News Themenbereich Schule

2019-10-11
DigitalPakt: Auf die Plätze, fertig...

… los.

Checkliste Infrastruktur - Haus der digitalen Schule

Gestartet sind 13 von 16 Bundesländern mit der Veröffentlichung ihrer Förderrichtlinien. Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein stehen noch in den Startlöchern. So zumindest der Stand zum 01.10.2019. Was auffällt: Fast alle Bundesländer legen die Förderrichtlinien sehr eng aus - als wollten sie eine Diskussion darüber vermeiden, was denn gemeint ist mit Inhaltssätzen wie: „Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen (zum Beispiel von Lernplattformen, pädagogischen Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portalen oder Cloudangeboten), soweit sie im Vergleich zu bestehenden Angeboten pädagogische oder funktionale Vorteile bieten“ oder „digitale Arbeitsgeräte insbesondere für technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder berufsbezogene Ausbildung“.

Die Antragsteller – in der Regel die Schulen über den Schulträger – müssen in den meisten Fällen einen Medienentwicklungsplan erstellen, um in den Genuss von Mitteln aus dem Digitalpakt zu kommen. Das macht Sinn, denn schließlich soll ja die technische Infrastruktur die Pädagogik des 21. Jahrhunderts unterstützen. Die kommt aber gegebenenfalls auch mal ohne das klassische Schulbuch aus, weil adaptive Lernsoftware individualisiertes Lernen ermöglicht, die Lehrkräfte entlastet und Bildungsgerechtigkeit schafft, zum Beispiel, indem Cloudlösungen individuelle Übungen über Lehrerzuweisung und in Abstimmung mit den Eltern ermöglichen. Eine solche adaptive Lernsoftware ist bettermarks für den Mathematikunterricht. Wirklich sinnvoll lässt sich bettermarks erst dann einsetzen, wenn es als Schullizenz verfügbar und die notwendige Infrastruktur in allen Räumen und Klassen vorhanden ist (WLAN/Tablets oder Notebooks). Schließlich macht es wenig Sinn, zum Mathematikunterricht in einen PC-Raum zu wandern. Das gleiche trifft natürlich ebenso auf alle Lernszenarien zu, die auf individualisiertes Lernen mit mobilen Endgeräten und Cloud-Lösungen basieren, zum Beispiel Microsoft Teams oder Brockhaus für die digitale Schule. Ihr Einsatz scheiterte bisher nicht nur an den finanziellen Mitteln, sondern an der mangelhaften digitalen Infrastruktur.

Schon jetzt zeichnet sich eine paradoxe Entwicklung ab: Der Digitalpakt sorgt für die technische Infrastruktur und gleichzeitig werden pädagogische Cloudlösungen von der Förderung ausgeschlossen. Das Gegenteil wäre zu beweisen, bzw. zu erstreiten, indem sie zum Beispiel in den Medienentwicklungsplänen konsequent gefordert werden.

Auf den Punkt gebracht hat das im Bundestag bereits im Mai die FDP – in einer Pressemitteilung mit der Überschrift „FDP fordert Digitalpakt 2.0“ heißt es: „In einer Zeit von Cloud-Computing, Blended Learning, Streaming und Abonnements von Lizenzen für fortlaufend aktualisierte Software seien Technik und Inhalte immer schwieriger voneinander zu trennen. Sofern die technische Ausstattung, beispielsweise eine ausreichende Bandbreite, gegeben sei, können Lerninhalte und Schuldaten auf fast jedem beliebigen Gerät genutzt werden. Aber ohne Inhalte und den richtigen Umgang mit ihnen sei die Technik nutzlos. Nur weil in Technik investiert werde, bedeute dies nicht, dass sie auch erfolgreich eingesetzt werden kann. Die Schulen müssten durch IT-Administratoren, eine zeitgemäße Ausbildung und Unterstützung von Lehrkräften, ausreichend Mittel zur Nutzung digitaler Lernplattformen und -mittel, klare rechtliche Vorgaben zum datenschutzkonformen Unterricht sowie Forschungsförderung in den Bereichen Learning Analytics und Educational Data Mining unterstützt werden.“

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/643020-643020

Die oben genannten Cloudlösungen (und weitere) stellen sich im Rahmen von Workshops und Präsentationen vor. Und auch in den Diskussionsrunden und Panelslots wird das Thema Digitalpakt eine wesentliche Rolle spielen. Ein wesentlicher Kooperationspartner des Forums ist dabei das Bündnis für Bildung (BfB), das täglich einen Workshop anbietet und mit dem Vorsitzenden Christian Büttner in der Diskussionsrunde Umsetzung des DigitalPakts in Städten und Gemeinden am Mittwoch, den 29.01.2020 vertreten ist. Weitere Gäste sind: Uwe Lübking (Deutscher Städte- und Gemeindebund) und Joachim Frisch (Stadt Karlsruhe).

Um bis dahin in Sachen Digitalpakt auf dem Laufenden zu bleiben empfehlen wir die Website des BfB: https://www.bfb.org/digitalpakt

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2019-09-24
Leben in der Digitalität – drei Fragen an Dr. Donate Kluxen-Pyta (BDA)

Arbeit 4.0, Künstliche Intelligenz, Exponentielles Wachstum … wir leben in einer zunehmend digitalen Gesellschaft, die sich rasant wandelt. Zu den Folgen und Herausforderungen für die Bildung diskutieren am Donnerstag, den 30.01.2020 im Forum school@LEARNTEC Dr. Donate Kluxen-Pyta (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Gesa Stückmann (Medienscouts) und Dr. Nils Weichert (Forum Bildung Digitalisierung e. V.)

Frau Dr. Donate Kluxen-Pyta, Stellvertretende Abteilungsleiterin Bildung I Berufliche Bildung beim BDA konnten hat uns bereits vorab einige Fragen beantworten.

Die Umsetzung des Digitalpakts wird auf der LEARNTEC ein zentrales Thema sein. Ist aus Arbeitgeberperspektive die Digitalisierung der Schulen ein reines Infrastruktur-Thema?

