arbeitsmarkt: Die Zahl der Festangestellten stieg um 17 Prozent. Die Mehrzahl der E-Learning-Angebote – 74 Prozent – wird maßgeschneidert erstellt. Dies sind Ergebnisse des soeben publizierten mmb-Branchenmonitors „E-Learning-Wirtschaft 2017“. Weitere finden sich hier.

2018-02-13
Digitalisierung der deutschen Unternehmen: Gut, aber nicht hervorragend

Wie eine aktuelle Bitkom-Umfrage zeigt, sehen sie sich in allen Bereichen, ob Robotik, Big Data oder Virtual Reality, eher als Nachzügler denn als Vorreiter. Besonders bedenklich erscheint die Position der deutschen Wirtschaft bei den Themen künstliche Intelligenz und 3D-Druck.

36 Prozent der Befragten meinen jedoch, die deutsche Wirtschaft befinde sich bei der Digitalisierung auf einem guten Weg und sei Teil der globalen Spitzengruppe. Befragt wurden 505 Unternehmen mit über 20 Beschäftigten.

2018-01-31
LinguaTV und M.I.T e-Solutions schließen Vertriebspartnerschaft
Copyright: rawpixel.com

LinguaTV, ein Anbieter von videobasierten Sprachtrainings, bringt über 1.000 Trainingsvideos für den Spracherwerb ein.

Für das Lernmanagementsystem entwickelte M.I.T eine Schnittstelle, mit der die Nutzer der New Academy Zugriff auf den Kursserver von LinguaTV haben. Die Themen der Schulungspakete beziehen sich außer auf Sprachen auf IT, Wirtschaft, Compliance und Sicherheitsfragen.

2018-01-31
Private Weiterbildung: Fast jeder zweite lernt digital

Unter den Nutzern von Blended-Learning-Programmen und mobilen Lern-Apps ist die Bereitschaft, privates Geld auszugeben, mit 77 Prozent bzw. 75 Prozent am größten. Bei PC-Lernprogrammen und Onlinekursen sind nur 22 Prozent bzw. 15 Prozent der befragten Nutzer dazu bereit.

Das Interesse an privater Weiterbildung ist groß: Drei von vier Bundesbürgern (76 Prozent) nutzen private Bildungsangebote, sei es in klassischen oder digitalen Formaten.

2018-01-29
RECAP360 - VR-/AR-Highlights der LEARNTEC 2018

Sie interessieren sich für Immersive Learning - also dem Lernern in und mit Virtual Reality und wollen sich eine Meinung zu diesem Thema bilden.

Dann hilft Ihnen RECAP360 dabei und zeigt Ihnen auf, wie Immersive Learning helfen kann die Lernprozesse Ihres Unternehmen erfolgreich zu gestalten.

Hierfür fassen wir für Sie die Highlights, die gesehenen Vorträge auf der Messe / Kongress und unsere Eindrücke jeden Tag zum Thema VR-/AR-Lernen zusammen.

Besucher und Aussteller werden interviewt und Ihnen zur Verfügung gestellt. Dies wird Ihnen in moderner interaktiver Form angeboten, in virtueller Realität.

Dabei finden Sie in „Voice of The Day“ die komprimierte Meinung von Torsten Fell und Raphael Haus.

Abgerundet wird das Informationsangebot mit Fotos, Videos, 360Grad-Fotos und -Videos.

Sollten Sie also...

  • nicht alle Eindrücke zum Thema VR-/AR-Learning selber erlebt haben

  • Sie sich zum aktuellen Stand der Branche in diesem Bereich informieren wollen oder

  • Stimmen und Meinungen zum Thema VR-/AR-Learning hören wollen, dann hilft Ihnen RECAP360.

Ganz nach unserem Motto RECAP360 - mit und in VR.

Sie können sich bereits heute das RECAP360-App über die App-Stores herunterladen. Der Inhalt wird jeden Tag an der Learntec 2018 durch Torsten Fell und Raphapel Haus aktualisiert.

2018-01-29
Ihr persönlicher LEARNTEC Online Voucher

Der LEARNTEC Online Voucher ist gefüllt mit Informationen, exklusiven Gutscheinen und Gewinnspielen unserer Aussteller. Sie können die Gutscheine direkt vor Ort auf der LEARNTEC einlösen. Sie müssen lediglich Ihr Smartphone mitbringen, Ihren digitalen Online Voucher öffnen, die Coupons an den entsprechenden Ständen vorzeigen und direkt einlösen.

Folgen Sie dem Link, um Ihren persönlichen LEARNTEC Online Voucher zu erhalten: learntec.eventbaxx.com

2018-01-18
Bitkom-Keynote: Die digitale Gesellschaft braucht digitale Lernorte

Wir haben ihm dazu einige Fragen gestellt. Bitkom fördert die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft und hat das Ziel, Deutschland zu einem weltweit führenden Digitalstandort zu machen. Der Verband, der mehr als 2.500 Unternehmen vertritt, ist ideeller Träger der LEARNTEC.

Herr Dietz, welche Art von Bildung benötigt die digitale Gesellschaft und wo stehen wir Ihrer Meinung nach heute?

Die Digitalisierung bietet hervorragende Möglichkeiten, die Wissensvermittlung und das Lernen neu zu gestalten. Unsere Lernkultur ist aber leider noch viel zu sehr im Gestern verhaftet: Das betrifft sowohl die Lerninhalte als auch die Art und Weise, wie jungen Menschen Themen näher gebracht werden. Das Bildungssystem konzentriert sich zu stark darauf, im Schulalter große Mengen an Wissen zu vermitteln. Selbstständiges Lernen und das Lernen in Gruppen mithilfe digitaler Medien sollten künftig eine größere Rolle spielen. Die Wirtschaft benötigt Mitarbeiter, die in Teams lernen und sich selbst Wissen aneignen, das sie auch anwenden können.

Was hat für Sie die oberste Priorität bei der Neugestaltung der Bildungseinrichtungen? Wo sollte man den Anfang machen? sind die Mittel für die Lehrerfortbildung dort erheblich reduziert worden.

