17.01.2019

And the nominees are...

Die Entscheidung rückt näher: Die Nominierten für den Innovationspreis delina, der auf der LEARNTEC 2019 verliehen wird, stehen fest

Die Themen reichen vom vom Einsatz von E-Learning im Gesundheitsbereich bis zum smarten Lernen für Azubis. Eine Fachjury hat in den vier Kategorien „frühkindliche Bildung und Schule“, „Hochschule“, „Aus- und Weiterbildung“, „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ insgesamt zwölf Projekte nominiert, die sich auf der LEARNTEC 2019 vorstellen dürfen. Dort werden am 30. Januar 2019 die vier Sieger des delina-Wettbewerbs gekürt. Damit Sie sich schon vorab ein Bild machen können, hier eine Kurzvorstellung der nominierten Einreichungen in der Kategorie „Aus- und Weiterbildung“.

delina
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Auffrischungskurse für den Schockraum

Advanced Trauma Life Support (ATLS) ist ein Ausbildungsprogramm zur Erstversorgung von Schwerverletzten im Schockraum von Krankenhäusern. Ärztinnen und Ärzte, die es absolviert haben, müssen alle vier Jahre einen Kurs besuchen, der ihre Kenntnisse auffrischt und weiterentwickelt. Der für den Deutschen Bauernverlag tätige Dienstleister Agri-Academy hat diesen Auffrischungskurs mit Mitteln des E-Learning erfolgreich digital umgesetzt. Dieser Weg erlaubt eine große Zahl von Teilnehmern und befreit die Ärztinnen und Ärzte von einem starren Zeitplan, der sich schlecht mit ihrem Arbeitsalltag vereinbaren lässt. Abgeschlossen wird der digitale Kurs mit einem international gültigen Zertifikat. Durch seine Anschaulichkeit und die Interaktivität erzeugt der Kurs bei den Teilnehmern ein hohes Maß an Motivation.

Klassenzimmer der Zukunft

Wer heute ins Berufsleben eintritt, kommt mit einer statischen und lokalen Sicht auf die Welt nicht weit. Darum hat das Schweizer Bildungszentrum Limmattal, das Auszubildende in den Bereichen Logistik und Maschinenbau schult, ein pädagogisches Konzept entwickelt, das die Schüler mit einer Smartphone-App auf die Herausforderungen der Zukunft, wie Globalisierung oder Digitalisierung, vorbereiten soll. Ein Mittel ist der Einsatz von 360°-Panoramawelten unter Einbeziehung realer Räume. Dafür wurden in allen vier Etagen des Bildungszentrums die Flurwände mit bedruckten Großfolien ausgestattet. Die Schüler können so im gesamten Haus Lerninhalte, Videomaterial, Aufgaben und Lernspiele per Smartphone abrufen, indem sie einfach die Flächen anvisieren.

Eine tragende Rolle bei der technischen Umsetzung spielt das Hamburger Unternehmen edu:cube, Spezialist für methodisch-didaktisch aufbereitete E-Learning-Umgebungen. Kernstück ist die App next:classroom, die als native Anwendung für iOS und Android und als Webapp zur Verfügung steht.

Azubis an der virtuellen Kreiselpumpe

Die Düsseldorfer Softwareschmiede Weltenmacher schickt eine Einreichung ins Rennen. Dabei wird mit VR-Methoden Auszubildenden die Inbetriebnahme einer Kreiselpumpe für Anwendungen in der Chemie beigebracht. Nach einer Schulungsphase dürfen die Azubis in Zweierteams den komplizierten Vorgang selbständig in der VR-Welt angehen. Ein wichtiger Teil des didaktischen Konzepts ist dabei, dass – im Gegensatz zur Arbeit an realen Anlagen – Fehler ausdrücklich erlaubt ist. Das Lernsystem reagiert mit individuellem Feedback und verbessert so das Verständnis der Schüler für die richtige Verwendung der Pumpe.

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