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2018-01-18
Bitkom-Keynote: Die digitale Gesellschaft braucht digitale Lernorte

Wir haben ihm dazu einige Fragen gestellt. Bitkom fördert die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft und hat das Ziel, Deutschland zu einem weltweit führenden Digitalstandort zu machen. Der Verband, der mehr als 2.500 Unternehmen vertritt, ist ideeller Träger der LEARNTEC.

Herr Dietz, welche Art von Bildung benötigt die digitale Gesellschaft und wo stehen wir Ihrer Meinung nach heute?

Die Digitalisierung bietet hervorragende Möglichkeiten, die Wissensvermittlung und das Lernen neu zu gestalten. Unsere Lernkultur ist aber leider noch viel zu sehr im Gestern verhaftet: Das betrifft sowohl die Lerninhalte als auch die Art und Weise, wie jungen Menschen Themen näher gebracht werden. Das Bildungssystem konzentriert sich zu stark darauf, im Schulalter große Mengen an Wissen zu vermitteln. Selbstständiges Lernen und das Lernen in Gruppen mithilfe digitaler Medien sollten künftig eine größere Rolle spielen. Die Wirtschaft benötigt Mitarbeiter, die in Teams lernen und sich selbst Wissen aneignen, das sie auch anwenden können.

Was hat für Sie die oberste Priorität bei der Neugestaltung der Bildungseinrichtungen? Wo sollte man den Anfang machen? sind die Mittel für die Lehrerfortbildung dort erheblich reduziert worden.

Egal ob Schule, Berufsschule, Hochschule oder auch Unternehmen – wir müssen alle zu digitalen Lernorten machen. Dabei dürfen Technologien, Inhalte und Kompetenzen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Denn wir brauchen alle drei Elemente: digitale Infrastrukturen wie Breitband und W-LAN, digitale Formate und Konzepte für das Lernen und digitalkompetente Lehrkräfte. Das versteht Bitkom unter dem Konzept Smart School.

2016 hat die Bundesregierung einen Digitalpakt mit 5 Mrd. € Investitionen in die Digitalisierung der Schulen angekündigt. Bis jetzt ist davon aber nichts realisiert worden. Was sind Ihre Erwartungen an die politischen Akteure?

Der Digitalpakt Schule muss in dieser Legislaturperiode endlich umgesetzt werden. Das Ziel muss lauten, bis 2022 unsere Schulen flächendeckend zu Smart Schools weiterzuentwickeln. Das heißt auch, alle Schulen an das Glasfasernetz anzuschließen. Das sollte bis 2020 geschehen. Ein großer Bremsklotz auf diesem Weg ist der Bildungsföderalismus. Wir können es uns nicht leisten, dass jedes Bundesland eigene Lösungen entwickelt, anstatt Synergien zu nutzen und einheitliche Standards zu schaffen, etwa mit einer bundesweiten Bildungscloud, an die alle Schulen angeschlossen sind. Bund und Länder müssen bei der digitalen Bildung viel besser zusammenarbeiten können. Deshalb muss das Kooperationsverbot in der Bildung ein Ende haben.

Nutzen Sie WhatsApp? Es ist das beliebteste Kommunikationsmedium von Jugendlichen. In einigen Bundesländern ist es Lehrern aber aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten, mit Schülern über WhatsApp zu kommunizieren. Was halten Sie davon?

Digitale Technologien wie das Smartphone und bestimmte Kommunikationsdienste sind längst Teil des Alltags der allermeisten Kinder und Jugendlichen. Es wäre eine Verleugnung der Realität, wenn wir die Schulen zu analogen Räumen erklären würden. Stattdessen müssen wir versuchen, an den Alltag der Schüler anzuknüpfen und dafür sorgen, dass jeder und jede versteht, wie digitale Technologien funktionieren, wie man sie produktiv nutzt und wie man sich damit auch kritisch auseinandersetzt. Zudem gibt es verschiedene Angebote anderer Anbieter, die bei Jugendlichen geschätzt und aus Sicht des Datenschutz unbedenklich sind.

Was ist das wichtigste Anliegen Ihrer Keynote?

Die Reform des Bildungssystems ist eine große Herausforderung, weil es viele verschiedene Interessen gibt und die Beharrungskräfte teilweise sehr stark sind. Aber wir sind da auf einem guten Weg. Mir ist es wichtig, die großartigen Chancen zu verdeutlichen, die uns die Digitalisierung gerade auch in der Bildung bietet: Sie ermöglicht flexibles, zeit- und ortsunabhängiges Lernen, erleichtert individuelles und vernetztes Lernen, unterstützt Inklusion und verbessert Qualität, Flexibilität sowie Chancengerechtigkeit im Bildungssystem.

Was sind Ihre Prognosen für die Zukunft? Was wäre Ihr Thema, wenn Sie in 5 Jahren eine Keynote zum selben Thema halten würden?

Die Digitalisierung macht es zunehmend schwerer, verlässliche Zukunftsprognosen zu treffen. Wer hätte vor zehn Jahren voraussagen können, dass Smartphones zum unverzichtbaren Alltagsbegleiter werden? Unabhängig davon bin ich guter Hoffnung, dass wir in den kommenden Jahren entscheidende Schritte in Richtung Bildungsreform und neue, auch dezentrale, Lernkultur machen werden.

2018-01-18
Firmenmitteilung time4you | time4you auf der LEARNTEC 2018: Weiterbildung in der Cloud / Digital Health-Lösungen

Mit ihrer Hilfe erschließen Weiterbildungsverantwortliche neue Zielgruppen für digitales Lernen, realisieren zeitlich begrenzte Trainingskampagnen und bieten bedarfsorientiert E-Learning-Inhalte an.

time4you auf der LEARNTEC 2018: Weiterbildung in der Cloud / Digital Health-Lösungen

Die IBT SERVER-Cloudlösungen sind aktuell in verschiedenen Varianten verfügbar. Die LMSCloud als Lernplattform und die TMSCloud für das Seminaroffice, die AssessmentCloud für computergestützte Evaluationen und Tests und die LCMCloud für die Content-Produktion. Mit der ContentCloud erweitern interne und externe Bildungsanbieter ihr Portfolio um zahlreiche digitale Standard-Kurse.

Im Gesundheitssektor ist Digitalisierung eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Für Krankenhäuser und Klinikverbünde bieten digitale Lern- und Informationsangebote in Personalentwicklung und Aus-/Weiterbildung sowie in der individuellen Betreuung von Patienten neue Chancen. Das reicht von der Einführung ganzheitlicher Lernplattformen für das Klinikpersonal bis hin zur mobilen ambulanten Therapie und Patientenedukati-on.

Im Trendforum auf der LEARNTEC zeigen wir am Beispiel aktueller Kundenlösungen die Vielfalt digitaler Lernszenarien im Gesundheitsbereich:

- "Digital und mobil – mHealth-Lösungen in der Praxis“

Axel Wolpert, time4you GmbH, 31. Januar 2018, 10:30 – 10:50 Uhr.

Interessiert? Besuchen Sie uns auf der LEARNTEC 2018 (Halle 1, Stand D 19) in Karls-ruhe und vereinbaren Sie einen individuellen Termin mit einem unserer Berater. Um Ihr persönliches Messeticket kümmern wir uns gerne - melden Sie sich zur Terminverein-barung direkt bei Sandra Krych per E-Mail (krych@time4you.de) oder per Telefon (+49(0)721-83016 15).

2018-01-18
Firmenmitteilung Rosetta Stone | New Work beim Sprachenlernen: Rosetta Stone ermöglicht Flexibilität

Denn nur mit attraktivem Gehalt lassen sich schon lange nicht mehr die besten Kräfte ins Haus holen. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office oder Austauschprogramme sind nur einige der neuen Benefits, mit denen ein Arbeitgeber attraktiver wird.

New Work beim Sprachenlernen: Rosetta Stone ermöglicht Flexibilität

Viele Unternehmen passen dementsprechend bereits ihre Strukturen an, bei einem Aspekt des Arbeitsalltags bietet der New Work Spirit aber noch Potential: Der beruflichen Weiterbildung. Hier setzen viele Personalentscheider weiterhin auf die üblichen Methoden. So etwa bei dem Thema Sprachkompetenz: Sprachlehrer werden engagiert, Räumlichkeiten gebucht und Lerner müssen vor Ort sein. Oder sie bekommen Lernmaterial zur Verfügung gestellt und sollen eigenständig eine neue Sprache lernen.

Doch in solch starren Strukturen sinkt die Motivation, der Spaß geht verloren. Warum also lässt man den Mitarbeiter nicht genauso so lernen, wie er es möchte?

Rosetta Stone erlaubt es Unternehmen, ihren Mitarbeitern individuelle Sprachkurse zur Verfügung zu stellen, die perfekt auf die Bedürfnisse und den jeweiligen Wissensstand angepasst sind. Der Lerner startet mit einem Einstufungstest und erhält einen Kurs auf seinem individuellem Niveau. Dauer und Uhrzeit seiner Lerneinheit kann er sich selbst einteilen. Und dank Live-Tutoring kann er an thematisch passenden Lern-Sessions mit muttersprachlichen Tutoren teilnehmen – wahlweise allein oder in der Gruppe.

Besucher der LEARNTEC haben die Möglichkeit, Rosetta Stone (Halle 1, Stand E39) zu testen und live eine 1:1 Online-Tutoring Session zu erleben.

30.01.: 14, 15 & 16 Uhr,

31.01.: 14, 15 & 16 Uhr

01.02.: 13 & 14 Uhr

Bei Interesse können Besucher hier ein kostenloses Gästeticket für die LEARNTEC erhalten. Weitere Informationen unter: http://www.rosettastone.de

2018-01-18
Digitale Technologien an Hochschulen: Studenten erwarten mehr

Immerhin vier von fünf Studenten können die Möglichkeit nutzen, sich Vorlesungsmaterial und Skripte herunterzuladen, eine hochschulinterne Lernplattform nutzen zwei Drittel der Studierenden.

Eine digitale Studienorganisation mit interaktivem Stundenplan und Benachrichtigungen zu Vorlesungsausfällen ist allerdings noch Zukunftsmusik. Jeder Vierte kann seinen Professor nicht per Mail oder Messenger erreichen. Nur 22% vertrauen der universitären Datensicherheit.

2018-01-18
Firmenmitteilung alfaview | Lernen und Arbeiten 4.0 mit alfaview® Video Conferencing Systems

Mit dabei sind deine Kolleginnen und Kollegen: live, lippensynchron und in Fernsehqualität seid ihr über eine digitale Videoplattform miteinander verbunden.

Firmenmitteilung alfaview | Lernen und Arbeiten 4.0 mit alfaview® Video Conferencing Systems

Stell dir vor, dass sich 20, 50, 100 oder mehr Personen in einem virtuellen Konferenzraum direkt, persönlich, lippensynchron und in Fernsehqualität austauschen können. Das ganze Team kann sich gleichzeitig sehen, hören und miteinander sprechen. Ihr könnt Meetings, Konferenzen, Bewerbungsgespräche, Schulungen und Weiterbildungen durchführen oder einfach an gemeinsamen Projekten arbeiten. Stell dir vor, dein Arbeitsplatz passt sich deinen Bedürfnissen an und Lernen und Arbeiten wird über die Grenzen des Gebäudes und sogar über Ländergrenzen hinweg möglich.

Genau so arbeiten das Bildungszentrum alfatraining seit 12 Jahren und SAP Deutschland SE & Co. KG seit März 2016. Mit der lippensynchronen Videoplattform alfaview® vernetzen sie standortübergreifend Teams und fördern den Wissensaustausch in ihren Unternehmen.

Kennst du bereits ein Videokonferenzsystem, das 30, 50, 100 oder mehr Videos gleichzeitig, lippensynchron, in Fernsehqualität und mit einem handelsüblichen DSL Anschluss abbilden kann? Nein? Dann besuche uns auf der diesjährigen LEARNTEC in der Halle 1 an Stand F61, direkt neben dem Anwenderforum: Wir zeigen dir alfaview® Video Conferencing Systems.

Darüber hinaus hält Niko Fostiropoulos, CEO von alfatraining, am 31. Januar von 16:30-16:50 Uhr einen Vortrag zum Thema „Lernen und Arbeiten 4.0 mit alfaview® Video Conferencing Systems “ im Anwenderforum. Komm vorbei, erfahre mehr über die Zukunft des Lernens und Arbeitens und überzeuge dich selbst!

MEHR ZU LERNEN UND ARBEITEN 4.0 VON ALFAVIEW

2018-01-18
Frankreich weitet Handy-Verbot an Schulen aus

Bislang galt das Verbot nur für ihren Gebrauch im Unterricht. In allen Mittelschulen soll dafür ein Schulchor eingerichtet werden, den es bisher nur an einem Viertel der Schulen gibt.

2015 besaßen 80% der französischen Teenager Smartphones. In Deutschland entscheiden die Länder über die Handynutzung und überlassen die Entscheidung meist den einzelnen Schulen. In Bayern dürfen Handys nur zu Unterrichtszwecken eingeschaltet sein.

2018-01-18
Firmenmitteilung Haufe Akademie | Weiterbildung in einer komplexen Arbeitswelt

Jetzt verändert sie Prozesse, Strukturen und ganze Geschäftsmodelle. Wie Menschen und Organisationen befähigt werden können, die Anforderungen der neuen Arbeitswelt zu bewältigen und bedarfsgerechte Weiterbildung zu organisieren, ist Thema des Workshops „People & Organizational Empowerment “ mit Christian Friedrich, den die Haufe Akademie auf der LEARNTEC anbietet.

Haufe Akademie | Weiterbildung in einer komplexen Arbeitswelt

Tiefgreifende Veränderungen, dafür steht die Arbeitswelt 4.0. Viele Entwicklungen gehen schneller, als man es sich je vorstellen konnte. „Das wirkt sich auch auf die betriebliche Weiterbildung aus“, stellt Christian Friedrich fest. Eine Herausforderung. Für die Personalentwicklung sieht der Leiter Digital Learning Solutions der Haufe Akademie aber auch eine Chance, die eigene Position zu stärken: „Unternehmensrelevante Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln und Menschen zu motivieren, sich für den Sinn und Zweck der Organisation einzusetzen, gehört zu den Kernkompetenzen der Personalentwicklung“.

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, Weiterbildung passgenau zu gestalten. Mit der Digitalisierung lässt sich Lernen besser skalieren, flexibler handhaben und personalisiert gestalten. Unternehmen können mehr Mitarbeiter, schneller und zielgerichteter weiterbilden. Weiterbildung im „Moment of Need“ wird ebenso möglich wie „Learning on Demand“ und Performance Support. Besonders nachhaltig ist eine Kombination aus digitalem und Face-to-Face-Lernen, Blended Learning. Denn obwohl digitaler Content viele Vorteile bietet, behält miteinander und voneinander Lernen eine absolute Notwendigkeit. Auch das informelle Lernen, von Kollegen und Vorbildern, im Prozess der Arbeit, erfährt eine wachsende Bedeutung. Zudem kann Social Learning mittels Blogs, Kollaborationsplattformen und Learning Communities Wissensaustausch und Feedback fördern und hilft, Wissen im Unternehmen zu halten und zu verteilen. Die Personalentwicklung kann aus dem Vollen schöpfen.