Ein klares Nein! Wir haben im Gegenteil die Sorge, dass zurzeit mehr auf Technik als auf Didaktik geschaut wird. Wir hoffen, dass mit dem Digitalpakt auch eine digitale Bildung an den Schulen startet bzw. weiterentwickelt wird. Digitale Medien bieten neue Lehr- und Lernmöglichkeiten, insbesondere für eine gezieltere individuelle Förderung. Die jungen Menschen brauchen außerdem ein grundlegendes Verständnis von Digitalisierung, um sich in der Wirtschaft und Gesellschaft 4.0 informiert und verantwortungsbewusst handeln und sie gestalten zu können. Digitalisierung hilft aber auch bei der Schulentwicklung, Lehrkräfte können Inhalte teilen oder sich online fortbilden.

Der Bildungsföderalismus führt bei der Digitalisierung oft zu 16 verschiedenen Lösungen. Ist Vielfalt hier förderlich oder wäre mehr Standardisierung wünschenswert?

Die Kultusministerkonferenz hat mit „Bildung in der digitalen Welt“ eine gute Vorlage geliefert. Im Digitalpakt haben sich Bund und Länder schließlich geeinigt. Bei Infrastruktur und Ausstattung der Schulen sind wiederum Kommunen und Kreise gefordert. Nun hat es wenig Sinn, Technik hinzustellen, die eine Schule gar nicht braucht, umgekehrt nützt es wenig, wenn Schulen Konzepte entwickeln sollen, aber nicht wissen, welche Technik sie bekommen. Die Länder müssen den Schulen zudem brauchbare Fortbildungen anbieten – sowohl für Teams und Kollegien als auch vor Ort als Coaching. Dafür ist der Bund nicht der richtige Ansprechpartner. Wir brauchen ein gutes Gesamtkonzept und Zusammenspiel der verantwortlichen Ebenen.

Welche Kompetenzen wünschen sich die Unternehmen im digitalen Zeitalter von den zukünftigen Schulabgängern?

Digitale Kompetenzen werden zunehmend zur Ausbildungsreife der Schülerinnen und Schüler gehören. Ein grundlegendes Verständnis für digitale Technologien sollte deshalb ebenso zur Allgemeinbildung gehören wie Rechnen, Lesen und Schreiben. Digitale Methodenkompetenz bezieht die jeweils passenden Lernmethoden und -materialien ein. Was nicht absolut jede/r braucht, aber an den Schulen angeboten werden sollte, ist Informatik als Wahl- oder Profilfach, auch als Abiturfach. Es gehören aber auch – sogar mit steigender Bedeutung - Schlüsselkompetenzen zur digitalen Welt wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Eigen- und Mitverantwortung, Kritikfähigkeit usw.

Die Podiumsdiskussionen finden täglich von 13.00-14.00 Uhr statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Forum school@LEARNTEC.

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2019-09-11
Die senseBox:edu

Die senseBox:edu wurde im Forschungs- und Schülerlabor GI@School an der Uni Münster entwickelt. Die senseBox:edu ist ein Elektronikbausatz für Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen, bei dem das Experimentieren und Programmieren unter Einsatz von Sensoren im Vordergrund steht. David Fehrenbach, Co-Founder & Managing Director stellt sie im Video vor und lädt zu einem Workshop auf der LEARNTEC ein.

Neben einer programmierbaren Open-Source Mikrocontrollereinheit (MCU), die auf der Arduino Plattform basiert, werden Sensoren, Bauteile zur Übertragung von Daten ins Internet und weiteres Zubehör mitgeliefert. Mit der senseBox:edu können Grundlagen der Informatik an realen Problemstellungen aus dem gesamten MINT-Bereich erlernt werden. Eigene Messgeräte für verschiedene Zwecke können mit wenig Aufwand gebaut und programmiert werden. Sensoren für die Messung von verschiedenen Umweltphänomenen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Beleuchtungsstärke, UV-Strahlung, Lautstärke, Distanzen (per Ultraschall- und Lichtsensor) sowie Neigung und Ausrichtung ermöglichen ein kreatives Arbeiten an einer Vielzahl von Fragestellungen. Gemessene Werte können über ein WiFi-Modul auf unsere Webplattform für offene Sensordaten, die openSenseMap, übertragen werden.

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2019-09-06
Die ersten spannenden Themen für 2020 stehen fest!

War 2019 der Vorsitzende der Karlsruher Messe und Kongress GmbH, der hessische Kultusminister Dr. Lorz, Gesprächspartner im Forum, so sind für 2020 Vertreter aus Städten und Gemeinden dazu eingeladen, mit den Besuchern der LEARNTEC über Fragen der Umsetzung vor Ort zu diskutieren.

Neben einer zentralen Diskussionsrunde am Mittwoch, wird der Digitalpakt auch Thema in Workshops und Vorträgen sein – das Bündnis für Bildung und die REDNET AG sind u.a. Akteure, die ihre Expertise einbringen werden. Ein weiteres Thema: Digitalität - sie verändert unsere Gesellschaft rasant. Wie werden zukünftig schulische und berufliche Bildung auf die Industrie 4.0 vorbereiten? Welchen Beitrag leisten dazu die MINT-Fächer und wie können co-kreative Lernumgebungen in den Naturwissenschaften aussehen? FESTO Didactic, das Forum Bildung Digitalisierung und eine Vielzahl von Experten werden ihre Visionen und Erfahrungen in den Panels präsentieren und teilen. Dazu findet am Donnerstagmittag die zentrale Diskussionsrunde statt.

„Alles nur ein Spiel?“ lautet das Thema der zentralen Podiumsdiskussion am Dienstag. Medienpädagogen und ein E-Sport-Profi diskutieren dann Fragen wie „Minecraft im Unterricht und Fortnite als Social Media Plattform – welche Lernpotentiale bergen Computerspiele?“.

Die MakerArea wird 2020 in die offene Lernlandschaft des Forums integriert. In Bibliotheken, an Hochschulen und zunehmend auch an Schulen entstehen MakerSpaces - Coding, Robotik, VR/AR oder 3D-Druck sind feste Bestandteile dieser Kreativräume. Die Workshops in der MakerArea fokussieren das Potential für forschendes und selbstgesteuertes Lernen bei der Vermittlung von Curriculumsinhalten im Unterricht. Wie in den vergangenen Jahren entwickeln die Hochschule der Medien Stuttgart und VS Möbel das Konzept der offenen und agilen Lernlandschaft gemeinsam mit Projektleiter Jürgen Luga weiter.

