LEARNTEC Newsletter Nr. 5

(08.02.2007)

›› Die LEARNTEC   ›› FIRMENMITTEILUNGEN   
››› Kommt das Ende der Schrift? - Interview mit Prof. Dr. Hermann Maurer
››› Technologietrends: Die Zukunft entdecken
››› Mobiles Lernen zum Anfassen
››› E-Learning-Standards: Ein heißes Thema
››› E-Learning Nachwuchspreis D-ELINA: Das Finale steht bevor
››› Spielend managen lernen: Das 23. Europäische Planspielforum auf der LEARNTEC


 
Kommt das Ende der Schrift? - Interview mit Prof. Dr. Hermann Maurer

Prof. Dr. Hermann Maurer, Dekan der Informatik-Fakultät der Universität Graz und Science-Fiction-Autor, hält auf dem LEARNTEC Kongress am 14.02. die Keynote "Neue Technologien verändern das Lernen und die Gesellschaft - wo geht die Reise hin?". Aus der technologischen Entwicklung zieht der Hypermedia-Forscher der ersten Stunde gravierende Konsequenzen für die Bestimmung von Bildungszielen.

Herr Prof. Maurer, wenn das Mooresche Gesetz weiter gilt, setzt sich die rasante Entwicklung der digitalen Technik ungebrochen fort. Wie wirkt sich dies auf unseren Wissenserwerb aus?

Wir können damit rechnen, dass in 4 - 8 Jahren netzfähige Geräte verfügbar sind, die das Format eines Handys oder USB-Sticks haben, aber mit der Funktionsmächtigkeit eines heutigen PCs ausgestattet sind. Über sie werden wir einen Großteil der für uns wichtigen Informationen beziehen. Heute stellt sich noch die Frage, wie man mit handygroßen Screens vernünftig arbeiten kann, aber dafür wird es Lösungen geben. So können jetzt schon Bilder von einem Rechner über ein brillenförmiges Gerät direkt auf die Retina geleitet werden. Wenn diese "Brille" nicht abgedunkelt ist, bleibt die reale Umgebung weiter sichtbar, wird aber mit den vom PC kommenden Infos überlagert bzw. erweitert. Diese Form der "erweiterten Realität" wird für ein kontextbezogenes Lernen äußerst nützlich sein.

Muss man denn überhaupt noch etwas lernen, wenn alle Informationen jederzeit abrufbar sind?

Wenn wir in 10 Jahren USB-Sticks mit einer Kapazität von 50 Gigabyte nutzen, können wir alle Informationen mit uns herumtragen, die wir brauchen: Fachwörterbücher, Reiseführer, Krimis etc. Dann macht es keinen Sinn, dass Mediziner die Dosierung oder Zusammensetzung eines Medikament auswendig wissen, wenn sie dies ohnehin in Echtzeit erfahren können. Das ganze Repertoire des kanonisierten Wissens müsste gesiebt und radikal verschlankt werden, denn wir werden einen beträchtlichen Teil des ehemals internalisierten Wissens auf externen Datenträgern speichern.

Werden die Fähigkeiten des Gedächtnisses oder der Konzentration irrelevant?

Diese Fähigkeiten werden wir auch in Zukunft benötigen. Aber die Ausbildung bestimmter Fertigkeiten wird zum Luxus. Ich halte es z. B. für sinnlos, Kindern eine saubere, flüssige Handschrift beizubringen. In 20 Jahren werden Kinder mit Tastatur, Spracheingabe und Maus an Rechnern arbeiten - wer wird dann noch per Hand schreiben? Das Erlernen der Schreibschrift wird höchstens für die Ausbildung der Hand-Augen-Koordination eine Rolle spielen. Aber dafür ist es vielleicht effizienter, mit Kugeln zu jonglieren.

Damit stellen Sie eine grundlegende Kulturtechnik in Frage.

