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XING Partner Vodcast Podcast Glossar| Die LEARNTEC FIRMENMITTEILUNGEN Test |
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Leadership Next Generation: Personalentwicklung und Führungskräfte vor einem Rollenwandel? Human Capital Management: Basis für den Geschäftserfolg Demografischer Wandel: Neue Lernkonzepte sind gefragt 24. Europäisches Planspielforum: Gipfeltreffen der Online-Planspieler E-Learning-Standards: SAVE hilft (sparen)! |
| Leadership Next Generation: Personalentwicklung und Führungskräfte vor einem Rollenwandel? Warum sollte das Management auch die Führung bei der Entwicklung der Mitarbeiter und des eigenen Nachwuchses übernehmen, und wie könnte es das tun? Das sind die Kernfragen der von Prof. Dr. Sabine Seufert moderierten Kongressveranstaltung Trends in der Führungskräfte-Entwicklung am 29. Januar 2008. Sie macht alles andere als Werbung für Business Schools und externe Trainingsanbieter. Die kritische Sicht ihrer Rolle formuliert Prof. Dr. Karlheinz Schwuchow so: "Durch das Outsourcing der Weiterbildung ist das Ziel eines Lerntransfers eher Wunsch geblieben als Wirklichkeit geworden. Individuelle Mitarbeiter erhalten im gegenwärtigen System Impulse, aber die Lernfähigkeit der gesamten Organisation schreitet nicht voran." Der Herausgeber des jährlich erscheinenden Jahrbuch Personalentwicklung wird in Karlsruhe seine Vorstellungen einer "lehrenden" im Unterschied zur gemeinhin diskutierten "lernenden" Organisation erläutern. Den Entscheidern schreibt er dabei Schlüsselfunktionen für die Managemententwicklung zu. Zu ihren neuen Rollen als Mentoren und Coaches müssten Führungskräfte allerdings befähigt werden - und darin liege eine neue Aufgabe der Personalentwicklung. Das Praxisbeispiel dazu liefert Norbert Büning, Executive Partner von Accenture. Der relativ große Einfluss externer Bildungsdienstleister wird, so Büning, kontinuierlich sinken. Sie seien eher als konzeptionelle Berater und weniger als Lehrende gefragt. Einen weiteren Einblick in die Praxis gibt Barbara Ditzler. Sie schildert, wie bei Villeroy & Boch Anreize geschaffen wurden, um das Management persönlich in die Mitarbeiterentwicklung einzubinden. Welche technologiegestützten Lern- und Informationsangebote für Führungskräfte attraktiv sind, ist schließlich Thema des Vortrags von Andreas Dittrich und Peter Carabi (Bridge2think). Ein Ergebnis aus einer von ihnen durchgeführten Befragung darf hier verraten werden: Die Bedeutung des Firmen-Intranets scheint immer mehr abzunehmen. Weitere Infos zur Sektion stellt Sabine Seufert zur Verfügung. Weitere Infos zur Sektion bei Joachim Hasebrook. ^ top ^ |
| Human Capital Management: Basis für den Geschäftserfolg Die jüngsten Umfragen und Studien unter Deutschlands Personalverantwortlichen sind sich einig: Bei der systematischen Planung und Steuerung der Personalressourcen ist der Spielraum für Verbesserungen noch groß, die Themen des Human Capital Management sind so aktuell wie eh und je. Die Kongress-Sektion Bildung als Investition - HR-Kennzahlen, HR-Controlling und Bildungsstrategien zeigt am 30. Januar 2008 den gegenwärtigen Stand der Diskussionen. "In letzter Zeit ist das ‚Führen nach Zahlen’ kritisiert worden, weil es die Leistungen des Personalbereichs zu sehr einschränken würde. Wahr ist aber, dass die Leistung eines Unternehmens in Zahlen und nicht nach Schweiß und Tränen bemessen wird.", meint Prof. Dr. Joachim Hasebrook, Senior Manager der zeb/ und Moderator der Sektion, die Personalentwickler, Wissenschaftler und Toolanbieter zusammenführt. Die Realität in den Unternehmen sieht anders aus als es hochfliegende Visionen und ehrgeizige Konzepte vermuten lassen: Nur 15% aller Unternehmen erheben regelmäßig finanzielle HR-Kennziffern, ebenso wenige verfolgen eine langfristige, auf die Unternehmensziele abgeglichene Personalstrategie, so Hasebrook. So fehlen oft die Voraussetzungen, um zu erkennen, welche Kompetenzen ein Unternehmen in Zukunft benötigt, und wie es sie im erforderlichen Maß erwerben bzw. entwickeln kann. Strategien sind besonders dann gefragt, wenn alte Lösungen nicht mehr greifen. Dieses Szenario beschreibt Prof. Dr. Jürgen Abendschein, Leiter der Bonner Sparkassenakademie, in seinem Vortrag über das Personalmanagement der Sparkassen. Er gibt damit die Vorlage für Dr. Werner Stork (Leiter der Akademie der Sparda-Banken) und dessen Beitrag "Wissenskapital messen: Marke, Marketing und Lernen". Darin setzt er den Geschäftserfolg seines Unternehmens, das in einem schwierigen Marktumfeld agiert, in Beziehung zu einer zielgerichteten Personalpolitik. Human Capital Management aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet Prof. Dr. Jörg Freiling, der über Finanz- und Kompetenzbilanzen und den neuesten Stand der Kompetenzforschung referiert. Ganz praktisch angelegt ist der abschließende Beitrag von Frank Grimm (consideo) über Simulationswerkzeuge für das HR Controlling, die eine Vielzahl von HR-relevanten Parametern vernetzen. Im Anschluss an die Sitzung können Besucher weitere Tools, wie etwa Wissensbilanzen, live begutachten. Weitere Infos zur Sektion bei Joachim Hasebrook. ^ top ^ |
| Demografischer Wandel: Neue Lernkonzepte sind gefragt 2015 werden in Deutschland 7 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Aber nur jeder zweite Deutsche im Alter zwischen 55 und 64 steht heute noch im Arbeitsleben. Mitarbeiter über 50 sind in vielen Unternehmen kaum und in Bildungsveranstaltungen selten vertreten. Das ist die ganz praktische Problemlage und der Hintergrund für die Kongress-Sektion Altersgerechte Lernkonzepte am 31. Januar 2008. Eins ist klar: Die Abnahme potenzieller Arbeitskräfte ist ohne den verstärkten Einsatz älterer Mitarbeiter nicht aufzufangen. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn auch die Älteren tatsächlich lebenslang lernen. Wie aber lernt die Generation 50+? Was sagen Neurophysiologie und Gerontopsychologie zu ihrem Lernvermögen und ihren Lernwegen? Was kann E-Learning für Ältere leisten? Und nicht zuletzt: Welche Veränderungen sind in den Unternehmen nötig, um die Erfahrung und das Wissen älterer Mitarbeiter wertzuschätzen und zu nutzen? Dies sind Fragestellungen in der von Prof. Dr. Michael Falkenstein moderierten Sektion. Der Leiter der Projektgruppe "Altern und ZNS (Zentralnervensystem)-Veränderungen" am Institut für Arbeitsphysiologie Dortmund und die Gerontopsychologin Anne Eschen (Universität Zürich) beschreiben in ihren Beiträgen die wissenschaftlichen Grundlagen. Die kognitiven Stärken und Schwächen älterer Menschen und die Besonderheiten des Lernens im Alter sind ihre Themen. Wenn Unternehmen daraus Konsequenzen ziehen wollen, so stehen nicht nur Lernangebote, sondern auch Grundsätze und - im doppelten Sinn - Einstellungen des Personalmanagements auf dem Prüfstand. Das ist die zentrale These von Dr. Jürgen Pfister, Bereichsleiter Personal & Soziales der METRO Group, der für altersgemischte Belegschaften und eine neue Sicht auf Alter und Ältere plädiert. In seiner Organisation sind in Deutschland bereits heute mehr als 25% der Mitarbeiter älter als 50. Der Vortrag von Peter Georgieff (Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung) rundet die Sektion ab. Der Co-Autor des für den Deutschen Bundestag erstellten Reports "Zielgruppenorientiertes eLearning für Kinder und ältere Menschen" befasst sich mit dem tatsächlichen Angebot und dem besonderen Potenzial mediengestützter Lernangebote für Ältere. Weitere Infos zur Sektion sind erhältlich bei Michael Falkenstein. ^ top ^ |
| 24. Europäisches Planspielforum: Gipfeltreffen der Online-Planspieler Am 30. Januar 2008 ist es wieder so weit: Was in der Planspiel-Welt Rang und Namen hat, trifft sich auf der LEARNTEC. Das vom Fachverband für Planspielmethoden SAGSAGA mit organisierte Planspielforum zeigt den State of the Art des "Wissenstransfers durch simulierte Erfahrungen", wie das diesjährige Motto lautet. Im Fokus steht der Einsatz der Simulationen sowohl für Unternehmen wie auch an den Hochschulen. "Als Vorstand eines Festnetzproviders kämpfen Sie mit hohem, fast aussichtslosem Konkurrenzdruck und stetig fallenden Preisen. Aber neue Technologien und hohe Übertragungsraten ermöglichen nie da gewesene Leistungen und innovative Services. Kluge Partnerschaften, revolutionäre Endgeräte und Next Generation Networks sind jetzt gefragt. Expansionsstrategien führen Sie an die Börse oder in unbekannte Schwellenländer. Machen Sie Ihr Unternehmen fit für eine erfolgreiche Zukunft!" Das sind die Vorgaben des Mobile Award, dem größten deutschen Planspiel-Wettbewerb zur Unternehmensführung. Das Online-Spiel, das 2008 zum fünften Mal ausgetragen und immer häufiger an den Hochschulen verwendet wird, ist eines der Fallbeispiele des Forums: Prof. Dr. Friedrich Trautwein und Christina Trautwein berichten über seine Bewertung durch Lehrende