Egal ob Schule, Berufsschule, Hochschule oder auch Unternehmen – wir müssen alle zu digitalen Lernorten machen. Dabei dürfen Technologien, Inhalte und Kompetenzen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Denn wir brauchen alle drei Elemente: digitale Infrastrukturen wie Breitband und W-LAN, digitale Formate und Konzepte für das Lernen und digitalkompetente Lehrkräfte. Das versteht Bitkom unter dem Konzept Smart School.

2016 hat die Bundesregierung einen Digitalpakt mit 5 Mrd. € Investitionen in die Digitalisierung der Schulen angekündigt. Bis jetzt ist davon aber nichts realisiert worden. Was sind Ihre Erwartungen an die politischen Akteure?

Der Digitalpakt Schule muss in dieser Legislaturperiode endlich umgesetzt werden. Das Ziel muss lauten, bis 2022 unsere Schulen flächendeckend zu Smart Schools weiterzuentwickeln. Das heißt auch, alle Schulen an das Glasfasernetz anzuschließen. Das sollte bis 2020 geschehen. Ein großer Bremsklotz auf diesem Weg ist der Bildungsföderalismus. Wir können es uns nicht leisten, dass jedes Bundesland eigene Lösungen entwickelt, anstatt Synergien zu nutzen und einheitliche Standards zu schaffen, etwa mit einer bundesweiten Bildungscloud, an die alle Schulen angeschlossen sind. Bund und Länder müssen bei der digitalen Bildung viel besser zusammenarbeiten können. Deshalb muss das Kooperationsverbot in der Bildung ein Ende haben.

Nutzen Sie WhatsApp? Es ist das beliebteste Kommunikationsmedium von Jugendlichen. In einigen Bundesländern ist es Lehrern aber aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten, mit Schülern über WhatsApp zu kommunizieren. Was halten Sie davon?

Digitale Technologien wie das Smartphone und bestimmte Kommunikationsdienste sind längst Teil des Alltags der allermeisten Kinder und Jugendlichen. Es wäre eine Verleugnung der Realität, wenn wir die Schulen zu analogen Räumen erklären würden. Stattdessen müssen wir versuchen, an den Alltag der Schüler anzuknüpfen und dafür sorgen, dass jeder und jede versteht, wie digitale Technologien funktionieren, wie man sie produktiv nutzt und wie man sich damit auch kritisch auseinandersetzt. Zudem gibt es verschiedene Angebote anderer Anbieter, die bei Jugendlichen geschätzt und aus Sicht des Datenschutz unbedenklich sind.

Was ist das wichtigste Anliegen Ihrer Keynote?

Die Reform des Bildungssystems ist eine große Herausforderung, weil es viele verschiedene Interessen gibt und die Beharrungskräfte teilweise sehr stark sind. Aber wir sind da auf einem guten Weg. Mir ist es wichtig, die großartigen Chancen zu verdeutlichen, die uns die Digitalisierung gerade auch in der Bildung bietet: Sie ermöglicht flexibles, zeit- und ortsunabhängiges Lernen, erleichtert individuelles und vernetztes Lernen, unterstützt Inklusion und verbessert Qualität, Flexibilität sowie Chancengerechtigkeit im Bildungssystem.

Was sind Ihre Prognosen für die Zukunft? Was wäre Ihr Thema, wenn Sie in 5 Jahren eine Keynote zum selben Thema halten würden?

Die Digitalisierung macht es zunehmend schwerer, verlässliche Zukunftsprognosen zu treffen. Wer hätte vor zehn Jahren voraussagen können, dass Smartphones zum unverzichtbaren Alltagsbegleiter werden? Unabhängig davon bin ich guter Hoffnung, dass wir in den kommenden Jahren entscheidende Schritte in Richtung Bildungsreform und neue, auch dezentrale, Lernkultur machen werden.

2018-01-18
Firmenmitteilung time4you | time4you auf der LEARNTEC 2018: Weiterbildung in der Cloud / Digital Health-Lösungen

Mit ihrer Hilfe erschließen Weiterbildungsverantwortliche neue Zielgruppen für digitales Lernen, realisieren zeitlich begrenzte Trainingskampagnen und bieten bedarfsorientiert E-Learning-Inhalte an.

time4you auf der LEARNTEC 2018: Weiterbildung in der Cloud / Digital Health-Lösungen

Die IBT SERVER-Cloudlösungen sind aktuell in verschiedenen Varianten verfügbar. Die LMSCloud als Lernplattform und die TMSCloud für das Seminaroffice, die AssessmentCloud für computergestützte Evaluationen und Tests und die LCMCloud für die Content-Produktion. Mit der ContentCloud erweitern interne und externe Bildungsanbieter ihr Portfolio um zahlreiche digitale Standard-Kurse.

Im Gesundheitssektor ist Digitalisierung eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Für Krankenhäuser und Klinikverbünde bieten digitale Lern- und Informationsangebote in Personalentwicklung und Aus-/Weiterbildung sowie in der individuellen Betreuung von Patienten neue Chancen. Das reicht von der Einführung ganzheitlicher Lernplattformen für das Klinikpersonal bis hin zur mobilen ambulanten Therapie und Patientenedukation.

Im Trendforum auf der LEARNTEC zeigen wir am Beispiel aktueller Kundenlösungen die Vielfalt digitaler Lernszenarien im Gesundheitsbereich:

- "Digital und mobil – mHealth-Lösungen in der Praxis“

Axel Wolpert, time4you GmbH, 31. Januar 2018, 10:30 – 10:50 Uhr.

Interessiert? Besuchen Sie uns auf der LEARNTEC 2018 (Halle 1, Stand D 19) in Karlsruhe und vereinbaren Sie einen individuellen Termin mit einem unserer Berater. Um Ihr persönliches Messeticket kümmern wir uns gerne - melden Sie sich zur Terminvereinbarung direkt bei Sandra Krych per E-Mail (krych@time4you.de) oder per Telefon (+49(0)721-83016 15).