Wie Lernen in der Praxis konkret aussehen kann, darum geht es auch in der Keynote und in den Round-Table-Gesprächen zu Themen wie Nachhaltigkeit, digitalen Lernerfahrungen und Performance Support im Workshop am 31. Januar auf der LEARNTEC. „Personalentwickler werden zu Koordinatoren von Wissens- und Kompetenzentwicklung im Auftrag der Unternehmensziele“, weiß Christian Friedrich. „Hier können sie sich zusammen mit den Experten der Haufe Akademie austauschen und Best Practice Beispiele teilen.“

Workshop-Programm und Anmeldung >> HIER

2018-01-18
Digitales Lernen im Handwerk: Stand und Perspektiven

Digitale Vernetzung und Datenaustausch sind schon längst Teil des Alltags – Tablets und Smartphones sind gängige „Werkzeuge“. Zu den Aussichten des Onlinelernens im Handwerk hält Joachim Hamburger am 31. Januar einen Vortrag auf dem Kongress der LEARNTEC .

Digitales Lernen im Handwerk: Stand und Perspektiven

Knapp eine Million Handwerksbetriebe mit mehr als 5,4 Mio. Beschäftigten (ZDH.de) gibt es in Deutschland. Für ihre Weiterbildung und die überbetriebliche Lehrlingsausbildung sorgen die 53 Handwerkskammern, von denen die meisten große Bildungszentren errichtet haben. Hier vermitteln in der Regel freie Dozenten in Präsenzveranstaltungen ihr Wissen. E-Learning-Formate finden erst nach und nach Eingang in das Aus- und Fortbildungsportfolio, vor allem bei fachlich-technischen Ausbildungsthemen. Hier gibt es Lerninhalte, die mittels digitaler Formate deutlich praxisnaher vermittelt werden können. Dies ist beispielsweise bei der Ausbildung zum Mechatroniker oder Elektrotechniker der Fall. Wie Schaltkreise funktionieren, lässt sich unter anderem am besten mithilfe von Augmented Reality verstehen.

Joachim Hamburger , Geschäftsführer des Instituts für Technik der Betriebsführung, einer Forschungseinrichtung des Handwerks, sieht einen Wandel voraus: „Die Ausweitung digitaler Angebote, etwa zu betriebswirtschaftlichen Themen, ist nicht nur wünschenswert, sondern geradezu essentiell für die zukünftigen Führungskräfte im Handwerk.“

Der steigende Bedarf an digitalen Lernlösungen zeigt sich auch da, wo es bundeseinheitliche Ausbildungsstandards gibt. Dies ist etwa für den „Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung“ und den „Geprüften kaufmännischen Fachwirt“ im Handwerk sowie für die Meisterausbildung der Fall.

Um die digitale Weiterbildung voranzubringen, erhofft sich Hamburger eine andere Einstellung der Handelnden: „Lernende können sich nicht mehr nur als passive Konsumenten verstehen. Dozenten, die zum Teil noch mit Overhead-Projektoren arbeiten, können leicht ihr Seminar aufwerten, indem sie die in den Bildungseinrichtungen durchaus vorhandenen digitalen Medien, z. B. das Smartboard nutzen. Nicht nur die Teilnehmer, sondern in gleichem Maße die Dozenten und Lehrkräfte benötigen Medienkompetenz und letztendlich auch die Bildungsanbieter, die die E-Learning-Lehrgänge konzipieren sollen. Von der reinen Technikorientierung müssen wir uns verabschieden: Wir benötigen eine Synchronisation in der Bereitstellung der Technik und der Entwicklung der Medienkompetenzen.“

Joachim Hamburger spricht am 31. Januar in der Kongress-Sektion „E-Learning für den Mittelstand“. In den weiteren Vorträgen von Diether Hils und Thomas Schwenck geht es um E-Learning im Metallhandwerk bzw. um hogafit, ein E-Learning-Portal für das Gaststättengewerbe.

2018-01-18
Zu wenige betriebliche Weiterbildungen zu digitalen Technologien

72% beklagen, dass während der Arbeit keine Zeit für Weiterbildungen zu digitalen Themen bleibt, und 59% geben an, dass ihr Arbeitgeber Weiterbildungen dieser Art nicht anbietet. Bei 39% ist dies der Fall, obwohl ihr Unternehmen verstärkt digitale Technologien einsetzt.

77% glauben, dass digitales Know-How am Arbeitsplatz so wichtig sein wird wie fachliche und soziale Kompetenzen. 76% bilden sich privat weiter, 36% sind bereit, dafür 2 Stunden und mehr pro Woche aufzuwenden.

2018-01-18
Langsam aber sicher: Die Digitalisierung der Hochschulen schreitet voran

Der Overhead-Projektor und das Handout auf Papier gehören nach wie vor zum Unialltag. Wie die Zukunft der Hochschullehre aussehen kann, zeigt das Programm von university@LEARNTEC am 30. Januar.

Langsam aber sicher: Die Digitalisierung der Hochschulen schreitet voran

Teildigitalisierte Lehrveranstaltungen, in denen Lernvideos oder digitale Präsentationstools zum Einsatz kommen, sind mittlerweile die Regel. Häufig werden Lernplattformen genutzt und, die an den Hochschulen bestehenden materiellen Voraussetzungen, sind laut Monitor Digitale Bildung der Bertelsmann-Stiftung angemessen.

Dr. Anne Thillosen (e-teaching.org / Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen), die mit Prof. Dr. Peter A. Henning (LEARNTEC-Kongresskomitee) das university@LEARNTEC-Programm zusammenstellte, merkt dazu an: „Bisher bleibt es vor allem einzelnen Hochschulangehörigen überlassen, wie sie aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste machen. Das Potenzial der Digitalisierung wird daher noch nicht ausgeschöpft. Umso wichtiger ist es daher, Projekte bekanntzumachen, die den Weg in die Zukunft zeigen.“

In einem Überblicksvortrag berichten Gabriele Irle und Prof. Dr. Johannes Moskaliuk aus dem Forschungsprojekt Digital Learning Map 2020, in dem der Stand der digitalen Hochschullehre in Deutschland kartografiert wird. Sie gehen der Frage nach, wie das Lernen mit digitalen Medien erfolgreich gestaltet werden kann.

In Vorträgen zu weiteren Querschnittsthemen befasst sich Prof. Dr. Klaus Kreulich mit der Notwendigkeit von Curricula-Veränderungen über die MINT-Fächer hinaus und Prof. Dr. Michael Marmann widmet sich den Fragen: Geht Hochschullehre auch agil? Bereichert der Einsatz von Projekttools wie Trello und Slack die Hochschullehre?

Zu den vorgestellten Projekten gehören:

  • Sectio Chirurgica: Ein Anatom moderiert live und interaktiv chirurgische Eingriffe an anatomischen Präparaten. Inzwischen hat die digitale Plattform 25.000 User.

  • Das Projekt AuCity will AR-gestützte Werkzeuge in der Hochschullehre etablieren. Die Präsentation orientiert sich am Educational AR Canvas, einem Gestaltungswerkzeug für den Lehreinsatz von Augmented Reality.

  • Studenten prüfen sich selbst: PassT! erkundet das Potenzial von studentischen Peer-Assessments und stellt ein Werkzeug vor, das Studierende und Lehrende dabei unterstützt.

  • Die Arbeit und Erfolge des OER (Open Educational Resources)-Teams der Uni Ulm.

  • Der Einsatz von Umfragetools in Live-Veranstaltungen.

  • Die Implementierung von Gamification in den Geisteswissenschaften.

  • Tele-Experimente mit Roboterfahrzeugen: Erfahrungen aus 20 Jahren.

Das Programm von university@LEARNTEC findet in der Messehalle 1 auf der Fläche des Branchenforums statt.

2018-01-18
Video-Workshop zeigt neues Lernformat: Storytelling – aber richtig!

Prof. Dr. Jürgen Seitz (Hochschule der Medien Stuttgart) und sein Team geben im Workshop "Videoproduktion für E-Learning – was wir von der Filmbranche lernen können " am 30. Januar einen praktischen Einblick in das neue Format.

Video-Workshop zeigt neues Lernformat: Storytelling – aber richtig!

Eine Belebung des E-Learning-Arsenals hält Seitz für dringend erforderlich: „In den letzten Jahren sind immer wieder neue digitale Lernformen entstanden und euphorisch begrüßt worden. Doch wie wir an den universitären MOOCs oder den Compliance-Trainings in Unternehmen gesehen haben, haben sie oft die Erwartungen enttäuscht und E-Learning eher in Verruf gebracht: Viele dieser Kurse sind Abbildungen des Frontalunterrichts in anderer Form und reißen die Lerner nicht mit. Dies ist ‚offline‘ schon keine gute Art zu Lernen. Im Online-Kontext, der zum einen viel mehr Eigeninitiative erfordert und zum anderen von einer anderen Erwartungshaltung bzw. Gewohnheit des Lernenden geprägt ist – denken Sie nur an die Premiuminhalte auf youtube und co. – zeigt sich seine ganze Schwäche. Wir sollten endlich anfangen, eine speziell für das Internet passende Form des Lernens zu etablieren. Hier sehe ich das größte Potenzial im Storytelling – die Möglichkeiten dieser Art von Wissensvermittlung werden bei weitem noch nicht ausgeschöpft.“

Zwei Formate sind für Seitz besonders interessant: Fiktionale Formen, die Lernern eine Geschichte präsentieren, und reportagehafte Trainings, die Mittel des Dokumentarfilms verwenden. Ihre Konzeption und Produktion sind aufwändig wie bei einem Film: Off- und Frontsprecher, Interviewpartner, Außendrehs ebenso wie Studioaufnahmen gehören dazu. Dafür erhalten die Anwender Lernprodukte, die den Lerner kreativ herausfordern und lebensnah ansprechen. Seitz: „Wir erreichen die Lerner emotional und können dadurch Wissen nachhaltig vermitteln, wenn wir die entsprechende Qualität liefern. In dieser Hinsicht übertreffen wir auch die Wirkung von Präsenztrainings. Darüber hinaus ist der Zeitaufwand geringer: Mit Videosequenzen von vier Stunden Länge decken wir den Lernstoff von zwei Trainingstagen ab.“

Im englischsprachigen Raum sieht Seitz bereits einen boomenden Markt: Die Zahl der Angebote auf Plattformen wie Udemy und Iversity steigt rasant. In manchen Unternehmen sind Inhouse-Teams für die interne Wissensvermittlung entstanden. Die Treiber sind laut Seitz vor allem die Fachabteilungen, die Nachfrage aus den Bereichen HR und Weiterbildung ist noch gering.

In dem Kongress-Workshop wird Seitz, zusammen mit Filmregisseur Serdar Dogan , Videojournalistin Julia Burkhardt und der Weiterbildungsexpertin Jelka Seitz , die praktische Umsetzung des Storytelling-Konzepts an drei Kursbeispielen zeigen: „Digitales Marketing“ und „Sell it!“ sind dokumentarisch mit integrierten Erzählbausteinen angelegt, während „Agiles Management“ eine durchgehende Geschichte erzählt. Alle Kurse enthalten interaktive Übungen und sind in der Praxis erprobt. Die Referenten berichten über die Lessons Learned aus der Erstellung der Kurse und machen Vorschläge für die eigene Produktion von Video-Lernangeboten. In einer Live-Übung mit den Workshop-Teilnehmern demonstrieren sie den Unterschied zwischen einem amateurhaften und einem professionellen Vorgehen.

2018-01-18
Workshop: In 120 Minuten zum Usability-Experten

Geht ein Klick ins Leere oder sind gewünschte Informationen nicht auffindbar, sind die Nutzer schnell verschwunden – der Schaden für den Anbieter ist nachhaltig. Was eine gute Benutzerfreundlichkeit ausmacht, erklärt der Usability-Experte Martin Beschnitt in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern seines Workshops am 30. Januar auf dem LEARNTEC-Kongress.

Workshop: In 120 Minuten zum Usability-Experten

Martin Beschnitt , Geschäftsführer des Usability-Dienstleisters eresult und Vorstandsmitglied des Bitkom-Arbeitskreises Usability & User Experience: „Das Thema Usability ist in der Diskussion seitdem es Computeranwendungen gibt, und man könnte meinen, dass es banal ist, sich damit zu beschäftigen. Schließlich sind die klassischen, von Nielsen und Molich formulierten Usability-Prinzipien fast 30 Jahre alt. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Bei jeder neuen Technologie bzw. Art von Anwendung, ob bei mobilen Geräten, responsiven Webseiten oder digitalen Sprachassistenten, tauchen dieselben Probleme aufs Neue auf. Der Bedarf an verlässlichen Tests ist daher groß.“

Im Workshop von Martin Beschnitt werden die User – die Teilnehmer – selbst zu Testern. Sie erhalten zunächst einen Überblick über Nielsens Heuristiken, die für Beschnitt nach wie vor gültig sind: „Diese einfachen Entscheidungshilfen sind technologieunabhängig universell einsetzbar und haben von ihrer Aktualität nichts verloren, beim Design von Online-Shops genauso wie bei Lernprogrammen. Hat man sie einmal angewendet, erschließt sich ihr Nutzen von allein.“

Anschließend bewerten die Teilnehmer in Kleingruppen von ihnen selbst mitgebrachte bzw. ausgesuchte Testobjekte – Wireframes, Designentwürfe, Prototypen, Websites oder Apps - mit der Methode der „expertenbasierten Evaluation“. Hierzu erhalten sie Checklisten und Prüfkriterien. Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmer mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand eine erste Usability-Einschätzung vornehmen können.

Die Gestaltung des Workshops verändert sich, wenn die Teilnehmerzahl keine Arbeit in Kleingruppen ermöglicht. Zu Martin Beschnitts Usability-Vortrag auf der letzten LEARNTEC kamen knapp 100 Zuhörer. Interessierte Kongressbesucher sind daher gebeten, sich per Email (martin.beschnitt@result.de) bei ihm unverbindlich anzumelden und mitzuteilen, welche Webanwendung im Workshop unter die Lupe genommen werden soll.