Die Schrift hat den Menschen nur über einen kurzen Zeitraum seiner Existenz begleitet. Schon Plato hat vor ihrem Gebrauch gewarnt: In seinem Dialog Phaidros lehnt ein ägyptischer Pharao ihre Einführung mit dem Hinweis ab, sie schwäche das Gedächtnis der Menschen.

Analphabeten können Rechner nicht bedienen. Kommen wir ohne die Schrift aus?

Es geht nicht darum, die Schrift abzuschaffen. Ihre Bedeutung sinkt allerdings dramatisch,
dies zeigen jüngste Untersuchungen aus Kanada. Nur noch 20% der Erwachsenen, die beruflich nicht auf die schriftliche Kommunikation angewiesen sind, lesen und schreiben dort aktiv. Ihre Kommunikationsbedürfnisse decken sie mit anderen Medien - statt Weihnachtskarten zu schreiben senden sie Videoclips.
Zugleich aber steigt die Bedeutung von Visualisierungen und ich würde es sehr begrüßen, wenn verstärkt an ihrer Entwicklung und Verbreitung gearbeitet würde. Bei Experimenten konnten wir ein bis zu fünffach schnelleres Verständnis von Inhalten feststellen, wenn sie durch visuelle Zeichen vermittelt wurden. Für den schulischen Unterrichtsplan könnte dies heißen, dass Kinder besser lernen sollten, wie sie multimediale Inhalte mit visuellen Symbolen aufbereiten können, anstatt Schönschreibübungen zu machen.

Sie werden in Ihrer Keynote in die Zukunft blicken. Was halten Sie denn von den zurückliegenden Prognosen zu Beginn des Internet-Zeitalters, die grundlegende Veränderungen unseres Lebens vorhergesagt haben?

Ich meine, dass sich vieles bestätigt hat. An mir selbst fällt mir auf, dass es mir immer schwerer fällt, komplexe philosophische Texte zu verstehen - und meine Studenten verstehen sie oft überhaupt nicht!

Das Interview führte Edgar Wang.

^ top ^

Technologietrends: Die Zukunft entdecken

Die Welt der Netzwerke verschmilzt mit Alltagsobjekten: Kleidung wird intelligent, Autos kommunizieren via Satellit miteinander und Räume erkennen ihre Besucher. Die Realität, die wir wahrnehmen, wird in Echtzeit mit virtuellen Informationen überlagert. Wie sich diese Trends des "Ubiquitous Computing" und der "Augmented Reality" in Bildungsprojekten zeigen, ist das Thema der Kongress-Sektion "Integration von Zukunftstechnologien in die Praxis" am 13.02.

Prof. Dr. Joachim Hasebrook, der gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Schrader (beide von der International School of New Media Lübeck - ISNM) die Sektion organisiert und moderiert, meint dazu: "Die ganze - technisierte - Welt wird zu einem Datennetzwerk, mit dem die Menschen durch mobile Geräte ständig verbunden sind. Dadurch entstehen völlig neue Möglichkeiten der Computernutzung - und die allgegenwärtige virtuelle Dimension verändert nicht nur unsere Lebenswelt, sondern auch Lernorte und Lernprozesse."

"Die Welt als Computer" und "Der Computer als Welt" sind die Mottos der Sektion. Sprechende "Kulturlernmöbel" für Ausstellungen, virtuelle Bücher, in denen der Leser mit - realen - Handbewegungen blättert, ein als WikiMap erstellter Stadtplan, in dem Erlebnisse und Geschichten kartiert sind, und SCORM-kompatible semantische Browser gehören zu den vorgestellten Projekten.

Ein Schwerpunkt ist die Bibliothek der Zukunft. Die futuristische Vision ist klar: Humanoide Roboter übernehmen die physischen Arbeiten, personalisierte Avatare erledigen virtuelle Arbeitsschritte, Abbuchungen werden per Funk abgewickelt. Bücher erkennen die Benutzer, Brillen projizieren Informationen über Medien in ihre Augen. Erste Schritte der praktischen Umsetzungen zeigen Prof. Dr. Andreas Schrader und Stefan Beck (Bibliotheca) in Vorträgen über die McLuhan Bibliothek der ISNM bzw. über den gegenwärtigen Stand der RFID-Nutzung.