2018-01-18
Firmenmitteilung Rosetta Stone | New Work beim Sprachenlernen: Rosetta Stone ermöglicht Flexibilität

Denn nur mit attraktivem Gehalt lassen sich schon lange nicht mehr die besten Kräfte ins Haus holen. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office oder Austauschprogramme sind nur einige der neuen Benefits, mit denen ein Arbeitgeber attraktiver wird.

New Work beim Sprachenlernen: Rosetta Stone ermöglicht Flexibilität

Viele Unternehmen passen dementsprechend bereits ihre Strukturen an, bei einem Aspekt des Arbeitsalltags bietet der New Work Spirit aber noch Potential: Der beruflichen Weiterbildung. Hier setzen viele Personalentscheider weiterhin auf die üblichen Methoden. So etwa bei dem Thema Sprachkompetenz: Sprachlehrer werden engagiert, Räumlichkeiten gebucht und Lerner müssen vor Ort sein. Oder sie bekommen Lernmaterial zur Verfügung gestellt und sollen eigenständig eine neue Sprache lernen.

Doch in solch starren Strukturen sinkt die Motivation, der Spaß geht verloren. Warum also lässt man den Mitarbeiter nicht genauso so lernen, wie er es möchte?

Rosetta Stone erlaubt es Unternehmen, ihren Mitarbeitern individuelle Sprachkurse zur Verfügung zu stellen, die perfekt auf die Bedürfnisse und den jeweiligen Wissensstand angepasst sind. Der Lerner startet mit einem Einstufungstest und erhält einen Kurs auf seinem individuellem Niveau. Dauer und Uhrzeit seiner Lerneinheit kann er sich selbst einteilen. Und dank Live-Tutoring kann er an thematisch passenden Lern-Sessions mit muttersprachlichen Tutoren teilnehmen – wahlweise allein oder in der Gruppe.

Besucher der LEARNTEC haben die Möglichkeit, Rosetta Stone (Halle 1, Stand E39) zu testen und live eine 1:1 Online-Tutoring Session zu erleben.

30.01.: 14, 15 & 16 Uhr,

31.01.: 14, 15 & 16 Uhr

01.02.: 13 & 14 Uhr

Bei Interesse können Besucher hier ein kostenloses Gästeticket für die LEARNTEC erhalten. Weitere Informationen unter: http://www.rosettastone.de

2018-01-18
Digitale Technologien an Hochschulen: Studenten erwarten mehr

Immerhin vier von fünf Studenten können die Möglichkeit nutzen, sich Vorlesungsmaterial und Skripte herunterzuladen, eine hochschulinterne Lernplattform nutzen zwei Drittel der Studierenden.

Eine digitale Studienorganisation mit interaktivem Stundenplan und Benachrichtigungen zu Vorlesungsausfällen ist allerdings noch Zukunftsmusik. Jeder Vierte kann seinen Professor nicht per Mail oder Messenger erreichen. Nur 22% vertrauen der universitären Datensicherheit.

2018-01-18
Firmenmitteilung alfaview | Lernen und Arbeiten 4.0 mit alfaview® Video Conferencing Systems

Mit dabei sind deine Kolleginnen und Kollegen: live, lippensynchron und in Fernsehqualität seid ihr über eine digitale Videoplattform miteinander verbunden.

Firmenmitteilung alfaview | Lernen und Arbeiten 4.0 mit alfaview® Video Conferencing Systems

Stell dir vor, dass sich 20, 50, 100 oder mehr Personen in einem virtuellen Konferenzraum direkt, persönlich, lippensynchron und in Fernsehqualität austauschen können. Das ganze Team kann sich gleichzeitig sehen, hören und miteinander sprechen. Ihr könnt Meetings, Konferenzen, Bewerbungsgespräche, Schulungen und Weiterbildungen durchführen oder einfach an gemeinsamen Projekten arbeiten. Stell dir vor, dein Arbeitsplatz passt sich deinen Bedürfnissen an und Lernen und Arbeiten wird über die Grenzen des Gebäudes und sogar über Ländergrenzen hinweg möglich.

Genau so arbeiten das Bildungszentrum alfatraining seit 12 Jahren und SAP Deutschland SE & Co. KG seit März 2016. Mit der lippensynchronen Videoplattform alfaview® vernetzen sie standortübergreifend Teams und fördern den Wissensaustausch in ihren Unternehmen.

Kennst du bereits ein Videokonferenzsystem, das 30, 50, 100 oder mehr Videos gleichzeitig, lippensynchron, in Fernsehqualität und mit einem handelsüblichen DSL Anschluss abbilden kann? Nein? Dann besuche uns auf der diesjährigen LEARNTEC in der Halle 1 an Stand F61, direkt neben dem Anwenderforum: Wir zeigen dir alfaview® Video Conferencing Systems.

Darüber hinaus hält Niko Fostiropoulos, CEO von alfatraining, am 31. Januar von 16:30-16:50 Uhr einen Vortrag zum Thema „Lernen und Arbeiten 4.0 mit alfaview® Video Conferencing Systems“ im Anwenderforum. Komm vorbei, erfahre mehr über die Zukunft des Lernens und Arbeitens und überzeuge dich selbst!

MEHR ZU LERNEN UND ARBEITEN 4.0 VON ALFAVIEW

2018-01-18
Frankreich weitet Handy-Verbot an Schulen aus

Bislang galt das Verbot nur für ihren Gebrauch im Unterricht. In allen Mittelschulen soll dafür ein Schulchor eingerichtet werden, den es bisher nur an einem Viertel der Schulen gibt.

2015 besaßen 80% der französischen Teenager Smartphones. In Deutschland entscheiden die Länder über die Handynutzung und überlassen die Entscheidung meist den einzelnen Schulen. In Bayern dürfen Handys nur zu Unterrichtszwecken eingeschaltet sein.

2018-01-18
Firmenmitteilung Haufe Akademie | Weiterbildung in einer komplexen Arbeitswelt

Jetzt verändert sie Prozesse, Strukturen und ganze Geschäftsmodelle. Wie Menschen und Organisationen befähigt werden können, die Anforderungen der neuen Arbeitswelt zu bewältigen und bedarfsgerechte Weiterbildung zu organisieren, ist Thema des Workshops „People & Organizational Empowerment“ mit Christian Friedrich, den die Haufe Akademie auf der LEARNTEC anbietet.

