22.01.2019

CANVAS – Werkzeug für die Zukunft des Lernens

„Wir unterstützen die Digitalisierungsstrategien von Bildungseinrichtungen vor allem in der Lehre. Für uns handelt es sich bei der digitalen Transformation um einen Prozess, der ja nie abgeschlossen ist. Die LEARNTEC möchten wir daher nutzen, um im Dialog mit Entscheidern und Vordenkern konkret zu entwickeln, wie sich ihre Strategie mit unseren Werkzeugen am besten umsetzen lässt.“

Manuel Nitzsche

Das Lernmanagement-System (LMS) Canvas ist so ein Werkzeug, das Manuel Nitzsche, Regional Director, DACH von Instructure auf der LEARNTEC mit seinem Team präsentiert.

„Canvas differenziert sich gegenüber Lernmanagement-Systemen der ersten Generation, dazu gehören zum Beispiel Moodle, Ilias oder Olat, durch (1.) die Technologie – Canvas ist eine Cloud-Lösung mit offenen Schnittstellen, durch (2.) die Usability – es gibt ein aufgeräumtes und intuitives User-Interface, durch (3.) mobile Apps für Lehrende und für Lernende und (4.) durch die aktive Community. Wir haben eine wachsende, internationale Community, die sich sehr angeregt darüber austauscht, wie man Hochschul-Strategie und pädagogische Zielsetzungen mit IT unterstützt. Kurzum, wir setzen genau hier, an der Schnittstelle zwischen IT und Lehrenden an, um so digitale Innovationen in der Lehre zu unterstützen.“

Was sind aus dieser Perspektive die Trends?

„Was wir sehen ist, dass Mobilität eine immer stärkere Rolle einnimmt. Statistiken besagen, dass der durchschnittliche Studierende etwas drei Stunden am Tag mit seinem mobilen Endgerät im Internet verbringt. Das heißt, die Verknüpfung der virtuellen Welt mit dem Smartphone ist ganz wichtig. Weitere Trends sind Blended Learning, Flipped Classroom und optimierte Online-Lehre – alles pädagogische Innovationen und Themen, bei denen ein LMS unabdingbar ist. Zum einen, um die Online-Elemente abzubilden, aber auch, um die Präsenzlehre mit virtuellen Inhalten zu unterstützen. Studierende und die Dozenten erwarten, dass beide Aspekte optimal vernetzt sind und dass sie neue Technologien mühelos auch mit mobilen Apps nutzen können.

Zudem wird Multimedia noch stärker eingesetzt werden, um Vorlesungen und Präsenzlehre mit Audio und Video anzureichern. Analytics ist ein weiterer Trend; wobei wir unter Analytics verstehen, Daten zu generieren und Rückschlüsse auf pädagogische Konzepte bzw. den Lernerfolg zu ziehen. Ein Beispiel: Wenn ich meinen Studierenden ein 30-Minuten-Video zur Verfügung stelle, werde ich relativ schnell eines feststellen: Die Studierenden schauen sich nur Anfang und Ende des Videos an, weil sie dort die klausurrelevanten Inhalte vermuten. Der Rest bleibt unbeachtet. Analytics würde hier Klarheit schaffen und nahelegen, das 30-Minuten-Video in kleine Videohäppchen zu unterteilen. Und wenn ich diese kurzen Clipps dann noch mit relevanten Fragen oder spannenden Diskussionen anreichere, werden die Videos auch ihre Funktion erfüllen. Also Stimuli bieten, damit Studierendenüber über den gezeigten Inhalt nachdenken und lernen. Analytics zeigt dann, welche Stimuli besonders gut funktionieren.“

Neben den mittelfristigen Trends deuten sich international aber auch langfristige Trends an:

„Es gibt beispielsweise an der niederländischen Hochschule Fontys ein Bachelor-Programm, das ohne Noten auskommt. Da werden Studierende anhand von Kompetenzprofilen und unter Zuhilfenahme von Praxisinhalten ausgebildet. Also echte Aufgaben, die aus Unternehmen kommen. Studierenden sind gefragt, zum einen an diesen praktischen Inhalten zu arbeiten. Zum anderen aber sollen sie auch mit den Dozenten gemeinsam definieren, wie die Leistungskontrolle erfolgen soll. Das bricht die traditionelle Rollenverteilung ein Stück weit auf. Nicht ich als Student reiche eine Arbeit ein und der Dozent bewertet sie anschließend. Vielmehr gibt es eine Zwischenstufe, auf der mich meine KommilitonInnen bewerten. Und das geht am besten mit Audio- und Video-Feedback. Langfristig geht es damit in Richtung kompetenzbasierter Lehre. Es gibt auch in Deutschland schon einige Hochschulen, die diese kompetenzbasierte Lehre hoch oben auf der Agenda haben.“

Für diejenigen, die noch weitere Gründe für einen Besuch des Instructure Stands auf der LEARNTEC suchen hat Manuel Nitzsche noch ein unschlagbares Argument:

„Es ist ja Januar, es wird wahrscheinlich kalt, deshalb werden wir auch coole Socken am Stand haben!“

Instructure finden Sie auf der LEARNTEC hier: Halle 1, B20

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

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