Die Podiumsdiskussionen finden täglich von 13.00-14.00 Uhr statt. Im Überblick:

Dienstag, den 28.01.2020

Game Thinking – Alles nur ein Spiel?

mit: Dr. Anita Stangl (MedienLB GmbH), Dominika Szope (ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe), Simeon Grötchen (E-Sport-Profi)

Mittwoch, den 29.01.2020

Umsetzung des DigitalPakts in Städten und Gemeinden

Uwe Lübking (Deutscher Städte- und Gemeindebund), Dr. Christian Büttner (Bündnis für Bildung), Joachim Frisch (Stadt Karlsruhe)

Donnerstag, den 30.01.2020

Leben in der Digitalität

Dr. Donate Kluxen-Pyta (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Gesa Stückmann (Medienscouts), Dr. Nils Weichert (Forum Bildung Digitalisierung e. V.)

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2019-07-08
Neue Impulse für school@LEARNTEC

Am Freitag, 28. Juni 2019 lud das LEARNTEC-Projektteam zur Steuerkreissitzung school@LEARNTEC in die Kongressebene der Messe Karlsruhe ein. Vertreter kommunaler und Landesbehörden sowie aus der E-Learning-Branche tauschten sich an einem Tisch mit Geschäftsführerin Britta Wirtz und dem Projektteam rund um den Themenbereich Schule aus. Neben einem Rückblick auf die LEARNTEC 2019 wurde insbesondere der aktuelle Stand der Planungen für die Fachmesse 2020 vorgestellt und weitere Ideen für den Themenbereich gesammelt.

Der Steuerkreis school@LEARNTEC traf sich in der Messe Karlsruhe zu einem konstruktiven Austausch rund um den Themenbereich Schule.
Der Steuerkreis school@LEARNTEC traf sich in der Messe Karlsruhe zu einem konstruktiven Austausch rund um den Themenbereich Schule.

„Im Fokus des Themenbereichs Schule steht auch 2020 wieder das Forum school@LEARNTEC als offene Lernlandschaft mit vier parallelen Strängen wie der Maker’s Area und drei Diskussionsforen“, berichtete René Naumann, Projektleiter der LEARNTEC. Gemeinsam mit dem Steuerkreis wurden unter anderem Vorschläge für die Workshop-Slots und Diskussionsrunden diskutiert und die Einreichungen aus dem Call for Papers gesichtet. „Dank des konstruktiven Austauschs zwischen den Branchenexperten und unserem Team können wir viele neue Impulse für den Themenbereich Schule aus der Sitzung mitnehmen und umsetzen“, resümiert Naumann.

2019-03-01
school@LEARNTEC – ein Schwerpunkt: MINT
Workshop Bronner auf der LEARNTEC 2019

In seinem Vortrag MINT-Fächer im digitalen Zeitalter zeigte der Dr. Patrick Bronner an zahlreichen Praxisbeispielen, dass der Unterricht durch den Einsatz von Lernplattformen, Live-Feedback-Apps, Sensoren und Erklärvideos emotional anregender, effizienter und wirkungsvoller gestaltet werden kann. Zudem erläuterte er, wie Schulen und Schulträger mit einem zeitgemäßen und zukunftsfähigen Medienkonzept gemeinsam in die digitale Zukunft durchstarten können.

Virtual Reality erleben oder mit einem 3D-Drucker Lernprodukte zum Anfassen und Ausprobieren erstellen, das können Schüler im Rahmen des Projekts 3D-erleben des Kultusministeriums – und das konnten die Teilnehmer der drei Workshops des Kultusministeriums im Rahmen des Forums school@LEARNTEC. Irmi Mühlhuber organisierte mit KollegInnen den Workshop zum 3D-Druck:

„Was ich von der gesamten Messe mitgenommen habe ist vor allem der Austausch nicht nur mit Anbietern, sondern mit Schulleitungen und mit Lehrkräften in der Breite," resumiert Irmi Mühlhuber, Stellvertretende Leiterin Referat 43 – Bildungspläne Berufliche Vollzeitschulen, Landesinstitut für Schulentwicklung. "Gerade auch der Austausch mit den Besuchern unseres Panels im Anschluss war sehr gewinnbringend, weil die Rückmeldungen von Lehrkräften, die bereits 3D-Konstruktion einsetzen uns bestätigt haben, dass wir mit unserer Vorgehensweise auf dem richtigen Weg sind. Schön war auch, dass vor allem allgemeinbildende Schulen – von Grundschulen bis Gymnasien – großes Interesse gezeigt haben.“

school@LEARNTEC Area 2019

Nach der Vorstellung des Projekts 3D-erleben auf der LEARNTEC werden in einem ersten Schritt ab Mitte des Jahres an insgesamt 14 Medienzentren im Land sogenannte Makerspaces oder FABLabs (Fabrikationslabore) eingerichtet, die mit 3D-Druckern und digitaler Technik zur Verarbeitung und Darstellung von dreidimensionalen Inhalten ausgestattet sind. Über die Medienzentren haben die Schulen Zugang zu den 3D-Druckern. Für die Lehrkräfte werden passende Fortbildungskonzepte entwickelt.

Eine feste Größe im Forum school@LEARNTEC sind seit Jahren die Studierenden der Hochschule der Medien Stuttgart. Zur LEARNTEC 2019 fassen sie ihr Engagement so zusammen:

„Ende Januar 2019 waren Studierenden aus den Studiengängen Informationsdesign, Informationswissenschaften, Online-Medien-Management und Wirtschaftsinformatik gemeinsam auf der LEARNTEC in Karlsruhe. Dort präsentierten sie im Rahmen des Forums school@LEARNTEC an allen drei Tagen Informationsangebote zu verschiedenen Themen im Bereich lernen.

An drei Messetagen präsentierten 14 Studierende ihre erarbeiteten Ergebnisse des aktuellen Semesters. An jedem Messetag stellte eine von drei Gruppen ihre innovativen Konzepte vor.