2018-01-18
school@LEARNTEC: So wird Schule smart

Der Themenbereich richtet sich an Schulleiter, Lehrer, schulische Medienberater, Schulamtsleiter und Mitarbeiter auf Landes- oder Kreisebene. Diese können sich bei mehr als 60 der insgesamt 300 Aussteller und in einer offenen Lernlandschaft, die unter anderem mit der Hochschule der Medien Stuttgart konzipiert wurde, zu den Möglichkeiten der Schule der Zukunft informieren.

school@LEARNTEC zeigt die Schule der Zukunft

Jürgen Luga, Bildungsredakteur und Programmverantwortlicher von school@LEARNTEC: „Noch immer spielen digitale Technologien und Inhalte im Unterrichtsalltag eine untergeordnete Rolle. Aber es hat erkennbare Fortschritte gegeben: Der Diskurs über die digitale Grundbildung in den Schulen wird immer intensiver geführt. Der Rückenwind aus der Politik ist spürbar und es liegen Erfahrungen aus zahlreichen Projekten vor, die in die Zukunft weisen.“

In der offenen Lernlandschaft mit Werkstattcharakter erfahren die Besucher, wie digitale Lernszenarien aussehen. Täglich stattfindende Panel-Sessions verbinden Forschung und Wissenschaft mit den Erfahrungen von Schulpraktikern. Die Referenten erproben gemeinsam mit den Teilnehmern Lernsettings und suchen nach mobilen Lernraumlösungen. Themen sind unter anderem die digitale Bildungsplattform für Schulen in Baden-Württemberg, digitale Lehr- und Lernmittel als Enabler von effizientem und selbstorganisiertem Lernen in der Schule sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen von Industrie 4.0 in der Lehrerbildung am beruflichen Seminar Karlsruhe. Zudem gibt es täglich eine zentrale Diskussionsrunde, in der sich anerkannte Experten über die Digitalisierung der Schulbildung austauschen.

Informatorische Grundbildung, Problemlösen und Modellieren sind Schlüsselkompetenzen, die in der Schule zukünftig eine immer größere Rolle spielen werden. Technik kann dabei eine Neugestaltung und das Erzeugen neuartiger Aufgaben im Unterricht ermöglichen. Wie sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler diese Kompetenzen erwerben können, ist ein zentrales Thema der Maker‘s Arena. Die dort stattfindenden Workshops laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Es wird unter anderem mit dem Mini-Computer Calliope programmiert und Coding und Robotik mithilfe eines iPads und LEGO Mindstorms präsentiert. Zudem zeigen Experten wie 3D-Druck funktioniert. Ein Workshop befasst sich mit dem, im deutschen Bildungskontext noch in den Anfängen steckenden, DesignThinkings. Das Konzept „Learners as Designers“ wird international bereits an vielen innovativen Schulen praktiziert – die Hohenloher Academy zeigt gemeinsam mit der INNOKI GmbH im Workshop „DesignThinking in der Schule“, wie diese Idee auch die deutsche Schullandschaft inspirieren könnte.

2018-01-12
Gartner: Künstliche Intelligenz schafft Arbeitsplätze

Die öffentliche Verwaltung, der Gesundheits- und der Bildungsbereich werden am stärksten profitieren, während Industrie und Transport am schwersten getroffen werden.

Anders als Untergangsprognosen, die 50% aller Jobs im nächsten Jahrzehnt verschwinden sehen, meint Gartner, dass noch mehr neu geschaffen werden: Für Hochqualifizierte und Manager, aber auch für Berufsanfänger und Niedrigqualifizierte.

2018-01-12
Augmented reality: Fast schon wie die Realität

300 Mio. werden dies einmal monatlich tun und zig Millionen werden jede Woche Content erstellen und teilen. Dies sind Prognosen der Consultants von Deloitte Global in ihrem neuesten Technology, Media and Telecommunications Report 2018 .

Die technische Qualität wird einen Sprung machen: Oberflächen werden präziser erfasst und hochwertige Algorithmen werden die Schattierung von Aufnahmen erlauben, die künstlich oder mit Sonnenlicht belichtet wurden.

2018-01-11
Schule trifft Technik

Die Firma Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG ist Komplettanbieter für Materialien und Dienstleistungen rund um die technische Bildung entlang der gesamten Bildungskette. Insbesondere im Bereich der allgemeinbildenden Schulen steht das Unternehmen täglich mit Lehrkräften und Schulen in Kontakt, die Lösungen zur Integration digitaler Lernkonzepte, insbesondere für den Einsatz in den MINT-Fächern suchen. Im Rahmen des Forums school@LEARNTEC präsentiert sich Christiani mit einem Stand und einem Workshop in der Makers Arena.

Wenn wir von Digitalisierung sprechen, dann schließt das in der Regel Automatisierung und Vernetzung mit ein. In einer zunehmend digitalisierten Welt nimmt die Fülle an digitalen Phänomenen täglich zu. Ein Beispiel, an dem sich das Zusammenspiel anschaulich demonstrieren lässt, ist ein Geldautomat. Mit dem stetig ansteigenden Grad der Digitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche, wächst auch der Druck auf das Schulsystem genau darauf zu reagieren. In ihrem Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt“ hat die Kultusministerkonferenz daher die Kompetenzfelder benannt, die für Schule zukünftig fächerübergreifend relevant sind. Dass es dabei nicht nur um Medienkompetenz geht, wird unter anderem am Kompetenzfeld „Problemlösen und Handeln“ deutlich. So sollen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel lernen „Algorithmen zu erkennen und zu formulieren“.

Doch wie lässt sich das im alltäglichen Unterricht realisieren? Christiani entwickelt hierfür praxisorientierte Lösungen, insbesondere für die MINT-Fächer. Bei diesen Lösungen geht es darum, die digitale Infrastruktur, – Tablets, Rechnerausstattung oder Displays – in Verbindung mit Apps, Software und Peripheriegeräten wie 3D Druckern, programmierbaren Robotersystemen oder Messwerterfassungen für die Fachinhalte und die angestrebten Metakompetenzen lernwirksam einzusetzen.

Bewährt haben sich zum Beispiel Konzepte von LEGO® Education, die neben den digitalen, fachlichen Inhalten, wie Programmieren („Coding“) auch allgemeine Medienkompetenzen, wie die digitale Dokumentation von Inhalten ermöglichen. Einige Bundesländer und Initiativen investieren, teilweise schon seit mehreren Jahren, in digitale Ausstattung und die Förderung von Medienkompetenzen. Schulen können sich mit Konzepten dafür bewerben und erhalten finanzielle Unterstützung bei der Realisierung ihrer Vorhaben. Mit dem Digitalpakt von Bund und Ländern werden zusätzliche finanzielle Mittel in Aussicht gestellt.

Die Schulen stehen nun vor vielfältigen Herausforderungen:

  • digitale Kompetenzen mittels eines Spiralcurriculums ab dem Schuljahr 2018/19 in allen Fächern integrieren

  • informatische Bildung in (aber nicht ausschließlich) den MINT-Fächern vermitteln

  • Medienpläne und -konzepte entwickeln, damit finanzielle Unterstützung für die notwendige Ausstattung beantragt werden kann

  • Schulung der Lehrkräfte und Organisation von technischem und didaktischem Support

Damit diese Herausforderungen die Bildungseinrichtungen nicht überfordern, empfiehlt das KMK-Papier ausdrücklich die Kooperation mit kompetenten außerschulischen Partnern.

Wichtig ist, dass die Lehrkräfte zu dem Thema digitale Medien Sicherheit gewinnen und auf den Einsatz im Unterricht vorbereitet werden. Dazu gehört neben der Vorbereitung auch die kontinuierliche Begleitung sowie die Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Damit eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung und Integration digitaler Medien im Unterricht gewährleistet ist, steht Christiani den Schulen mit seinen Beratungsleistungen und Lösungsansätzen zur Seite. Ergänzt wird das Christiani-Angebot durch zahlreiche kostenfreie Einsteiger-Workshops, die zum Beispiel den Einsatz von digitalen Lernkonzepten in den MINT-Fächern aufzeigen. Auch Medienzentren nutzen oft und gern diese Kompetenzen. Insbesondere im Grundschulbereich ist hier eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Aber auch die Begleitung oder Vertiefung spezieller Themen werden zunehmend von Medienberatern und Schulen angefragt. Im Rahmen von LEGO® Education Academy Teacher Trainings bietet Christiani an, schulinterne Fortbildungen mit fachlicher und didaktischer Tiefe zu buchen. In den Veranstaltungen können gezielt die Inhalte eines Unterrichtsfachs unter Einsatz digitaler Medien erlebt und erlernt werden.

Im Rahmen des Forums school@LEARNTEC bietet Christiani unter anderem einen LEGO® Mindstorms® Education EV3 Workshop an, bei dem auch Tablets eingesetzt werden.

Do. 10.00 - 13.00 Uhr (Makers Arena) LEGO® MINDSTORMS® Education EV3 in den MINT-Fächern mit dem iPad Referent: Michael Bronner, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co.KG

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2017-12-18
Mehr als nur ein Trend – HOLOLENS Virtual & Mixed Reality

Das hohe Lernpotenzial wird zunehmend er- und anerkannt. The next Big Thing ist nun HOLOLENS.

CREATE.21st century erzielt im Bereich Verhaltenstraining mit dem Format "interaktiver Episodenfilm" und VR bereits große Erfolge. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse nutzt die Agentur nun auch für mixed Reality-Anwendungen (z.B. mit HoloLens von Microsoft).

Und während Thyssenkrupp bereits Aufzugwartungen mit der HoloLens unterstützt und von Andritz AG bereits komplexe Tätigkeiten im Kraftwerksbau über Remote Assistance übernommen werden, gehen deutsch- österreichische- eLearning-Anbieter längst den Schritt in Richtung eCoaching & Training mit HoloLens & Co. Lernerlebnis gepaart mit Verhaltenskompetenz-Entwicklung garantiert!

Thyssenkrupp zeigt in diesem Clip eindrucksvoll, wofür „eLearning“ (mit HoloLens & ohne) in Zukunft steht. Vor Ort lässt sich der Techniker konkrete Details in seiner HoloLens einblenden – Learning on Demand. Mit den 3D-Content-Features einer HoloLens blenden sich Informationen nahtlos in die Umgebung ein.

CREATE 21st century zeigt Ihnen auf der LEARNTEC 2018 in Karlsruhe den nächsten Schritt – Verhaltenstraining mit HoloLens!

Die mehrfach ausgezeichnete interaktiv-Video-Anwendung Mr. Fish findet längst Anwendung in Virtual und Mixed Reality-Umgebungen. Bekannt aus den cBook-Anwendungen, werden in Mr.Fish-Simulationen authentische Gespräche für Kommunikations-, Führungs- und Verkaufsschulung in Mixed Reality abgebildet.

Live vor Ort oder virtuell zugeschaltet, geht der Trainer oder eCoach dabei auf das, in der Mixed Reality Simulation gezeigte Verhalten, ein.

CREATE demonstrierte bereits auf der LEARNTEC 2017 mit der Mr.Fish-VR-Umsetzung eindrucksvoll, wie die Zukunft aussieht. Mit HoloLens wird nun greifbar, welche Möglichkeiten Virtual Reality und Mixed Reality auch für Training & eCoaching schaffen.

Nutzen Sie die Chance auf dem Messestand der CREATE (Halle 2) die ersten Kunden- und Anwendersituationen aus dem deutschsprachigen Raum selbst zu erleben.

Mehr zum Vortrag „cBook innovations – in Blended Learning, VR, AR. Wie HOLOLENSE mixed Reality Ihr eCoaching & Training verändert!“erfahren Sie am Mittwoch, den 31.1. um 9:30 im Trendforum der LEARNTEC bei dem Vortrag von von Christoph Schmidt-Mårtensson .

2017-12-18
tts und Wacker Chemie gewinnen Brandon Hall Award
Credit: Jake Ingle

Die „Mobile Assistant Tool & E-Learning“ Applikation liefert 1500 Vertrieblern im globalen Wacker-Händlernetzwerk personalisierte Produktinfos in Echtzeit. Sie hilft bei der Kundenberatung für komplexe Spezialchemikalien, sei es bei Zusatzstoffen für Lippenstifte handelt oder bei Motordichtungen.

Die technische Grundlage von MATE ist die tt performance suite, für die tts seit 2015 schon mehrere Brandon Hall Awards erhalten hat.

2017-12-18
KnowledgeFox geht komplett an Bonnier

Bonnier hatte das 2012 gegründete Start-up, einen Anbieter von Microlearning-Lösungen, mehrheitlich bereits im Januar übernommen.

Der schwedische Konzern möchte KnowledgeFox zum Kern einer expansiven E-Learning-Strategie machen und in die Sales- und Marketing-Organisation investieren. RSA-Geschäftsführer und KnowledgeFox-Gründer Peter Bruck hat seine Anteile verkauft, der bisherige COO Gregor Cholewa, wird neuer CEO.

2017-12-18
Die ideale Organisation für die Arbeitswelt 4.0

Dann ist der Kongress-Workshop am 31. Januar von Gabriele Riedmann de Trinidad für Sie das Richtige. Dort können Sie ihre Organisation selbst bauen – so wie sie Ihnen passt und fit für die Zukunft erscheint.

Für viele hat der Begriff Arbeitswelt 4.0 einen bedrohlichen Klang: Schreckensszenarien, wonach in 20 Jahren jeder zweite ohne Arbeit und durch Automaten ersetzt sein wird, machen die Runde. Gerade hat eine Studie der Boston Consulting Group prognostiziert, dass der digitale Wandel bis 2025 die Tätigkeiten von acht Millionen Beschäftigten massiv verändert oder überflüssig macht.

Arbeit 4.0

Riedmann de Trinidad hält Schwarzmalerei für nicht angebracht: „Diese Berichte, die eine extreme Automatisierung prognostizieren, sind nicht seriös. Menschen werden durch die Digitalisierung ganz neue Aufgaben bekommen und Dinge tun können, die früher völlig undenkbar waren. Der Mensch als oberster Entscheider wird unabdingbar bleiben. Die bisherigen Arbeitsplätze werden sich allerdings komplett ändern, ebenso die Kompetenzen, die wir für dieses Jahrhundert brauchen.“

Hierzu zählt die Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen. Der Workshop bietet eine erste, spielerische Gelegenheit, diese Fähigkeit auszubilden. Die Teilnehmer bauen mit Hilfe von Lego Serious Play ein Organisationsmodell, das den Herausforderungen der digitalen Zukunft standhält. „Mit dem Workshop möchte ich Mut machen und demonstrieren, dass wir die Gestaltung des digitalen Wandels selbst in die Hand nehmen können. Wir, die Menschen, sind der wichtigste Erfolgsfaktor!“

Riedmann de Trinidad wird die Workshop-Teilnehmer mit einem Impulsvortrag auf die Arbeitswelt 4.0 einstimmen. Danach werden alle Teilnehmer individuell und in Kleingruppen mit Lego Serious Play Kits an selbst entworfenen Organisationsmodellen arbeiten. „In der Simulation handeln die Teilnehmer wie ein Start-up, agil und Hands-on. Sie reflektieren dabei über die von ihnen gewünschte Organisation und ebenso über den eigenen Arbeitsprozess. Es werden ganz unterschiedliche Lösungen herauskommen – ich bin gespannt!“

Der dreistündige Workshop beginnt am 31. Januar um 15.00 Uhr. Die Workshop-Leiterin bringt die LSP-Kits mit, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ein weiterer Workshop Riedmann de Trinidads hat den „Digital Pass“, eine Initiative der von ihr gegründeten Firma Platform3L , zum Thema und findet im Rahmen von school@LEARNTEC auf der Messe statt.