Haufe Akademie | Weiterbildung in einer komplexen Arbeitswelt

Tiefgreifende Veränderungen, dafür steht die Arbeitswelt 4.0. Viele Entwicklungen gehen schneller, als man es sich je vorstellen konnte. „Das wirkt sich auch auf die betriebliche Weiterbildung aus“, stellt Christian Friedrich fest. Eine Herausforderung. Für die Personalentwicklung sieht der Leiter Digital Learning Solutions der Haufe Akademie aber auch eine Chance, die eigene Position zu stärken: „Unternehmensrelevante Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln und Menschen zu motivieren, sich für den Sinn und Zweck der Organisation einzusetzen, gehört zu den Kernkompetenzen der Personalentwicklung“.

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, Weiterbildung passgenau zu gestalten. Mit der Digitalisierung lässt sich Lernen besser skalieren, flexibler handhaben und personalisiert gestalten. Unternehmen können mehr Mitarbeiter, schneller und zielgerichteter weiterbilden. Weiterbildung im „Moment of Need“ wird ebenso möglich wie „Learning on Demand“ und Performance Support. Besonders nachhaltig ist eine Kombination aus digitalem und Face-to-Face-Lernen, Blended Learning. Denn obwohl digitaler Content viele Vorteile bietet, behält miteinander und voneinander Lernen eine absolute Notwendigkeit. Auch das informelle Lernen, von Kollegen und Vorbildern, im Prozess der Arbeit, erfährt eine wachsende Bedeutung. Zudem kann Social Learning mittels Blogs, Kollaborationsplattformen und Learning Communities Wissensaustausch und Feedback fördern und hilft, Wissen im Unternehmen zu halten und zu verteilen. Die Personalentwicklung kann aus dem Vollen schöpfen.

Wie Lernen in der Praxis konkret aussehen kann, darum geht es auch in der Keynote und in den Round-Table-Gesprächen zu Themen wie Nachhaltigkeit, digitalen Lernerfahrungen und Performance Support im Workshop am 31. Januar auf der LEARNTEC. „Personalentwickler werden zu Koordinatoren von Wissens- und Kompetenzentwicklung im Auftrag der Unternehmensziele“, weiß Christian Friedrich. „Hier können sie sich zusammen mit den Experten der Haufe Akademie austauschen und Best Practice Beispiele teilen.“

Workshop-Programm und Anmeldung >> HIER

2018-01-18
Digitales Lernen im Handwerk: Stand und Perspektiven

Digitale Vernetzung und Datenaustausch sind schon längst Teil des Alltags – Tablets und Smartphones sind gängige „Werkzeuge“. Zu den Aussichten des Onlinelernens im Handwerk hält Joachim Hamburger am 31. Januar einen Vortrag auf dem Kongress der LEARNTEC.

Digitales Lernen im Handwerk: Stand und Perspektiven

Knapp eine Million Handwerksbetriebe mit mehr als 5,4 Mio. Beschäftigten (ZDH.de) gibt es in Deutschland. Für ihre Weiterbildung und die überbetriebliche Lehrlingsausbildung sorgen die 53 Handwerkskammern, von denen die meisten große Bildungszentren errichtet haben. Hier vermitteln in der Regel freie Dozenten in Präsenzveranstaltungen ihr Wissen. E-Learning-Formate finden erst nach und nach Eingang in das Aus- und Fortbildungsportfolio, vor allem bei fachlich-technischen Ausbildungsthemen. Hier gibt es Lerninhalte, die mittels digitaler Formate deutlich praxisnaher vermittelt werden können. Dies ist beispielsweise bei der Ausbildung zum Mechatroniker oder Elektrotechniker der Fall. Wie Schaltkreise funktionieren, lässt sich unter anderem am besten mithilfe von Augmented Reality verstehen.

Joachim Hamburger, Geschäftsführer des Instituts für Technik der Betriebsführung, einer Forschungseinrichtung des Handwerks, sieht einen Wandel voraus: „Die Ausweitung digitaler Angebote, etwa zu betriebswirtschaftlichen Themen, ist nicht nur wünschenswert, sondern geradezu essentiell für die zukünftigen Führungskräfte im Handwerk.“

Der steigende Bedarf an digitalen Lernlösungen zeigt sich auch da, wo es bundeseinheitliche Ausbildungsstandards gibt. Dies ist etwa für den „Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung“ und den „Geprüften kaufmännischen Fachwirt“ im Handwerk sowie für die Meisterausbildung der Fall.

Um die digitale Weiterbildung voranzubringen, erhofft sich Hamburger eine andere Einstellung der Handelnden: „Lernende können sich nicht mehr nur als passive Konsumenten verstehen. Dozenten, die zum Teil noch mit Overhead-Projektoren arbeiten, können leicht ihr Seminar aufwerten, indem sie die in den Bildungseinrichtungen durchaus vorhandenen digitalen Medien, z. B. das Smartboard nutzen. Nicht nur die Teilnehmer, sondern in gleichem Maße die Dozenten und Lehrkräfte benötigen Medienkompetenz und letztendlich auch die Bildungsanbieter, die die E-Learning-Lehrgänge konzipieren sollen. Von der reinen Technikorientierung müssen wir uns verabschieden: Wir benötigen eine Synchronisation in der Bereitstellung der Technik und der Entwicklung der Medienkompetenzen.“

Joachim Hamburger spricht am 31. Januar in der Kongress-Sektion „E-Learning für den Mittelstand“. In den weiteren Vorträgen von Diether Hils und Thomas Schwenck geht es um E-Learning im Metallhandwerk bzw. um hogafit, ein E-Learning-Portal für das Gaststättengewerbe.

2018-01-18
Zu wenige betriebliche Weiterbildungen zu digitalen Technologien

72% beklagen, dass während der Arbeit keine Zeit für Weiterbildungen zu digitalen Themen bleibt, und 59% geben an, dass ihr Arbeitgeber Weiterbildungen dieser Art nicht anbietet. Bei 39% ist dies der Fall, obwohl ihr Unternehmen verstärkt digitale Technologien einsetzt.