Den Anfang machte am 29.01.2019 die Gruppe Lernräume. Diese stellten auf der Messe Gestaltungsbeispiele für Räume des Helmholtz Gymnasiums in Karlsruhe vor. Die Besucher konnten sich mit Hilfe eines virtuellen Rundganges über die neuen Räumlichkeiten informieren und sich mit den Studierenden austauschen.

Am zweiten Messetag ging es um das Thema mobiles Lernen. Die Gruppe beleuchtete den Einsatz von technischen Geräten wie beispielsweise iPads im Unterricht. Thema war hierbei, wie diese sinnvoll in Unterrichtskonzepte integriert werden können und welche neuen Konzepte durch technischen Fortschritt ermöglicht werden können.

Der letzte Tag wurde von der Gruppe Zukunft des Lernens gestaltet. Hierbei gab es zuerst eine Podiumsdiskussion, bevor die Besucher später an einem Workshop teilnehmen und Praxisbeispiele erarbeiten konnten.

Das Projektteam (Verena Eipper, Daniel Fleps, Lisa Heizmann, Klaus Hesbacher, Evelyn Hettmann, Angela Hotz, Henning Horlitz, Lorena Jung, Tanja Kölle, Julia Löffler, Yannick Miller, Mariya Petkova, Katharina Späth, Anja Trunzer) wurde von Prof. Dr. Richard Stang und Prof. Dr. Frank Thissen vom Learning Research Center der Hochschule der Medien (HdM) begleitet.

Das Forum school@LEARNTEC wird erneut im Rahmen der nächsten LEARNTEC vom 28.-30.01.2020 stattfinden.

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2019-02-13
school@LEARNTEC – der Treffpunkt für Digitale Bildung und Schule

Das Forum lebt vom Werkstattcharakter, der Mischung aus Impulsvorträgen, Diskussionsrunden, intensiven Workshopphasen, den Präsentationen der Aussteller und einer Atmosphäre, die durch die offene Lernlandschaft in Kooperation mit VS Möbel und der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) jedes Jahr noch ein wenig mehr die Lernlust anregt. Einzelne Highlights herauszuheben fällt da schwer. Dass der Präsident der Kultusministerkonferenz Prof. Dr. Alexander Lorz in einer Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Richard Stang (HdM) und Dr. Olaf Köster-Ehling (Vorstand Montag Stiftung) über die Digitale Bildung an deutschen Schulen diskutierte, zeugt allerdings von der Bedeutung und Anerkennung, die die Veranstaltung mittlerweile erfährt. Der internationale Charakter wurde besonders am Donnerstag durch die Teilnahme von Seán Ó Grádaigh (National University of Ireland) und Stephan Waba (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Österreich) unterstrichen. In diesem und dem nächsten BLOG-Beitrag veröffentlichen wir Stimmen und Fotos, die uns nach der LEARNTEC erreichten:

REDNET Workshop

„Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche LEARNTEC 2019 zurück. Der Hauptanteil unserer Besucher, die sich am Stand Lernwelt Digitale Schule über technische Neuerungen der Schul-IT sowie unsere Erfahrungen in der Medienentwicklungsplanung informierten, setzten sich aus Schulleitern, Beschaffern und Schulträgern zusammen. Der große Zulauf bei unseren Vorträgen im Forum school@LEARNTEC zeigte deutlich: Medienentwicklungsplanung ist aktuell eines der ganz wichtigen Themen für Schulen und Schulträger. Auch das Interesse an unserem Workshop in der Maker´s Area war überwältigend. Unsere Medienpädagogin Daweena Lill arbeitete drei Stunden lang mit maximaler Teilnehmerzahl zum praktischen Einsatz von Tablets im Unterricht. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Neuauflage im Jahr 2020.“

Oliver Prinz, REDNET AG

„Die Wandlungsfähigkeit des Forums ermöglicht das Erfahren des Potenzials flexibler Lernräume, die heute in keiner Bildungseinrichtung fehlen sollten. Vom Workshop zur Diskussionsrunde bedurfte es nur weniger Minuten Umbau. Dazu noch technische Ausstattung wie Mikrofon-Kopfhörer-Kombinationen, die dafür sorgt, dass kleine Gruppen ungestört von der Großveranstaltung daneben konzentriert miteinander arbeiten können – so sieht zeitgemäße Tagungsarchitektur aus, die ermöglicht, dass man miteinander und voneinander lernen kann. Angenehmes Gespräch am Podium zu internationalen Bildungstrends, das gerne doppelt so lange dauern hätte können.“

Stephan Waba, (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wien)

Das Forum school@LEARNTEC wird im Rahmen der nächsten LEARNTEC vom 28.-30.01.2020 stattfinden.

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2019-01-18
Workshop mit iPad Pionier – niederschwelliger Einstieg

Peter Hillebrand war einer der Lehrer, die 2010 mit der ersten Generation des iPad im Schulalltag gestartet sind. Nach einem Schulwechsel an die Karlschule, eine Hauptschule in Hamm (NRW), beginnt er wieder in der „Digitalen Steinzeit“ und muss sein neues Kollegium am Punkt Null abholen.

Im Forum school@LEARNTEC bietet Peter Hillebrand einen Workshop an:

Niederschwelliger Einstieg in die Digitale Didaktik

Do., den 31.01.2019 von 14:00-17:00, Panel D

Interview Peter Hillebrand

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2019-01-14
Forum Bildung Digitalisierung: Digitale Medien als Chance für mehr Bildungsgerechtigkeit

Vincent Steinl, Leitung Programm beim Forum Bildung Digitalisierung sieht im Einsatz digitaler Medien in der Schule die Chance, einen Beitrag zu Bildungsgerechtigkeit zu leisten. „Davon bin ich überzeugt. Viele Zahlen, zum Beispiel aus der ICIL-Studie, zeigen aber das Gegenteil, dass es eine hohe Spreizung hinsichtlich computer- und informationsbezogener Kompetenzen gibt. Die digitalen Analphabeten werden es voraussichtlich sehr schwer haben, ein eigenständiges und erfolgreiches Leben zu führen. Deshalb ist es auch so dringlich, dass die KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt umgesetzt wird.“

Digitalisierung in der Schule

Im Rahmen des Forums school@LEARNTEC zeigt Vincent Steinl in einem Workshop gemeinsam mit Micha Pallesche, dem Schulleiter der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe, wie diese Umsetzung gelingen kann.