Sämtliche Vorträge bieten eine Live-Demo oder Filmpräsentation der beschriebenen Anwendungen. Weitere Infos stellen die Moderatoren zur Verfügung.

^ top ^

Mobiles Lernen zum Anfassen

Jeder, der entdecken möchte, wie Mobile Learning in der Praxis aussieht, ist zum Besuch der diesjährigen mobilelearningarena auf der LEARNTEC Fachmesse eingeladen: Dort präsentiert sich vom 13. - 15.02. am Stand 196 in der dm-arena eine Vielzahl erprobter Tools und Produkte, und eine Reihe von Fachvorträgen bietet einen Einblick in die Erfahrungen bereits durchgeführter Projekte.

Unternehmen können ohne den Einsatz mobiler IT-Geräte nicht mehr funktionieren. Ihre Rolle wird auch für die Bereiche Bildung und Wissensmanagement zunehmen. "Das Lernen mit mobilen Kleingeräten ist im Kommen, auch wenn mobile Lernangebote heute noch Nischenangebote sind. Es sind erheblich mehr Lernanwendungen auf dem Markt, und seit kurzem auch Tools, die speziell der Entwicklung mobiler Lerninhalte dienen.", sagt Oliver Pincus (afelio), der die mobilelearningarena seit 2005 organisiert.

Die auf dem Messestand angebotenen Produkte und Lösungen werden am 13.02. ab 13.00 auf einer Sonderpräsentation live vorgeführt. Im Anschluss daran beginnt das Vortragsprogramm, in dem Lernprojekte für Schulen, Hochschulen und Unternehmen dargestellt werden sowie Lösungen für das Management mobilen Lerncontents. Der einführende Vortrag von Michael Härtel (BIBB) stellt Ergebnisse des BIBB-Forschungsprojekts "Mobile Learning" vor. Eine Übersicht findet sich auf der Website der Veranstaltung. Darüber hinaus werden an jedem Messetag unter dem Motto "9x mobiles Lernen in 19 Minuten" geführte Touren veranstaltet.

"Mobile Learning" ist auf dem LEARNTEC Kongress und der Fachmesse das Thema zahlreicher weiterer Beiträge, insbesondere in der Kongress-Sektion "Mobile Computing" am 14.02.

Weitere Vorträge zum Thema:

13.02. Wolfgang Wild (Hypo-Bildung): "Neue Wege des Lernens: Mobile Learning und Performance Support" (Kongress-Sektion "Versicherungen im Wandel")
14.02. Marciej Kuszpa (FernUni Hagen): "Mobile Edutainment" (Messeforum "Corporate Expertise")
15.02. Joscha Remus (Infonautik) und Christian Bablick (E-Learning Research Studios Salzburg): Workshop zu "Web 2.0. Microlearning unterwegs mit Handy oder Smartphone".
15.02. Marciej Kuszpa (FernUni Hagen): "Mobile Learning - Anwendungen, Potenziale und individualisierte Gestaltungsmöglichkeiten für arbeitsintegriertes Lernen" (Messeforum "Ausbildung")

Weitere Infos zur mobilelearningarena sind bei Oliver Pincus erhältlich.

^ top ^

E-Learning-Standards: Ein heißes Thema

Seitdem es E-Learning gibt und über seine Qualität diskutiert wird, ist das Thema ein Dauerbrenner. Wie die wichtigsten E-Learning-Standards heute in der Praxis angewendet werden, ist am 15.02. auf der Kongress-Sektion "Neue internationale Standards für die Aus- und Weiterbildung" zu erfahren. Dabei wird die Diskussion über ihren Sinn und Nutzen mit Sicherheit eine Fortsetzung finden.