2017-12-18
Powerideen für die Zukunft: Start-ups auf der LEARNTEC

Highlights im Start-up Forum , einer eigenen Aktionsbühne im Start-up Bereich, sind unter anderem kurze Pitches und spezielle Pecha Kucha-Auftritte. Mit diesen können die Start-ups Jury und Fachpublikum von ihren Business-Modellen überzeugen.

Start-Up Forum bei der Learntec

Nach der gelungenen Premiere auf der letzten LEARNTEC wurde das Start-up-Programm weiter ausgebaut: Jeden Tag haben Start-ups die Gelegenheit, in einem Pitch ihre Konzepte und Produkte zu den Themen „Hochschulen“, „Beruf“ und „Schule“ zu präsentieren. Anschließend werden sie von einer Expertenjury bewertet und können Preise - wie eine dreimonatige Beratung und Begleitung der Kommunikation durch die SRH Fernhochschule oder einen dreistündigen Business Plan Workshop von i5invest - gewinnen. Die Noten für das freie Pecha Kucha, eine spezielle Vortragsform, bei der zum Vortrag passende Bilder jeweils 20 Sekunden gezeigt werden, vergibt das Publikum per Live-Poll – und der Sieger gewinnt den Publikumspreis.

Zeitplan:

30. Januar, 13.30 Uhr: Thema „Hochschulen“, Jury: Prof. Dr. Peter A. Henning (Mitglied des Kongresskomitees der LEARNTEC), Prof. Dr. Angela Bittner-Fessler (SRH Fernhochschule)

31. Januar, 11.20 Uhr: Pecha Kucha

31. Januar, 13.30 Uhr: Thema „Beruf“, Jury: Johannes Raidl (i5invest ), Thomas Jenewein (SAP ), Tanja Müller (CyberForum e.V .)

1. Februar, 13.30 Uhr: Thema „Schule“, Jury Juliane Petrich (Bitkom ), N. N.

Das Hightech.Unternehmer.Netzwerk CyberForum und der Deutsche Gründerverband unterstützen die Pitches. „Wir freuen uns, von erfolgversprechenden Geschäftsmodellen zu hören und zu erfahren, wie sie den Kunden nutzen. Vor allem aber wollen wir überzeugende Präsentationen erleben. Denn wer sein Unternehmen und sein Produkt nicht glaubhaft und schlüssig vertreten kann, wird es schwer haben, Investoren und Partner zu finden,“ so Tanja Müller, Leiterin des Mentorennetzwerks im CyberForum. „Darin liegt gerade der Zweck der Pitches: Sie sollen unseren Teilnehmern eine Bühne bieten, um potenzielle Sponsoren, Kooperationspartner und Kunden anzusprechen. Andere 'junge Visionäre‘ wollen wir ermutigen ebenfalls unternehmerisch aktiv zu werden.“

2017-12-18
IKEA: Learning Design in der Praxis

Detlev Blenk , Projektleiter für die Entwicklung der IKEA Akademie für Wohnen und Einrichten, gibt am 1. Februar einen Einblick in die in seinem Unternehmen gängige Methodik.

„Das Ziel eines jeden Bildungsverantwortlichen sollte es sein, die Wirksamkeit der von ihm / ihr verantworteten Maßnahmen zu erhöhen. Ein guter Ausgangspunkt dafür ist, die Erwartungshaltung gegenüber geplanten Lernangeboten mit einer realistischen Analyse des Lernbedarfs abzugleichen.“

Learning Design in der Praxis

Die Relevanz dieser Analyse wird laut Blenk häufig unterschätzt: „Instructional Design befasst sich vor allem mit der Konzeption, Entwicklung und Evaluation einzelner, meist digitaler, Maßnahmen. Wir sollten allerdings zunächst feststellen, welche Business-Ziele wir durch eine Lernlösung erreichen wollen. Über welche Bildungsangebote verfügen wir bereits, warum haben sie nicht die erwarteten Ergebnisse gebracht und was benötigen wir für unsere aktuellen Zielsetzungen – diese Fragen sollten wir vorab beantworten können. In diesem Sinne sind Lerndesigner Berater, die die Entwicklung von Trainings in eine Analyse des Umfelds einbetten.“

Kunden in den IKEA-Niederlassungen besser beraten zu können ist ein wichtiges Geschäftsziel. Blenk: „Wir wollen, bevor wir in die Trainingsentwicklung gehen, die Kundenperspektive kennen – die Sprache der Kunden und ihre Themen. Social Media Listening kann dafür das richtige Mittel sein: Wir erfahren so, auf welchen Plattformen sich unsere Kunden über die Einrichtung ihrer Wohnungen austauschen und was ihre Topthemen sind.“

Für die Festsetzung von sinnvollen Lernzielen baut Blenk auch auf Erkenntnisse der Neurologie: „Mitarbeiter sollten eigentlich in jedem Moment für Kunden zur Verfügung stehen. Allerdings ist dies nicht immer realistisch: Es ist möglich, wenn ein Mitarbeiter etwa ein Bett wieder herrichtet, in dem ein Kunde probegelegen hat. Baut er allerdings ein Bett auf, ist diese Tätigkeit zu komplex, um auch noch alle Kunden im Blick zu haben.“

Bis August 2018 will die IKEA-Akademie über 50 Lernbausteine für die IKEA-Mitarbeiter bereitstellen. Davon sind 15 Selbstlernmodule mit Printouts für die Lerner, fünf Onlinemodule und 40 Kurztrainings in Präsenzform, die die Mitarbeiter mit einem Trainer auf der Verkaufsfläche absolvieren. In jedem Format wird ein großer Teil der Lernzeit auf Übungen und Experimente verwendet. Über die Ergebnisse sprechen die Mitarbeiter mit ihren Führungskräften.

Blenk ist noch nicht zufrieden: „An unserem Lerntransfer-Konzept arbeiten wir noch. Wir wollen schließlich sicherstellen, dass sich Mitarbeiter nicht nur Wissen aneignen, sondern das erworbene Wissen auch in die Praxis umsetzen.“

2017-12-18
Lernort virtueller ICE: VR bei der Deutschen Bahn

Er erlernt dies nach einer Praxiseinweisung auch im virtuellen Raum, da die Übungszeiten am realen Zug knapp sind: Ein Zug ist täglich mehr als 1000 km unterwegs, Stillstand ist teuer.

Darüber – sowie über die anderen VR-Trainingsprojekte der Deutschen Bahn – spricht Martin Respondek am 30. Januar auf dem Kongress der LEARNTEC. Respondek ist IT-Berater und „Intrapreneur“ bei der DB Systel, dem IT-Dienstleister der DB: Sein EVE-Team (Engaging Virtual Education) hat die Idee für VR-Trainings vor dem internen Management gepitcht und funktioniert seitdem wie ein Startup. Einen ersten Erfolg erzielte das Team mit dem Hublifttraining, das es Anfang des Jahres mit dem DB Fernverkehr Bordservice entwickelte.

VR wird auch bei der Deutschen Bahn eingesetzt

Die Trainees arbeiten mit VR-Brillen am virtuellen Zug: Sie holen sich die Vierkantschlüssel aus dem Gürtel, drehen Schrauben los und fest, legen Hebel um und klappen Verblendungen auf und zu. Nach diesem Vortraining schaffen sie es am realen Zug schneller den Hublift zu bedienen. Bis Ende des kommenden Jahres sollen alle 4000 Mitarbeiter des Bordservices am virtuellen Rollstuhllift ausgebildet werden.

Respondek: „Der technische Fortschritt hat uns genutzt: Im letzten Jahr sind die VR-Systeme im Konsummarkt angekommen. Die Hardware ist erschwinglich und viel leistungsfähiger als früher. Die VR-Software kann das Learning by doing heute perfekt simulieren: Sie integriert die Bewegungen des Nutzers in Echtzeit in die virtuelle 3D-Welt, der Lerner nimmt sie als natürlich wahr und kann sich ganz auf seine Aufgabe konzentrieren.“

VR-Trainings sind bisher noch selten. Eher bekannt ist die Verwendung von VR durch Autofirmen, die sie bei der Planung von Fahrzeugen einsetzen oder Kunden zu einem virtuellen Einstieg in ihre Autos einladen. Respondek sieht jedoch ein großes Einsatzpotenzial, vor allem dort, wo das Lernen am konkreten Objekt stark eingeschränkt ist: „Schienenfahrzeug-Elektroniker oder -Mechaniker müssen sich sehr genau mit verschiedenen Bauteilen rund um den Stromabnehmer auskennen. Die Schaltzentralen sind aber im Dachbereich der Triebwagen untergebracht und in der Regel nur in einem Werk und mit Aufwand zugänglich. Für reale Trainingszüge müsste man Bühnen für den Zugang bereitstellen und den Strom ausschalten – den Stromfluss könnte man nicht zeigen. Hier sind virtuelle Einweisungen die Lösung – und werden derzeit entwickelt.“ Ähnliches gilt für das Verhalten bei Störfällen oder das An- und Abkuppeln von Zügen.

Respondeks EVE-Team hofft, dass in Zukunft jedes DB-Trainingszentrums mit VR-Systemen ausgestattet wird. Trainer-Apps und Tablet-Programme, die die Lerner mit nach Hause nehmen können, sollen die VR-Anwendungen ergänzen. Respondek wird in seiner Präsentation auch auf die Lessons Learned seines Teams – Stichworte: Usability und Akzeptanz – und die Koordination mit betrieblichen Gremien und Arbeitnehmervertretungen eingehen. Einen Einblick in seine Arbeit liefert dieses Video

2017-12-18
E-Learning-Einstieg leicht gemacht: Planen Sie Ihr Projekt!

Konkrete Tipps dafür bietet der Workshop "E-Learning - was ist das eigentlich?" am 31. Januar – seit Jahren ein Dauerbrenner auf dem Kongress der LEARNTEC. Er ist für E-Learning-Neulinge konzipiert, die ein Projekt effizient strukturieren und sauber aufsetzen wollen.

Sünne Eichler , Mitglied des LEARNTEC-Kongresskomitees, wird in einem Impulsvortrag die wesentlichen Begriffe erläutern und die Zusammenhänge zwischen E-Learning-Content und Lernmanagement darstellen: Was sind WBTs, MOOCs, Lernmanagement-Systeme, Scorm usw.? Wozu dienen Autorentools und virtuelle Klassenräume? Danach konzipieren die Teilnehmer in Kleingruppen die Anfangsschritte eines E-Learning-Projekts und können dafür eigene Projektideen einbringen. Ein Leitfaden hilft den Teilnehmern wichtige Fragen zu klären.

Im Projektmanagement orientiert sich Sünne Eichler am Standard des Certified European E-Learning Manager (CELM), den sie mit erarbeitet hat. CELM unterscheidet sechs typische Phasen eines E-Learning-Projekts, von denen die ersten drei – Bedarfsanalyse, Konzepterstellung, Planung – im Workshop vorgestellt werden.

„Uns als LEARNTEC ist es wichtig, dass die E-Learning-Verantwortlichen bei ihren ersten Schritten erfolgreich sind und erfahren, worauf sie gleich zu Beginn achten sollten – das liegt in unserem ureigensten Interesse. Die Teilnehmer diskutieren im Workshop, wie ein Fahrplan für die ersten Projektstationen in ihrem Unternehmen aussehen kann und lernen die Dos and Don’ts der ersten Projektphasen kennen. Damit können sie ihre Vorstellungen in ein systematisches Gerüst einordnen und später strukturiert an die Lösung von Detailfragen gehen“, erklärt Eichler.

Der Workshop richtet sich an Personalentwickler und Trainingsmanager ebenso, wie an Verantwortliche aus Fachbereichen wie Marketing und Vertrieb, die neue und effiziente Weiterbildungen z. B. für Produktschulungen einsetzen wollen. Weitere Infos zum CELM-Zertifikat, das von Experten aus neun europäischen Ländern erarbeitet wurde, finden sich hier .

2017-12-18
The Art of Learning – Learning Design by time4you

Das Learning-Design-Team entwickelt für und mit Kunden individuelle Lösungen für Lernprozesse und -inhalte. Unabhängig davon, ob es um rein digitale Anwendungen, das Präsenzlernen oder um Mischformen ("Blended Learning") geht.

Denn: Digitales Lernen und Präsenzlernen wachsen zusammen. Die Zunahme der Komplexität der Arbeitswelt durch die Digitalisierung fordert einerseits pragmatische Lö-sungen, vereinfachte Prozesse und die Vernetzung unterschiedlicher Bereiche. Andererseits sollen Lernangebote anregen, Motivation und Akzeptanz fördern.

Intelligente, kreative Konzepte, abwechslungsreiche Formate und wirkungsvolle Lernerfahrungen überwinden diesen "Gap" zwischen Lernen und Anwenden.

"Wir sehen uns als Architekten und Designer von Lernerfahrungen und nutzen dabei das gesamte mediale und methodische Spektrum, egal ob digital oder analog. Fantasie und Kreativität gepaart mit einem guten Teil Pragmatismus prägen unsere Arbeit für unsere Kunden", so Beate Bruns, Geschäftsführerin der time4you GmbH.

Im interdisziplinären Learning-Design-Team arbeiten Instruktionsdesigner, Pädagogen, Psychologen, Grafikdesigner, Informatiker und Prozessspezialisten Hand in Hand zusammen. Wissenschaftliche Fundierung, technische Expertise und handwerkliches Kön-nen zeichnen die kreativen Lösungen aus.

Das Themenspektrum ist breit und reicht von Produkttrainings, Softwareschulungen, Compliance-Themen über Fach- und Führungskompetenz bis hin zu Lösungen für Coaching- und Onboarding-Prozesse. Für die Produktion unserer Lernlösungen nutzt time4you marktgängige Autorenwerkzeuge. Besonders gerne natürlich das eigene IBT Learning Content Management, das in diesem Jahr den International E-Learning Award (IELA) gewonnen hat.

Neugierig geworden? Besuchen Sie uns auf der LEARNTEC 2018 (Halle 1, Stand D 19) in Karlsruhe und vereinbaren Sie einen individuellen Termin. Um Ihr persönliches Mes-seticket kümmern wir uns gerne - melden Sie sich zur Terminvereinbarung direkt bei Sandra Krych per E-Mail (krych@time4you.de) oder per Telefon (+49(0)721-83016 15).

2017-12-18
Kostenloses ePaper zum Thema Kundengewinnung

Das Informations- und Wissensmagazin von unternehmer.de, mit über 185.000 Abonnenten, bietet mit Rubriken wie Marketing & Verkauf, Gründung & Selbstständigkeit und Social Media eine Vielfalt an Schwerpunktthemen. Auf insgesamt 33 Seiten werden in dieser Ausgabe spannende Artikel rund um das Thema Kundengewinnung präsentiert. Und das Highlight: unternehmer.de stellt das ePaper zum kostenlosen Download zur Verfügung .

In dieser ePaper-Ausgabe von unternehmer.de erfahren Sie, wie Sie Kundenbluffs in Preisverhandlungen durchschauen, wieso es sich ohne Chef-Gehabe besser führt und wie Sie mit mentaler Stärke überzeugen.