„Wir denken im Forum Bildung Digitalisierung sehr viel über die Fragestellung nach, was gute Schule in der digitalen Welt ausmacht. Der digitale Wandel in Arbeitswelt, Gesellschaft und auch in der Bildung ist zwar kein Naturgesetz, aber er ist da – da ist unsere Zielsetzung nicht, diesen voranzutreiben oder aufzuhalten. Stattdessen ist unser Ziel, ihn zu verstehen, zu reflektieren und nach Möglichkeit auch zu gestalten – im Sinne einer ganzheitlichen Bildung und einer Pädagogik, die die Kinder und Jugendliche und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt nimmt. Für diese Transformation der Schule möchten und können wir aber keine Blaupause vorschreiben. Wir möchten gute Beispiele sichtbar machen und Schulen, die sich auf diesen Weg machen möchten, durch Impulse und durch Reflexionsmöglichkeiten unterstützen.“

Im bereits genannten Workshop können die Teilnehmer über die Impulse diskutieren und Ihre Erfahrungen und Fragen einbringen:

Di., den 29.01.19, 14.00 - 17.00 Uhr Panel D

Schulentwicklung in der digitalen Welt

Referenten: Vincent Steinl und Micha Pallesche

Mitglieder im Forum Bildung Digitalisierung sind folgende Stiftungen:

  • Deutsche Telekom Stiftung
  • Bertelsmann Stiftung
  • Dieter Schwarz Stiftung
  • Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft
  • Robert Bosch Stiftung
  • Siemens Stiftung
  • Stiftung Mercator

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2019-01-09
OXOCARD – Thomas Garaio im Interview

Eine Frage, der sich auch das Forum school@LEARNTEC stellt. Der Mini-Computer Calliope hat mittlerweile in vielen Schulen und Bundesländern den Weg in den Unterricht gefunden. Daneben gehören Rasperry Pi, micro:bit oder Arduino zu den bekannteren Alternativen. An Schweizer Schulen verbreitet sich zunehmend die OXOCARD.

Im hep Verlag erschien im Frühjahr das Buch „ACHTUNG, FERTIG, CODE! – Spielend programmieren lernen mit der Oxocard“ mit sehr praxistauglichen Projekten für die Schule. Geschrieben hat es Thomas Garaio, der Entwickler, der im Rahmen eines Workshops in der Maker’s Area einige dieser Projekte vorstellen wird. In unserem Blog beantwortet er uns vorab einige Fragen.

Ist das Thema Coding ausschließlich ein Thema für den Informatik-Unterricht oder kann die Oxocard auch in anderen Fächern eingesetzt werden?

Dies ist sogar empfehlenswert, da die Informatik ja selten Selbstzweck ist, sondern immer im Kontext von Anwendungen steht. Neben Mathe und Physik, eignet sich das Medium beispielsweise auch sehr gut für Musik oder Gestalterisches. Letzteres eröffnet ein sehr breites Feld an Möglichkeiten mit unterschiedlicher Komplexität. Von einfacher Animation über generatives Design bis zu unterschiedlich anspruchsvollen Spielkonzepten. Eigentlich kann man fast jeden Unterricht damit anreichern, beispielsweise auch Sprachen (Kommunikation) oder sogar Sport (Beschleunigungssensor).

Thomas Garaio, Entwickler
Thomas Garaio, Entwickler und Autor von „ACHTUNG, FERTIG, CODE!"

Was unterscheidet die Oxocard von anderen Mini-Computern wie Calliope mini oder micro:bit?

Kurz gesagt: die Oxocard hat WiFi und farbige Pixel. Ersteres erlaubt eine Vielzahl von Experimenten im Zusammenhang mit dem Internet. So kann ich beispielsweise Wetterdaten aus dem Internet beziehen und darauf aufbauend eine Wetterstation bauen. Die Oxocard kann auch selber Daten bereitstellen, die dann von anderen gesammelt und ausgewertet werden können. Einem Mitarbeiter von mir ist es sogar gelungen, ein Internet-Radio zu bauen. Mit den 64 farbigen Pixel wird der Anwendungsspielraum gegenüber den sehr einfachen Displays von Calliope und micro:bit deutlich erweitert.

Was erwartet die Teilnehmer an Ihrem Workshop im Rahmen des Forums school@LEARNTEC?

Im ersten Teil wird die Oxocard und das Arbeitsbuch "Achtung, fertig, Code!" vorgestellt. Im zweiten Teil erhalten die Teilnehmenden Gelegenheit, in einem kurzen Programmierkurs die visuelle Programmiersprache "Blockly" kennenzulernen und erste einfache Aufgaben zu lösen. Im dritten Teil geht es um die Vernetzung der Karten untereinander und mit dem Internet. Es wird gezeigt, wie man mit wenig Vorkenntnissen in die komplexe Welt der Internet-Kommunikation eintauchen kann, ohne die Lehrpersonen oder Jugendlichen zu überfordern.

Der Workshop „Programmieren mit dem Internet – Spielend in die vernetzte Welt“ mit Thomas Garaio findet am Mittwoch, den 30.01.2019 in der Maker’s Area im Forum school@LEARNTEC von 14:00 - 17:00 Uhr statt.

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2018-11-22
Bündnis für Bildung

Das Bündnis für Bildung (BfB) unterstützt den digitalen Wandel beim Lehren und Lernen. Wer die Mitglieder des Bündnisses sind, was sie umtreibt und welche Projekte das BfB aktuell beschäftigen - darüber sprechen im Interview Beth Havinga, die Geschäftsführerin und Christian Büttner, der 1. Vorsitzende.

Auf der LEARNTEC 2019 wird das BfB erstmalig mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein. Folgende Firmen können Sie dort treffen: H+H Software GmbH, Microsoft Deutschland GmbH, endoo GmbH & Co. KG, KRAFT Network-Engineering GmbH und natürlich das Bündnis für Bildung e.V. selbst.