und Lernende und fragen nach Konsequenzen für die Hochschullehre. Planspiele sind beliebt, denn sie bilden komplexe, oft konfliktbeladene Situationen mit zahlreichen Akteuren ab und fördern die Entwicklung sozialer Kompetenzen und strategischer Fähigkeiten. Sie werden daher zunehmend für die Vorbereitung auf Change-Szenarien eingesetzt. Dr. Nils Högsdal, Geschäftsführer des führenden deutschen Anbieters Tata Interactive Systems (Topsim-Spiele) und Referent des Forums, meint dazu: "Zu den üblichen Aufgabenstellungen gehört heute nicht nur, Trends zu deuten und sich für Strategien zu entscheiden, sondern auch, den nötigen Wandel den Mitarbeitern zu vermitteln. Durch unsere Spiele werden die geschäftliche, aber auch die soziale Dimension der Unternehmensführung erfahrbar." Das Forum, das am Vormittag und Nachmittag des 30. Januar 2008 stattfindet, wird moderiert vom SAGSAGA-Vorsitzenden Dr. Willy Kriz und Prof. Eckart Liesegang, die weitere Infos zur Verfügung stellen. ^ top ^ |
| E-Learning-Standards: SAVE hilft (sparen)! Das Dauerthema, dem sich kein Praktiker des Corporate E-Learning entziehen kann, bestimmt die Agenda von zwei Veranstaltungen der kommenden LEARNTEC: Um E-Learning-Standards geht es in dem Workshop für Content-Autoren und -Programmierer am 30.01. und in der Kongress-Sektion der Versicherungsbranche am 31.01. Neben altbekannten Entwürfen wie SCORM und IMS steht die Neuentwicklung SAVE im Mittelpunkt. E-Learning-Standards: SAVE hilft (sparen)! Das Dauerthema, dem sich kein Praktiker des Corporate E-Learning entziehen kann, bestimmt die Agenda von zwei Veranstaltungen der kommenden LEARNTEC: Um E-Learning-Standards geht es in dem Workshop für Content-Autoren und -Programmierer am 30.01. und in der Kongress-Sektion der Versicherungsbranche am 31.01. Neben altbekannten Entwürfen wie SCORM und IMS steht die Neuentwicklung SAVE im Mittelpunkt. Die andachtsvolle Verehrung für Standards, wie sie Anwender und Entwickler in früheren Zeiten pflegten, ist längst verflogen. Das zeigt schon der Titel des abschließenden Roundtable am 31.01.: "Führt Standardisierung zu Innovationen oder Langeweile im Lernprozess?" Für breitflächige Anwendungen, wie sie etwa in der Versicherungsbranche üblich sind, sind Standards jedoch unverzichtbar. Aber was tun, wenn sie, wie etwa SCORM, so umfangreich sind, dass sie von Anbietern schon aus Kostengründen nicht vollständig umgesetzt werden können? Die Expertengruppe "E-Learning in der Versicherungswirtschaft" hat dafür eine womöglich vorbildliche Lösung namens SAVE 1.0 (SCORM-Anwendung in der Versicherungswirtschaft) gefunden. Christian Fendl (Deutsche Versicherungsakademie), Organisator des Teams und Moderator der Kongress-Sektion, erklärt: "Wir haben uns entschieden, nur eine minimale Anzahl von Merkmalen aus SCORM 1.2 für verbindlich zu erklären, und machen zu den Bereichen Sequencing und Navigation überhaupt keine Vorgaben. Für wieder verwendbare Bausteine, die bei SCORM nicht klar definiert sind, haben wir handhabbare Richtwerte vorgelegt." Christian Mertens (Gothaer Versicherung), einer der Referenten der Sektion, meint: "SAVE 1.0 wird sich in unserer Branche zum wichtigsten E-Learning-Standard entwickeln, und ich kann mir vorstellen, dass unsere Empfehlungen auch von anderen Branchen übernommen werden." Ein wichtiges Argument dafür verrät der Titel seines Beitrags: "Schonen Sie Ihr E-Learning-Budget mit SAVE 1.0". Auf dem Workshop am 30.01. steht auch der in der Praxis noch zögerlich aufgenommene Standard SCORM 2004 zur Debatte, ebenso IMS Learning Design, das bei vielen Experten hohe Erwartungen geweckt hat. Christina Neuhoff (time4you), die den Workshop zusammen mit Dr. Werner Kohn (Viwis) moderiert, zielt auf ganz praktische Ergebnisse: "Wir möchten klären, welche Konsequenzen die Verpflichtung auf einen bestimmten Standard für die Konzeption und Produktion von Content hat und wie Content-Autoren Fallstricke vermeiden können." Weitere Informationen bei Christian Fendl und Christina Neuhoff. ^ top ^ |
| ---------------------------------------------------------------- Herausgeber: Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH Festplatz 9, 76137 Karlsruhe info@learntec.de Tel.: +49 721 3720-5143 Vorsitzende des Aufsichtsrats: Bürgermeisterin Margret Mergen Geschäftsführer: Gerald Böse Reg.-Ger. Mannheim, HRB 100147 USt.-IdNr: DE 143 589 000 Redaktion: Edgar Wang Medienconsulting Am Hang 26, 53229 Bonn mail@edgarwang.de |