77% glauben, dass digitales Know-How am Arbeitsplatz so wichtig sein wird wie fachliche und soziale Kompetenzen. 76% bilden sich privat weiter, 36% sind bereit, dafür 2 Stunden und mehr pro Woche aufzuwenden.

2018-01-18
Langsam aber sicher: Die Digitalisierung der Hochschulen schreitet voran

Der Overhead-Projektor und das Handout auf Papier gehören nach wie vor zum Unialltag. Wie die Zukunft der Hochschullehre aussehen kann, zeigt das Programm von university@LEARNTEC am 30. Januar.

Langsam aber sicher: Die Digitalisierung der Hochschulen schreitet voran

Teildigitalisierte Lehrveranstaltungen, in denen Lernvideos oder digitale Präsentationstools zum Einsatz kommen, sind mittlerweile die Regel. Häufig werden Lernplattformen genutzt und, die an den Hochschulen bestehenden materiellen Voraussetzungen, sind laut Monitor Digitale Bildung der Bertelsmann-Stiftung angemessen.

Dr. Anne Thillosen (e-teaching.org / Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen), die mit Prof. Dr. Peter A. Henning (LEARNTEC-Kongresskomitee) das university@LEARNTEC-Programm zusammenstellte, merkt dazu an: „Bisher bleibt es vor allem einzelnen Hochschulangehörigen überlassen, wie sie aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste machen. Das Potenzial der Digitalisierung wird daher noch nicht ausgeschöpft. Umso wichtiger ist es daher, Projekte bekanntzumachen, die den Weg in die Zukunft zeigen.“

In einem Überblicksvortrag berichten Gabriele Irle und Prof. Dr. Johannes Moskaliuk aus dem Forschungsprojekt Digital Learning Map 2020, in dem der Stand der digitalen Hochschullehre in Deutschland kartografiert wird. Sie gehen der Frage nach, wie das Lernen mit digitalen Medien erfolgreich gestaltet werden kann.

In Vorträgen zu weiteren Querschnittsthemen befasst sich Prof. Dr. Klaus Kreulich mit der Notwendigkeit von Curricula-Veränderungen über die MINT-Fächer hinaus und Prof. Dr. Michael Marmann widmet sich den Fragen: Geht Hochschullehre auch agil? Bereichert der Einsatz von Projekttools wie Trello und Slack die Hochschullehre?

Zu den vorgestellten Projekten gehören:

  • Sectio Chirurgica: Ein Anatom moderiert live und interaktiv chirurgische Eingriffe an anatomischen Präparaten. Inzwischen hat die digitale Plattform 25.000 User.

  • Das Projekt AuCity will AR-gestützte Werkzeuge in der Hochschullehre etablieren. Die Präsentation orientiert sich am Educational AR Canvas, einem Gestaltungswerkzeug für den Lehreinsatz von Augmented Reality.

  • Peer-Assessment digital: PAssT! nutzt das Potenzial von studentischen Peer-Assessments für die akademische Kompetenzentwicklung und stellt ein Werkzeug dar, das Studierende und Lehrende dabei unterstützt.

  • Die Arbeit und Erfolge des OER (Open Educational Resources)-Teams der Uni Ulm.

  • Der Einsatz von Umfragetools in Live-Veranstaltungen.

  • Die Implementierung von Gamification in den Geisteswissenschaften.

  • Tele-Experimente mit Roboterfahrzeugen: Erfahrungen aus 20 Jahren.

Das Programm von university@LEARNTEC findet in der Messehalle 1 auf der Fläche des Branchenforums statt.

2018-01-18
Video-Workshop zeigt neues Lernformat: Storytelling – aber richtig!

Prof. Dr. Jürgen Seitz (Hochschule der Medien Stuttgart) und sein Team geben im Workshop "Videoproduktion für E-Learning – was wir von der Filmbranche lernen können" am 30. Januar einen praktischen Einblick in das neue Format.

Video-Workshop zeigt neues Lernformat: Storytelling – aber richtig!

Eine Belebung des E-Learning-Arsenals hält Seitz für dringend erforderlich: „In den letzten Jahren sind immer wieder neue digitale Lernformen entstanden und euphorisch begrüßt worden. Doch wie wir an den universitären MOOCs oder den Compliance-Trainings in Unternehmen gesehen haben, haben sie oft die Erwartungen enttäuscht und E-Learning eher in Verruf gebracht: Viele dieser Kurse sind Abbildungen des Frontalunterrichts in anderer Form und reißen die Lerner nicht mit. Dies ist ‚offline‘ schon keine gute Art zu Lernen. Im Online-Kontext, der zum einen viel mehr Eigeninitiative erfordert und zum anderen von einer anderen Erwartungshaltung bzw. Gewohnheit des Lernenden geprägt ist – denken Sie nur an die Premiuminhalte auf youtube und co. – zeigt sich seine ganze Schwäche. Wir sollten endlich anfangen, eine speziell für das Internet passende Form des Lernens zu etablieren. Hier sehe ich das größte Potenzial im Storytelling – die Möglichkeiten dieser Art von Wissensvermittlung werden bei weitem noch nicht ausgeschöpft.“

Zwei Formate sind für Seitz besonders interessant: Fiktionale Formen, die Lernern eine Geschichte präsentieren, und reportagehafte Trainings, die Mittel des Dokumentarfilms verwenden. Ihre Konzeption und Produktion sind aufwändig wie bei einem Film: Off- und Frontsprecher, Interviewpartner, Außendrehs ebenso wie Studioaufnahmen gehören dazu. Dafür erhalten die Anwender Lernprodukte, die den Lerner kreativ herausfordern und lebensnah ansprechen. Seitz: „Wir erreichen die Lerner emotional und können dadurch Wissen nachhaltig vermitteln, wenn wir die entsprechende Qualität liefern. In dieser Hinsicht übertreffen wir auch die Wirkung von Präsenztrainings. Darüber hinaus ist der Zeitaufwand geringer: Mit Videosequenzen von vier Stunden Länge decken wir den Lernstoff von zwei Trainingstagen ab.“

Im englischsprachigen Raum sieht Seitz bereits einen boomenden Markt: Die Zahl der Angebote auf Plattformen wie Udemy und Iversity steigt rasant. In manchen Unternehmen sind Inhouse-Teams für die interne Wissensvermittlung entstanden. Die Treiber sind laut Seitz vor allem die Fachabteilungen, die Nachfrage aus den Bereichen HR und Weiterbildung ist noch gering.