Im Interview: Bündnis für Bildung

Folgende Workshops bieten Mitglieder im Forum school@LEARNTEC an:

Di., den 29.01.18, 12.00 - 13.00 Uhr, Panel D

DigiBook (das digitale Schulbuch) ist gelebte Bildungsgerechtigkeit!

Dr. Anita Stangl, MedienLB – Medien für Lehrpläne und Bildungsstandards GmbH

Di., den 29.01.18, 12.00 - 13.00 Uhr, Panel C

Datenschutz an Schulen

Emmylou Bader, H+H Software GmbH

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2018-11-14
REDNET AG: Lernwelt Digitale Schule

Anne Dederer, Leiterin Bildungsmanagement der REDNET AG, stellt im Video das Engagement des Mainzer Unternehmens im Schulbereich vor und erklärt was Schulträger und Lehrende am REDNET Stand Lernwelt Digitale Schule auf der LEARNTEC 2019 erwartet.

REDNET Digitale Schule

Folgende Workshops bietet REDNET im Forum school@LEARNTEC an:

Di., den 29.01.18, 11.00 - 12.00 Uhr, Panel D

Tablet-Projekte in Deutschland – 3 Beispiele zur mobilen digitalen Wissensvermittlung | Referentin Anne Dederer, Leiterin Bildungsmanagement REDNET

Mi., den 30.01.18, 11.00 - 12.00 Uhr, Panel D

360° Auf dem Weg zur Digitalisierung der Schule | Wünsche, Ziele, Machbarkeit an Beispielen | Referent Tobias Bachert, Leiter Schulentwicklung REDNET

Do., den 31.01.18, 10.00 - 13.00 Uhr, Maker´s Area

Neue Formen der Aufbereitung von Lehr- und Lerninhalten mit Tablets | Referentin Daweena Lill, Medienpädagogin

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2018-10-05
Calliope mini – Digitaler Assistent bei der informatischen Grundbildung

Mit der Unterstützung von Tanja Lübbers, Operative Leitung und Koordinatorin der Stabstelle Schulprojekte mint4u an der Hochschule Ruhr West, setzt er den Mini-Computer Calliope im Unterricht ein. Bei einem Besuch im Unterricht programmierten die Schüler*innen einer achten Klasse einen Wasserstandsmelder für Topfpflanzen:

Calliope mini – Digitaler Assistent bei der informatischen Grundbildung
Calliope mini – Digitaler Assistent bei der informatischen Grundbildung

Im Forum school@LEARNTEC bieten Tanja Lübbers und Dominik Nowak einen Workshop in der Maker’s Area an. Am Donnerstag, 31.01.2019, von 14:00 - 17:00 Uhr werden Sie zeigen, wie sich der Calliope mini in verschiedenen Unterrichtsfächern für die informatische Grundbildung einsetzen lässt.

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2018-09-17
Bildung in der digitalen Welt

Weiterhin wird es unter der Überschrift „Die Hochschule im digitalen Wandel“ zwei Tage Fachprogramm, diverse Workshops und darüber hinaus viele weitere Angebote an allen drei Messetagen für Hochschul-Besucher geben.

Verantwortlich für das Programm von school@LEARNTEC sind erneut die Professoren Frank Thissen und Richard Stang von der Hochschule der Medien Stuttgart und Jürgen Luga vom Redaktionsbüro Education in Dortmund; die offene Lernlandschaft wird wieder VS Möbel ausstatten. Wie in den vergangenen Jahren auch, wird am Messedonnerstag (31.01.) der Medientag des Stadtmedienzentrums Karlsruhe in Kooperation mit dem Schulforum auf dem Messegelände stattfinden. Die drei zentralen Diskussionsrunden, jeweils täglich von 13.00 Uhr - 14.00 Uhr, markieren die inhaltliche Schwerpunktsetzung. So wird am Donnerstag eine Runde mit internationalen Bildungsexperten darüber diskutieren, wie andere Länder die Herausforderungen der Digitalisierung des Bildungssystems meistern. Zugesagt hat bereits Seán Ó Grádaigh von der School of Education an der National University of Ireland Galway. Am Messedienstag wird dann das Thema „Demokratiebildung und Digitale Bildung“ und am Messemittwoch „Lernen als Inszenierung von Komplexität“ auf der Bühne verhandelt werden.

Wie es um die Umsetzung der Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ in den einzelnen Bundesländern bestellt ist, demonstrieren gleich eine Reihe von Referenten in ihren Workshops, z.B. Nadine Giebenhain vom LMZ Baden-Württemberg (Neue Unterstützungsangebote für Schulen bei der Medienentwicklungsplanung), Tobias Bachert - Medienpädagoge bei der REDNET AG (360° Auf dem Weg zur Digitalisierung der Schule) oder auch Jan Hambsch von der Josef-Durler-Schule Rastatt (Apps für den Schulalltag).

In der Maker’s Area können Erfahrungen im Coding mit Mini-Computern, wie z.B. dem Calliope mini, gesammelt werden

In der Maker’s Area können Erfahrungen im Coding mit Mini-Computern gleich anhand von zwei Geräten gesammelt werden, mit dem Calliope mini (Tanja Lübbers, Hochschule Ruhr-West, Bottrop) und der Oxocard (Thomas Garaio, OXON AG). Weitere Themen der Maker’s Area sind die Minecraft Education Edition im Unterrichtseinsatz, 3D-Drucken, MakerSpaces in der Schule und ein Workshop der Erklärvideo Schüler-AG von der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe.

Das Thema Datenschutz ist nicht erst seit der neuen Europäischen Datenschutz-Grundverordnung „heiß“. Einen Überblick zum Datenschutzmanagement an Schulen gibt Emmylou Bader (H+H Software GmbH).

Erstmalig mit einem eigenen Stand wird das Bündnis für Bildung auf der LEARNTEC vertreten sein. Dieses hat sich als gemeinnütziger Verein zum Ziel gesetzt, den digitalen Wandel beim Lehren und Lernen zu unterstützen und die Chancen digitaler Medien, Werkzeuge und Kommunikationsmittel für alle am Bildungsprozess Beteiligten besser erfahr- und nutzbar zu machen.

Tradition hat bereits der Auftritt der REDNET AG mit eigenem Begleitprogramm, Workshops und der Präsenz einer Vielzahl von Firmen an dem Gemeinschaftsstand.

