17.10.2017

Raus aus der Schule, rein in die Schule – endoo WLAN-Lösungen

Christian Hanster ist Geschäftsführer der endoo GmbH & Co. KG, einer im doppelten Sinne jungen Firma aus Münster, bei der sich alles um das WLAN in Schulen dreht.

endoo wurde 2014 gegründet. Vorausgegangen war eine mehrjährige Entwicklungszeit, die die beiden schon als Schüler an ihrem Gymnasium starteten und aus der nach Ihrem Abitur die Firma endoo erwuchs.

endoo ist Aussteller auf der LEARNTEC und Christian Hanster wird am Dienstag, den 30.01.2018, im Forum school@LEARNTEC an der Diskussionsrunde "Generation Y – Frischer Wind in der Bildungslandschaft?" teilnehmen.

Christian Hanster ist Geschäftsführer der endoo GmbH & Co. KG
Christian Hanster ist Geschäftsführer der endoo GmbH & Co. KG

Im Interview erzählt Christian Hanster seine Gründungsidee:

„Typischerweise kommt irgendwann eine Schule oder der Förderverein auf die Idee ‚Wir kaufen jetzt 20 iPads.‘ Dann gibt es 20 iPads und sie merken dann auf einmal ‚Ja, iPads ohne WLAN – das macht überhaupt keinen Sinn.‘ Und so haben wir damals angefangen. An unserem Gymnasium, hier in Münster, haben wir einen sehr engagierten IT-Lehrer gehabt. Die IT-Ausstattung der Schule an sich war nicht so gut, wie das an den meisten deutschen Schulen war, beziehungsweise ist. Also haben wir geschaut ‚Was brauchen wir eigentlich an IT?‘ und so sind wir relativ schnell darauf gekommen, dass ein WLAN Sinn macht, weil das für Lehrer gerade im Unterricht einen riesigen Mehrwert bringt. Im ersten Schritt dachten wir nicht so sehr an die Schüler, damals gab es schon Smartphones, aber bei den Schülern waren sie noch nicht so verbreitet.

Der ‚Neustart’ des IT-Projektes, das war 2011, – da kam ich in die Oberstufe – ab dem Zeitpunkt haben wir das dann an der Schule vorangetrieben. Und dann ist eine andere Schule hier in Münster auf uns zugekommen, die vor ähnlichen Herausforderungen stand.

Erst haben wir als AG weitergemacht, später dann das Projekt in die Firma überführt.

Als wir endoo damals gegründet haben, gab es auch schon professionelle WLAN-Lösungen. Die sind allerdings für Unternehmen ausgelegt, aber eine Schule ist halt kein Unternehmen. Und an dem Punkt sind wir dann eingestiegen und haben gesagt ‚Was braucht eine Schule eigentlich von den Lösungen, die ein professionelles WLAN-System bietet, und welche braucht sie nicht?‘ Diese professionellen WLAN-Systeme sind aufgrund ihres großen Funktionsumfangs eben auch sehr teuer. Unsere Lösungen sind deutlich günstiger und schulspezifischer. ‚Bring your own device‘ kam dann verstärkt dazu, mittlerweile besitzt ja jeder Schüler ein Smartphone.“

Autor: Jürgen Luga, Redaktionsbüro Education Mediengesellschaft mbH

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