Die Ausgabe enthält folgende Inhalte rund um das Thema Kundengewinnung:

  • Mind-Setting: Eigenschaften von Top-Verkäufern
  • Verkaufen: Kundenbluffs erkennen
  • Führen: Ohne Chef-Gehabe zum Erfolg
  • Motivieren: Mentale Stärke entwickeln
  • Kundengewinnung: Neukunden angeln

Extras:

  • Buchtipps
  • Büro-Gadgets

2017-12-14
Wikimedia-Strategie: Für freies Wissen, gegen Fake news

Bis zum Jahr 2030 will Wikimedia zum „Fundament im Öko-Systems des freien Wissens“ und ein „Bollwerk gegen Zensur, Überwachung und Falschinformation“ werden.

In diesem Jahr erschienen bisher 100.000 neue Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia, und 6 Mio. frei nachnutzbare Fotos wurden im Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen.

Auf der Mitgliederversammlung des Wikimedia-Vereins wurde beschlossen, die Ausrichtung der internationalen Bewegung zu unterstützen.
2017-12-13
JIM-Studie 2017: WhatsApp an der Spitze, Facebook abgestiegen

Unter den mehrmals in der Woche genutzten sozialen Medien liegen Instagram (57%) und Snapchat (49%) auf den nächsten Plätzen. Nur noch ein Viertel der Jugendlichen kommuniziert häufig über Facebook, stellt die JIM-Studie 2017 fest.

Die JIM-Studien (Jugend, Information, (Multi-) Media) bilden das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab und werden vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk publiziert.

Die meisten deutschen Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren (94%) tauschen sich regelmäßig über WhatsApp aus.
2017-12-12
Cornerstone OnDemand holt sich Investment von $300 Mio.

Das Unternehmen will damit Wachstumsinitiativen starten, Schulden bezahlen und Aktien zurückkaufen.

Cornerstone möchte außerdem seine Präsenz im globalen Markt für E-Learning-Content ausweiten. Das Unternehmen machte im letzten Quartal einen Umsatz von $122 Mio., 13% mehr als im letzten Jahr. Das Quartalsergebnis wies einen Verlust von $14,9 Mio. aus.

Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake und LinkedIn (Microsoft) sollen $300 Mio. in Cornerstone OnDemand investieren. Credit: Olu Eletu
2017-12-07
10 Milliarden Euro jährlich für die Weiterbildung?

Allerdings kann heute niemand sagen, ob dann in der Summe mehr oder weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, denn auch der Fachkräftemangel wird zunehmen, konstatiert eine soeben veröffentlichte Studie der Boston Consulting Group .

Sicher ist nur, dass neue Kompetenzen benötigt werden. Um die vom technischen Wandel vor allem Betroffenen mit ihnen auszustatten, sind Ausgaben von 10 Mrd. € jährlich für die „lebensbegleitende Weiterbildung“ nötig, meinen die BCG-Experten.

Nach BDG-Experten sind Ausgaben von 10 Mrd. Euro jährlich für die
Nach BDG-Experten sind Ausgaben von 10 Mrd. Euro jährlich für die "lebensbegleitende Weiterbildung" nötig. Credit: Markus Spiske
2017-12-07
Iversity wird Teil von Springer Nature

Dadurch möchte der Verlag seine Autoren bei der Verbreitung ihrer Inhalte unterstützen, die „als Teil des erweiterten Portfolios auch in modernen Lernformaten zugänglich gemacht werden“ können, erklärt Chief Book Strategist Niels Peter Thomas.

Bei Iversity sind derzeit 750.000 Nutzer registriert, über eine Million haben Kurse belegt. Der Gründer und CEO Hannes Klöpper wird das Unternehmen verlassen. Springer Nature plant für kommendes Jahr den Schritt an die Börse.

Wissenschaftsverlag Springer Nature übernimmt E-Learning-Plattform Iversity
Wissenschaftsverlag Springer Nature übernimmt E-Learning-Plattform Iversity
2017-12-01
70:20:10: It’s a performance model!

According to him, organisational learning matters more to organisational performance than the learning of individuals. He will present his views in his keynote at the LEARNTEC congress on January 30.

“Organisational learning occurs when an organisation demonstrates the ability to adapt and respond quickly to changing conditions and where information and expertise flow frictionlessly to the points-of-need. We see it happen when learning from successes and failures is part of everyday practice and reflection is pervasive.”

The researcher and training practitioner is convinced that the effect of formal training is overstated: "If you ask yourself about your greatest learning experiences, you will probably not come up with a course you attended. But you may remember someone you worked with as being a great leader or exemplary performer. Or you will think of tough assignments or new challenges that stretched your experiences and made you act differently”. Likewise, he takes the significance of formal qualifications with somewhat a grain of salt: “They help you get a job interview. But I have never hired someone just based on academic certificates, because they are little evidence of your capabilities and potential.” Jennings also sees the focus on competencies as looking back, not forward: “Competencies may tell us what people should be able to do now. However, we need to focus on capabilities, which are all about potential. Organisations that focus on capabilities are the ones which will survive and thrive in our fast-changing world.”

For Jennings, a former Chief Learning Officer of Reuters, learning is about behavioural change. This does not mean that he does not care for formal training offers. “They are important for people to get started, be it after entering a new company or taking on a new role. But alone they do not lead to high performances. The closer to the point of use learning occurs, the greater its effect.” Jennings argues that learning needs to be seen as one of the outcomes of working as well as one of the inputs for work.

Many training professionals agree. But the activities of learning and development departments are still geared to delivering great programmes of courses and seminars. Jennings: “If today, you want to learn something about Excel or some other standard tool or process, you will simply check out the video clips on offer on YouTube. But companies still provide so many Excel and other standard courses for their employees. This is simply not sensible, nor is it a good use of time and money.”

But how do you manage informal learning, which is part of the 70 (learning from work) and 20 (learning from others in the workplace) in the 70:20:10 model? First of all: “Informal learning cannot be managed but should rather be fostered and supported”. “In fact,”, says Jennings, “one of my colleagues at the 70:20:10 Institute explains it very clearly - you should see learning as the intelligent by-product of the continuous improvement in your working processes”. Jennings suggests that, as a leader, your job is to provide a framework that supports learning and development, and, with the help of learning professionals, a performance-focused methodology for regular reflections on the work you do.

Jennings keynote addresses heavily on his recently published book 70:20:10 towards 100% performance which outlines a robust strategy and practical approach based on the 70:20:10 methodology, and contains a set of toolboxs for making learning at the workplace happen.

2017-11-29
2,8 Mrd. € jährlich für Digitalisierung der Schulen?

Die „Initiative für einen Digitalpakt“ des Bundesbildungsministeriums sieht dagegen nur Investitionen von jährlich 1 Mrd. € für vernetzte Klassenzimmer, Online-Lerninhalte und die Lehrerfortbildung vor.

20 Prozent bis 50 Prozent der 2,8 Mrd. € werden bereits von den Kommunen aufgebracht. Die Studie fordert eine kontinuierliche Bereitstellung von Bundesmitteln. Fraglich sei, wie man die Eltern an den Kosten für die Endgeräte – 800 Mio. € - beteiligen könne.

Eine soeben publizierte Studie der Bertelsmann-Stiftung fest, dass eine „lernförderliche Infrastruktur“ für Schulen 2,8 Mrd. € pro Jahr kostet
Die Kosten einer guten IT-Ausstattung für unsere Schulen
2017-11-28
Digitalisierung von HR-Prozessen: Mittelstand überschätzt seine Leistungsfähigkeit

Laut einer Befragung von Xing und der Universität Mannheim glauben 97% der Geschäftsführer und HR-Verantwortlichen, ihr Unternehmen liege bei der Digitalisierung im Mittelfeld oder schneide noch besser ab: Mathematisch ist dies unmöglich.

84% sehen in der Digitalisierung von HR-Prozessen eine große Chance. Aber während 67% der HR-Manager sie für hochrelevant halten, trifft dies nur auf 35% der Geschäftsführer zu.

Laut einer Befragung von Xing und der Universität Mannheim überschätzt der Hauptteil des Mittelstands seine Leistungsfähigkeit
Laut einer Befragung von Xing und der Universität Mannheim überschätzt der Hauptteil des Mittelstands seine Leistungsfähigkeit. Credit: Helloquence
2017-11-27
Digitales Lernen an Hochschulen: Was führt zum Erfolg?

Bis zum 31. März werden dazu auf der e-teaching-Website Erfahrungsberichte und Interviews publiziert.

Zu den Themen der bisherigen Beiträge gehören:

  • Fallsimulationen und adaptives Feedback, das mit Hilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz automatisch generiert wird
  • Live-Online-Übertragung von realitätsnahen chirurgischen Eingriffen
  • Prognosen des Studienerfolgs durch Learning Analytics

Themenspecial e-teaching
2017-11-15
Blended Learning aus eigener Hand: Digitales Lernen bei der SES

Die Organisation beschäftigt 800 Mitarbeiter, von denen nicht alle über einen PC-Arbeitsplatz verfügen. Viele dort durchgeführte Maßnahmen sind auf Unternehmen und Institutionen mit beschränkter Mitarbeiterzahl übertragbar.

Sarah Franke schildert das Einführen und Etablieren von maßgeschneidertem Blended-Learning ohne großen Aufwand

Die Stiftung begann Anfang 2016 ihr Sicherheitskonzept zu überarbeiten. Sehr schnell fiel der Entschluss, die Schulung der Mitarbeiter im Zuge dieser Veränderung nicht mehr ausschließlich in Präsenzform vorzunehmen. Sarah Franke: „Wir haben die Sicherheitsausbildung, die alle Mitarbeitenden auf dem Areal der Stiftung durchlaufen müssen, neu gestaltet. Sie lernen, was sie im Alarmfall zu tun haben, wie sie sich bei einem Brand oder einem medizinischen Notfall verhalten müssen und was allgemein beim Thema Arbeitssicherheit zu beachten ist. Dies sind Pflichtthemen in vielen Unternehmen.“

Das Programm zielt auf zwei Mitarbeitergruppen ab: Aufgrund der Fluktuation in der Pflegebranche gibt es viele neue Mitarbeiter. Diese erhalten am Einführungstag Onboarding-Infos, die dann an Ort und Stelle mit einem Quiz über die Smartphones der Teilnehmer abgefragt werden. Bestehende Mitarbeiter frischen mit einem Quiz in Form eines Spielbretts ihr Wissen auf, wobei sie auf zusätzliche Lernressourcen, wie Videos zur Reanimation oder Brandmeldung, zugreifen können. Für Kollegen ohne eigenen PC-Arbeitsplatz, die etwa in der Reinigung oder der Wäscheversorgung arbeiten, wurden beim Rollout gezielt betreute Lernräume mit PCs eingerichtet.

Sarah Franke hat den Lerncontent selbst entwickelt und auch die Videos produziert: „Man braucht keine große E-Learning-Abteilung, um abwechslungsreiche Inhalte zu erstellen. Die Inhouse-Produktion hat viele Vorteile gegenüber der Produktion von Content durch externe Anbietern oder dem Kauf von vorgefertigten Modulen. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Fachexperten und dem Einsatz diverser Autorentools können wir Content, der speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist, kostengünstig selbst produzieren. Durch die interne Vernetzung habe ich zudem einen Überblick über die Bedürfnisse der Vorgesetzten und Mitarbeitenden und kann das digitale Lernen schrittweise in den Betrieben der Stiftung etablieren und ausbauen.“

Als nächste Projekte plant Franke eine Blended-Learning-Schulung für die Einführung eines Tools zum digitalen Patientenmanagements (KIS) und ein E-Learning-Angebot zum Thema Händehygiene. Ihr Vortrag ist Teil der Kongress -Sektion Blended Learning, in der Heike Bette (Fresenius Kabi) und Melanie Kucharik (WWK Versicherung) weitere Praxisbeispiele vorstellen.

2017-11-15
Collaboration – die neue digitale Lösung für gelingende Zusammenarbeit

Es ist kein Zufall, dass fgi DigitalSolutions gerade jetzt ein solches Produkt anbietet: Ohne die Zusammenarbeit im Team und über Abteilungsgrenzen hinweg geht heute in Unternehmen gar nichts mehr.

Heute vernetzt der technologische Wandel alle Menschen miteinander, und es entstehen in unvorstellbarer Geschwindigkeit völlig neue Kundenerfahrungen und –bedürfnisse. Vor diesem Hintergrund ist die Kollaboration in Unternehmen die zentrale Aufgabe der Zukunft. Nicht umsonst gilt sie als eine der entscheidenden Schlüsselvariablen moderner Organisationen, wenn es um die erfolgreiche Bewältigung von Veränderungsprozessen geht.

Collaboration ist eine einzigartige Lösung, die Führungskräften und Projektleitern hilft, ihre Zusammenarbeit im Rahmen von Projekten und mit anderen Abteilungen optimal zu gestalten.

Collaboration besteht aus sieben interaktiven Tools, die sich aus klassischen Management-Tools, wie etwa der Stakeholderanalyse, und Personal Tools, wie etwa der Mindsetanalyse, zusammensetzen. Basierend auf der jeweiligen Ausgangssituation des Nutzers werden personalisierte Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Darüber hinaus sind vier klassische web-based Trainings integriert, die der Wissensvermittlung dienen und ein gemeinsames Verständnis von gelingender Zusammenarbeit schaffen.

Sie sind eingeladen, das Team von fgi DigitalSolutions auf seinem Stand auf der LEARNTEC zu besuchen und in einer kurzen Demo das neue Produkt zu erleben und auszuprobieren! Unser Geschäftsführer und Gründer, Dr. Peter Fischer, wird Ihnen darüber hinaus in seinem Vortrag zum Thema „Leadership Development in a Digital World“ neue Impulse geben. Ort und Zeit: Donnerstag, der 1. Februar auf dem Trendforum der Messe um 11:00 Uhr.

Über diesen Link können Sie telefonisch oder persönlich vorab einen Demotermin mit uns auf der LEARNTEC vereinbaren. Weiterführende Informationen zu unseren Produkten und Dienstleistungen erhalten Sie auf unserer Webseite oder am fgi DigitalSolutions Stand Nr. G35 auf der LEARNTEC in Halle 1.

2017-11-15
E-Mail-Kurs: Erstellen Sie Ihren eigenen Newsletter

Jede Lektion besteht aus einem optisch ansprechenden Skript mit hochwertigen Inhalten, 1-3 Aufgaben und nützlichen Materialien (z. B. Vorlagen, Checklisten, fertige Text-Bausteine). Sie erstellen Schritt für Schritt Ihren Newsletter und entdecken die Leidenschaft für E-Mail-Marketing.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Sie wollen einen Newsletter an Ihre Kunden versenden, wissen aber noch nicht, wo Sie anfangen sollen? Oder Sie haben einen eigenen Newsletter mit Verbesserungspotenzial? Egal, ob Sie Gründer, Selbstständiger oder Quereinsteiger sind: Der E-Mail-Kurs von unternehmer.de bietet Ihnen einen guten Einstieg in die Newsletter-Erstellung.