Das stark gestiegene Interesse der Studierenden an der Verfügbarkeit digitaler Lerninhalte erfordert auch an den Hochschulen neues Denken und innovative Strategien. Die LEARNTEC veranstaltet deshalb im Rahmen von university@LEARNTEC ein 2-tägiges Fachprogramm.

Partner des Hochschulprogramms sind: e-teaching.org, das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) und die virtuelle hochschule bayern.

Das vollständige Programm finden Sie ab Oktober online.

Wie zur LEARNTEC 2018 bloggen wir ab sofort wieder wöchentlich und bringen Ihnen Themen und Referenten näher, die Sie dann hautnah vom 29. - 31.01.2019 auf der LEARNTEC erleben können.

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

2018-03-23
Die Zukunft der Schule – Ein Rückblick und Ausblick auf school@LEARNTEC
In der Maker's Arena wurde eifrig über die Schule der Zukunft diskutiert
In der Maker's Arena wurde eifrig über die Schule der Zukunft diskutiert

Drei Tage volles Programm in vier parallelen Themenpanels, der Maker’s Arena und auf der Diskussionsbühne; mit insgesamt fast 50 Referenten; mehr als 80 Ausstellern, die Lösungen für die digitale Ausstattung der Schulen präsentierten; einem Stand des Kultusministeriums Baden-Württemberg, an dem sich Schulen über die Strategie und Maßnahmen des Landes für Bildung im digitalen Zeitalter informieren konnten und interessierte Schulleiter, Schulträger sowie Pädagogen aus dem ganzen Bundesgebiet.

„Die LEARNTEC habe ich als perfekten Austauschort zum Thema digitale Bildung erlebt. Als Teilnehmer des Forums school@LEARNTEC konnte ich erleben, wie sich höchst interessierte Menschen, aus Schule, Verwaltung und Wirtschaft treffen, um über die Zukunft der (Schul-)Bildung zu diskutieren. Als (Erst-)Aussteller war ich überrascht über das große Interesse der Besucher am Thema digitale Medien und das Fachwissen in diesem Bereich. Aus diesem Grund freue ich mich schon jetzt auf die nächste LEARNTEC!“ So das Fazit von Christian Hanster, Geschäftsführung der endoo GmbH & Co. KG aus Münster.

Die offene – und zum Vorjahr nochmals erweiterte – Lernlandschaft bot den inspirierenden Rahmen, Erfahrungen und Konzepte nicht nur zu konsumieren, sondern gemeinsam Bildung im digitalen Zeitalter zu gestalten.

„Wir bei INNOKI begreifen die (Bildungs-)Welt als veränderbar und gestalten gemeinsam mit Lehrenden die Zukunft der Bildung nutzergerecht in verschiedenen Formaten. Auf der LEARNTEC hatte ich die Chance, das Thema Design Thinking in der Schule mit verschiedenen Akteuren aus der Bildungslandschaft zu betrachten. Die Maker’s Arena war – abseits der großen Bühnen – dafür genau die richtige Umgebung!“ (Lea Feldhaus | Mitgründerin und InnovationsCoach, INNOKI – Innovationsentwicklung & Zukunftswerkstatt, Berlin).

Erstmals fand die LEARNTEC in zwei Hallen statt, mit über 10.000 Besuchern kamen 25% mehr als im Jahr zuvor – Ausdruck von der Bedeutung der Digitalisierung für den Bildungsbereich und davon, dass sich die LEARNTEC als die Leitmesse für digitales Lernen etabliert hat. Der Bereich Schule hat als dritte Säule, neben Beruf und Hochschule dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet.

„Die Teilnahme am Forum school@LEARNTEC hat unsere Erwartungen übertroffen. Das Angebot an Workshops, Vorträgen, Medienkompetenztag und Ausstellern von Firmen, Bildungsinitiativen und Administrativen Einrichtungen des Landes Baden-Württembergs rund um das Thema digitales Lernen / digitaler Bildung trifft den Puls der Zeit und das Interesse der Messebesucher. Wir konnten unsere Zielgruppe aus allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, sowie im Rahmen der betrieblichen Ausbildung sehr gut erreichen.“ (Stefan Ginthum, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG, Rheine)

Das Forum school@LEARNTEC
Das Forum school@LEARNTEC 2018

Wie sehr der Bildungsbereich im Umbruch ist und in Schulen nach neuen Konzepten für das Lernen in einer digitalisierten Welt gesucht wird, wurde an den Beiträgen der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) deutlich. An dieser Diskussion auf der LEARNTEC 2018 beteiligten sich Studenten aus den Studiengängen „Bibliotheks- und Informationsmanagement“ und „Informationsdesign“ mit Beiträgen zu den Themen*:

Innovative Lernräume

Die von den Studierenden entwickelten Raumkonzepte machten deutlich, dass eine flexible und innovative Ausstattung die Voraussetzung dafür ist, dass sich Lernräume unter verschiedensten pädagogischen Konzepten angemessen problemlos und schnell anpassen lassen. Die Messebesucherinnen und -besucher waren beeindruckt von den Ideen und nutzten die Gesprächsmöglichkeiten mit den Studierenden intensiv.

(Mobiles) Lernen im 21. Jahrhundert

Die sogenannten 21st Century Skills erfordern eine Veränderung didaktischer Zugänge. Von Studierenden wurde ein Kartenset entwickelt, das Anreiz für Diskussionen darüber schaffen sollte, welche Herausforderungen sich für Schule im 21. Jahrhundert ergeben. Die Frage nach der Erweiterung der Möglichkeiten des Unterrichts mithilfe von mobilen Technologien sowie Augmented Reality und Virtual Reality wurden anhand konkreter Beispiele präsentiert.

Lernmedien der Zukunft

Wie sehen Lernmedien der Zukunft aus und wie können diese adaptiv gestaltet werden? Zur Beantwortung dieser Frage entwickelten Studierende ein E-Book, das sich adaptiv an das Vorwissen der Lernenden anpasst. Dieser Zugang öffnet den Blick für Optionen eines Umdenkens im Bildungsbereich. Dies zeigte sich auch bei den intensiven Diskussionen mit den Messebesucherinnen und -besuchern.