Sind Standards nur als lerntechnologische Normen sinnvoll, um die Austauschbarkeit von Inhalten auf unterschiedlichen Lernplattformen zu gewährleisten oder spielen sie auch eine entscheidende Rolle für die Lernqualität? Welchen Nutzen bieten sie Personalentwicklern und Weiterbildnern? Was "können" die bisher erarbeiteten Standards und was ist für die Zukunft zu erwarten? Diese Fragen werden Anwender, Anbieter und E-Learning-Forscher auf der Sektion beantworten.

Über den Einsatz der erst zu Jahresende 2005 von der ISO (International Organization for Standardization) verabschiedeten Norm ISO/IEC 19796-1 berichtet Lutz Lütkenhöner (Deutsche Post World Net). SCORM 1.2 und 1.3 sind das Thema von Bernd Wiest (T-Online) und Jun.-Prof. Dr. Michael Klebl (FernUni Hagen) setzt sich mit dem neuen Ansatz des IMS Learning Design auseinander. Brigitte Strahwald (cognomedic) und Prof. Dr. Rolf Schulmeister (Universität Hamburg) werden ein kontroverses Gespräche über die Vorteile und Grenzen von E-Learning Standards führen. Die Bildung von Gesprächsgruppen zu den einzelnen Standards und eine offene Gesprächsrunde ermöglichen intensive Diskussionen unter den Teilnehmern und mit den Referenten.

Christian Stracke (Universität Duisburg-Essen), der an der Erarbeitung der ISO-Norm aktiv beteiligt war und als Convener die entsprechende ISO Working Group leitet, und Beate Bruns (time4you) werden die Sektion gemeinsam moderieren. In ihrer Einführung werden sie auch einen Ausblick geben, wieweit die Entwicklung eines weltweit gültigen Qualitätsmanagementsystems für E-Learning bereits gediehen ist.

Weitere Infos zur Sektion sind erhältlich bei Beate Bruns und Christian Stracke. Ein Interview mit Michael Klebl findet sich hier auf dem LEARNTEC-Blog.

^ top ^

E-Learning Nachwuchspreis D-ELINA: Das Finale steht bevor

Am 14.02. um 16.00 ist es so weit: Der vom Deutschen Netzwerk der E-Learning-Akteure (D-ELAN) ausgeschriebene Deutsche eLearning-Innovations- und Nachwuchs-Award (D-ELINA) wird zum zweiten Mal auf der LEARNTEC verliehen. Die 2 Preisträger, die die Jury unter den 40 Einreichungen ausgewählt hat, werden den Award in der Aktionshalle der Messe Karlsruhe entgegennehmen.

Prof. Dr. Michael Nagy (SRH Hochschule Heidelberg), Sprecher der 13köpfigen Jury, meint zur diesjährigen Auswahl: "Die große Zahl der Einreichungen zeigt, wie kreativ und vielfältig Lernprozesse gestaltet und unterstützt werden, und beweist die gewachsene Attraktivität des in Deutschland einzigartigen Preises."

Der Award wird in diesem Jahr in zwei Kategorien verliehen. Unter "Approved" bewarben sich Konzepte und Produkte, deren Entwicklung bereits abgeschlossen ist und die bereits erste Praxistests hinter sich haben, bei den Einreichungen unter "Blueprint" zählten Marktreife und praktische Erprobung nicht zu den Voraussetzungen. Der Preis richtet sich an Schüler und Studenten sowie an alle, die am Anfang ihrer beruflichen oder unternehmerischen Karriere im Bildungswesen oder in der Bildungsbranche stehen. Neben der Unterstützung durch die LEARNTEC sind die Commerzbank und EnBW die Hauptsponsoren.