Das Ziel: Ihr eigener Newsletter

Im Abstand von 3 Tagen erhalten Sie eine E-Mail mit der jeweiligen Kurslektion. Der Zeitaufwand je Lektion beträgt ca. 30 Minuten. Am Ende verschicken Sie Ihren eigenen Newsletter mit dem Mailing-Tool Ihrer Wahl und erhalten ein Zertifikat über die erfolgreiche Kursteilnahme. Mit den Kurs-Materialien klappt dann auch die langfristige Auswertung Ihrer Ergebnisse.

Ihr persönliches Extra: Im Kurs inbegriffen ist eine einmalige Beratung zum eigenen Newsletter. Unternehmer.de gibt Ihnen Feedback zu Template, Layout, Wording und zur Vollständigkeit, damit Sie erfolgreich durchstarten können.

Newsletter-Know-how von Experten

Unternehmer.de hat viele Jahre Arbeit in den eigenen Newsletter investiert. Das Ergebnis: Ein stark wachsender Verteiler mit über 15.000 Abonnenten, hohen Öffnungsraten, klickfreudigen Lesern. Handfeste Praxistipps & Leidenschaft werden den Kurs-Teilnehmern mitgegeben, um die Newsletter-Erstellung zur Task mit Fun-Faktor zu machen.

Ein Auszug aus den 9 Lektionen: 1. Zielgruppe & Persona Wie sieht dein typischer Kunde aus, welche Probleme hat er und wie verkaufst du ihm etwas? 2. Mailing-Formen Welche Newsletter-Arten gibt es, welche passen zu dir und wie oft solltest du verschicken? 3. Mailing-Tools Welche Tools gibt es? Was sind die Unterschiede, welches ist günstig und kann am meisten? 4. Rechtliches Welche Elemente braucht ein rechtssicherer Newsletter und wie setzt du es bei dir um? 5. Mailing-Aufbau & HTML Wie erstellt man ein personalisiertes Template mit Buttons, Bildern und Alt-Tags? Mehr Informationen zum E-Mail-Kurs

Ein Auszug aus den 9 Lektionen:

1. Zielgruppe & Persona

Wie sieht dein typischer Kunde aus, welche Probleme hat er und wie verkaufst du ihm etwas?

2. Mailing-Formen

Welche Newsletter-Arten gibt es, welche passen zu dir und wie oft solltest du verschicken?

3. Mailing-Tools

Welche Tools gibt es? Was sind die Unterschiede, welches ist günstig und kann am meisten?

4. Rechtliches

Welche Elemente braucht ein rechtssicherer Newsletter und wie setzt du es bei dir um?

5. Mailing-Aufbau & HTML

Wie erstellt man ein personalisiertes Template mit Buttons, Bildern und Alt-Tags?

2017-11-15
E-Lucy-Date: Business-Wissen in Bewegung

Statt Workshops und Seminaren mit Frontalunterricht ist selbstgesteuertes Lernverhalten gefragt – und eine Lernumgebung, die die Mitarbeiter in ihrer Eigenmotivation unterstützt. Genau das bietet die neueste Entwicklung der WEKA Learning Group: E-Lucy-Date.

E-Lucy-Date ist ein innovatives elektronisches Trainingsprogramm zum intensiven Kompetenzauf- und ausbau für alle Mitarbeiter im Unternehmen. Egal, ob im Flieger oder in der Bahn, zur Auffrischung vor dem nächsten Meeting oder am Abend zu Hause – der Lerner entscheidet, wann, was und wo er lernen will. Bis zu 100 Kurse aus den Themenbereichen Management, persönliche Entwicklung, Kommunikation sowie Kreativität und Effektivität lassen die Wahl, welche Kompetenzen gerade besonders geschärft werden sollen.

E-Lucy-Date bietet einfach flexibles Lernen ohne Grenzen, sofort einsetzbar und immer genau da, wo es gebraucht wird. Durch die völlig neu entwickelte „Knowledge to Act”-Methode ist das Erlernte zudem sofort in die Praxis umsetzbar.

Kompetenzbedarf einfach, übersichtlich und zeitsparend lenken: Mit dem Personaler-Dashboard

Kompetenzbedarf einfach, übersichtlich und zeitsparend lenken: Mit dem Personaler-Dashboard

Mit dem integrierten Personaler-Dashboard bietet E-Lucy-Date eine Funktion, mit der Personaler und Entscheider ebenso schnell wie übersichtlich jederzeit die erforderlichen oder bereits erworbenen Kompetenzen der Mitarbeiter im Blick haben. Das Resultat: Notwendige Personalentwicklungen sind unmittelbar ersichtlich und lassen sich punktgenau steuern. Defizite lassen sich schnell ausgleichen, Teams können nach besonderen Fähigkeiten zusammengestellt und/oder Aufgabenbereichen völlig problemlos zugeordnet werden. So macht E-Lucy-Date auch Entscheidern das Leben leichter.

E-Lucy-Date ist das neueste, aber bei Weitem nicht das einzige Eisen, das die WEKA Learning Group zu digitaler Bildung im Feuer hat. In Halle 2 | Stand K38 präsentiert das E-Learning-Team u.a. Lösungen zu Sicherheitsunterweisungen und Compliance sowie individuelle Unternehmenslösungen . Außerdem am Start: Die webculture GmbH, die u.a. mit der Sekretaria Online Akademie Unternehmens-Packages zum videogestützten Online-Learning anbietet.

Mehr Infos, Termine und Tickets unter kontakt@elucydate.de.

2017-11-15
Menschen statt Daten: Paradigmenwechsel im Wissensmanagement

Die aktuellen Trends sind das Thema der Sektion „Wissensmanagement 4.0“ auf dem Kongress der LEARNTEC. Prof. Dr. Klaus North moderiert und hält den einführenden Vortrag.

Im Wissensmanagement findet ein Paradigmenwechsel statt

Für den Verfasser des Standardwerks „Wissensorientierte Unternehmensführung“, mittlerweile in 6. Auflage erschienen, sind die Veränderungen im Wissensmanagement wirtschaftlich, sozial und technisch begründet: „Wir sind früher von einem stabilen Unternehmensumfeld ausgegangen. Heute passt diese statische Sicht nicht mehr. Unternehmen, die agil werden wollen, müssen akut benötigtes Wissen schnell generieren. Für die Befriedigung von Kundenbedürfnissen, die Entwicklung neuer Produkte oder die Verbesserung von Produktionsprozessen. Der Wissensmanager ist daher nicht obsolet geworden, spielt aber eine andere Rolle: Aus den Chief Knowledge Officers, den unternehmensweiten Sammlern und Verwaltern von Wissen, sind heute Community-Manager geworden, die ihren Kollegen helfen, ihr Wissen zielführend einzusetzen. Das Management von Wissen hat sich dezentralisiert und sollte Kunden und Kooperationspartner einschließen. In gewisser Weise ist auch jeder Einzelne aufgerufen, zum eigenen Wissensmanager zu werden.“

Die Zielsetzung, vorhandenes Wissen umfassend aufzuspüren und zu systematisieren, ist angesichts neuer Perspektiven in den Hintergrund getreten: „Der schnelle Veränderungsrhythmus zwingt uns, das wesentliche Wissen schnell zu identifizieren und unsere Aufräum- und Archivierungsarbeit darauf zu konzentrieren. Die Basis dafür ist, dass die Unternehmen ein Grundverständnis über das eigene Umfeld, die Strategie und die benötigten Kompetenzen schaffen und kommunizieren.“

Lernmechanismen in Gang setzen, um Wissen zu generieren, darin sieht North eine kontinuierliche Aufgabe. „Wir sollten neue Projekte von vornherein als Lernprojekte aufsetzen und Lernziele für sie definieren.“

Die technische Entwicklung wird zu weiteren Veränderungen führen: „Wir können heute schon absehen, dass immer mehr Routinetätigkeiten durch intelligente Algorithmen ersetzt werden. Assistenzsysteme können Entscheidungsfindungen in kritischen Situation, wie etwa im Krankenhaus, übernehmen, und sind selbst lernfähig. Auch sie werden zu Wissensträgern, und müssen beim Wissensmanagement einbezogen werden.“

Auf Norths Vortrag folgen zwei weitere Beiträge: Über Crowd, Connectivity und Protection spricht Prof. Dr. Ronald Maier (Universität Innsbruck), „Auch Computer brauchen Wissensmanagement“ erklärt Hans-Peter Schnurr (semedy) in seiner Präsentation.

2017-11-15
Mit Chatbots lernen: Das Beispiel SAP

Bei der SAP werden sie auch in der Weiterbildung eingesetzt - darüber berichten Thomas Jenewein und Dr. Lars Satow am 30. Januar auf dem Kongress der LEARNTEC.

Den sogenannten Chatbots wird eine großartige Zukunft vorausgesagt

Aktuell läuft gerade die „Ausbildung“ eines Roboters, der Moderatoren von Learning Communities zur Seite stehen soll. Jenewein: „Derzeit eignen sich in unserem Learning Hub etwa 500.000 Menschen weltweit Wissen zu SAP-Produkten an, davon beteiligen sich 150.000 an Learning Communities. Diese Zahlen wollen wir weiter steigern, aber wir verfügen nur über eine beschränkte Anzahl von Moderatoren. Wir nutzen daher jede sinnvolle Möglichkeit, um sie zu entlasten.“

In den größten der 120 Communities – „Learning Rooms“ genannt – sind bis zu 20.000 Lerner aktiv, im Welcome Learning Room halten sich gleichzeitig bis zu 9.000 Teilnehmer auf. Die Chatbots sollen an Stelle des Moderators immer wiederkehrende Fragen der Lerner beantworten und ihnen beim Onboarding helfen. Dafür müssen sie zunächst lernen, glaubwürdig zu sein: Ihre Antworten und Hinweise müssen zu den Fragen der User passen. Zur Zeit laufen sie nur im Hintergrund mit, doch bis zur LEARNTEC sollen sie so weit entwickelt sein, dass sie live geschaltet werden können.

Dr. Lars Satow, der bei SAP für die Entwicklung des Bots verantwortlich ist, sieht ein großes Entwicklungspotenzial: „In Zukunft werden intelligente Bots als digitale Trainer und Lern-Coaches die Aus- und Weiterbildung revolutionieren.“ Bots könnten sich optimal an die Lerner anpassen, gezielt helfen, die besten Lernstrategien auswählen und individuelles Feedback geben. Mit der Machine-Learning-Technologie würden sie zudem selbst aus der Interaktion mit dem Lerner lernen.

Wie perfekt das „Intent Matching“ sein kann, zeigt Jill Watson , ein Chatbot, den Ashok Goel vom Georgia Institute of Technology für seine Vorlesung über Künstliche Intelligenz programmierte und unter seine Lernassistenten schmuggelte. Jills Antworten und ihr Auftreten waren so überzeugend, dass Studenten monatelang nicht erkannten, dass es sich nicht um einen Menschen handelte. In der Regel wird es im kommerziellen Umfeld allerdings nicht dazu kommen, dass Chatbots Menschen komplett ersetzen – dies gilt auch für die Bereiche, in denen sie heute bereits häufig anzutreffen sind, wie etwa im Kundenservice, in der Auftragsabwicklung oder in Sales und Marketing.

Jenewein: „Die Entwicklung eines Chatbots ist nicht trivial. Wir sollten uns daher nicht an Beispielen aus der Science Fiction orientieren., sondern uns auf reale Use Cases mit einem klar erkennbaren ROI fokussieren.“

Jeneweins und Satows Vortrag „Chatbots als Lernbegleiter in der SAP-Weiterbildung“ ist Teil der Kongress-Sektion „Neue Horizonte: Machine Learning und Chatbots.“ Zur Einführung spricht Florian Bogner über die Funktionsweise und Gestaltung von Chatbots , Prof. Dr. Astrid Laubenheimer befasst sich mit dem „Erfolgsmodell Deep Learning “. Es moderiert Jacqueline Henning.

2017-11-15
Live-Online-Trainings: Was Lerner motiviert

Ihr Vortrag richtet sich an alle, die mit Virtual Classrooms bereits arbeiten oder mit ihnen in Zukunft arbeiten wollen.

Die Motivation der Teilnehmer ist für Geisler „der Treibstoff, der zum Erfolg führt“: „Wenn Teilnehmer selbst aktiv werden können und erleben, wie fruchtbar der Austausch untereinander ist, dann verschwinden Skepsis oder auch Abneigung. Motivation schaffen wir durch positive Lernerlebnisse: Wir schütten die Teilnehmer nicht mit Wissen zu, sondern befähigen sie, praktisch etwas zu tun.“

Was Lerner in Live-Online-Trainings motiviert

Die allgemeine Veränderung des Lernens kommt der sinnvollen Verwendung von VCs entgegen, konstatiert Geisler: „Wir erwarten generell beim E-Learning mehr Selbstverantwortung von den Lernern. Das kommt bei den Jüngeren gut an: Sie sind es aus der Schule gewohnt, selbst zu recherchieren und lehnen eine Frontalbeschallung ab.“ In ihren Train-the-Trainer-Kursen macht Geisler es allen zur Aufgabe, selbst in die Trainerrolle zu schlüpfen bzw. den Kollegen Feedback für ihre Auftritte zu geben. Für die reine Wissensvermittlung empfiehlt sie das Format der Webinare.

Im Unterschied zu den Anfangszeiten der Live-Online-Trainings stellt die Technologie heute keine große Hürde mehr dar, auch wenn für eine gründliche Einweisung und einen verlässlichen Support für die Teilnehmer gesorgt sein muss. Problematisch ist eher die Hardware-Ausstattung in den Unternehmen: Noch immer ist nicht durchgängig dafür gesorgt, dass PCs mit Kameras ausgestattet sind.

Auch ist das Wissen über virtuelle Klassenräume noch nicht so weit verbreitet, dass Geisler nicht mit unrealistischen Erwartungen konfrontiert wird: „Manche Unternehmen sind vor allem auf Kosteneinsparungen aus. Am liebsten wollen sie 30 bis 40 Mitarbeiter in eine virtuelle Sitzung schicken, weil das technisch sinnvoll ist und sie damit ihrer Verpflichtung zur Weiterbildung kostengünstig nachkommen. Ob sich so ein tatsächlicher Lerneffekt einstellt, ist aber höchst zweifelhaft. Nur wenige denken dagegen daran, Lernräume für Mitarbeiter in Großraumbüros einzurichten, und Lernzeiten der Teilnehmer über die Dauer der virtuellen Sitzungen hinaus vorzusehen.“

Für Geisler besteht ein großer Unterschied zwischen Webconferencing-Software wie Skype for Business und echten VCs, die eine Vielzahl von didaktischen Interventionen erlauben. Diese führen zu intensiven Lernprozessen der Teilnehmer, wie etwa die Aufteilung der Lerngruppe in Kleingruppen. Für die Zukunft ist Geisler optimistisch: „Der Austausch von Menschen und ihr gemeinsames Lernen an verteilten Orten wird immer wichtiger. Dafür sind VCs das ideale Medium.“

Interessierte, die den Vortrag von Inga Geisler besuchen möchten, können ihr unter dieser Email mitteilen, für welche Themenaspekte sie sich besonders interessieren.