Prof. Dr. Richard Stang, der zusammen mit Prof. Dr. Frank Thissen die Studierenden beraten hat, sieht in den Ideen der Studierenden veränderte Perspektiven: „Bei den Projekten der Studierenden zeigt sich, wie wichtig es ist, die teilweise sehr stromlinienförmige Diskussion über die Zukunft des Lernens gegen den Strich zu bürsten. Technologien können beim Lernen helfen, aber das Lernen findet noch immer in den Köpfen der Menschen statt. Es bedarf veränderter Zugänge, wenn wir das Lernen im 21. Jahrhundert für die Menschen gestalten wollen.“

Auf die Bedeutung von Emotionen in Lernprozessen verweist Prof. Dr. Frank Thissen: „Unsere Studierenden haben mit Begeisterung an den Themen gearbeitet und es hat sich gezeigt, dass diese Begeisterung auch auf die Besucherinnen und Besucher übergesprungen ist. So sollte Lernen funktionieren. Mobile Medien können dies unterstützen, wenn diese als kreatives Werkzeug eingesetzt werden und nicht als reine Informations- und Dokumentationsmedien.“

Die kommende LEARNTEC findet vom 29. bis 31. Januar 2019 statt. Dann heißt es wieder „school@LEARNTEC reloaded“ – thematische Schwerpunkte, die sich bereits jetzt abzeichnen: Schul-Clouds, Digitalisierung und Möbel und Demokratiebildung und Digitale Bildung. Geplant ist außerdem eine Diskussionsrunde mit internationalen Bildungsexperten zur Transformation von Schule.

Wir freuen uns auf Sie!

*Projektteam der HdM:

Fromuth Camby, Monia Sabine Girstl, Alena Hadanovic, Karolin Hilbrich, Marc Hofmann, Jaakko Kneissl, Mareike Kreissl, Fabiane Luz, Kathrin Maier, Norina Müller, Tessa Niedermaier, David Palmer, Désirée Rusterholz, Sina Salzmann, Carolin Schenk, Isabo Schick, Andreas Schreiner, Ellen Schröders, Holger Sieß, Sabine Watke, Sabrina Ziegler

Betreuung: Miriam Becker, Christian Kunz, Prof. Dr. Richard Stang, Prof. Dr. Frank Thissen

www.learning-research.center

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

school@LEARNTEC – der Treffpunkt für Digitale Bildung und Schule

Das Forum lebt vom Werkstattcharakter, der Mischung aus Impulsvorträgen, Diskussionsrunden, intensiven Workshopphasen, den Präsentationen der Aussteller und einer Atmosphäre, die durch die offene Lernlandschaft in Kooperation mit VS Möbel und der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) jedes Jahr noch ein wenig mehr die Lernlust anregt. Einzelne Highlights herauszuheben fällt da schwer. Dass der Präsident der Kultusministerkonferenz Prof. Dr. Alexander Lorz in einer Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Richard Stang (HdM) und Dr. Olaf Köster-Ehling (Vorstand Montag Stiftung) über die Digitale Bildung an deutschen Schulen diskutierte, zeugt allerdings von der Bedeutung und Anerkennung, die die Veranstaltung mittlerweile erfährt. Der internationale Charakter wurde besonders am Donnerstag durch die Teilnahme von Seán Ó Grádaigh (National University of Ireland) und Stephan Waba (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Österreich) unterstrichen. In diesem und dem nächsten BLOG-Beitrag veröffentlichen wir Stimmen und Fotos, die uns nach der LEARNTEC erreichten:

REDNET Workshop

„Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche LEARNTEC 2019 zurück. Der Hauptanteil unserer Besucher, die sich am Stand Lernwelt Digitale Schule über technische Neuerungen der Schul-IT sowie unsere Erfahrungen in der Medienentwicklungsplanung informierten, setzten sich aus Schulleitern, Beschaffern und Schulträgern zusammen. Der große Zulauf bei unseren Vorträgen im Forum school@LEARNTEC zeigte deutlich: Medienentwicklungsplanung ist aktuell eines der ganz wichtigen Themen für Schulen und Schulträger. Auch das Interesse an unserem Workshop in der Maker´s Area war überwältigend. Unsere Medienpädagogin Daweena Lill arbeitete drei Stunden lang mit maximaler Teilnehmerzahl zum praktischen Einsatz von Tablets im Unterricht. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Neuauflage im Jahr 2020.“

Oliver Prinz, REDNET AG

„Die Wandlungsfähigkeit des Forums ermöglicht das Erfahren des Potenzials flexibler Lernräume, die heute in keiner Bildungseinrichtung fehlen sollten. Vom Workshop zur Diskussionsrunde bedurfte es nur weniger Minuten Umbau. Dazu noch technische Ausstattung wie Mikrofon-Kopfhörer-Kombinationen, die dafür sorgt, dass kleine Gruppen ungestört von der Großveranstaltung daneben konzentriert miteinander arbeiten können – so sieht zeitgemäße Tagungsarchitektur aus, die ermöglicht, dass man miteinander und voneinander lernen kann. Angenehmes Gespräch am Podium zu internationalen Bildungstrends, das gerne doppelt so lange dauern hätte können.“

Stephan Waba, (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wien)

Das Forum school@LEARNTEC wird im Rahmen der nächsten LEARNTEC vom 28.-30.01.2020 stattfinden.

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

Die Themenbereiche der LEARNTEC 2020

Themenbereich Schule

Schule

Digitale Medien bereichern und erleichtern das lebenslange Lernen. Das Forum school@LEARNTEC mit seiner offenen Lernlandschaft informiert Sie über den Einsatz digitaler Lehrmaterialien und die Schule der Zukunft.

Themenbereich Hochschule

Hochschule

Welche Techniken und Lernmethoden bieten sich an, um das Bildungskonzept Ihrer Hochschule digital zu unterstützen? Der Themenbereich Hochschule und das Programm university@LEARNTEC geben Ihnen Antworten auf Ihre individuellen Fragestellungen.

Themenbereich Beruf

Beruf

Auch in der beruflichen Bildung hat die Digitalisierung viel verändert. Digitale Lernangebote führen zu mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber und sind im Idealfall auf den Lernenden zugeschnitten.

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