In dem Kongress-Workshop wird Seitz, zusammen mit Filmregisseur Serdar Dogan, Videojournalistin Julia Burkhardt und der Weiterbildungsexpertin Jelka Seitz, die praktische Umsetzung des Storytelling-Konzepts an drei Kursbeispielen zeigen: „Digitales Marketing“ und „Sell it!“ sind dokumentarisch mit integrierten Erzählbausteinen angelegt, während „Agiles Management“ eine durchgehende Geschichte erzählt. Alle Kurse enthalten interaktive Übungen und sind in der Praxis erprobt. Die Referenten berichten über die Lessons Learned aus der Erstellung der Kurse und machen Vorschläge für die eigene Produktion von Video-Lernangeboten. In einer Live-Übung mit den Workshop-Teilnehmern demonstrieren sie den Unterschied zwischen einem amateurhaften und einem professionellen Vorgehen.

2018-01-18
Workshop: In 120 Minuten zum Usability-Experten

Geht ein Klick ins Leere oder sind gewünschte Informationen nicht auffindbar, sind die Nutzer schnell verschwunden – der Schaden für den Anbieter ist nachhaltig. Was eine gute Benutzerfreundlichkeit ausmacht, erklärt der Usability-Experte Martin Beschnitt in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern seines Workshops am 30. Januar auf dem LEARNTEC-Kongress.

Workshop: In 120 Minuten zum Usability-Experten

Martin Beschnitt, Geschäftsführer des Usability-Dienstleisters eresult und Vorstandsmitglied des Bitkom-Arbeitskreises Usability & User Experience: „Das Thema Usability ist in der Diskussion seitdem es Computeranwendungen gibt, und man könnte meinen, dass es banal ist, sich damit zu beschäftigen. Schließlich sind die klassischen, von Nielsen und Molich formulierten Usability-Prinzipien fast 30 Jahre alt. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Bei jeder neuen Technologie bzw. Art von Anwendung, ob bei mobilen Geräten, responsiven Webseiten oder digitalen Sprachassistenten, tauchen dieselben Probleme aufs Neue auf. Der Bedarf an verlässlichen Tests ist daher groß.“

Im Workshop von Martin Beschnitt werden die User – die Teilnehmer – selbst zu Testern. Sie erhalten zunächst einen Überblick über Nielsens Heuristiken, die für Beschnitt nach wie vor gültig sind: „Diese einfachen Entscheidungshilfen sind technologieunabhängig universell einsetzbar und haben von ihrer Aktualität nichts verloren, beim Design von Online-Shops genauso wie bei Lernprogrammen. Hat man sie einmal angewendet, erschließt sich ihr Nutzen von allein.“

Anschließend bewerten die Teilnehmer in Kleingruppen von ihnen selbst mitgebrachte bzw. ausgesuchte Testobjekte – Wireframes, Designentwürfe, Prototypen, Websites oder Apps - mit der Methode der „expertenbasierten Evaluation“. Hierzu erhalten sie Checklisten und Prüfkriterien. Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmer mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand eine erste Usability-Einschätzung vornehmen können.

Die Gestaltung des Workshops verändert sich, wenn die Teilnehmerzahl keine Arbeit in Kleingruppen ermöglicht. Zu Martin Beschnitts Usability-Vortrag auf der letzten LEARNTEC kamen knapp 100 Zuhörer. Interessierte Kongressbesucher sind daher gebeten, sich per Email (martin.beschnitt@eresult.de) bei ihm unverbindlich anzumelden und mitzuteilen, welche Webanwendung im Workshop unter die Lupe genommen werden soll.

2018-01-18
school@LEARNTEC: So wird Schule smart

Der Themenbereich richtet sich an Schulleiter, Lehrer, schulische Medienberater, Schulamtsleiter und Mitarbeiter auf Landes- oder Kreisebene. Diese können sich bei mehr als 60 der insgesamt 300 Aussteller und in einer offenen Lernlandschaft, die unter anderem mit der Hochschule der Medien Stuttgart konzipiert wurde, zu den Möglichkeiten der Schule der Zukunft informieren.

school@LEARNTEC zeigt die Schule der Zukunft

Jürgen Luga, Bildungsredakteur und Programmverantwortlicher von school@LEARNTEC: „Noch immer spielen digitale Technologien und Inhalte im Unterrichtsalltag eine untergeordnete Rolle. Aber es hat erkennbare Fortschritte gegeben: Der Diskurs über die digitale Grundbildung in den Schulen wird immer intensiver geführt. Der Rückenwind aus der Politik ist spürbar und es liegen Erfahrungen aus zahlreichen Projekten vor, die in die Zukunft weisen.“

In der offenen Lernlandschaft mit Werkstattcharakter erfahren die Besucher, wie digitale Lernszenarien aussehen. Täglich stattfindende Panel-Sessions verbinden Forschung und Wissenschaft mit den Erfahrungen von Schulpraktikern. Die Referenten erproben gemeinsam mit den Teilnehmern Lernsettings und suchen nach mobilen Lernraumlösungen. Themen sind unter anderem die digitale Bildungsplattform für Schulen in Baden-Württemberg, digitale Lehr- und Lernmittel als Enabler von effizientem und selbstorganisiertem Lernen in der Schule sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen von Industrie 4.0 in der Lehrerbildung am beruflichen Seminar Karlsruhe. Zudem gibt es täglich eine zentrale Diskussionsrunde, in der sich anerkannte Experten über die Digitalisierung der Schulbildung austauschen.

