23.10.2020

Globale Studie deckt erhebliche Vertrauenslücke zwischen Unternehmen und Mitarbeitern bei der Lernkultur auf

Cornerstone People Research Lab (CPRL) global durchgeführte Studie zur Personalentwicklung "A License to Skill: Embracing the Reskilling Revolution“

Die Studie zeigt, dass Mitarbeiter und Unternehmensführung zum Teil deutlich abweichende Sichtweisen bei der Wirksamkeit kompetenzbasierter Lernprogramme haben. (Bildnachweis: https://pixabay.com/photos/workplace-team-business-meeting-1245776/)
Die Studie zeigt, dass Mitarbeiter und Unternehmensführung zum Teil deutlich abweichende Sichtweisen bei der Wirksamkeit kompetenzbasierter Lernprogramme haben. (Bildnachweis: https://pixabay.com/photos/workplace-team-business-meeting-1245776/)

Die vom Cornerstone People Research Lab (CPRL) global durchgeführte Studie zur Personalentwicklung mit dem Titel „A License to Skill: Embracing the Reskilling Revolution“ zeigt, dass Mitarbeiter und Unternehmensführung zum Teil deutlich abweichende Sichtweisen bei der Wirksamkeit kompetenzbasierter Lernprogramme haben.

Bei der im Frühjahr 2020 durchgeführten Untersuchung wurden rund 1.000 Beschäftigte und 500 Führungskräfte befragt. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt die Erkenntnis, dass Angestellte ihrem Arbeitgeber oft nicht zutrauen, Fähigkeiten und Fertigkeiten richtig zu vermitteln. Dass diese Skills sowohl für die Mitarbeiter selbst als auch für die Firmen höchste Priorität genießen, steht dabei für beide Gruppen von Befragten fest, es hapert aber offensichtlich bei der Umsetzung. Als Hinderungsgrund werden fehlende Voraussetzungen genannt: Zeit, Geld oder die Verfügbarkeit passender Lerninhalte, wobei Zeitnot als Hauptgrund gilt. Folglich haben viele Angestellte Angst davor, bei den kommenden Herausforderungen im Beruf den Anschluss zu verlieren. Im Rahmen der Studie wurden die Teilnehmer auch über andere Aspekte zum Thema „Corporate Learning“ befragt. So etwa, welche Art von Fertigkeiten und Fähigkeiten sie persönlich entwickeln möchten oder woran sie festmachen, welche Skills für sie wichtig sind.

Die Initiatoren der Studie schließen aus ihren Beobachtungen, dass Unternehmen die derzeitige Verunsicherung für eine Vorwärtsstrategie nutzen sollten. Die könnte darin bestehen, den Beschäftigten einen klar nachvollziehbaren Weg aufzuzeigen, wie deren persönliche Entwicklung von Skills aussehen könnte. Diese Strategie sollte dann alle Möglichkeiten ausschöpfen, insbesondere das Lernen mit digitalen Mitteln.