2017-11-15
Künstliche Intelligenz in analogen Lernräumen: Die ersten Projekte laufen

Aber auch Schulzimmer, Seminarräume und der Arbeitsplatz können zu KI-basierten Lernumgebungen werden, sagt Dr. Carsten Ullrich vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) .

Die ersten Projekte für Künstliche Intelligenz in analogen Lernräumen laufen

„Die Analyse von Lerndaten ist mittlerweile weit fortgeschritten. Die Klick-Interaktion mit dem Lernsystem zeigt Bildungsanbietern, welche Lernbausteine Lerner motivieren oder nicht und wo sie die meisten oder wenigsten Fortschritte machen. Durch den Abgleich mit Daten aus vergangenen Trainings entstehen Prognosen über die Erfolgschancen der Lernenden und Hinweise für Dozenten, wie sie unterstützend eingreifen können. Diese Möglichkeiten von Learning Analytics werden in den USA bereits häufig genutzt. Ebenfalls erfolgreich sind dort intelligente Tutorensysteme für Mathematik“, erklärt Ullrich.

Menschen lernen allerdings vor allem in der Realität. Auch da ist die automatische Erhebung und Auswertung von Lerndaten möglich, aber noch kaum verbreitet. Mittlerweile liegen jedoch erste Erfahrungen vor. Ein spektakuläres Schulprojekt läuft derzeit in Shanghai: In 5000 Klassenräumen sind Kameras installiert, die das Geschehen beobachten. Die Lehrer erfahren in Echtzeit, wann bei welchem Schüler die Aufmerksamkeit nachlässt. Die Eltern der Schüler erhalten regelmäßig einen Bericht über das Unterrichtsverhalten ihrer Kinder auf Grundlage der erfassten Daten.

Im betrieblichen Bereich wurden im Projekt APPsist , mit der Firma Festo als einer der Projektpartner, Assistenzsysteme für die „Smart Production“ entwickelt. Sensoren der Produktionsanlage werden verwendet, um abzuleiten wie Mitarbeiter Maschinen bedienten. Die darauf basierenden Expertiseprofile waren die Grundlage für individualisierte Unterstützungsangebote. Das System läuft heute im Festo-Werk in Sankt Ingbert im Regelbetrieb und befähigt an- und ungelernte Kräfte, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchzuführen, für die sie eigentlich nicht qualifiziert sind.

Ullrich: „Angesichts der Menge und der Geschwindigkeit der technischen Neuerungen ist der Bedarf an KI-basierten Weiterbildungsangeboten am Arbeitsplatz extrem hoch. Wichtig ist die rechtzeitige Einbindung aller Stakeholder: Wir dürfen nicht nur auf die Technik schauen und die Organisation bzw. die Menschen außer Acht lassen. Was passiert mit den erhobenen Daten und wer darf auf sie zugreifen? Wie verändert sich die Arbeitsorganisation? Welche technischen Kompetenzen müssen Mitarbeiter erwerben um von smarten Lernangeboten zu profitieren? Alle diese Fragen sind zu klären.“

Ullrich moderiert die Sektion „Innovatives Lerndesign“ am 1. Februar 2018 auf dem Kongress der LEARNTEC und eröffnet sie mit einem Vortrag zu „Künstlicher Intelligenz in digitalen und analogen Bildungsräumen“.

2017-11-14
Digitale Spiele: Fast jeder zweite ist dabei

Frauen sind kaum weniger zahlreich vertreten als Männer, und die Zahl der Silver Gamer steigt: In der Generation 65+ spielt jeder Achte.

Die am häufigsten genutzten Plattformen sind mobil: Laptops und Smartphones haben dem Desktop den Rang abgelaufen. Ein weiterer Trend: Die Bekanntheit von Virtual Reality ist massiv gestiegen. Mittlerweile haben 88% der Bundesbürger davon gehört oder gelesen, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.

Video- und Computerspiele werden immer beliebter
2017-11-14
Finanzierungserfolg: 15 Mio. € für Simpleshow

Mit dieser bisher vierten erfolgreichen Finanzierungsrunde will der nach eigenen Angaben „weltweite Marktführer in der Produktion professioneller Erklärvideos“ sein internationales Wachstum beschleunigen und technische Innovationen vorantreiben. Zwei Vertreterinnen der Investmentfirma, Katrin Wehr-Seiter und Natalia Sugutina, werden Mitglieder des Simpleshow Boards.

Für die 2008 gegründete Simpleshow sind 150 Mitarbeiter in 10 Büros in Europa, Asien und den USA tätig.

Mehr als 15 Mio. € erhält Simpleshow vom luxemburgischen Investorenfonds BIP Fund, Sicar.
2017-11-14
Top-200 Lerntools: Die aktuelle Liste

Unter den Autorentools stehen Articulate, Powtoon und Easy Generator an der Spitze, bei den LMS sind es Moodle, Google Classroom und Edmodo – die beiden letzteren sind Produkte für Schulen.

Dies sind Ergebnisse der Top-200-Liste für 2017, die Jane Hart, Keynote-Sprecherin der letzten LEARNTEC, für das Centre for Learning and Performance Technologies publiziert. Die erfolgreichsten Newcomer im Ranking sind die Foto-Website Unsplash, der Grammatik-Check Grammarly und Snapchat.

Die Top 200 Lerntools
2017-11-09
Invests in künstliche Intelligenz: Unternehmen erwarten hohe Rentabilität

Für jeden investierten US-Dollar erwarten sie einen Ertrag von fast 3 US$. 61% der Firmen wollen in Zukunft die Position eines „Chief AI Officer“ schaffen.

Unternehmen generieren heute bereits Einkünfte durch KI, vor allem in R&D, im Kundenservice und im Supply Chain Management. 91% sehen allerdings auch Hindernisse für die weitere KI-Verbreitung, wie mangelnde IT-Infrastruktur und fehlende Fachkräfte.

Unternehmen erwarten hohe Rentabilität aus künstilicher Intelligenz. Credit: Michal Parzuchowski
Unternehmen erwarten hohe Rentabilität aus künstilicher Intelligenz. Credit: Michal Parzuchowski
2017-11-06
Qualitus und Malteser: Eine besondere Kundenbeziehung

In Zukunft wird Qualitus die für Malteser produzierten Lernmodule an Produkte der eigenen ole+-Reihe anpassen und auch anderen Organisationen anbieten.

Malteser erhält einen Anteil der so getätigten Umsätze und wird die Hälfte davon wieder in die Produktion weiterer Online-Trainings durch Qualitus investieren. Malteser erweitert so das eigene E-Learning-Angebot zu günstigen Konditionen, Qualitus nutzt die Malteser-Expertise.

Kundenbeziehung zwischen Qualitus und Malteser
2017-10-26
Digitalisierungswelle in der Bildung: LEARNTEC erwartet Rekordbeteiligung
Die LEARNTEC zeigt die Zukunft der Bildung
Die LEARNTEC zeigt die Zukunft der Bildung

Auf der erweiterten Messe werden die erfolgreichen Themenbereiche school@LEARNTEC und university@LEARNTEC weitergeführt. Der Kongress bietet drei spannende Keynotes zu Grundfragen des digitalen Lernens.

Die Veranstalter blicken optimistisch ins kommende Jahr: „Das Lernen mit digitalen Medien ist in allen Bildungsbereichen relevant, und digitale Bildung ist zu einem Wachstumsmarkt geworden, der auch der LEARNTEC von Jahr zu Jahr mehr Aufschwung verleiht. Erstmals belegt die LEARNTEC zwei Messehallen und stellt damit mehr Ausstellungsfläche als jemals zuvor zur Verfügung. Von den größten deutschen E-Learning-Anbietern werden nahezu alle vertreten sein“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH.

Mehr als 7.500 Fachbesucher werden vom 30. Januar bis 1. Februar 2018 in der Messe Karlsruhe erwartet.

Messe und Kongress stellen das lebenslange Lernen in den Fokus. Die Schule der Zukunft macht der Themenbereich school@LEARNTEC in einer offenen Lernlandschaft erfahrbar. Die Vorträge diskutieren den Stand und die Entwicklung einer digitalen schulischen Lernkultur, eine „Makers Arena“ offeriert Impulsworkshops zu Digitalisierungsthemen, wie Robotik und Programmierung. university@LEARNTEC zeigt, wie der Einsatz digitaler Medien an den Hochschulen gelingt.

Die Start-up Area der vergangenen Jahre wurde noch einmal vergrößert: Mehr als 20 junge Unternehmen präsentieren sich und nehmen auf einer eigenen Aktionsbühne in unterschiedlichen Kategorien an Start-up Pitches teil.

Der Kongress steht unter dem Motto „Bildung als Motor der Digitalisierung“ und ist wieder hochkarätig besetzt: Charles Jennings (Kanada) hat das Verständnis des informellen Lernens mit seinem 70:20:10-Modell maßgeblich geprägt und wird am 30. Januar 2018 über sein Kernthema, das Lernen am Arbeitsplatz, sprechen. Jane Massy (UK) gilt als eine der einflussreichsten E-Learning-Vordenkerinnen und widmet sich am 31. Januar 2018 dem Thema „Better Evaluation in Technology Enhanced Learning“ . Last but not least folgt am Abschlusstag der LEARNTEC der Auftritt des Deutschen Meisters im Science Slam Dr. Henning Beck . Der Neurowissenschaftler fragt: „Lernst du noch oder verstehst du schon?“.

Verschiedene Hands-On-Workshops und eine Open-Space-Veranstaltung flankieren das Vortragsprogramm, in das offene Gesprächsrunden und gemeinsames Brainwriting integriert sind. Mehr als 120 Referenten werden ihr Wissen teilen. Zu den prominenten Themen zählen diesmal Künstliche Intelligenz, Agile Unternehmen und Wirtschaft 4.0.

2017-10-26
Führungskultur in der digitalisierten Welt: Was passt, was funktioniert nicht
Führungskultur in der digitalisierten Welt: Was passt, was funktioniert nicht
Führungskultur in der digitalisierten Welt: Was passt, was funktioniert nicht

„Wir brauchen Führungskräfte, die keine Angst vor der Digitalisierung haben und ihre Mitarbeiter in die neue Welt mitnehmen. Das kann man lernen!“

Die Autorin und Leiterin des IFIDZ möchte die Maßstäbe für gute Führung nicht neu erfinden: „85 Prozent der Kompetenzen, die wir heute benötigen, stammen aus dem „analogen“ Zeitalter. Das ist das Ergebnis einer Metastudie , in der wir 30 Studien der vergangenen Jahre ausgewertet und daraus ein Kompetenz-Ranking für heutige Führungskräfte abgeleitet haben. Das Ergebnis ist sowohl spannend als auch irritierend: Spannend im Hinblick auf die Top-10-Nennungen und irritierend, weil einige Kompetenzen im Vergleich zu ihrer Präsenz in Expertenkreisen nur selten erwähnt wurden.“

Als wichtigste Qualität von Führungskräften steht mit großem Abstand Kommunikationsfähigkeit an erster Stelle: Sie kann als Meta-Kompetenz des digitalen Zeitalters gelten. Unter den Top-Ten sind allerdings auch vier, die mit der digitalen Transformation direkt zu tun haben: Hierarchie verlernen, Medienkompetenz, Transparenz und Vernetzungsfähigkeit. Überraschenderweise tauchen dagegen Silicon-Valley-Kompetenzen wie Agilität, disruptives Denken, Experimentierfreude und Risikobereitschaft, nur selten oder gar nicht auf.

Liebermeister: „Die Anforderungen an Führungskräfte sind heute nicht unbedingt höher und es haben sich nicht alle Führungsgrundsätze gewandelt. Aber der digitale Wandel zeigt Führungsschwächen schonungslos auf. Führungskräfte müssen keinen eigenen Instagram-Account haben, aber sie müssen die Kommunikationskanäle und sozialen Plattform der Generation Y verstehen. Allein darin liegt eine Form der Wertschätzung. Wertschätzend handeln und vernetzt denken – das erwarten junge Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten. Bei der Auswahl von Führungskräften sollten wir daher weniger auf die Fachexpertise und mehr auf ihre menschlichen Fähigkeiten achten.“

Was Vernetzung bedeutet, muss nicht erklärt werden. Wie sich Wertschätzung heute im Handeln der Führungsmannschaft zeigt, wird Liebermeister in ihrem Vortrag darstellen. Er ist Teil der Kongress-Sektion zu „Digital Leadership“, in der sich die weiteren Beiträge von Prof. Dr. Dietmar Treichel und Christian Böhler mit „Agiler Kompetenz im digitalen Zeitalter“ bzw. „Mutmacher digitale Transformation“ befassen.

2017-10-26
Industrie 4.0: Die Konsequenzen für Bildung und Weiterbildung
Industrie 4.0: Die Konsequenzen für Bildung und Weiterbildung
Industrie 4.0: Die Konsequenzen für Bildung und Weiterbildung

Roland Sommer , Geschäftsführer der Plattform Industrie 4.0 Österreich, antwortet darauf auf dem LEARNTEC Kongress am 31. Januar 2018.

„Zwischen den künftigen Anforderungen der Wirtschaft und den aktuellen Angeboten aus dem Bildungsbereich wollen wir eine Brücke bauen und haben in den letzten Jahren durchaus Schritte nach vorn gemacht: Der Begriff Industrie 4.0 hat wie ein Weckruf gewirkt. Analoge und digitale Lernprozesse verbinden sich, der Arbeitsplatz wird zum Lernort. Die Bedeutung der Digitalisierung ist mittlerweile akzeptiert. Aber der Fortschritt verläuft nicht gleichmäßig: So ist es für viele Unternehmen, vor allem KMU, schon schwierig, die eigenen mittelfristigen Kompetenzbedarfe überhaupt klar zu benennen“, meint Sommer.

Die Aufgaben sind komplex und miteinander verzahnt: „Eine positive Einstellung der Unternehmen zur Digitalisierung ist eng verbunden mit der Entwicklung einer Innovationskultur, die wiederum eine neue Arbeitsorganisation und eine andere Sicht auf die Mitarbeiter verlangt, je nach Qualifikation. Von ungelernten Kräften erwarten wir, dass sie ihre Arbeit verantwortungsvoll und motiviert ausführen. Fachkräfte müssen aber auch die Vor- und Nachschritte ihrer Tätigkeit verstehen, um Impulse für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess setzen zu können. Wenn jemand nun einen Vorschlag macht, der zu einer Effizienzsteigerung führt, darf er nicht befürchten müssen, dadurch seinen Arbeitsplatz zu verlieren.“

Mitarbeiterführung, HR-Management, Berufsberatung: Auch dies sind Arbeitsfelder. Sommer: „Viele Qualifikationsprofile und Berufsbilder haben sich verändert, aber die Betroffenen, etwa Schüler, die eine Lehrstelle suchen, oder ihre Eltern und Lehrer, wissen dies nicht – darüber müssen wir aufklären. Darüber hinaus werden überfachliche Kompetenzen, wie Prozessverständnis und Kommunikationsfähigkeit, immer wichtiger. Wir schauen aber noch zu sehr auf formale Qualifikationen und zu wenig auf die tatsächlichen individuellen Stärken von Mitarbeitern.“

Roland Sommers Vortrag ist Teil der Kongress-Sektion zu „Integrated Learning for the Economy 4.0“ am 31. Januar 2018.