Informatorische Grundbildung, Problemlösen und Modellieren sind Schlüsselkompetenzen, die in der Schule zukünftig eine immer größere Rolle spielen werden. Technik kann dabei eine Neugestaltung und das Erzeugen neuartiger Aufgaben im Unterricht ermöglichen. Wie sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler diese Kompetenzen erwerben können, ist ein zentrales Thema der Maker‘s Arena. Die dort stattfindenden Workshops laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Es wird unter anderem mit dem Mini-Computer Calliope programmiert und Coding und Robotik mithilfe eines iPads und LEGO Mindstorms präsentiert. Zudem zeigen Experten wie 3D-Druck funktioniert. Ein Workshop befasst sich mit dem, im deutschen Bildungskontext noch in den Anfängen steckenden, DesignThinkings. Das Konzept „Learners as Designers“ wird international bereits an vielen innovativen Schulen praktiziert – die Hohenloher Academy zeigt gemeinsam mit der INNOKI GmbH im Workshop „DesignThinking in der Schule“, wie diese Idee auch die deutsche Schullandschaft inspirieren könnte.

2018-01-12
Gartner: Künstliche Intelligenz schafft Arbeitsplätze

Die öffentliche Verwaltung, der Gesundheits- und der Bildungsbereich werden am stärksten profitieren, während Industrie und Transport am schwersten getroffen werden.

Anders als Untergangsprognosen, die 50% aller Jobs im nächsten Jahrzehnt verschwinden sehen, meint Gartner, dass noch mehr neu geschaffen werden: Für Hochqualifizierte und Manager, aber auch für Berufsanfänger und Niedrigqualifizierte.

2018-01-12
Augmented reality: Fast schon wie die Realität

300 Mio. werden dies einmal monatlich tun und zig Millionen werden jede Woche Content erstellen und teilen. Dies sind Prognosen der Consultants von Deloitte Global in ihrem neuesten Technology, Media and Telecommunications Report 2018.

Die technische Qualität wird einen Sprung machen: Oberflächen werden präziser erfasst und hochwertige Algorithmen werden die Schattierung von Aufnahmen erlauben, die künstlich oder mit Sonnenlicht belichtet wurden.

2018-01-11
Schule trifft Technik

Die Firma Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG ist Komplettanbieter für Materialien und Dienstleistungen rund um die technische Bildung entlang der gesamten Bildungskette. Insbesondere im Bereich der allgemeinbildenden Schulen steht das Unternehmen täglich mit Lehrkräften und Schulen in Kontakt, die Lösungen zur Integration digitaler Lernkonzepte, insbesondere für den Einsatz in den MINT-Fächern suchen. Im Rahmen des Forums school@LEARNTEC präsentiert sich Christiani mit einem Stand und einem Workshop in der Makers Arena.

Wenn wir von Digitalisierung sprechen, dann schließt das in der Regel Automatisierung und Vernetzung mit ein. In einer zunehmend digitalisierten Welt nimmt die Fülle an digitalen Phänomenen täglich zu. Ein Beispiel, an dem sich das Zusammenspiel anschaulich demonstrieren lässt, ist ein Geldautomat. Mit dem stetig ansteigenden Grad der Digitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche, wächst auch der Druck auf das Schulsystem genau darauf zu reagieren. In ihrem Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt“ hat die Kultusministerkonferenz daher die Kompetenzfelder benannt, die für Schule zukünftig fächerübergreifend relevant sind. Dass es dabei nicht nur um Medienkompetenz geht, wird unter anderem am Kompetenzfeld „Problemlösen und Handeln“ deutlich. So sollen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel lernen „Algorithmen zu erkennen und zu formulieren“.

Doch wie lässt sich das im alltäglichen Unterricht realisieren? Christiani entwickelt hierfür praxisorientierte Lösungen, insbesondere für die MINT-Fächer. Bei diesen Lösungen geht es darum, die digitale Infrastruktur, – Tablets, Rechnerausstattung oder Displays – in Verbindung mit Apps, Software und Peripheriegeräten wie 3D Druckern, programmierbaren Robotersystemen oder Messwerterfassungen für die Fachinhalte und die angestrebten Metakompetenzen lernwirksam einzusetzen.

Bewährt haben sich zum Beispiel Konzepte von LEGO® Education, die neben den digitalen, fachlichen Inhalten, wie Programmieren („Coding“) auch allgemeine Medienkompetenzen, wie die digitale Dokumentation von Inhalten ermöglichen. Einige Bundesländer und Initiativen investieren, teilweise schon seit mehreren Jahren, in digitale Ausstattung und die Förderung von Medienkompetenzen. Schulen können sich mit Konzepten dafür bewerben und erhalten finanzielle Unterstützung bei der Realisierung ihrer Vorhaben. Mit dem Digitalpakt von Bund und Ländern werden zusätzliche finanzielle Mittel in Aussicht gestellt.

Die Schulen stehen nun vor vielfältigen Herausforderungen:

  • digitale Kompetenzen mittels eines Spiralcurriculums ab dem Schuljahr 2018/19 in allen Fächern integrieren

  • informatische Bildung in (aber nicht ausschließlich) den MINT-Fächern vermitteln

  • Medienpläne und -konzepte entwickeln, damit finanzielle Unterstützung für die notwendige Ausstattung beantragt werden kann

  • Schulung der Lehrkräfte und Organisation von technischem und didaktischem Support

Damit diese Herausforderungen die Bildungseinrichtungen nicht überfordern, empfiehlt das KMK-Papier ausdrücklich die Kooperation mit kompetenten außerschulischen Partnern.

Wichtig ist, dass die Lehrkräfte zu dem Thema digitale Medien Sicherheit gewinnen und auf den Einsatz im Unterricht vorbereitet werden. Dazu gehört neben der Vorbereitung auch die kontinuierliche Begleitung sowie die Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Damit eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung und Integration digitaler Medien im Unterricht gewährleistet ist, steht Christiani den Schulen mit seinen Beratungsleistungen und Lösungsansätzen zur Seite. Ergänzt wird das Christiani-Angebot durch zahlreiche kostenfreie Einsteiger-Workshops, die zum Beispiel den Einsatz von digitalen Lernkonzepten in den MINT-Fächern aufzeigen. Auch Medienzentren nutzen oft und gern diese Kompetenzen. Insbesondere im Grundschulbereich ist hier eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Aber auch die Begleitung oder Vertiefung spezieller Themen werden zunehmend von Medienberatern und Schulen angefragt. Im Rahmen von LEGO® Education Academy Teacher Trainings bietet Christiani an, schulinterne Fortbildungen mit fachlicher und didaktischer Tiefe zu buchen. In den Veranstaltungen können gezielt die Inhalte eines Unterrichtsfachs unter Einsatz digitaler Medien erlebt und erlernt werden.