Die Nominierungen für die Auszeichnung stehen bereits fest. Es sind in der Kategorie "Approved"

- die "Gründungswerkstatt Hamburg" für Existenzgründer und junge Kleinunternehmen
- "Mathematisches Verständnis mit dynamischen Arbeitsblättern" für das Fach Mathematik
- "Praktikumsbegleitung Online" für den Einstieg in die Arbeitswelt

In der Kategorie "Blueprint" sind nominiert:

- "ARCHivr" für räumliches Lernen via E-Learning
- "Com Trai" zur Unterstützung von Seminaren für Kommunikationstraining
- "super-spanisch.de 2.0", eine Community zum Spanischlernen.

Einzelheiten zu den einzelnen Projekten finden sich auf der D-ELINA Website. Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, wird die Award-Träger mit einer Grußbotschaft würdigen.

Auf der LEARNTEC wird am 13.02. mit dem eureleA (Europäischer E-Learning Award des Landes Baden-Württemberg) ein weiterer Award verliehen. Informationen dazu stehen online hier.

^ top ^

Spielend managen lernen: Das 23. Europäische Planspielforum auf der LEARNTEC

Wieder versammelt sich die Prominenz der europäischen Planspielszene auf dem LEARNTEC Kongress und diskutiert am 15.02. auf einem ganztägigen Treffen über neueste Entwicklungen und Trends. Wie Flugsimulatoren bei angehenden Piloten sind Planspiele fester Bestandteil der Ausbildung künftiger Manager, und neue Aufgabenstellungen in den Unternehmen führen zu entsprechenden Veränderungen in der Gestaltung der Spielszenarien.

"Planspiele werden vor allem für die Ausbildung vielschichtiger Management-Kompetenzen eingesetzt. Wir beobachten aber jetzt eine vermehrte Nachfrage aufgrund von Change Management Vorhaben.", erklärt Dr. Nils Högsdal, Geschäftsführer des deutschen Marktführers Tata Interactive Systems. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der ausrichtenden SAGSAGA (Swiss Austrian German Simulation And Gaming Association) Prof. Dr. Willy Kriz und Prof. Dr. Eckart Liesegang von der Fachhochschule Pforzheim, die Planspiele zum Schwerpunkt ihres Hochschulprofils gemacht hat, moderiert er das diesjährige Forum.

Auch bei dem Planspiel-Klassiker MARGA, der noch in der Lochkarten-Ära entstand, hat sich manches verändert. "Die MARGA-Teams agieren heute global. Interkulturelle Fragen, internationale Projekte und verteilte Teamsitzungen der Manager sind zu neuen Spielelementen geworden. Dazu passt es, dass die Spieler auch physisch zum Teil weltweit verstreut sind.", erklärt Andreas Nill, Planspielleiter MARGA der ESMT (European School of Management and Technology).

Auf der Fachmesse, wo etwa 10 Aussteller mit Simulationsangeboten vertreten sind, findet am 15.02. ebenfalls ein ganztägiges Vortragsprogramm unter dem Titel "Simulationsarena" statt. Neben betriebswirtschaftlichen Themen stehen hier operative Arbeitsprozesse des Produktionsbereichs im Vordergrund. Ausführlich wird das Projekt SIMKMU, das sich an mittelständische Firmen richtet, vorgestellt. Informationen zu den Vorträgen finden sich hier auf der LEARNTEC Website und sind beim Organisator der Arena Jürgen Guttmann (Medialearn) erhältlich.

Weitere Vorträge zum Thema halten Dr. Brigitta Kopp (LMU München) und Dennis Walch (TU München) in der Kongress-Sektion "Zukunft des Lernens: Innovative Lehr- und Lernszenarien" am 14.02.

^ top ^

----------------------------------------------------------------
Herausgeber:
Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH
Festplatz 9
76137 Karlsruhe
info@learntec.de
Tel.: +49 721 3720-5143

Redaktion:
Edgar Wang
Medienconsulting
Am Hang 26
53229 Bonn
mail@edgarwang.de