Die Plattform Industrie 4.0 Österreich ist ein Verein, in dem sich Unternehmen, Bildunginstitutionen, Interessensvertretungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie Behördenvertretungen zusammengeschlossen haben.

2017-10-26
Funktionierst du noch oder bist du schon agil?
Funktionierst du noch oder bist du schon agil?
Funktionierst du noch oder bist du schon agil?

Die Einführung innovativer Methoden reicht jedoch nicht aus, um eine agile Unternehmenskultur zu entwickeln, und flexible Strukturen machen auch nicht überall Sinn. Dies sind Kernthesen des Vortrags von Elena Singer und Alena Erle am 30. Januar 2018 auf dem LEARNTEC Kongress.

Für die beiden Unternehmensberaterinnen (beide P.f.O. Beratungsgesellschaft ) ist Agilität, als Anpassungs- und Innovationsfähigkeit verstanden, ein entscheidender Erfolgsfaktor: „Der Anpassungsdruck durch das von Globalisierung und Digitalisierung geprägte Umfeld zwingt Unternehmen zu Veränderungen. Hinzu kommen die Erwartungen der Generation Y, die freier und mit mehr Selbstverantwortung agieren will. Immer mehr Unternehmen denken daher darüber nach, wie sie agile Strukturen schaffen können.“

Im Idealfall verändern sich nicht nur die Strukturen, sondern auch die Grundsätze der Führung und die Verteilung der Verantwortung. „Führungskräfte werden zu Enablern, die die benötigten Resourcen beschaffen, und zu Mentoren und Moderatoren für ihr Team. Nicht sie entscheiden per Weisung, sondern die Mitarbeiter finden einen Konsens oder Experten werden zu Entscheidungsträgern. Individuen und soziale Interaktionen werden wichtiger als Prozesse, Werkzeuge und Pläne.“

Veränderungen dieser Art bedeuten einen kulturellen Wandel. „Wenn ein hohes Maß an Vertrauen und die Bereitschaft zu kontinuierlicher Kommunikation und Transparenz gegeben sind, kann diese Transformation gelingen. Wenn dagegen Unsicherheit grundsätzlich als bedrohlich gilt und Fehler nicht toleriert werden, hilft auch die punktuelle Einführung agiler Vorgehensweisen nicht.“

In der Tat gibt es bereits viele Unternehmen, in denen Mitarbeiter „Delegation Poker“ spielen oder der „Inspiration Friday“ stattfindet. Das Toolkit der agilen Methoden, das die beiden Referentinnen vorstellen werden, ist groß. Die Entwicklung eines agilen Unternehmens ist jedoch nicht ohne Einschränkungen möglich: „Die Weiterentwicklung der Organisationskultur benötigt viel Zeit und ist nicht überall gleich realistisch. Agile Strukturen sind besonders gut geeignet für Systeme mit hohem Entwicklungsanteil und nahem Kundenkontakt. In Bereichen, wo die Gestaltung von Arbeitsprozessen stark reguliert und standardisiert ist, sind sie weniger hilfreich.“

Der Vortrag eröffnet die von Erle und Singer moderierte Kongress-Sektion „Agiles Projektmanagement und Design Thinking“. In weiteren Beiträgen präsentiert Dr. Lars Förster (Aesculap) ein Praxisbeispiel aus der Medizinbranche und Dr. Tina Gruber-Mücke beschreibt den Einsatz von Design Thinking bei der Konzeption von eEducation Projekten.

2017-10-26
OERs: Aufbruch aus der Nische?
OERs: Aufbruch aus der Nische?
OERs: Aufbruch aus der Nische?

Auf dem Kongress der LEARNTEC 2018 gibt eine Vortragsreihe einen Einblick in die Entwicklung der letzten Jahre. Dr. Markus Deimann spricht am 30. Januar 2018 über das Projekt „OER-Fachexperten “, das den OER-Einsatz in der Weiterbildung fördern soll.

Das Anfang des Jahres gestartete Blended-Learning-Projekt, das die FHS Lübeck zusammen mit dem BDVT durchführt, durchläuft gerade seine Onlinephase: Knapp 400 Teilnehmer lernen in einem MOOC, wie man freie Bildungsmaterialien erstellt. Am Ende wartet eine Prüfung auf sie, in der sie die von ihnen entwickelten OERs zur Begutachtung und Bewertung vorlegen. Wer den Prüfern akzeptable Produkte präsentiert, erhält das Zertifikat „Geprüfte/r OER-Fachexperte/in BDVT“.

Markus Deimann: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk aus OER-Machern/innen und Multiplikatoren/innen in der Erwachsenenbildung aufzubauen. Dafür haben wir ein Schulungsangebot entwickelt, das selbst ein OER ist, und bieten unseren Teilnehmern ein anerkanntes Qualitätssiegel an.“

OERs sind mit frei zugänglichen Bildungsmaterialien nicht identisch: Die vielen auf YouTube verfügbaren Univorlesungen gehören nicht dazu, wenn sie nicht für Weiterverwendung und Veränderungen lizensiert sind. Auch die kommerzielle Nutzung muss explizit erlaubt sein.

In Deutschland hat die Bundesregierung begonnen, Fördermittel für OERs in den Bundeshaushalt einzustellen. Dennoch führen sie noch ein Nischendasein, insbesondere abseits von Schule und Hochschule. Deimann: „Schulen und Hochschulen sind mit Steuergeldern finanziert und haben einen allgemeinen Bildungsauftrag. Weiterbildungsanbieter, die ihre Produkte kommerziell vermarkten, befürchten dagegen, dass frei verfügbare Lehrmaterialien ihrem Geschäft schaden.“

„OER-Fachexperten“ ist bislang das einzige OER-Projekt im Weiterbildungssektor. Die hohe Zahl der Projektteilnehmer gibt allerdings Anlass zu Optimismus: „Viele Trainer haben mittlerweile erkannt, dass sie durch die Erstellung und Verbreitung von OERs an Bekanntheit und Reputation gewinnen können, denn auch bei freigegebenen Materialien muss der Name des Erstellers genannt werden. OERs vermindern den Wert von Trainings nicht: Sie sind nur der Rohstoff, der erst in einer sinnvollen Verarbeitung eine didaktische Wirkung erzielt.“

2017-10-26
Wie kann ich Ihnen helfen? Chatbots als neuer Trend
Wie kann ich Ihnen helfen? Chatbots als neuer Trend
Wie kann ich Ihnen helfen? Chatbots als neuer Trend

Auch in der Weiterbildung sind die ersten von ihnen schon gesichtet worden. Chatbot-Experte Florian Bogner erklärt am 30. Januar 2018 ihre Funktionsweise und Grundsätze ihrer Gestaltung.

Was sind Chatbots genau? Sie sind nicht zu verwechseln mit den „Social Bots“, die Diskussionsforen mit massenhaften Beiträgen mit derselben Botschaft überschwemmen. Bei Chatbots handelt sich um personalisierte textbasierte Sprachanwendungen, die Fragen des Kunden verstehen und vernünftig beantworten, wenn relevanter Content zur Verfügung steht. Sind sie intelligent, so lernen sie automatisch dazu.

Florian Bogner: „Mit einem Chatbot können Sie wie auf WhatsApp kommunizieren. Sie können ihn auch zu Ihren Facebook-Freunden hinzufügen. Unternehmen machen es so ihren Kunden – oder auch Lernern – leicht. Sie müssen nicht lange auf der Homepage nach den von ihnen gewünschten Infos suchen, sondern können intuitiv drauflos fragen und bekommen sofort eine Antwort.“

Bogner rechnet mit einer steigenden Verbreitung der digitalen Chatpartner: „Künstliche Intelligenz im Kundenkontakt einzusetzen ist erschwinglich und spart viel Aufwand. Der Download einer speziellen App ist nicht nötig. Die Chatbots sind in die Website oder die Facebook-Seite integriert. Damit dienen sie auch der Markenentwicklung, insbesondere bei jungen Zielgruppen: Sie sind cool und entsprechen den medialen Kommunikationsgewohnheiten. Diese Argumente sollten auch im Bildungs- und Weiterbildungsbereich gelten.“

„Bis zu einem gewissen Grad kann der Chatbot einen Lehrer oder einen Experten vertreten, wenn sich Fragen mit klar definierten Antworten beantworten lassen, etwa bei technischen Themen. Beim digitalen Lernen können sie auch im Support für Lernplattformen helfen, etwa bei Bedienungs- oder Registrierungsproblemen.“

Florian Bogner, der sich von der chinesischen Allround-App WeChat inspirieren ließ, entwickelt mit seinem Unternehmen individuelle Chatbots, die in verschiedene Kundensysteme, wie etwa das Customer Relation Management, integriert werden. In der von ihm moderierten Kongress-Sektion beleuchten die weiteren Vorträge von Thomas Jenewein (SAP) und Prof. Dr. Astrid Laubenheimer (Hochschule Karlsruhe) zusätzliche Aspekte der Verwendung von Chatbots: Den Einsatz in der Weiterbildung bzw. die Wirkungsweise von Lernalgorithmen und neuronalen Netzen.

2017-10-25
Annegret Kramp-Karrenbauer zu Besuch bei IMC

Im Beisein der IMC-Geschäftsführung testete sie mit Virtual-Reality-Brillen VR-Szenarien und zeigte sich vom „unternehmerischen Pioniertum made im Saarland“ beeindruckt.

Aufsichtsratsvorsitzender Prof. August-Wilhelm Scheer hob in seinem Diskussionsbeitrag den Paradigmenwechsel vom „Trainingsfokus zum Performancefokus“ hervor.

Annegret Kramp-Karrenbauer zu Besuch bei IMC
2017-10-24
Bitkom fordert massive Investitionen in Künstliche Intelligenz

„Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, deren Bedeutung man gar nicht hoch genug einschätzen kann.“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Einen Überblick über den Einsatz von KI in Organisationen und die Problematik der automatischen Entscheidungsfindung gibt die kürzlich publizierte Broschüre „Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz“, die hier zum kostenfreien Download bereitsteht.

Massive Investitionen in Künstliche Intelligenz
2017-10-20
eLearningCHECK 2018: Befragung zur Kundenzufriedenheit läuft

Bewertet wird in den Kategorien Learning-Management-Systeme, Autorentools,Standard-Content IT, Standard-Content Business Skills, Individuelle Contentproduktion und Beratungsqualität.

Der eLearningCHECK ist eine Initiative von CHECKpoint-eLearning, salespotential und der Goethe-Universität Frankfurt. Die Ergebnisse werden am 31. Januar auf dem Bildungsforum der LEARNTEC präsentiert. Hier geht es zur Registrierung für die Teilnahme.

eLearningCHECK 2018
2017-10-11
OECD-Bildungsstudie: Deutschland mit Licht und Schatten

Aber ein Drittel der Hochschulabsolventen haben MINT-Fächer studiert – so viel wie nirgendwo sonst. Allerdings sind die Frauen unterrepräsentiert. Ausdrückliches Lob erhält die duale Berufsausbildung.

OECD-Bildungsstudie: Bildung auf einen Blick 2017
2017-10-11
Schüler wünschen sich VR-Technik im regulären Unterricht

Als Gründe nennen die Schüler eine mögliche Steigerung der Lernmotivation und größere individuelle Lernerfolge. Die Studie steht im Zusammenhang mit der Samsung-Initiative Digitale Bildung neu denken .

VR-Technik an Schulen
2017-09-18
Österreich: Digitale Bildung wird Schulfach

Von der 5. bis zur 8. Klasse werden zwei bis vier Wochenstunden darauf entfallen, am Ende steht ein „digi.check“. Die Maßnahme ist Teil der Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0“ des österreichischen Bildungsministeriums.

Österreich: Digitale Bildung wird Schulfach - Copyright BKA Wenzel
Österreich: Digitale Bildung wird Schulfach - Copyright BKA Wenzel
2017-09-14
Digitalisierung der Wirtschaft: Firmenmitarbeiter sind nicht fit

Nach einer Umfrage unter 312 Familienunternehmen mit durchschnittlich 1500 Beschäftigten ist das fehlende Know-How der Mitarbeiter das Haupthindernis auf dem Weg in die digitale Zukunft. Dahinter rangieren Schnittstellenprobleme, mangelnde IT-Sicherheit und die Unternehmenskultur.

Ergebnisse der Umfrage unter 312 Familienunternehmen
Ergebnisse der Umfrage unter 312 Familienunternehmen
2017-09-11
Bildungsmonitor 2017 fordert umfassende Bildungsagenda

Die INSM fordert daher zusätzliche Bildungsinvestitionen von 12 Mrd. € jährlich für die Digitalisierung, die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Zuwandern.

Der INSM-Bildungsmonitor 2017
Der INSM-Bildungsmonitor 2017
2017-09-05
delina-Ausschreibung ist gestartet!

In den Kategorien „Hochschule“, „Betriebliche Aus- und Weiterbildung“ sowie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ wird der delina am 31. Januar 2018 auf der LEARNTEC verliehen.

Die Verleihung des Innovationspreis für digitale bildung delina.
Die Verleihung des Innovationspreis für digitale bildung delina.
2016-12-12
Trendstudie zum Digitalen Lernen im Jahr 2025

Der zentrale Schlüssel, um diese Entwicklung erfolgreich zu gestalten, ist die digitale Kompetenz der Lehrenden.

Dies gehört zu den wesentlichen Ergebnissen einer Studie, die anlässlich des 25. Jubiläums der LEARNTEC durchgeführt wurde. Hierzu wurde ein Expertenpanel aus allen Bildungssektoren sowie aus der Bildungspolitik zum digitalen Lehren und Lernen in den Bereichen Schule, Hochschule und der beruflichen Aus- und Weiterbildung befragt.

Den ausführlichen Bericht der Studie lesen Sie hier:

Die Themenbereiche der LEARNTEC 2018

Themenbereich Schule

Schule

Digitale Medien bereichern und erleichtern das lebenslange Lernen. Das Forum school@LEARNTEC mit seiner offenen Lernlandschaft informiert Sie über den Einsatz digitaler Lehrmaterialien und die Schule der Zukunft.

Themenbereich Hochschule

Hochschule

Welche Techniken und Lernmethoden bieten sich an, um das Bildungskonzept Ihrer Hochschule digital zu unterstützen? Der Themenbereich Hochschule und das Programm university@LEARNTEC geben Ihnen Antworten auf Ihre individuellen Fragestellungen.

Themenbereich Beruf

Beruf

Auch in der beruflichen Bildung hat die Digitalisierung viel verändert. Digitale Lernangebote führen zu mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber und sind im Idealfall auf den Lernenden zugeschnitten.