Im Rahmen des Forums school@LEARNTEC bietet Christiani unter anderem einen LEGO® Mindstorms® Education EV3 Workshop an, bei dem auch Tablets eingesetzt werden.

Do. 10.00 - 13.00 Uhr (Makers Arena) LEGO® MINDSTORMS® Education EV3 in den MINT-Fächern mit dem iPad Referent: Michael Bronner, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co.KG

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

Die Hochschullehre wird digital

Für die heutige Studentengeneration ist das Arbeiten mit Textdokumenten, Videos und dem Internet alltäglich. Auch die Hochschulen selbst haben damit begonnen, sich auf die Erfordernisse der digitalisierten Gesellschaft einzustellen. Experten und Praktiker berichten auf der LEARNTEC 2019 über unterschiedliche Ansätze.

Das Thema Digitale Hochschule auf der LEARNTEC 2019

Die LEARNTEC widmet dem Thema „Digitale Hochschule“ am Dienstag, 29. Januar 2019, eine eigene Tagung. Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten diskutieren mit Vertretern von Hochschulleitungen und IT-Verantwortlichen und stellen ihre Konzepte und Erfahrungen vor.

Das Thema Digitalisierung der Hochschulen ist nicht neu – bereits vor rund zehn Jahren entstanden die ersten Massive Open Online Courses, kurz MOOC, also frei zugängliche Online-Kurse, die zur Wissensvermittlung digitalisierte Materialien genauso einsetzen wie Online-Foren. Um die Erkenntnisse aus dieser Unterrichtsform geht es im Vortrag von Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier. Er spricht über „Ausflüge in die Akronymwelt. Was haben wir aus der MOOCs-Debatte gelernt?“.

Berichte aus der Praxis

Ihre praktischen Erfahrungen mit digital und online vermittelter Hochschulbildung skizzieren zwei der erfahrensten Expertinnen auf diesem Gebiet. Dr. Steffi Widera ist Geschäftsführerin der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb), die eine Art gemeinsamen virtuellen Campus der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften bildet. Für Studierende an einer bayerischen Hochschule sind die übers Internet vermittelten Lehr- und Lernangebote mit ihren rund 500 Kursen kostenlos, für andere Nutzer gegen Zahlung einer Gebühr zugänglich. Das Konzept der vhb ist in Europa derzeit einmalig. Dr. Widera berichtet darüber in ihrem Vortrag „Lehren und Teilen im digitalen Hochschulzeitalter“.

Ebenfalls als Referentin gewinnen konnte die LEARNTEC Prof. Dr. Ada Pellert, Rektorin der Fernuniversität Hagen. Die Hochschule ist die einzige staatliche Fernuniversität im deutschen Sprachraum und gleichzeitig die größte Universität Deutschlands. Sie bietet bereits seit mehreren Jahren MOOCs an. Seit 2017 können über die neu eingerichtete offene Lernplattform auch Außenstehende an Online-Kursen der Fernuniversität teilnehmen. Das Thema von Prof. Pellerts Vortrag lautet „Digitalisierung und gute Lehre“.

Zukunftskonzepte

Auch andere Hochschulen arbeiten an ihrer digitalen Zukunft. Der Bildungsforscher Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg beschäftigt sich auf der Tagung der LEARNTEC mit dem Thema „Wie Hochschulen die Digitalisierung von Studium und Lehre angehen: Erfahrungen mit der Strategieentwicklung“. Aus eher technischer Sicht wird das Thema von Torsten Prill beleuchtet, dem ersten CIO (Chief Information Officer) der Freien Universität Berlin. Er spricht über „Das Hochschulrechenzentrum der Zukunft“.

Die Digitalisierung der Hochschulen wirft auch im Zusammenhang mit dem Datenschutz völlig neue Fragen auf. Sie stellt und beantwortet der Rechtswissenschaftler Dr. Alexander Roßnagel von der Universität Kassel in seinem einleitenden Vortrag „Was dürfen wir an den Hochschulen überhaupt noch. Digitalisierung und Datenschutz“. Veranstalter der Tagung sind die Virtuelle Hochschule Bayern und das Informationsportal e-teaching.org. Die Teilnahme ist kostenlos, zur Anmeldung genügt eine formlose Nachricht an die E-Mail-Adresse university@learntec.de.

Am zweiten Messetag, dem 30. Januar, findet ein ganztägiges Vortragsprogramm statt, das sich mit digitalen Medien und den darauf abgestimmten Lernkonzepten befasst. Hier berichten Referenten von ihren konkreten Erfahrungen, etwa über „Einsatzszenarien digitaler Mathematikaufgaben“ oder über die Agrar-App „Digitaler Lehrgarten“.

Die Themenbereiche der LEARNTEC 2020

Themenbereich Schule

Schule

Digitale Medien bereichern und erleichtern das lebenslange Lernen. Das Forum school@LEARNTEC mit seiner offenen Lernlandschaft informiert Sie über den Einsatz digitaler Lehrmaterialien und die Schule der Zukunft.

Themenbereich Hochschule

Hochschule

Welche Techniken und Lernmethoden bieten sich an, um das Bildungskonzept Ihrer Hochschule digital zu unterstützen? Der Themenbereich Hochschule und das Programm university@LEARNTEC geben Ihnen Antworten auf Ihre individuellen Fragestellungen.

Themenbereich Beruf

Beruf

Auch in der beruflichen Bildung hat die Digitalisierung viel verändert. Digitale Lernangebote führen zu mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber und sind im Idealfall auf den Lernenden zugeschnitten.

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